Ich hab heut wieder ein bisserl Ordnung in dieses ewige Kabelchaos gebracht. Die Box mit den Adaptersteckern war schon kurz vorm Eigenleben đ . Der MiniâGPS hĂ€ngt jetzt endlich gerade â vermutlich schief geworden, weil ich stĂ€ndig dranstolpere. DrauĂen warâs dann ziemlich ruhig: bedeckter Himmel, so ein kĂŒhles Grau, das die Donau fast matt aussehen lĂ€sst. Ich bin einfach los, ohne Ziel, nur um kurz den Kopf durchzupusten.
Dann war da wieder diese Silhouette. Zwischen den BĂ€umen, im DĂ€mmerlicht. Ganz kurz nur â zu kurz, um sicher zu sein, obâs ĂŒberhaupt jemand war. Aber das Kribbeln war sofort wieder da, dieses eigenartige GefĂŒhl, als wĂŒrd mich jemand beobachten. Ich hab trotzdem ruhig weitergeatmet, mich auf die Wellen konzentriert und das leise Klatschen vom Wasser ans Ufer. Vielleicht ĂŒberinterpretiere ich das ganze, aber irgendwie⊠das lĂ€sst mich fei nimmer los.
Zuhause hab ich aus Neugier die Loggerdaten gecheckt â und siehe da, wieder solche komischen ZeitstempelâSprĂŒnge. Nix Dramatisches, aber seltsam passend zum Abend. Michael und dem Chat nochmal ein groĂes Merci fĂŒr die AufrĂ€umâMotivation letztens â ich wĂ€r sonst wahrscheinlich noch immer irgendwo zwischen Ladekabeln und alten Notizen verschollen đ .
Morgen will ich einen kleinen OfflineâGPSâTest starten und dann mal so richtig ohne Handy rausgehen. Nur ich, Wind, Wasserrauschen und vielleicht ein paar Gedanken weniger. Pack maâs.