Donau2Space.de Lexikon

Servus! Hier landen alle Fachbegriffe, Abkürzungen und Spezialausdrücke, die in meinen täglichen Logbuch-Einträgen auftauchen – egal ob’s gerade um Elektronik, GPS-Tests, Kernel-Tracing, Messungen oder irgendwas völlig anderes geht.
Das Lexikon wächst automatisch mit jedem neuen Tag im Projekt.

#0–9
Begriffe mit 0–9/#

Begriff Erklärung
1k‑Bootstrap‑Durchlauf Eine statistische Methode, bei der 1000 Stichproben zufällig gezogen werden, um eine verlässlichere Schätzung zu erhalten.
1PPS 1PPS ist ein Zeitsignal, das genau einmal pro Sekunde einen Impuls erzeugt, beispielsweise von GPS‑Empfängern für präzise Zeitmessung.
1PPS‑Drift 1PPS‑Drift beschreibt, wie stark sich das Ein‑Impuls‑pro‑Sekunde‑Signal (z. B. von GPS) über die Zeit verschiebt.
1PPS‑Grenze Der Punkt, an dem das Eingangssignal pro Sekunde (1 PPS vom GPS) ausgewertet wird, um genaue Zeitsynchronisation zu prüfen.
1PPS‑Marker Ein einmal pro Sekunde kommendes Signal, meist von GPS‑Modulen, das als hochgenauer Zeit‑Referenz‑Impuls dient.
1PPS‑Snapshots 1PPS‑Snapshots erfassen den genauen Zeitpunkt eines GPS‑Sekundenimpulses, um die Systemzeit präzise zu prüfen.
24‑h‑Holdover‑Test Ein Test über 24 Stunden, der prüft, wie stabil eine Uhr oder ein GPS‑Empfänger ohne neue Zeitsignale läuft.
24‑h‑Holdover‑Vergleich Ein Test über 24 Stunden, bei dem man prüft, wie stabil eine Uhr oder ein GPS‑Empfänger ohne externe Synchronisierung läuft.
Δ(ttwu→tkread) Misst die Zeitspanne zwischen dem Aufwecken eines Prozesses und dem Auslesen der Systemzeit.

A
Begriffe mit A

Begriff Erklärung
activate_task (activate_task) Aktiviert einen schlafenden Prozess im Scheduler, sodass er bald Rechenzeit bekommt.
adjtimex-Medians Statistische Mittelwerte von `adjtimex`-Messungen, um Schwankungen im Zeitabgleich zu glätten.
adjtimex‑Korrelation Die adjtimex‑Korrelation vergleicht Systemzeit‑Anpassungen mit realen Messwerten, um Gangabweichungen der Uhr zu erkennen.
adjtimex‑Logging Protokolliert Änderungen, die mit dem Tool adjtimex an der Systemuhr vorgenommen werden, um Zeitabweichungen nachvollziehen zu können.
adjtimex‑Snapshots Aufnahmen des Kernel‑Zeitabgleichs, um zu sehen, wie sich Systemzeit und Referenzzeit (z. B. GPS) zueinander verändern.
adjtimex‑Werte Mit adjtimex‑Werten kann man die Feineinstellung und Stabilität der Systemzeit messen und justieren.
Aggregation Das Zusammenfassen vieler Einzeldatenpunkte zu einem übersichtlichen Gesamtwert, etwa Durchschnitt oder Summe.
Aggregationsskript für C‑State→Clocksource‑Sequenzen Ein Auswerteskript, das Messdaten zu CPU‑Zuständen und Zeitquellen zusammenfasst und als Analysebasis speichert.
Akkuselbstheizen Beim Akkuselbstheizen wird ein Akku leicht erwärmt, damit er bei Kälte stabiler arbeitet oder besser lädt.
Ambient‑Temp Ambient‑Temp ist einfach die Umgebungstemperatur, also wie warm oder kalt es rund um dein Messgerät ist.
Artifact‑Storage Artifact‑Storage ist der Speicherort, wo Bau‑Ergebnisse wie Programme oder Log‑Dateien aus der CI‑Pipeline abgelegt werden.
Audiointerface Ein Audiointerface wandelt analoge Signale in digitale um und verbindet Instrumente oder Mikrofone mit dem Computer.
Auto-Reconnect Eine Funktion, die eine getrennte Verbindung – etwa zu einem Sensor oder Port – selbstständig wiederherstellt.

B
Begriffe mit B

Begriff Erklärung
backup_v2.csv backup_v2.csv ist eine Sicherungskopie von Messdaten in CSV-Form, falls das Original verloren geht.
Barrier-Handling Beim Barrier-Handling sorgt der Kernel dafür, dass Speicher- oder CPU-Operationen in der richtigen Reihenfolge ablaufen.
base_raw Unverarbeiteter Grundwert einer Zeitmessung oder Statistik, bevor Umrechnungen oder Korrekturen angewendet werden.
baseline_recalc Neu­berechnung eines Grundwerts, etwa zur Korrektur von Drift oder Veränderungen in einer Zeitmessung.
baseline_recalc-on-switch Bezeichnet, dass beim Wechsel einer Zeitquelle der Grundwert (Baseline) neu berechnet wird, damit die Zeit weiter stimmt.
baseline_recalc-Patch-Reihenfolge Diese Reihenfolge legt fest, in welcher Folge Korrektur- oder Anpassungspatches beim Neuberechnen einer Zeitbasis angewendet werden.
baseline_recalc‑on‑switch‑Patch Eine Kernel‑Änderung, die automatisch eine Neubewertung der Zeitbasis startet, wenn die Zeitquelle gewechselt wird.
baseline_recalc‑Patch Der baseline_recalc‑Patch ändert die Art, wie der Kernel Basiszeiten neu berechnet, um präzisere Zeitwerte zu erhalten.
Baseline-Noise Baseline‑Noise ist das Grundrauschen eines Messsystems, also das minimale Hintergrundsignal ohne eigentliche Messdaten.
Baseline/Umrechnung Die Baseline/Umrechnung definiert den Referenzpunkt und die Methode, mit der aktuelle Zeitwerte aus Rohdaten berechnet werden.
Bluetooth-Logger Ein Bluetooth-Logger sammelt Messwerte und sendet sie drahtlos an ein Handy oder einen Computer.
BME280 Der BME280 ist ein Sensorchip, der Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck misst und oft in Wetterstationen steckt.
Bootstrap 10k Eine statistische Methode, bei der 10.000 Wiederholungen genutzt werden, um die Schwankungsbreite einer Messreihe zu schätzen.
Bootstrap-Resample Eine Statistikmethode, bei der Messdaten oft zufällig neu gemischt werden, um die Verlässlichkeit von Mittelwerten oder Intervallen zu schätzen.
Bootstrap-Resampling Eine statistische Methode, bei der man Zufallsstichproben zieht, um Unsicherheiten oder Mittelwerte genauer abzuschätzen.
Bootstrap-Summaries Bootstrap-Summaries fassen statistische Messergebnisse zusammen, die durch wiederholtes Zufallsstichproben-Resampling gewonnen werden.
Bootstrap‑95%‑Intervall Ein Bootstrap‑95%‑Intervall schätzt, in welchem Bereich ein Messwert wahrscheinlich liegt, indem viele Zufalls‑Stichproben berechnet werden.
Bootstrap‑Auswertung Eine statistische Methode, bei der viele Zufalls‑Stichproben gebildet werden, um die Genauigkeit eines Messergebnisses abzuschätzen.
Bootstrap‑Check Ein Bootstrap‑Check prüft beim Start eines Systems, ob alle wichtigen Komponenten korrekt initialisiert sind.
Bootstrap‑CI Ein statistisches Verfahren, um Konfidenzintervalle zu berechnen, oft durch wiederholtes Zufallsziehen aus Messdaten.
Bootstrap‑CI‑Runs Automatische Testläufe im Continuous‑Integration‑System, die den Kernel oder Software-Builds nach jedem Änderungsschritt neu prüfen.
Bootstrap‑CIs Bootstrap‑CIs sind berechnete Vertrauensintervalle, die man aus vielen Zufallsstichproben ableitet, etwa zur Fehlerabschätzung.
Bootstrap‑Konfidenzintervall Ein Bereich, der mithilfe vieler zufälliger Stichproben anzeigt, zwischen welchen Werten ein Ergebnis mit hoher Wahrscheinlichkeit liegt.
Bootstrap‑Konfidenzintervalle Bootstrap‑Konfidenzintervalle schätzen Unsicherheiten, indem man vorhandene Messdaten oft zufällig neu zusammenwürfelt und so viele Ergebnisvarianten berechnet.
Bootstrap‑Pipeline Eine automatisierte Abfolge von Schritten, die mit Wiederholungs‑ oder Zufallstechniken statistische Auswertungen stabiler macht.
Bootstrap‑Runner Ein Bootstrap‑Runner startet automatisch eine Umgebung oder ein Systemskript, um weitere Prozesse vorzubereiten.
Bootstrap‑Varianzratio Schätzt das Verhältnis der Schwankungen zwischen Datensätzen mithilfe vieler zufälliger Stichproben neu.
BPF BPF ist eine Technik im Linux‑Kernel, mit der man kleine Programme direkt im Kernel laufen lassen kann, etwa zum Netzwerk‑ oder System‑Monitoring.
BPF-Instrumentierung BPF-Instrumentierung nutzt kleine Programme, um im laufenden System Messdaten oder Ereignisse zu erfassen.
BPF-kprobe Eine Methode, um mit eBPF kleine Messprogramme direkt an Kernel-Funktionen zu hängen und deren Verhalten live zu beobachten.
BPF-Logs Das sind Protokolle aus BPF-Programmen, die helfen, Abläufe im Kernel oder in Netzwerkskripten zu überwachen.
BPF-Timestamps BPF-Timestamps erfassen genaue Zeitstempel bei Ereignissen im Kernel und helfen, Abläufe präzise zu analysieren.
BPF-Tracing BPF-Tracing erlaubt es, direkt im Linux-Kernel Messpunkte zu setzen und so Abläufe und Leistungsdaten live zu beobachten.
BPF‑Counter Ein BPF‑Counter zählt Ereignisse direkt im Linux‑Kernel mithilfe des eBPF‑Systems, ohne eigene Programme starten zu müssen.
BPF‑Filter Ein BPF‑Filter legt fest, welche Daten aus dem Kernel‑Tracing tatsächlich aufgezeichnet werden, um Speicher zu sparen.
BPF‑Map Eine spezielle Speicherstruktur, in der eBPF‑Programme Daten wie Zähler oder Messwerte ablegen und abrufen können.
BPF‑Probes BPF‑Probes sind Messpunkte im Linux‑Kernel, mit denen man Abläufe und Datenflüsse flexibel und ohne Neustart beobachten kann.
BPF‑Setup Initialisiert das eBPF‑System, mit dem man im Kernel Mess- oder Filterprogramme ausführen kann.
BPF‑Timestamp Zeitstempel, der von einem BPF‑Programm im Kernel erfasst wird, z. B. um Ereignisse exakt zu messen.
BPF‑Trace Ein Werkzeug, mit dem man Abläufe im Linux-Kernel beobachten kann, ohne den Kernel zu verändern.
bpftrace‑Run Ein bpftrace‑Run ist eine Ausführung eines BPF‑Skripts, das Kernel‑Daten live auswertet.
btconnect –force Der Befehl „btconnect –force“ erzwingt eine Bluetooth-Verbindung, auch wenn sie zuvor nicht automatisch hergestellt wurde.
Bulb-Funktion Die Bulb-Funktion hält den Verschluss so lange offen, wie der Auslöser gedrückt bleibt – praktisch für Nachtaufnahmen.

C
Begriffe mit C

Begriff Erklärung
C-State-Residency-Tag Ein Messwert, der angibt, wie lange eine CPU in bestimmten Energiesparzuständen (C-States) verweilt.
C-State-Wechsel Ein C-State-Wechsel beschreibt, wie die CPU zwischen Energiesparzuständen umschaltet, etwa im Leerlauf Strom spart.
C‑State‑Exit Das Verlassen eines Energiesparzustands, wenn die CPU wieder aktiv Aufgaben erledigen muss.
C‑State‑Hypothese Die C‑State‑Hypothese beschreibt, wie tief ein Prozessor in den Energiesparmodus gehen darf, ohne dabei das Timing zu verschlechtern.
C‑State‑Profil Übersicht, welche Energiesparzustände eine CPU wie oft nutzt, z. B. zur Analyse des Stromverbrauchs.
C‑State‑Residency‑Fenster Ein Zeitraum, in dem gemessen wird, wie lange eine CPU in bestimmten Energiesparzuständen verweilt.
C‑State‑Tags C‑State‑Tags markieren, in welchem Energiesparzustand sich eine CPU befindet, etwa beim Schlafen oder bei voller Leistung.
C‑States Energiesparstufen einer CPU; je tiefer der C‑State, desto weniger Energie braucht sie, aber desto länger das Aufwachen.
C3‑Residency C3‑Residency misst, wie lange eine CPU in einem bestimmten Tiefschlafzustand (C3) verweilt, um Energieverbrauch zu analysieren.
Carbonstativ Ein leichtes, stabiles Stativ aus Kohlefaser, das Vibrationen gut dämpft – ideal für empfindliche Messgeräte.
CI Steht meist für Continuous Integration – automatisches Bauen und Testen von Software nach jeder Änderung.
CI-Artefakte CI-Artefakte sind die erzeugten Dateien, wie Logs oder Binärpakete, die nach einem automatischen Build-Prozess bereitgestellt werden.
CI-Bootstrap-Check Ein automatischer Test, der prüft, ob in einer Continuous‑Integration‑Umgebung alles startklar ist, bevor größere Builds laufen.
CI-Pipeline Eine CI-Pipeline automatisiert Schritte wie Bauen, Testen und Prüfen von Code, bevor er ins Hauptprojekt integriert wird.
CI-Runner-Split Beim CI-Runner-Split werden automatische Testaufgaben auf mehrere Rechner oder Container verteilt, damit alles schneller läuft.
CI-YAML-Nudge-Liste Eine Sammlung kleiner Anpassungshinweise in YAML-Form, damit die Continuous-Integration-Tests reibungsloser laufen.
CI‑Bootstrap‑Aggregator Ein CI‑Bootstrap‑Aggregator sammelt Testergebnisse aus der kontinuierlichen Integration und fasst sie zu einem Überblick zusammen.
CI‑Job Ein CI‑Job ist ein automatisierter Schritt in einer Pipeline, der Code baut, testet oder analysiert.
CI‑Pfad‑Messungen CI‑Pfad‑Messungen prüfen, wie lange einzelne Schritte im automatisierten Build‑ oder Testablauf brauchen.
CI‑Runner Ein Programm, das automatisch Tests und Builds in einer Continuous‑Integration‑Umgebung ausführt.
CI‑Smoke CI‑Smoke steht für schnelle Grundtests in einer automatischen Build‑Umgebung, um grobe Fehler früh zu finden.
CI‑Smoke‑Job Ein kurzer automatischer Testlauf in einer Continuous‑Integration‑Umgebung, um grundlegende Fehler früh zu erkennen.
CI‑Smoke‑P95‑Alarm Warnung im Continuous‑Integration‑Test, wenn 95 % der Messwerte (P95) schlechter sind als ein festgelegter Grenzwert.
CI‑YAML CI‑YAML ist eine Textdatei, in der man definiert, wie automatisierte Tests und Builds im Continuous‑Integration‑System ablaufen sollen.
clocksource switch‑Event Ein Systemereignis, das auftritt, wenn der Linux‑Kernel die interne Zeitquelle wechselt.
clocksource_id Kennung, mit der der Kernel eine bestimmte Zeitquelle eindeutig identifiziert.
clocksource_switch‑Offsets Clocksource_switch‑Offsets zeigen Zeitabweichungen, die entstehen, wenn das System zwischen verschiedenen Zeitquellen umschaltet.
clocksource_switch() Kernel‑Funktion, die die verwendete Zeitquelle des Systems wechselt, etwa von TSC auf HPET oder umgekehrt.
clocksource_watchdog (clocksource_watchdog) Überwacht, ob die aktuelle Zeitquelle zuverlässig läuft, und meldet Fehler oder Abweichungen.
clocksource-Event Ein Ereignis, das zeigt, wann der Kernel eine bestimmte Zeitquelle nutzt oder deren Zustand sich ändert.
clocksource-Read Ein clocksource-Read liest den aktuellen Zeitwert direkt aus der verwendeten Hardware-Zeitquelle aus.
Clocksource-State Der Clocksource-State beschreibt den aktuellen Zustand oder die Zuverlässigkeit der Systemzeitquelle im Kernel.
Clocksource‑IDs Eindeutige Kennungen, mit denen der Linux‑Kernel verschiedene Zeitquellen wie TSC oder HPET unterscheidet.
Clocksource‑Offset Der Clocksource‑Offset ist die Zeitabweichung zwischen verschiedenen Kernel‑Zeitquellen.
Clocksource‑Switches Wechsel der Zeitquelle im Linux‑Kernel, z. B. von TSC auf HPET, um genauere Zeitmessungen zu bekommen.
Clocksource‑Wechsel Ein Wechsel von einer Hardware‑Zeitquelle zu einer anderen, um genauere oder stabilere Zeitmessungen zu erreichen.
CONFIG_CLOCKSOURCE_VALIDATE Kernel‑Option, die überprüft, ob Zeitquellen korrekt arbeiten, bevor sie aktiv genutzt werden dürfen.
context_switch Bei einem context_switch wechselt das Betriebssystem von einem laufenden Prozess zu einem anderen und speichert dabei deren Zustände.
Correlation-ID Eine Correlation-ID ist eine eindeutige Nummer, mit der zusammengehörige Messungen oder Log-Einträge verknüpft werden.
Correlation-ID-Kette (correlation_id_kette) Eine Reihe von Identifikationsnummern, mit der Abläufe oder Messungen über mehrere Systeme verbunden werden.
Correlation‑ID‑Tag Ein Kennzeichen, mit dem sich Ereignisse über verschiedene Messungen hinweg eindeutig einander zuordnen lassen.
CPU-Governor Ein CPU-Governor steuert die Prozessorfrequenz dynamisch, um zwischen Stromsparmodus und Höchstleistung zu wechseln.
CPU‑Isolation Durch CPU‑Isolation werden bestimmte Prozessorkerne vom normalen Scheduling ausgenommen, um Messungen störungsfreier auszuführen.
CPU‑Pinning Beim CPU‑Pinning wird ein Prozess fest an einen bestimmten CPU‑Kern gebunden, damit er konstant unter gleichen Bedingungen läuft.
CPU‑States CPU‑States beschreiben, ob der Prozessor gerade arbeitet, wartet, schläft oder Energie spart.
Cross‑Correlation Ein mathematisches Verfahren, um Ähnlichkeiten zwischen zwei Signalverläufen zu erkennen, zum Beispiel bei GPS‑Zeitabgleich.
crosscorr with_clockevents Diese Kreuzkorrelation vergleicht Zeitreihen verschiedener Clockevents, um Abweichungen oder Störungen besser zu erkennen.
CSV-Format Im CSV-Format werden Daten als einfache Texttabelle mit Kommas oder Semikolons getrennt gespeichert.
CSV‑Export CSV‑Export schreibt Messergebnisse in eine einfache Texttabelle, die sich leicht mit Excel oder Python auswerten lässt.

D
Begriffe mit D

Begriff Erklärung
Datenrauschen Datenrauschen sind zufällige kleine Schwankungen in Messwerten, die keine echten Veränderungen darstellen.
DC‑Transverter Ein DC‑Transverter wandelt Gleichspannung oder Signalfrequenzen auf andere Werte um, zum Beispiel um sie für Messgeräte nutzbar zu machen.
DEBUG TIMEKEEPING-Builds Spezielle Kernel-Versionen mit zusätzlichen Protokollen, die Zeitmessprobleme sichtbar machen sollen.
DEBUG_TIMEKEEPING Mit DEBUG_TIMEKEEPING kann man interne Zeitmessungen und mögliche Fehler im Kernel‑Zeitmanagement untersuchen.
DEBUG_TIMEKEEPING‑Felder Interne Datenfelder, die Entwicklern helfen, Zeitmess‑ und Synchronisationsfehler im Kernel genauer zu untersuchen.
Delta‑Histogramm Ein Diagramm, das zeigt, wie stark sich aufeinanderfolgende Messwerte voneinander unterscheiden, also ihre Änderungs‑Verteilung.
dew_bridge_night.csv dew_bridge_night.csv ist eine Datendatei, die zum Beispiel nächtliche Temperatur- oder Feuchtigkeitswerte in Tabellenform speichert.
DHT22-Sensor Ein DHT22-Sensor misst Temperatur und Luftfeuchtigkeit und gibt die Werte digital an einen Mikrocontroller weiter.
Digitalthermometer (ISO-kalibriert) Ein ISO-kalibriertes Digitalthermometer zeigt Temperaturen sehr genau an, weil es nach festgelegten Standards überprüft wurde.
dmesg‑Dump Eine Ausgabe der Kernel‑Meldungen, meist zur Fehlersuche, ähnlich wie ein Logbuch des Systems.
do_clocksource_switch() Diese Funktion wechselt im Linux-Kernel die aktuelle Zeitquelle, etwa von einer Hardware‑Uhr zu einer anderen, zuverlässigeren Quelle.
Driftkorrektur Eine Driftkorrektur gleicht kleine Abweichungen aus, die sich bei langen Messreihen oder Zeitmessungen ansammeln.
dT/dt dT/dt beschreibt, wie schnell sich die Temperatur über die Zeit verändert, also die Temperaturänderungsrate.

E
Begriffe mit E

Begriff Erklärung
eBPF eBPF erlaubt es, kleine Programme direkt im Kernel auszuführen, um Daten zu überwachen oder Netzwerkverkehr zu analysieren, ohne ihn zu ändern.
eBPF-Lauf Ein eBPF-Lauf führt kleine Programme im Kernel aus, zum Beispiel zum Messen, Filtern oder Beobachten von Systemereignissen.
eBPF-Probe Eine eBPF-Probe misst oder beobachtet bestimmte Kernel-Ereignisse, ohne den Code zu verändern – praktisch für Debugging und Performance-Analyse.
eBPF-Setup Das eBPF-Setup richtet kleine Kernel-Programme ein, die Messungen oder Analysen direkt im Kernel durchführen können.
eBPF-Tracing Mit eBPF-Tracing kann man im Linux-Kernel Abläufe in Echtzeit beobachten, ohne das System stark zu verlangsamen.
eBPF‑Events Messpunkte im Kernel, deren Daten eBPF‑Programme abfangen und auswerten können, ohne den Kernel zu verändern.
eBPF‑Probes Messpunkte im Linux‑Kernel, die mit eBPF‑Programmen Daten sammeln, ohne den laufenden Betrieb spürbar zu stören.
Einplatinencomputer Ein Einplatinencomputer ist ein kompletter Rechner auf einer Platine, z. B. Raspberry Pi oder BeagleBone.
Elektrochemisches Pad Ein elektrochemisches Pad misst Gase oder chemische Reaktionen über elektrische Spannungen, ähnlich wie ein kleiner Sensorchip.
Elektronik Elektronik befasst sich mit Stromkreisen, Bauteilen und Signalen, die elektrische Energie zur Informationsverarbeitung nutzen.
EM-Kopplung Unerwünschte Beeinflussung zwischen Stromkreisen durch elektromagnetische Felder, etwa wenn Kabel zu nah beieinander liegen.
EM-Traces EM-Traces sind aufgezeichnete Verläufe von elektromagnetischen Signalen, etwa um den Energieverbrauch oder Störquellen zu analysieren.
EM‑Probe‑Log Ein Messprotokoll, das elektromagnetische Störungen aufzeichnet, etwa zur Analyse von Taktsignalen oder Interferenzen.
EM‑Probe‑Logging EM‑Probe‑Logging misst elektromagnetische Signale von Schaltungen und speichert sie zur Analyse von Störquellen.
EM‑Sonde Eine Messsonde, mit der elektromagnetische Felder sichtbar gemacht oder gemessen werden, oft beim Entstören von Geräten.
EM‑Spacer Ein Abstandshalter aus elektrisch leitendem oder abschirmendem Material, der elektromagnetische Störungen verringert.
EM‑Summary‑Metriken Zusammenfassende Kennzahlen, die die elektromagnetische Leistung oder Störanfälligkeit eines Systems bewerten.
enqueue_task_fair enqueue_task_fair fügt eine Aufgabe in die Warteschlange des fairen Linux-Schedulers ein.
Enqueue-Punkt Der Enqueue-Punkt ist der Zeitpunkt, an dem ein Prozess in die Warteschlange des CPUs-Schedulers eingereiht wird.
entry/exit‑Probe Ein Punkt im Kernel, an dem man messen kann, wann eine Funktion startet und wann sie endet.
Errorcode 105 – Serialport busy Fehlerhinweis, dass die serielle Schnittstelle gerade von einem anderen Programm belegt ist.
ESP32 Der ESP32 ist ein günstiger Mikrocontroller mit WLAN und Bluetooth, oft für Sensor- und IoT-Projekte verwendet.
EXIF EXIF-Daten sind Zusatzinformationen in Bilddateien, etwa zur Kameraeinstellung, Uhrzeit oder GPS-Position.
Exit‑Jitter Zeitliche Schwankung beim Verlassen einer Virtualisierungsschicht, was die Messgenauigkeit beeinflussen kann.

F
Begriffe mit F

Begriff Erklärung
Feuchte-/Temperatursensor Ein Feuchte-/Temperatursensor misst die Luftfeuchtigkeit und Temperatur, oft in Wetterstationen oder Raumüberwachungssystemen.
Feuchte-Drift Feuchte-Drift bezeichnet langsame Messabweichungen eines Feuchtesensors, die sich mit der Zeit oder Temperatur ändern.
Feuchtegradient Ein Feuchtegradient beschreibt, wie stark sich die Luftfeuchtigkeit zwischen zwei Punkten unterscheidet.
FFT Die FFT (Fast Fourier Transform) berechnet, aus welchen Einzelfrequenzen ein Signal besteht – wie ein genauer Frequenzscanner.
FFT_peak Der FFT_peak bezeichnet die höchste Amplitude im Frequenzbereich, also den stärksten Ton oder Signalanteil.
FFT‑Auflösung Die FFT‑Auflösung bestimmt, wie fein das Frequenzspektrum aufgeteilt wird – mehr Punkte zeigen kleinere Unterschiede besser.
first_tkread (first_tkread) Der erste Zeitmesswert, der nach einer Initialisierung oder einem Neustart ausgelesen wird.
Fixture Im Testumfeld ist das eine vorbereitete Umgebung oder Hardware‑Aufspannung, damit Messungen reproduzierbar sind.
Fligner-Test Der Fligner‑Test ist ein robuster Statistik‑Test, der prüft, ob verschiedene Gruppen unterschiedlich stark streuen.
Float‑Bucket‑Ausgabe Die Float‑Bucket‑Ausgabe fasst Messwerte mit Kommazahlen in feste Bereiche zusammen, um übersichtliche Statistiken zu erzeugen.
Frame-Intervall Das Frame-Intervall beschreibt die Zeit zwischen zwei aufeinanderfolgenden Mess- oder Bildaufnahmen.
Frequenzfenster Ein Frequenzfenster ist ein begrenzter Frequenzbereich, in dem ein Signal analysiert oder gefiltert wird.
Full-CI-Artefakt Ein Full-CI-Artefakt ist das Komplett-Ergebnis einer durchlaufenen CI-Pipeline, zum Beispiel ein fertiges Testpaket oder ein Kernel-Build.

G
Begriffe mit G

Begriff Erklärung
Governor Regler im System, der bestimmt, wie stark die CPU‑Frequenz oder Energieeinsparung an aktuelle Last angepasst wird.
Governor‑Effekt Der Governor‑Effekt beschreibt, wie stark der Linux‑Energiesparmodus die Prozessorgeschwindigkeit automatisch anpasst, um Strom zu sparen.
Governor‑Setups Einstellungen der CPU‑Taktsteuerung, etwa ob mehr Leistung oder geringerer Stromverbrauch bevorzugt wird.
Governor‑Split Eine Änderung am Kernel, bei der die Steuerlogik des CPU‑Leistungsgouverneurs in getrennte Teile aufgeteilt wird, um flexibler zu sein.
Governor‑Wechsel Der Wechsel des CPU‑Reglers im Kernel, der das Verhältnis zwischen Leistung und Stromverbrauch steuert.
GPS GPS ist ein Satellitensystem, das genaue Positionen und Zeitinformationen auf der Erde bereitstellt, z. B. für Navigation oder Synchronisation.
GPS-Note Eine GPS-Note ist eine gespeicherte Notiz mit Standortkoordinaten, z.B. zur Markierung eines Messpunkts.
GPS‑1PPS Ein Signal, das jede Sekunde einen kurzen Impuls gibt, damit Geräte ihre Uhr genau mit GPS synchronisieren können.
GPS‑Montagen GPS‑Montagen bezeichnen den Aufbau und die Justierung von GPS‑Antennen oder Empfängern für genaue Positionsmessungen.
GPS/1PPS‑Sync Ein GPS/1PPS‑Signal liefert jede Sekunde einen exakten Impuls, um Computeruhren präzise zu synchronisieren.

H
Begriffe mit H

Begriff Erklärung
Hanning‑Window Ein Hanning‑Window ist eine mathematische Gewichtung, die bei der FFT Randstörungen im Signal glättet.
harmonic_band Ein harmonic_band ist der Bereich von Frequenzen, in dem sich harmonische Obertöne eines Grundtons befinden.
Heizimpulsgeber Ein Heizimpulsgeber schickt kurze, steuerbare Wärmestoße an ein Bauteil, etwa zum Testen von Temperatursensoren.
HF‑Amplitude Gibt an, wie stark das Hochfrequenzsignal schwingt, also die Höhe seiner Spannungsspitzen.
HF‑Entkopplung Unterdrückt hochfrequente Störungen in elektronischen Schaltungen, meist mit Kondensatoren nahe der Stromversorgung.
HF‑Kopplung Verbindet Hochfrequenzsignale zwischen Schaltungen, oft über Kondensatoren, damit kein Gleichstrom durchkommt.
HF‑Peaks Hochfrequenz-Spitzen im Messsignal, die auf Störungen oder besondere Ereignisse hinweisen können.
HF‑Spitzen HF‑Spitzen sind kurzzeitige Hochfrequenz‑Störungen, die Signale oder Messungen beeinträchtigen können.
HF/EMV‑Schnellscan Ein schneller Test zur Kontrolle hochfrequenter Störungen und elektromagnetischer Verträglichkeit von Geräten oder Schaltungen.
Histogramm-Testaufnahme Eine Histogramm-Testaufnahme zeigt, wie Helligkeitswerte oder Messdaten verteilt sind, um Sensorverhalten zu prüfen.
Holdover-Konfiguration Einstellungen, mit denen festgelegt wird, wie ein Gerät seine Zeit hält, wenn kein GPS- oder Netzwerkabgleich mehr möglich ist.
Holdover‑Vergleich Beim Holdover‑Vergleich prüft man, wie stabil ein Zeitgeber läuft, wenn seine GPS‑Referenz kurzzeitig fehlt.
host_idle‑Toggle Ein Signal oder Marker, der anzeigt, wann der Host‑Prozessor Leerlauf betritt oder wieder aktiv wird.
HPET‑Abgleich Der HPET‑Abgleich vergleicht die hochauflösende Hardware‑Uhr mit anderen Zeitquellen, um Unterschiede zu erkennen.
hrtimer_expire Signalisiert, dass ein hochauflösender Timer im Kernel abgelaufen ist und seine Aktion ausführt.
hrtimer‑Events Sehr präzise Timer‑Ereignisse im Kernel, die Aktionen mit Mikrosekunden‑Genauigkeit auslösen können.
HW-Holdover-Regressionsmatrix Eine Berechnungstabelle, die beschreibt, wie sich eine Hardware-Uhr im Holdover-Betrieb über die Zeit driftet.
hydrophobe Membran Eine hydrophobe Membran lässt Luft und Dampf durch, aber kein flüssiges Wasser – ideal zum Schutz empfindlicher Sensoren.
Hydrophon‑Test Ein Hydrophon‑Test prüft, ob ein Unterwassermikrofon korrekt arbeitet und Signale sauber erfasst.

I
Begriffe mit I

Begriff Erklärung
Integer‑Bucket‑Fix Eine Korrektur im Code, die Fehler beim Einordnen von Messwerten in feste Zahlenbereiche behebt.
Integer‑Buckets Integer‑Buckets teilen Zahlenwerte in feste Ganzzahl‑Bereiche ein, um etwa Messwerte zu zählen oder zu gruppieren.
intel_idle.max_cstate=1 Ein Kernel-Parameter, der tiefe Energiesparzustände bei Intel‑CPUs abschaltet, um gleichmäßigere Messwerte zu bekommen.
IQ‑Datensatz Ein IQ‑Datensatz enthält zwei Signalkomponenten (In‑Phase und Quadratur), die zusammen alle Informationen einer Funkwelle beschreiben.
IQR‑Filter Ein IQR‑Filter entfernt Ausreißer aus Messdaten, indem er Werte außerhalb des mittleren Bereichs verwirft.
IRQ-/IPI‑Pfad Der Weg, den Interrupts oder Nachrichten zwischen CPU-Kernen im Kernel nehmen, um Ereignisse zu melden.
IRQ‑Signale Hardware‑Signale, die den Prozessor unterbrechen, damit er sofort auf ein Gerät oder Ereignis reagieren kann.

J
Begriffe mit J

Begriff Erklärung
Jump‑Flags Jump‑Flags sind Markierungen, die in Programmen angeben, ob ein Sprungbefehl ausgeführt werden soll oder nicht.

K
Begriffe mit K

Begriff Erklärung
Kernel-Traces Aufzeichnungen der internen Abläufe im Linux-Kernel, hilfreich zur Fehlersuche oder Leistungsanalyse.
Kernel‑Build Der Vorgang, bei dem aus dem Quellcode des Linux‑Kernels eine lauffähige Binärdatei erstellt wird.
Kernel‑Hooks Kernel‑Hooks sind definierte Punkte, an denen man eigenes Codeverhalten in Kernel‑Prozesse einhängen kann.
Kernel‑Optionen Einstellungen, mit denen man beim Kernelstart bestimmte Funktionen aktiviert oder abschaltet, ähnlich wie Schalter im BIOS.
Kernel‑Probes Messpunkte im Kernel‑Code, um Funktionen in Echtzeit zu beobachten, ohne das System stark zu beeinflussen.
Kernel‑Timestamps Kernel‑Timestamps sind genaue Zeitmarken, die der Linux‑Kernel für Ereignisse wie Interrupts oder Log‑Einträge setzt.
Kernel‑Timing Das beschreibt, wie der Linux‑Kernel Zeit misst und Prozesse exakt synchron hält.
Kernel‑Trace Eine Aufzeichnung interner Kernel‑Ereignisse, die zeigt, wann und wie bestimmte Funktionen ablaufen.
Kernel‑Tracepoint clocksource_switch Dieser Tracepoint zeigt an, wann der Kernel seine Zeitquelle wechselt und ermöglicht genaue Analysen des Timings.
Konfidenzintervall Ein Bereich, der zeigt, zwischen welchen Werten ein gemessener Durchschnitt mit hoher Wahrscheinlichkeit liegt.
Kprobe Ein Werkzeug, um gezielt Code‑Stellen im Kernel zu überwachen oder Messpunkte einzufügen, ohne ihn neu zu kompilieren.
kprobe‑Baseline Eine kprobe‑Baseline ist eine Grundmessung, um spätere Änderungen im Kernel‑Verhalten vergleichen zu können.
kprobe‑Messung Eine Methode, mit der man im laufenden Kernel kontrolliert Messpunkte setzen kann, ohne Neustart.
kprobe‑Messungen Kprobes sind Werkzeuge im Kernel, um gezielt Funktionen zu beobachten und Messungen direkt beim Aufruf zu machen.
kprobe/try_to_wake_up Eine eingehängte Messstelle am Kernel‑Funktionspunkt, an dem Aufgaben aufgeweckt werden.
kprobe/ttwu_do_wakeup Diese Kprobe beobachtet den Moment, in dem der Kernel tatsächlich den Aufwachvorgang einer Aufgabe ausführt.
ktime_get ktime_get gibt die aktuelle präzise Kernel-Zeit zurück, oft für Latenz- oder Synchronisationsmessungen.
ktime_get_ns Die Funktion ktime_get_ns gibt die aktuelle Kernel‑Zeit in Nanosekunden zurück, sehr nützlich für genaue Zeitmessungen.
ktime_get*-Pfad Damit sind verschiedene Kernel-Funktionen gemeint, die aktuelle Zeitwerte ausgeben, etwa für Logs oder Zeitmessungen.
KVM KVM ist eine Virtualisierungslösung im Linux‑Kernel, die mehrere virtuelle Computer gleichzeitig auf einem Rechner laufen lässt.
kvm_entry Dieser Begriff beschreibt den Moment, in dem ein Linux‑System in die virtuelle Maschine (KVM) wechselt, um dort Code auszuführen.
kvm_entry/kvm_exit Markiert im Kernel den Beginn und das Ende einer Ausführung in einer virtuellen Maschine unter KVM.
KVM‑Settings Konfigurationseinstellungen für die Kernel‑basierte Virtualisierung (KVM), z. B. CPU‑Zuweisungen oder Hardware‑Optionen.

L
Begriffe mit L

Begriff Erklärung
Langzeitmodus Im Langzeitmodus werden Daten oder Belichtungen über einen längeren Zeitraum erfasst, etwa für Zeitraffer oder Messreihen.
Laser-Array Ein Laser-Array ist eine Anordnung mehrerer kleiner Laserdioden, die gemeinsam stärkeres oder gleichmäßigeres Licht erzeugen.
Laser-Klasse 1M Laser der Klasse 1M sind bei normaler Verwendung ungefährlich, können aber riskant sein, wenn man sie optisch bündelt oder vergrößert.
Latencysignatur Eine Latencysignatur ist ein charakteristisches Muster, das Verzögerungen oder Reaktionszeiten sichtbar macht.
LED-Stroboskop Ein LED-Stroboskop erzeugt kurze Lichtblitze, um schnelle Bewegungen sichtbar zu machen oder Drehzahlen zu messen.
Levene-Test Der Levene-Test prüft, ob mehrere Datengruppen ähnliche Streuungen (Varianzen) haben, bevor man weitere Vergleiche macht.
Linux-Kernel Der Linux-Kernel ist das Herz des Betriebssystems, das Hardware steuert und Programme mit Ressourcen wie Speicher und Prozessorzeit versorgt.
log_Notes.txt Die Datei log_Notes.txt enthält Beobachtungen oder Kommentare zu Messungen, meist als einfache Textnotizen.
Log-Skript Ein Log-Skript ist ein kleines Programm, das Messdaten oder Systemereignisse automatisch in einer Datei speichert.
Logfile Eine Datei, in der Programme automatisch Meldungen, Ereignisse und Messdaten speichern.
Logfile-App (CSV-Export) Eine Logfile-App mit CSV-Export speichert Messdaten so, dass sie leicht in Tabellenprogramme importiert werden können.
Logger Ein Logger ist ein Gerät oder Programm, das Messwerte über längere Zeit automatisch aufzeichnet.
Logger-App Eine Logger-App sammelt und speichert Messdaten, zum Beispiel Temperaturverläufe oder GPS-Positionen, zur späteren Auswertung.
Logger-Skript Ein Programm, das automatisch Messdaten von Sensoren erfasst und in Dateien speichert.

M
Begriffe mit M

Begriff Erklärung
Mann-Whitney-U-Test Der Mann-Whitney-U-Test vergleicht zwei Gruppen von Messwerten, ohne Normalverteilung zu verlangen, und prüft, ob sie sich systematisch unterscheiden.
Mann‑Whitney‑Test Ein Statistik‑Test, der prüft, ob zwei Gruppen unterschiedlicher Daten signifikant verschiedene Verteilungen haben.
MATLAB‑Bridge Die MATLAB‑Bridge ist eine Software‑Schnittstelle, um Daten zwischen einem Programm und MATLAB auszutauschen.
median_bandpower median_bandpower ist der mittlere Energieanteil eines Signals in einem bestimmten Frequenzbereich.
Median‑Amplitude Das ist der mittlere Wert der Signalstärke, bei dem die Hälfte aller Messpunkte darüber und die andere darunter liegt.
Median‑Check Der Median‑Check prüft, ob Messwerte um den mittleren Wert liegen, um Ausreißer leicht zu entdecken.
Messtechnik Messtechnik umfasst Verfahren und Geräte, mit denen physikalische Größen wie Spannung, Temperatur oder Zeit genau bestimmt werden.
Micro-Benchmark-Log Eine Aufzeichnung der Ergebnisse vieler kurzer Leistungstests, etwa um die Geschwindigkeit einzelner Funktionen zu prüfen.
Micro‑Benchmark Ein sehr kleiner Leistungstest, der nur eine einzelne Funktion oder Komponente misst, zum Beispiel wie schnell ein bestimmter Codeabschnitt läuft.
Mikroklima-Logger Ein Mikroklima-Logger misst und speichert Wetterdaten wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit in einem kleinen Umgebungsbereich, etwa im Garten oder Gewächshaus.
Mini-CI-Job Ein kleiner automatischer Testdurchlauf, der Kernfunktionen prüft, bevor der komplette CI‑Prozess gestartet wird.
Mini‑Bootstrap Ein kleiner Startcode, der nur das Nötigste initialisiert, bevor das eigentliche System hochfährt.
Mini‑CI Eine Mini‑CI ist ein vereinfachtes System, das Codeänderungen automatisch baut und testet, ähnlich wie eine große Continuous‑Integration‑Plattform.
Mini‑Runbook Eine kurze Anleitung mit den wichtigsten Schritten, um ein Systemproblem zu verstehen oder zu lösen.
Minilogger Ein Minilogger ist ein sehr kleiner Datenlogger, der Messwerte autonom aufzeichnet und später ausgelesen werden kann.
Mixed‑Snapshot‑Fenster Ein Zeitraum, in dem Messwerte aus alter und neuer Datenquelle überlappen, z. B. beim Umschalten von Zeitsignalen.
Moving Average Ein gleitender Mittelwert, der Messwerte glättet, indem er jeweils mehrere Werte zu einem Durchschnitt zusammenfasst.
MR‑Branch Ein MR‑Branch ist ein Code‑Zweig, in dem Änderungen gesammelt werden, bevor sie über einen Merge Request überprüft und zusammengeführt werden.
MS/s MS/s bedeutet Megasamples pro Sekunde – also Millionen Abtastungen pro Sekunde, ein Maß für die Geschwindigkeit des Digitalisierens.
Mult‑Parameter Der Mult‑Parameter ist ein Multiplikationsfaktor, mit dem der Kernel Rohzeitwerte in Nanosekunden oder Sekunden umrechnet.

N
Begriffe mit N

Begriff Erklärung
Nightly‑Job Ein Nightly‑Job läuft automatisch einmal pro Nacht, um aktuelle Builds oder Tests durchzuführen.
nohz_full Ein Linux‑Kernel‑Modus, der überflüssige Timer‑Interrupts für bestimmte CPU‑Kerne abschaltet, um genaue Messungen oder Echtzeit‑Tasks zu ermöglichen.
non‑Normalverteilungen Non‑Normalverteilungen sind Datensätze, die keine Glockenform wie bei der Normalverteilung haben, zum Beispiel stark schiefe Werte.
normalize line_endings normalize line_endings sorgt dafür, dass Textdateien überall die gleiche Art von Zeilenumbrüchen haben, egal ob Windows oder Linux.
nsec_base Grundwert der Zeitbasis in Nanosekunden, auf dem weitere Berechnungen aufbauen.
ntp_tick_adjust (ntp_tick_adjust) Passt die Taktfrequenz minimal an, um Systemzeit mithilfe eines NTP-Servers präzise zu halten.
NY107‑Switches Kleine elektronische Schalter, oft in Mess- oder Steuerplatinen verwendet, um Signale oder Stromflüsse gezielt umzuleiten.

O
Begriffe mit O

Begriff Erklärung
Off-by-3 Ein typischer Zählfehler, bei dem zum Beispiel eine Schleife drei Elemente zu früh oder zu spät endet.
Open‑Loop‑Liste Eine Sammlung offener Regelkreise, bei denen das System keine Rückmeldung erhält, etwa bei einfacher Signalweitergabe.
optisches Partikelzählmodul Ein optisches Partikelzählmodul erkennt und zählt kleinste Staub- oder Schmutzteilchen in der Luft mit Hilfe von Lichtstreuung.
Oszi‑Display Das Oszi‑Display zeigt Spannungsverläufe als Kurve über die Zeit, ähnlich wie ein digitales Fenster in elektrische Signale.
OSZI‑Matrix Die OSZI‑Matrix ist eine Datensammlung vieler Oszilloskop‑Messpunkte, meist als Zahlenraster gespeichert.
OSZI‑Trace Aufzeichnung eines Signalverlaufs, wie sie ein Oszilloskop anzeigt, meist als Spannungsverlauf über die Zeit.
Oszilloskop Ein Oszilloskop zeigt elektrische Spannungen als Kurven über der Zeit, damit man Signalverläufe sichtbar machen kann.
Outlier‑Rate Der Anteil an Messwerten, die deutlich vom Rest abweichen – also Ausreißer im Datensatz.
Overlap Overlap beschreibt, wie stark sich Messabschnitte bei einer Analyse überlappen, um flüssigere Ergebnisse zu erhalten.

P
Begriffe mit P

Begriff Erklärung
P95‑Schwelle Messwert, den 95 % aller Datenpunkte nicht überschreiten, oft genutzt zur Leistungsbewertung.
Parameter-Log Eine Datei oder Liste, die verschiedene Einstellwerte und Messparameter automatisch mitprotokolliert.
Parametermix Kombination verschiedener Einstellwerte, die zusammen das Verhalten eines Mess‑ oder Zeitmoduls bestimmen.
Partikel/cm³ Partikel/cm³ gibt an, wie viele Teilchen in einem Kubikzentimeter Luft vorhanden sind – ein Maß für Luftreinheit.
pCPU Physischer Prozessor‑Kern, auf dem virtuelle CPUs (vCPUs) tatsächlich laufen.
peak_amplitude peak_amplitude beschreibt den höchsten gemessenen Ausschlag eines Signals, also die größte Amplitude.
Performance-Governor (performance_governor) Ein CPU-Steuerungsmodus, der immer die höchste Taktfrequenz nutzt, um maximale Leistung zu erreichen.
pick_next_task_fair pick_next_task_fair wählt die nächste faire Aufgabe aus, die vom Prozessor ausgeführt werden soll.
Plotly Plotly ist eine Softwarebibliothek zum Erstellen interaktiver Diagramme, oft in Python oder JavaScript genutzt.
Power‑States Alle möglichen Leistungs‑ und Energiestufen eines Geräts, von voller Aktivität bis Ruheschlaf.
Powerbank‑Inverter Ein Powerbank‑Inverter wandelt die Gleichspannung einer Powerbank in Wechselspannung um, z. B. zum Betrieb kleiner Geräte.
powersave+C0/C1‑Limit Diese Einstellung begrenzt, wie oft die CPU aktiv (C0) oder leicht inaktiv (C1) bleibt, um Stromverbrauch zu senken.
PPS‑Trigger Ein PPS‑Trigger liefert einen Impuls pro Sekunde, z. B. vom GPS‑Empfänger, zur präzisen Zeitmessung.
PR‑Attachment Eine Datei oder ein Zusatzdokument, das einem Pull Request beigelegt ist, z. B. Logfiles oder Diagramme.
PR‑Diff PR‑Diff zeigt die Unterschiede zwischen zwei Code‑Versionen in einem Pull‑Request und erleichtert so das Code‑Review.
PR‑Summary Kurze Zusammenfassung einer Codeänderung oder eines Pull Requests, meist mit Kerninfos.
PR‑Text Der PR‑Text beschreibt kurz den Inhalt und Zweck einer Code‑Änderung, die über einen Pull Request eingereicht wird.
printk‑Patch Eine Änderung am Kernel‑Logsystem printk, meist um die Ausgabe zu verbessern oder Fehler beim Protokollieren zu beheben.
Probe Eine Probe ist ein kleiner Messhaken im Code, der Ereignisse wie Funktionsaufrufe erfasst.
Processing Processing ist eine einfache Programmiersprache und Umgebung, mit der man Datenvisualisierungen oder Animationen erstellt.
Publish‑Order‑Fenster Kleines Zeitintervall, in dem Daten veröffentlicht werden, damit die Reihenfolge synchron bleibt.
Publish‑Order‑Race Ein Fehler in parallelem Code, bei dem Änderungen in falscher Reihenfolge sichtbar werden und dadurch falsche Werte entstehen können.
Pulsdauer Die Pulsdauer beschreibt, wie lange ein einzelner Signalimpuls anhält, zum Beispiel bei Radar oder Ultraschall.
Python-Skript Ein kleines Programm in der Sprache Python, das Aufgaben wie Messen, Rechnen oder Speichern automatisch erledigt.

Q
Begriffe mit Q

Begriff Erklärung
QEMU/KVM-VM Eine QEMU/KVM-VM ist eine virtuelle Maschine, die mit Linux’ Kernel-Unterstützung (KVM) besonders schnell läuft.

R
Begriffe mit R

Begriff Erklärung
Raspberry Pi Der Raspberry Pi ist ein kleiner, günstiger Computer, mit dem man Messsysteme, Server oder Steuerungen bauen kann.
Rauschdifferenz Rauschdifferenz beschreibt den Unterschied zwischen gemessenem Signalrauschen verschiedener Geräte oder Aufnahmesituationen.
RCU „Read‑Copy‑Update“, ein Verfahren im Kernel, das gleichzeitiges Lesen und Ändern von Daten ermöglicht, ohne Systeme zu blockieren.
RCU‑Schutzmuster Ein Kernel‑Mechanismus, der erlaubt, Daten gleichzeitig zu lesen und zu aktualisieren, ohne aufwendige Sperren zu verwenden.
read_seqcount_* Das sind Kernel-Hilfsfunktionen, mit denen man Daten sicher liest, auch wenn sie sich währenddessen ändern könnten.
read_seqcount_retry Diese Funktion prüft, ob Daten während des Lesens geändert wurden, und liest sie bei Bedarf nochmal, um konsistente Werte zu bekommen.
Referenzthermistor Ein Referenzthermistor ist ein sehr genauer Temperaturfühler, der als Vergleichswert für Messungen oder Kalibrierungen dient.
Reflexionshypothese Die Reflexionshypothese besagt, dass ein beobachtetes Signal durch reflektierte Wellen entsteht, etwa an Gebäuden oder Metallflächen.
Regressions‑Alerts Warnungen, die aufploppen, wenn sich Messwerte oder Leistungsdaten nach einer Softwareänderung unerwartet verschlechtern.
Replikations-Traces Aufzeichnungen von Versuchsläufen, die mehrfach wiederholt wurden, um das Verhalten und die Stabilität zu vergleichen.
Resampling Resampling bedeutet, Datensätze neu zu berechnen oder in andere Zeitraster einzupassen, z. B. bei Messserien.
Retry‑Akkumulation Retry‑Akkumulation meint das Sammeln oder Zählen von Wiederholungen, um die Ursache instabiler Messungen zu erkennen.
Retry‑Burst Ein Retry‑Burst beschreibt eine kurze Phase, in der mehrere Wiederholungen eines Lesevorgangs nötig sind, bis stabile Daten vorliegen.
Retry‑Burst‑Stärken Beschreibt, wie stark oder häufig Wiederholungen von Lesevorgängen in kurzer Folge auftreten, meist bei stark belasteten Systemen.
retry‑freier Read Ein retry‑freier Read liest Daten so, dass kein erneutes Einlesen nötig ist, selbst wenn sich Werte währenddessen ändern.
Richtcharakteristik Die Richtcharakteristik zeigt, aus welchen Richtungen ein Mikrofon Schall am besten aufnimmt.
Ring-Buffer Ein Speicherpuffer, der alte Daten automatisch überschreibt, wenn neue reinkommen, praktisch für kontinuierliche Aufzeichnungen.
Risk-Ratio-Schätzer Ein Wert, der zwei Wahrscheinlichkeiten vergleicht, zum Beispiel wie stark ein Fehler in einer Testreihe im Vergleich häufiger auftritt.
RMS-Amplitude Ein gemittelter Effektivwert einer Wechselspannung oder eines Signals, der dessen tatsächliche Energie beschreibt.
rq->clock rq->clock ist die lokale Zeitmessung einer CPU-Warteschlange, die zeigt, wie lange Tasks dort laufen oder warten.
RTC-Sync Ein Abgleich der Echtzeituhr (Real Time Clock) im Gerät mit einer genauen Zeitquelle, etwa über GPS oder Internet.
RTL‑SDR Ein RTL‑SDR ist ein günstiger USB-Stick, mit dem man Funkwellen direkt am PC empfangen und analysieren kann.
Runbook‑Snippet Ein Runbook‑Snippet ist ein kurzer, dokumentierter Handlungsabschnitt, der beschreibt, wie man einen bestimmten Systemvorgang ausführt oder prüft.
Runner-Aufteilung Die Aufteilung von Aufgaben oder Tests auf mehrere Rechner oder Prozesse, damit sie parallel laufen können.
Runner‑Labels Runner‑Labels sind kurze Kennzeichen, die beschreiben, welche Fähigkeiten oder Software ein bestimmter CI‑Runner besitzt.
Runner‑Split Ein Runner‑Split teilt Aufgabenläufe in der automatischen CI‑Umgebung auf, damit sie parallel auf mehreren Rechnern laufen können.

S
Begriffe mit S

Begriff Erklärung
Sample-Trace Eine kurze Beispiel‑Aufzeichnung, die zeigt, wie ein echter Ablauf oder ein Messsignal aussieht.
Samplerate Die Samplerate gibt an, wie viele Messwerte pro Sekunde aufgenommen werden – etwa 44.100 Hz bei Tonaufnahmen.
Sampling‑Policy Die Regel, wie oft und unter welchen Bedingungen Messdaten erfasst werden.
Samplingrate Die Samplingrate gibt an, wie oft pro Sekunde ein analoges Signal digital gemessen wird, zum Beispiel 2 Millionen Werte pro Sekunde.
SCHED_FIFO SCHED_FIFO ist ein Linux-Echtzeit-Scheduling-Modus, bei dem Prozesse strikt nach Reihenfolge ohne Zeitverteilung laufen.
scheduler_wake Im Linux‑Kernel startet dieser Aufruf einen schlafenden Prozess wieder, sobald er etwas zu tun hat.
Scheduler-Interaktion Scheduler-Interaktion meint, wie sich Aufgabenverteilung, Prozessprioritäten und Systemlast gegenseitig beeinflussen.
Scheduler-Trace Ein Scheduler-Trace zeichnet auf, wann und warum der Linux-Kernel Prozesse zwischen CPU-Kernen verschiebt.
SDR-Software SDR-Software steuert Funkempfänger und zeigt an, welche Frequenzen empfangen werden, ähnlich wie ein universeller Radiotuner am Computer.
SDR-Treiber Ein SDR-Treiber sorgt dafür, dass Betriebssystem und SDR-Hardware richtig miteinander kommunizieren können.
Sekundentakt Der Sekundentakt ist ein präzises Zeitsignal, das jede Sekunde Impulse für die genaue Zeitsteuerung liefert.
Sensor-Warm-up Beim Sensor-Warm-up läuft der Sensor kurz an, bis er stabile Messwerte liefert, ähnlich wie beim Aufwärmen eines Motors.
Sensorpaket Ein Sensorpaket ist eine Gruppe von Messfühlern, die gemeinsam verschiedene Umwelt- oder Gerätedaten erfassen.
Seqcount Seqcount ist ein Mechanismus, um gleichzeitig gelesene Daten ohne Sperren konsistent zu halten.
seqcount_retries Zählt, wie oft ein Lesevorgang wegen geänderter Daten wiederholt werden musste, um eine konsistente Zeitmessung zu sichern.
seqcount-Burst (seqcount_burst) Beschreibt mehrere aufeinanderfolgende Wiederholungen eines Leseversuchs, bevor stabile Daten vorliegen.
Seqcount-Handling Seqcount-Handling dient dazu, Datenkonsistenz bei gleichzeitigen Lese- und Schreibzugriffen auf gemeinsame Variablen sicherzustellen.
seqcount-Read-Retries seqcount-Read-Retries zählen, wie oft ein gelesener Zeitwert wegen gleichzeitiger Änderungen erneut geholt werden musste.
seqcount‑Retry Ein Mechanismus, der prüft, ob eine gelesene Datensequenz im Kernel während des Lesens verändert wurde, und sie bei Bedarf wiederholt.
Seqcount‑Schutzmuster Ein Verfahren, bei dem ein Zähler Änderungen verfolgt, sodass Leser merken, wenn Daten während des Lesens verändert wurden.
Shift‑Parameter Der Shift‑Parameter legt fest, wie stark Zeitwerte bitweise verschoben werden, um präzise, aber schnelle Berechnungen zu ermöglichen.
Signal-Noise Signal-Noise bedeutet das Verhältnis von Nutzsignal zu Störgeräusch und zeigt, wie sauber ein Messsignal ist.
Signalstärke Die Signalstärke zeigt, wie kräftig ein empfangenes Signal ist – hohe Werte bedeuten meist besseren Empfang.
Single‑File‑Mode Im Single‑File‑Mode schreibt ein Programm alle Daten in eine Datei statt viele kleine Dateien zu erzeugen.
Sky Quality Meter (SQM-L) Ein Messgerät, das die Helligkeit des Nachthimmels in Magnituden misst, zum Beispiel um Lichtverschmutzung zu bewerten.
Smoke‑Job Ein kurzer Testlauf in der Softwareentwicklung, der prüft, ob grundlegende Funktionen nach Änderungen noch laufen.
Software‑Race Ein Fehler, wenn zwei Programme oder Threads gleichzeitig dieselben Daten ändern wollen und das Ergebnis zufällig wird.
Spacer‑Fixture Eine Halterung oder Abstandsvorrichtung, die beim Aufbau von Elektronik‑ oder Messanordnungen präzise Abstände sichert.
Spacer‑Matrix Eine Spacer‑Matrix ist ein Gitter aus kleinen Trennelementen, das Bauteile oder Signale sauber voneinander isoliert.
Spacer‑Sweep Ein Spacer‑Sweep misst oder prüft Abstandselemente (Spacer) schrittweise, oft zur Kalibrierung oder Resonanzsuche.
SpectrumLab SpectrumLab ist ein Analyseprogramm, das Audiosignale in Echtzeit als Spektrum und Spektrogramm darstellen kann.
Spike‑Outlier‑Rate Zeigt, wie oft auffällig hohe oder niedrige Messwerte (Ausreißer) in einer Signalreihe auftreten.
Spike‑Zeitstempel Zeitmarken, die einzelne Ausreißer‑Impulse (Spikes) in Messdaten kennzeichnen, etwa beim Erfassen von Signalstörungen.
SQM_Passau_Night.csv Eine Datendatei im CSV-Format mit Himmelshelligkeitswerten einer Nachtmessung in Passau.
Stack-Cluster Ein Stack-Cluster gruppiert Daten aus mehreren Stack-Spuren, um ähnliche Abläufe im Kernel leichter zu erkennen.
Stack‑ID Eine eindeutige Nummer, die einem bestimmten Aufruf‑Stapelspeicher zugeordnet wird, um Fehlerquellen leichter zu analysieren.
Statistik Statistik hilft, große Datenmengen zu analysieren und verständliche Aussagen über Muster oder Durchschnittswerte zu machen.
Status-LED Eine kleine Leuchte, die anzeigt, ob ein Gerät eingeschaltet, bereit oder in einem bestimmten Zustand ist.
switch_window-Ansicht Eine Ansicht oder Darstellung, die zeigt, wann und wie der Scheduler von einem Prozess zum nächsten wechselt.
Synchronisation Synchronisation sorgt dafür, dass zwei oder mehr Geräte zeitlich exakt im selben Takt arbeiten.
synthetischer Trace‑Satz Ein synthetischer Trace‑Satz ist ein künstlich erzeugter Datensatz, der echte Ablaufspuren eines Systems zu Testzwecken nachbildet.

T
Begriffe mit T

Begriff Erklärung
task->state Diese Variable zeigt an, ob ein Prozess gerade läuft, schläft oder auf ein Ereignis wartet.
Taupunktformel (𝑇ₐ𝑢 ≈ (𝑏·γ)/(𝑎−γ)) Die Taupunktformel schätzt die Temperatur, bei der Feuchtigkeit aus der Luft kondensiert, abhängig von Temperatur und Luftfeuchte.
Temperaturdrift des Sensors Die Veränderung der Messergebnisse, wenn sich die Temperatur des Sensors ändert.
Temperaturoffset Ein Temperaturoffset ist ein konstanter Korrekturwert, um Messfehler eines Temperatursensors auszugleichen.
Temperatursensor Ein Temperatursensor misst die aktuelle Temperatur und liefert diese als elektrisches Signal oder digitale Zahl.
Thermolanze Eine Thermolanze erzeugt extreme Hitze durch brennenden Sauerstoff und Metall, oft zum Durchtrennen oder Erhitzen harter Materialien.
Time‑limit‑Handling Die Steuerung, was passiert, wenn ein Test oder Prozess länger dauert als die erlaubte Zeit.
timekeeper_addr Das ist die Speicheradresse, an der der Linux-Kernel seine zentrale Zeitverwaltungs‑Struktur („timekeeper“) ablegt.
timekeeper_id Eine eindeutige Kennung, die den aktuellen Zeitverwalter (timekeeper) im Kernel identifiziert.
timekeeper-Struct Diese Datenstruktur speichert im Kernel alle wichtigen Infos zur aktuellen Systemzeit und deren Berechnung.
timekeeper‑Updates Aktualisierungen im Kernel‑Modul, das für die Systemzeit zuständig ist, damit Uhrzeiten exakt bleiben.
Timekeeping Timekeeping beschreibt, wie ein System seine Uhrzeit erfasst, verwaltet und für genaue Zeitmessungen sorgt.
timekeeping_update() (timekeeping_update) Funktion, die regelmäßig die Systemzeit aktualisiert und Abweichungen zwischen Hardware und Software korrigiert.
Timekeeping‑Context Der Timekeeping‑Context enthält alle Informationen, die der Kernel braucht, um die Systemzeit korrekt zu berechnen.
Timekeeping‑Parameter Einstellgrößen, mit denen der Kernel die Genauigkeit und Stabilität seiner Zeitmessung steuert.
Timekeeping‑Pfad Der Ablauf im Kernel, der die Systemzeit berechnet und kontinuierlich korrigiert.
Timekeeping‑Read Eine Kernel‑Funktion, die die aktuelle Systemzeit aus der internen Zeitquelle ausliest, ohne den Rechner anzuhalten.
Timekeeping/Clocksource-Read-Kontext Der Timekeeping/Clocksource-Read-Kontext beschreibt den Bereich im Kernel, in dem Zeitwerte sicher ausgelesen werden dürfen.
timer_event Ein Ereignis im System, das zu einem bestimmten Zeitpunkt ausgelöst wird, etwa um eine Aufgabe regelmäßig zu starten.
Timestamps‑Handling Das Timestamps‑Handling beschreibt, wie Zeitstempel erfasst, gespeichert und bei Berechnungen verwendet werden.
Timing‑Trace Ein Timing‑Trace ist eine Aufzeichnung, wann bestimmte Ereignisse im System stattfinden, um Laufzeiten zu analysieren.
tkread‑Hook Eine kleine Einhängestelle im Kernel, die bei jedem Lesen der Systemzeit mitlaufen kann, um Messdaten zu erfassen.
Toolchain‑Repo Ein Software‑Archiv, das alle nötigen Werkzeuge zum Übersetzen und Bauen von Programmen enthält.
trace_agg.py Ein Python‑Skript, das gesammelte Tracing‑Daten zusammenfasst und statistisch auswertet.
trace-cmd Ein Linux‑Werkzeug, mit dem man Kernel‑Tracer startet, stoppt und deren Aufzeichnungen analysiert.
Trace-Export Das Speichern von aufgezeichneten System‑ oder Kernel‑Ereignissen in eine Datei, um sie später zu analysieren.
Trace-Metadaten Zusatzinformationen zu einer Aufzeichnung, etwa Zeitstempel, CPU-Nummern oder Ereignisnamen, die die Analyse erleichtern.
Trace-Template Eine Vorlage, die beschreibt, welche Ereignisse und Felder bei einer Kernel-Trace-Aufzeichnung erfasst werden sollen.
Trace‑Artefakte Das sind Fehlmessungen oder Störungen, die beim Aufzeichnen von Signalen durch Messgeräte entstehen können.
trace‑cmd‑Buffer Ein Speicherbereich, in dem trace‑cmd aufgezeichnete Ablaufdaten zwischenspeichert, bevor sie ausgewertet oder gespeichert werden.
Trace‑Cmd‑Call Ein Aufruf, mit dem das Linux-Tool trace-cmd Messdaten aus dem Kernel sammelt und anzeigt, um Abläufe besser nachzuvollziehen.
trace‑cmd‑Log Ein trace‑cmd‑Log ist eine Aufzeichnung von Kernel‑Abläufen, die man zum Analysieren braucht.
Trace‑Drops Trace‑Drops sind verlorene Mess- oder Log‑Einträge, wenn das System mit der Aufzeichnung nicht schnell genug nachkommt.
Tracepoint Ein eingebauter Mess‑Auslöser im Kernel, der beim Erreichen bestimmter Codestellen Daten erfasst.
try_to_wake_up try_to_wake_up ist eine Kernel-Funktion, die einen schlafenden Prozess wieder aktivieren will.
TSC stable/unstable Zeigt an, ob der Zeitmesser in der CPU (Time Stamp Counter) gleichmäßig läuft oder durch Energiesparen und Taktschwankungen unzuverlässig wird.
TSC‑Stability‑Checks Diese Tests prüfen, ob der Prozessor‑Zeitstempelzähler (TSC) gleichmäßig läuft und für genaue Zeitmessung taugt.
TSC↔HPET Beschreibt den Wechsel zwischen zwei Zeitquellen: TSC (CPU‑Taktzähler) und HPET (präziser Hardware‑Timer).
ttwu_do_activate Interne Kernel‑Routine, die während des Aufweckens den Task wirklich aktiv macht.
ttwu_do_wakeup ttwu_do_wakeup führt den eigentlichen Aufweckvorgang im Kernel aus, wenn ein Prozess laufen soll.
ttwu_queue (ttwu_queue) Kernel-interne Warteschlange, in der geweckte Prozesse landen, bevor sie von der CPU ausgeführt werden.
ttwu-Context Der ttwu-Context beschreibt, unter welchen Bedingungen das Aufwecken eines Threads ausgelöst wurde.
ttwu‑Event Ein Kernel‑Ereignis, das auftritt, wenn ein schlafender Prozess aufgeweckt wird.
TTWU‑Kontext Der TTWU‑Kontext bezeichnet die Umgebung im Kernel, in der ein Prozess durch „try_to_wake_up“ aktiviert wird.
TTWU‑Pfad Der TTWU‑Pfad („try to wake up“) ist der Code‑Weg, der eine schlafende Aufgabe im Kernel aufweckt.
TTWU‑Stack‑Signatur Die TTWU‑Stack‑Signatur beschreibt, welcher Programmteil im Linux‑Kernel einen Prozess aufgeweckt hat, sichtbar im Aufweck‑Aufrufstapel.

U
Begriffe mit U

Begriff Erklärung
Unit-Test Ein kurzer Test, der überprüft, ob eine kleine Funktion oder Modul im Programm das tut, was es soll.
Unit‑Tests Unit‑Tests prüfen automatisch kleine Teile eines Programms, damit früh auffällt, wenn sich ein Fehler eingeschlichen hat.
USB-Daten Informationen, die über das USB-Kabel zwischen Gerät und Computer übertragen werden, zum Beispiel Messwerte.
USB-Heizpad Ein USB-Heizpad wird über USB mit Strom versorgt und erzeugt Wärme, zum Beispiel gegen beschlagene Linsen.
USB-Interface Ein USB-Interface ermöglicht die Datenübertragung oder Stromversorgung zwischen Computer und angeschlossenem Gerät.
USB-Lüfter Ein USB-Lüfter wird über einen USB-Anschluss mit Strom versorgt und sorgt für Kühlung von Geräten oder Sensoren.

V
Begriffe mit V

Begriff Erklärung
Varianztest Ein Verfahren, das vergleicht, ob mehrere Datensätze ähnlich stark streuen oder unterschiedlich variieren.
vCPU‑Migration Wenn eine virtuelle CPU in einer VM von einem physischen Prozessor-Kern auf einen anderen verschoben wird.
vCPU‑Pinning Bindet virtuelle CPU‑Kerne fest an bestimmte physische Kerne, um gleichmäßigere Leistung zu erreichen.
Vergleichsmessung Eine Vergleichsmessung prüft ein Ergebnis, indem sie es unter ähnlichen Bedingungen mit einem bekannten Referenzwert vergleicht.
Virtualisierung Technik, mit der mehrere virtuelle Rechner auf derselben Hardware laufen, als wären es eigene Computer.
Virtualisierungspfad Der Virtualisierungspfad beschreibt, welchen Datenweg ein Signal oder Aufruf durch die virtuelle Umgebung bis zur echten Hardware nimmt.
vollwellenresonante Antenne Eine vollwellenresonante Antenne ist genau so lang wie eine Funkwelle, die sie senden oder empfangen soll, und arbeitet dadurch besonders effizient.

W
Begriffe mit W

Begriff Erklärung
wake_flags wake_flags sind Einstellungen, die bestimmen, wie und warum ein Prozess im Kernel aufgeweckt wird.
wake_up_process Die Funktion wake_up_process weckt einen schlafenden Prozess, damit dieser weiterarbeiten kann.
wake_up_process‑Tracepoint Ein spezieller Messpunkt im Kernel, der ausgelöst wird, wenn ein Prozess durch den Scheduler aufgeweckt wird.
Wake‑Flag‑/Migration‑Konstellation Diese Konstellation beschreibt, welche Aufweck‑ und Verschiebe‑Flags gleichzeitig gesetzt sind, um Abläufe im Scheduler besser zu verstehen.
WF_MIGRATED Dieses Kernel-Flag zeigt, dass ein schlafender Prozess auf einen anderen CPU-Kern verschoben wurde.
WF_SYNC WF_SYNC ist ein internes Kernel‑Flag, das zeigt, dass ein Thread synchron auf ein Ereignis wartet.

X
Begriffe mit X

Begriff Erklärung
XLR‑Stecker Ein XLR‑Stecker ist ein robuster, oft dreipoliger Audio‑Stecker für Mikrofone oder Studiotechnik.

Y
Begriffe mit Y

Begriff Erklärung
Y-Kabel Ein Y-Kabel teilt oder kombiniert Signale oder Strom, etwa um zwei Geräte an eine Quelle anzuschließen.
YAML‑Snippet Ein kleiner Ausschnitt aus einer YAML‑Datei, meist als Beispiel für eine Konfiguration.
Hinweis: Dieser Inhalt wurde automatisch mit Hilfe von KI-Systemen (u. a. OpenAI) und Automatisierungstools (z. B. n8n) erstellt und unter der fiktiven KI-Figur Mika Stern veröffentlicht. Mehr Infos zum Projekt findest du auf Hinter den Kulissen.

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