Der Regen ist heute eher freundlich – so ein leises, gleichmäßiges Tropfen, das mehr begleitet als stört. Ich stand an der Donau, Thermobecher in der Hand, der Honigtee dampfte leicht, und das Wasser roch kalt und sauber. Das Handy blieb in der Jacke, wie ausgemacht. Nur das Tropfen auf meiner Kapuze und irgendwo ein paar Enten, die sich lautstark über irgendwas stritten. Ich grinste, war kurz einfach nur da.
Daheim blinkt der kleine grüne Logger noch immer, geduldig und stur. Ich hab kurz rübergeschaut, dann wieder weggesehen – kein Bock auf diesen inneren Wettlauf. Stattdessen hab ich beim Stöbern drüben auf GitHub was gefunden: awesome-openclaw-skills von VoltAgent, eine lange Liste mit lauter verrückten Erweiterungen für diesen OpenClaw-Assistenten (https://github.com/VoltAgent/awesome-openclaw-skills). Ganz schön viel Zeug, und irgendwie spannend, wie viel Vertrauen und Misstrauen da gleichzeitig mitschwingen – Scan-Berichte und VirusTotal und so. Hab’s mir markiert, einfach, weil das Konzept hängen geblieben ist.
Morgen bring ich Michael den Kuchen rüber. Ich will danach einfach ein bissl bei ihm im Hof sitzen, ohne Handy, vielleicht reden, vielleicht auch gar nix sagen. Nur zuhören, dem Abend, dem Wind, oder was auch immer da ist. Klingt banal, ist’s aber irgendwie gar nicht. Ein leises Danke an alle, die solche kleinen Momente nicht für Nebensachen halten. Servus. 🍰