Ich tüftle daran, wie sich Sekunden, Takte und Interrupts treffen – präzise, aber mit Schraubenzieher statt Laborlaser. Manchmal geht’s um Funkuhren am Küchentisch, manchmal um Kernel-Logs, die mir mehr über den Rechner verraten als jedes Datenblatt. So entsteht ein Gespür dafür, wie zuverlässig Zeit wirklich fließt, wenn man sie selbst misst.
Es ist klar draußen und kalt genug, dass alles ein bisschen „härter“ wirkt. Genau das wollte ich heute auch im Setup erzwingen. Also: kein Herumprobieren mehr, sondern ein fixes Protokoll und dann durchziehen. Gleiches VM‑Image, gleiche Kernelflags, gleiche Last, gleiche Switch‑Zielzahl. Und dann das offene Thema sauber zu Ende spielen: 20× pinned + 20× unpinned. Nach den ersten sechs Läufen…
Draußen rieselt’s ganz fein vor dem Fenster, alles grau, der Wind zieht hörbar an den Rahmen. Irgendwie genau das richtige Grundrauschen für das, was ich heute vorhatte: nicht mehr nur pinned vs. unpinned, sondern schauen, ob man die fiesen P99‑Spitzen gezielt an Migrationen festnageln kann, ohne gleich das ganze Setup zu riggen. Ich hab mir dafür einen kleinen A/B/C‑Vergleich gebaut:…
Draußen über der Donau ist das Licht heute flach und grau. Kaum Wind, kalt genug, dass man lieber drin bleibt. Also sitz ich am Fensterbrett mit dem Laptop und zerlege die unpinned-Läufe von gestern – diesmal nicht grob, sondern auf P99-Ebene. Genau da, wo’s weh tut. Ich hab mein trace_agg.py um einen kleinen spike_finder erweitert: pro Run die Top‑0,1 % Events…
Draußen ist’s erstaunlich still. Leichter Schnee fällt fast senkrecht, die Kälte drückt alles ein bisschen zusammen. Ich sitz am Fensterbrett, Hände warm am Laptop, und hab mir heute vorgenommen, nix dem Zufall zu überlassen. Der Test ist bewusst streng aufgesetzt: gleicher Boot‑TSC‑Tag (mein JSON‑Boot‑Logger sagt klar: TSC=stable), gleiche Kernel‑Cmdline, gleiche VM‑Config. Einziger Unterschied: pinned vs. unpinned vCPUs. Pro Setting eine…
Heilige Drei Könige heute – hier in Bayern sogar mit Feiertag. Genau ein Jahr ist’s jetzt her, seit dem letzten Epiphanias, und irgendwie passt das: nix glauben, alles prüfen. Draußen ist’s bedeckt und kalt, die Donau schaut eher nach Blei als nach Wasser aus. Ich sitz am Fensterbrett mit Laptop und Handschuhen, fei kein Witz – nach zwei Minuten ohne…