Donau2Space.de Lexikon
Servus! Hier landen alle Fachbegriffe, Abkürzungen und Spezialausdrücke, die in meinen täglichen Logbuch-Einträgen auftauchen – egal ob’s gerade um Elektronik, GPS-Tests, Kernel-Tracing, Messungen oder irgendwas völlig anderes geht.
Das Lexikon wächst automatisch mit jedem neuen Tag im Projekt.
Schneller Überblick
Zusammenfassung
Das Donau2Space.de Lexikon sammelt und erklärt Fachbegriffe, Abkürzungen und spezielle Ausdrücke aus Bereichen wie Elektronik, GPS-Tests, Kernel-Tracing und Messungen. Es erweitert sich laufend mit neuen Begriffen, die im Projektalltag vorkommen. Erklärungen sind kompakt und decken technische und statistische Themen ab, häufig mit Bezug zu Zeitmessungen und Systemanalyse.
Auf den Punkt
- Begriffe stammen aus Technik, Statistik und Zeitmessung.
- Viele Einträge erläutern GPS-Signale und Zeitsynchronisation.
- Das Lexikon wird automatisch mit neuen Projektbegriffen ergänzt.
- Erklärungen adressieren Praxisanwendungen, z.B. Kernel, Matrixtabellen.
- Schwerpunkt liegt auf Messwerten, Systemzeiten und Datenverarbeitung.
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Begriffe mit 0–9/#
| Begriff | Erklärung |
|---|---|
| /sys/devices/system/clocksource/clocksource0/{current_clocksource,available_clocksource} | Dateien im Systemverzeichnis, die anzeigen, welche Zeitquelle Linux aktuell nutzt und welche weiteren Zeitquellen verfügbar sind. |
| 1.5×IQR | Ein typischer Schwellenwert, um Ausreißer zu erkennen: Werte außerhalb von 1,5 × IQR gelten meist als ungewöhnlich. |
| 10‑Run‑Prognose | Eine einfache Vorhersage, die Werte aus zehn Durchläufen auswertet, um Trends oder Abweichungen zu erkennen. |
| 1k‑Bootstrap‑Durchlauf | Eine statistische Methode, bei der 1000 Stichproben zufällig gezogen werden, um eine verlässlichere Schätzung zu erhalten. |
| 1PPS | 1PPS ist ein Zeitsignal, das genau einmal pro Sekunde einen Impuls erzeugt, beispielsweise von GPS‑Empfängern für präzise Zeitmessung. |
| 1PPS‑Drift | 1PPS‑Drift beschreibt, wie stark sich das Ein‑Impuls‑pro‑Sekunde‑Signal (z. B. von GPS) über die Zeit verschiebt. |
| 1PPS‑Grenze | Der Punkt, an dem das Eingangssignal pro Sekunde (1 PPS vom GPS) ausgewertet wird, um genaue Zeitsynchronisation zu prüfen. |
| 1PPS‑Marker | Ein einmal pro Sekunde kommendes Signal, meist von GPS‑Modulen, das als hochgenauer Zeit‑Referenz‑Impuls dient. |
| 1PPS‑Snapshots | 1PPS‑Snapshots erfassen den genauen Zeitpunkt eines GPS‑Sekundenimpulses, um die Systemzeit präzise zu prüfen. |
| 2‑Phase‑Delay | Eine zweistufige Verzögerung, bei der das Signal in zwei getrennten Phasen zeitlich verschoben wird. |
| 2‑phase‑only | Bedeutet, dass ein Vorgang nur in zwei festgelegten Schritten oder Phasen abläuft. |
| 2‑Phase‑Read | Beim 2‑Phase‑Read werden Daten in zwei Schritten gelesen, um sicherzustellen, dass sie während des Lesens nicht verändert werden. |
| 2‑Phase‑Read‑Idee | Ansatz, bei dem das Auslesen von Daten in zwei Schritte geteilt wird: Erfassen und späteres Verifizieren. |
| 2‑Phasen‑Delay | Verzögerungssignal aus zwei zeitlich versetzten Phasen, oft genutzt, um Taktsignale sauber zu synchronisieren. |
| 2×2-Matrix | Eine 2×2-Matrix ist eine kleine Tabelle mit zwei Zeilen und zwei Spalten, oft für einfache Berechnungen verwendet. |
| 2×2‑Quadranten‑Counts | Die 2×2‑Quadranten‑Counts sind Zählwerte, die Ergebnisse in vier einfache Kategorien, etwa positive/negative Kombinationen, einteilen. |
| 24‑h‑Holdover‑Test | Ein Test über 24 Stunden, der prüft, wie stabil eine Uhr oder ein GPS‑Empfänger ohne neue Zeitsignale läuft. |
| 24‑h‑Holdover‑Vergleich | Ein Test über 24 Stunden, bei dem man prüft, wie stabil eine Uhr oder ein GPS‑Empfänger ohne externe Synchronisierung läuft. |
| 4‑Zellen‑Tabelle | Eine 4‑Zellen‑Tabelle zeigt einfache Zusammenhänge zweier binärer Merkmale, zum Beispiel Treffer vs. Fehlalarm. |
| 4×-Baseline | Ein Vergleichswert, der zeigt, dass etwas viermal schneller oder leistungsfähiger als der Ausgangszustand ist. |
| Δ-Histogramme | Δ-Histogramme zeigen, wie sich Zeitdifferenzen (Delta) zwischen Ereignissen verteilen, etwa zur Jitter-Analyse. |
| Δ(ttwu→tkread) | Misst die Zeitspanne zwischen dem Aufwecken eines Prozesses und dem Auslesen der Systemzeit. |
| Δband_width | Δband_width steht für die Änderung der Bandbreite, also wie stark sich ein Wertebereich vergrößert oder verkleinert. |
| Δband_width | Die Änderung oder Differenz der Bandbreite zwischen zwei Messungen, etwa vor und nach einer Anpassung. |
| Δband_width | Beschreibt die Änderung der Bandbreite, also wie stark sich die Übertragungsrate über die Zeit verändert hat. |
| Δt-Probe | Misst die Zeitdifferenz zwischen zwei Ereignissen, etwa zwischen GPS-Signal und interner Uhr. |
| Δt‑Verteilung | Zeigt, wie sich die gemessenen Zeitunterschiede Δt statistisch über viele Messungen hinweg verteilen. |
| Δt<0 | Δt<0 bedeutet, dass eine gemessene Zeitdifferenz kleiner als null ist, also ein Signal früher kam als erwartet. |
| Δt<0 (t_0) | Δt<0 bedeutet, dass eine gemessene Zeit kleiner als die erwartete Startzeit t₀ ist – also läuft etwas früher als gedacht. |
| Δt<0‑Detektion | Erkennt automatisch, wenn die Systemzeit zu niedrig läuft, also hinter der realen Uhr zurückbleibt. |
| Δt<0‑Fallblock | Ein Δt<0‑Fallblock erkennt Zeitfehler, wenn ein gemessener Zeitabstand negativ wird, also systematisch „Rücksprünge“ in der Zeit auftreten. |
| Δt<0‑Fallblock (t_0_fallblock) | Dieser Block beschreibt den Fall, wenn eine gemessene Zeitdifferenz negativ ist, also ein Signal unerwartet zu früh kommt. |
| Δt<0‑Fallliste (t_0_fallliste) | Liste aller Fälle, bei denen gemessene Zeitdifferenzen negativ sind, also ein Ereignis scheinbar ‚zu früh‘ auftritt. |
| Δt<0‑Kandidat | Ein Zeitpunkt, bei dem misst, ob die Systemuhr nachhinkt – also die Zeitdifferenz kleiner als null ist. |
A
Begriffe mit A
| Begriff | Erklärung |
|---|---|
| A‑Fenster (mult/shift) | Mathematische Faktoren im Kernel-Zeitcode, die bestimmen, wie Taktwerte in Nanosekunden umgerechnet werden. |
| A/B‑Design | Beim A/B‑Design vergleicht man zwei Varianten, um herauszufinden, welche Version etwa bei einem Messsystem oder Algorithmus besser funktioniert. |
| A/B‑Experiment pinned vs. unpinned | Vergleicht Performance oder Verhalten, wenn Prozesse an bestimmte CPU-Kerne gebunden sind (pinned) oder frei wechseln dürfen (unpinned). |
| A/B‑Falsifikationstest (a_b_falsifikationstest) | Damit vergleicht man zwei Varianten (A und B), um zu prüfen, ob Unterschiede echt sind oder nur Zufall. |
| A/B‑Test (a_b_test) | Vergleicht zwei Varianten eines Systems oder Signals, um zu sehen, welche besser funktioniert oder stabiler läuft. |
| activate_task (activate_task) | Aktiviert einen schlafenden Prozess im Scheduler, sodass er bald Rechenzeit bekommt. |
| adjtimex-Medians | Statistische Mittelwerte von `adjtimex`-Messungen, um Schwankungen im Zeitabgleich zu glätten. |
| adjtimex‑Korrelation | Die adjtimex‑Korrelation vergleicht Systemzeit‑Anpassungen mit realen Messwerten, um Gangabweichungen der Uhr zu erkennen. |
| adjtimex‑Logging | Protokolliert Änderungen, die mit dem Tool adjtimex an der Systemuhr vorgenommen werden, um Zeitabweichungen nachvollziehen zu können. |
| adjtimex‑Snapshots | Aufnahmen des Kernel‑Zeitabgleichs, um zu sehen, wie sich Systemzeit und Referenzzeit (z. B. GPS) zueinander verändern. |
| adjtimex‑Werte | Mit adjtimex‑Werten kann man die Feineinstellung und Stabilität der Systemzeit messen und justieren. |
| ADS1115-ADC | Ein ADS1115-ADC ist ein kleiner Wandler, der analoge Spannungen in digitale Messwerte umsetzt, zum Beispiel für Sensoranschlüsse an einem Mikrocontroller. |
| Affinität | Zeigt, welcher Prozess oder Thread bevorzugt auf einem bestimmten CPU‑Kern laufen soll. |
| Affinitäts-Effekt | Beschreibt, wie stark ein Prozess oder eine Aufgabe an einen bestimmten CPU-Kern gebunden ist und dadurch Leistung oder Verhalten beeinflusst. |
| Affinitätsmodus | Im Affinitätsmodus werden Prozesse an bestimmte CPU-Kerne gebunden, damit sie dort effizienter und gleichmäßiger laufen. |
| Aggregation | Das Zusammenfassen vieler Einzelwerte zu einem Gesamtwert, etwa Durchschnitt oder Summe. |
| Aggregationsskript für C‑State→Clocksource‑Sequenzen | Ein Auswerteskript, das Messdaten zu CPU‑Zuständen und Zeitquellen zusammenfasst und als Analysebasis speichert. |
| Aggregator/Run-Summary-Pfad | Verzeichnis oder Dateipfad, in dem zusammengefasste Mess- und Laufdaten eines Analysedurchlaufs abgelegt werden. |
| Akkuselbstheizen | Beim Akkuselbstheizen wird ein Akku leicht erwärmt, damit er bei Kälte stabiler arbeitet oder besser lädt. |
| AM-Modulation | Bei der AM-Modulation wird die Stärke einer Trägerwelle im Rhythmus eines Audiosignals verändert. |
| Ambient‑Temp | Ambient‑Temp ist einfach die Umgebungstemperatur, also wie warm oder kalt es rund um dein Messgerät ist. |
| Analyse‑Modus | Im Analyse‑Modus werden Messdaten gezielt ausgewertet, um Muster oder Abweichungen zu erkennen. |
| Antennendraht | Ein Antennendraht fängt elektromagnetische Wellen aus der Luft ein und wandelt sie in elektrische Signale um. |
| AP21 | AP21 bezeichnet die längste bekannte arithmetische Folge von 21 aufeinanderfolgenden Primzahlen mit gleichem Abstand. |
| ap27-Task | Ein spezieller Hintergrundprozess mit der Kennung ap27, meist für zeitgesteuerte oder Messaufgaben zuständig. |
| API | Eine API (Programmierschnittstelle) erlaubt, dass Programme oder Geräte Daten austauschen und miteinander kommunizieren können. |
| API‑Response‑Zeit | Zeit, die ein Server benötigt, um auf eine Anfrage über eine API zu antworten. |
| Arduino Nano 33 IoT | Der Arduino Nano 33 IoT ist ein kleiner Mikrocontroller mit WLAN und Bluetooth, gut geeignet für drahtlose Mess- oder Steueraufgaben. |
| Arithmetic Progression of Primes | Eine Arithmetic Progression of Primes ist eine Reihe von Primzahlen, die jeweils den gleichen Abstand voneinander haben. |
| artefact_missing | Ein Hinweis, dass eine benötigte Datei oder ein Zwischenergebnis für den Ablauf nicht gefunden wurde. |
| Artefakt‑Indexing | Beim Artefakt‑Indexing werden erzeugte Dateien wie Build‑Ergebnisse oder Messdaten katalogisiert, damit man sie später leicht wiederfindet. |
| artifact_key | Ein eindeutiger Identifikator, mit dem ein Build- oder Messobjekt eindeutig erkannt wird. |
| artifact_missing | Bedeutet, dass ein benötigtes Datenobjekt oder eine Datei im Prozess nicht gefunden wurde. |
| Artifact‑Storage | Artifact‑Storage ist der Speicherort, wo Bau‑Ergebnisse wie Programme oder Log‑Dateien aus der CI‑Pipeline abgelegt werden. |
| Asteroids@home | Ein verteiltes Rechenprojekt, das die Formen und Bahnen von Asteroiden berechnet. |
| Audio-Interface | Ein Audio-Interface wandelt analoge Tonsignale in digitale Daten um und verbindet Mikrofone oder Instrumente mit dem Computer. |
| Audiointerface | Ein Audiointerface wandelt analoge Signale in digitale um und verbindet Instrumente oder Mikrofone mit dem Computer. |
| Audiopegel-Kalibrierung | Bei der Audiopegel-Kalibrierung wird die Lautstärke eines Signals auf einen definierten Referenzwert eingestellt. |
| audit_drift.py | audit_drift.py ist ein Python-Skript, das Unterschiede („Drift“) zwischen erwarteten und gemessenen Werten automatisch berechnet. |
| audit_set_locked | audit_set_locked ist eine Linux-Kernel-Funktion, die das Audit-System sperrt, damit keine weiteren Änderungen an seinen Einstellungen möglich sind. |
| Audit-Pipeline | Eine Audit-Pipeline prüft automatisch Daten oder Prozesse auf Fehler und dokumentiert Abweichungen, ähnlich wie ein laufender Systemcheck. |
| Audit-Script | Ein Audit-Script überprüft automatisch, ob Daten, Logs oder Einstellungen mit den festgelegten Richtlinien übereinstimmen. |
| Audit-Set | Eine Sammlung von Daten oder Fällen, die überprüft werden, um die Korrektheit oder Qualität zu kontrollieren. |
| Audit-Snippet | Ein Audit-Snippet ist ein kurzer Logauszug, der zeigt, was ein System oder Programm bei einer Überprüfung gemacht hat. |
| Auto-Reconnect | Eine Funktion, die eine getrennte Verbindung – etwa zu einem Sensor oder Port – selbstständig wiederherstellt. |
| Auto-Rerun | Eine automatische Wiederholung eines Tests, falls beim ersten Mal etwas schiefgelaufen ist. |
| Autopsy-Dashboard | Ein Autopsy-Dashboard zeigt nachträglich Messdaten oder Systemzustände, um Fehlerquellen oder Auffälligkeiten leichter zu analysieren. |
| Autopsy‑Tool | Ein Werkzeug zur Untersuchung oder Analyse von Systemzuständen, vergleichbar mit einer Fehlerspuren-Analyse nach einem Absturz. |
| aux-worker | Ein aux-worker ist ein zusätzlicher Hintergrundprozess, der Nebenaufgaben übernimmt, damit das Hauptprogramm nicht ausgebremst wird. |
| aux=2 | Hilfsausgang oder Zusatzfunktion Nummer 2, z. B. für ein zweites Sensorsignal. |
| aux=3 | Hilfsausgang oder Zusatzfunktion Nummer 3, z. B. ein dritter Steuerkanal an einem Messgerät. |
| AVX | AVX (Advanced Vector Extensions) sind CPU-Befehle, die besonders schnelle Berechnungen mit mehreren Daten gleichzeitig ermöglichen, etwa bei Grafik oder Matheaufgaben. |
B
Begriffe mit B
| Begriff | Erklärung |
|---|---|
| Backend-Read | Ein Lesevorgang vom Server oder Datenspeicher im Hintergrund, meist langsamer als lokale Zugriffe. |
| Backpressure | Ein Mechanismus, mit dem ein überlastetes System dem Sender signalisiert, langsamer zu arbeiten. |
| Backtest | Ein Backtest prüft anhand gesammelter Daten, wie gut ein Algorithmus oder eine Regel in der Vergangenheit funktioniert hätte. |
| Backtest-CSV | Eine einfache CSV-Datei, in der Testergebnisse oder historische Messdaten gespeichert sind, um Berechnungen oder Simulationen rückwirkend zu prüfen. |
| Backtest-Pfad | Ein Verzeichnispfad, unter dem Ergebnisse oder Daten früherer Testläufe abgelegt sind. |
| Backtest-Run | Ein Backtest-Run überprüft mit alten Daten, ob ein Algorithmus oder eine Steuerung auch rückblickend korrekt funktioniert. |
| backup_v2.csv | backup_v2.csv ist eine Sicherungskopie von Messdaten in CSV-Form, falls das Original verloren geht. |
| band_center | Die mittlere Frequenz eines Bandes, also der Punkt zwischen unteren und oberen Grenzwerten. |
| Barrier-Handling | Beim Barrier-Handling sorgt der Kernel dafür, dass Speicher- oder CPU-Operationen in der richtigen Reihenfolge ablaufen. |
| base_raw | Der rohe, unverarbeitete Messwert einer Basiszeit, bevor Korrekturen oder Umrechnungen angewendet werden. |
| base_raw_write | Beschreibt einen Schreibvorgang direkt auf eine Basisadresse oder ein Messregister, ohne Zwischenschritte oder Filter. |
| Baseline | Ein Referenzwert oder Ausgangszustand, mit dem spätere Messungen oder Änderungen verglichen werden. |
| baseline_recalc | Prozess zum Neuberechnen der Ausgangsbasis, um Messungen nach Anpassungen wieder korrekt auszurichten. |
| baseline_recalc_enter | Markiert im Kernel den Beginn einer Berechnung, bei der eine Zeitbasis oder Referenz neu festgelegt wird. |
| baseline_recalc_exit | Kennzeichnet das Ende der Neuberechnung einer Zeitbasis, also wann der Kernel wieder mit normalen Zeitwerten arbeitet. |
| baseline_recalc-on-switch | Bezeichnet, dass beim Wechsel einer Zeitquelle der Grundwert (Baseline) neu berechnet wird, damit die Zeit weiter stimmt. |
| baseline_recalc-Patch-Reihenfolge | Diese Reihenfolge legt fest, in welcher Folge Korrektur- oder Anpassungspatches beim Neuberechnen einer Zeitbasis angewendet werden. |
| baseline_recalc‑on‑switch‑Patch | Eine Kernel‑Änderung, die automatisch eine Neubewertung der Zeitbasis startet, wenn die Zeitquelle gewechselt wird. |
| baseline_recalc‑Patch | Der baseline_recalc‑Patch ändert die Art, wie der Kernel Basiszeiten neu berechnet, um präzisere Zeitwerte zu erhalten. |
| Baseline-Noise | Baseline‑Noise ist das Grundrauschen eines Messsystems, also das minimale Hintergrundsignal ohne eigentliche Messdaten. |
| baseline(40) | baseline(40) legt einen Ausgangswert oder Nullpunkt über 40 Messpunkte fest, um spätere Abweichungen besser zu bewerten. |
| Baseline/Umrechnung | Die Baseline/Umrechnung definiert den Referenzpunkt und die Methode, mit der aktuelle Zeitwerte aus Rohdaten berechnet werden. |
| Batch‑Modus | Im Batch‑Modus laufen mehrere Aufgaben automatisch nacheinander ab, ohne dass man jedes Mal eingreifen muss. |
| Belastungstest | Ein Test, bei dem ein System absichtlich stark beansprucht wird, um zu sehen, wann es langsam oder fehlerhaft wird. |
| Beobachtungsfenster | Das Beobachtungsfenster ist der Zeitraum, in dem Messdaten gesammelt oder Ereignisse gezählt werden. |
| Bias‑T | Ein kleines Bauteil, das Gleichstrom über das Antennenkabel schickt, um z. B. einen Vorverstärker mit Strom zu versorgen. |
| bit-identisch | Zwei Dateien sind bit-identisch, wenn jedes einzelne Bit exakt gleich ist – also wirklich 1:1 dieselben Daten. |
| Bluetooth-Logger | Ein Bluetooth-Logger sammelt Messwerte und sendet sie drahtlos an ein Handy oder einen Computer. |
| BME280 | Ein kleiner Sensor von Bosch, der Temperatur, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit messen kann – praktisch fürs Basteln von Wetterstationen. |
| BOINC | BOINC ist eine Plattform, mit der man Rechenleistung seines PCs an wissenschaftliche Projekte spenden kann, etwa für Weltraum- oder Medizinrechnungen. |
| Boot‑TSC‑Tag | Markiert beim Systemstart den Zeitstempelzähler (TSC), damit der Kernel weiß, ab wann genaue Zeitmessungen gelten. |
| Bootstrap | Ein Verfahren, bei dem viele Zufallsstichproben aus vorhandenen Daten gezogen werden, um Statistik-Werte abzuschätzen. |
| Bootstrap 10k | Eine statistische Methode, bei der 10.000 Wiederholungen genutzt werden, um die Schwankungsbreite einer Messreihe zu schätzen. |
| Bootstrap-95%-CIs | Ein mit Zufalls-Stichproben geschätzter Bereich, der mit 95 % Wahrscheinlichkeit den wahren Messwert enthält. |
| Bootstrap-Resample | Eine Statistikmethode, bei der Messdaten oft zufällig neu gemischt werden, um die Verlässlichkeit von Mittelwerten oder Intervallen zu schätzen. |
| Bootstrap-Resampling | Eine statistische Methode, bei der man Zufallsstichproben zieht, um Unsicherheiten oder Mittelwerte genauer abzuschätzen. |
| Bootstrap-Summaries | Bootstrap-Summaries fassen statistische Messergebnisse zusammen, die durch wiederholtes Zufallsstichproben-Resampling gewonnen werden. |
| Bootstrap‑95%‑Intervall | Ein Bootstrap‑95%‑Intervall schätzt, in welchem Bereich ein Messwert wahrscheinlich liegt, indem viele Zufalls‑Stichproben berechnet werden. |
| Bootstrap‑Auswertung | Eine statistische Methode, bei der viele Zufalls‑Stichproben gebildet werden, um die Genauigkeit eines Messergebnisses abzuschätzen. |
| Bootstrap‑Check | Ein Bootstrap‑Check prüft beim Start eines Systems, ob alle wichtigen Komponenten korrekt initialisiert sind. |
| Bootstrap‑CI | Ein statistisches Verfahren, um Konfidenzintervalle zu berechnen, oft durch wiederholtes Zufallsziehen aus Messdaten. |
| Bootstrap‑CI‑Runs | Automatische Testläufe im Continuous‑Integration‑System, die den Kernel oder Software-Builds nach jedem Änderungsschritt neu prüfen. |
| Bootstrap‑CIs | Bootstrap‑CIs sind berechnete Vertrauensintervalle, die man aus vielen Zufallsstichproben ableitet, etwa zur Fehlerabschätzung. |
| Bootstrap‑Konfidenzintervall | Ein Bereich, der mithilfe vieler zufälliger Stichproben anzeigt, zwischen welchen Werten ein Ergebnis mit hoher Wahrscheinlichkeit liegt. |
| Bootstrap‑Konfidenzintervalle | Bootstrap‑Konfidenzintervalle schätzen Unsicherheiten, indem man vorhandene Messdaten oft zufällig neu zusammenwürfelt und so viele Ergebnisvarianten berechnet. |
| Bootstrap‑Pipeline | Eine automatisierte Abfolge von Schritten, die mit Wiederholungs‑ oder Zufallstechniken statistische Auswertungen stabiler macht. |
| Bootstrap‑Runner | Ein Bootstrap‑Runner startet automatisch eine Umgebung oder ein Systemskript, um weitere Prozesse vorzubereiten. |
| Bootstrap‑Varianzratio | Schätzt das Verhältnis der Schwankungen zwischen Datensätzen mithilfe vieler zufälliger Stichproben neu. |
| BPF | BPF ist eine Technik im Linux‑Kernel, mit der man kleine Programme direkt im Kernel laufen lassen kann, etwa zum Netzwerk‑ oder System‑Monitoring. |
| BPF-Instrumentierung | BPF-Instrumentierung nutzt kleine Programme, um im laufenden System Messdaten oder Ereignisse zu erfassen. |
| BPF-kprobe | Eine Methode, um mit eBPF kleine Messprogramme direkt an Kernel-Funktionen zu hängen und deren Verhalten live zu beobachten. |
| BPF-Logs | Das sind Protokolle aus BPF-Programmen, die helfen, Abläufe im Kernel oder in Netzwerkskripten zu überwachen. |
| BPF-Timestamps | BPF-Timestamps erfassen genaue Zeitstempel bei Ereignissen im Kernel und helfen, Abläufe präzise zu analysieren. |
| BPF-Tracing | BPF-Tracing erlaubt es, direkt im Linux-Kernel Messpunkte zu setzen und so Abläufe und Leistungsdaten live zu beobachten. |
| BPF‑Counter | Ein BPF‑Counter zählt Ereignisse direkt im Linux‑Kernel mithilfe des eBPF‑Systems, ohne eigene Programme starten zu müssen. |
| BPF‑Filter | Ein BPF‑Filter legt fest, welche Daten aus dem Kernel‑Tracing tatsächlich aufgezeichnet werden, um Speicher zu sparen. |
| BPF‑Map | Eine spezielle Speicherstruktur, in der eBPF‑Programme Daten wie Zähler oder Messwerte ablegen und abrufen können. |
| BPF‑Probes | BPF‑Probes sind Messpunkte im Linux‑Kernel, mit denen man Abläufe und Datenflüsse flexibel und ohne Neustart beobachten kann. |
| BPF‑Setup | Initialisiert das eBPF‑System, mit dem man im Kernel Mess- oder Filterprogramme ausführen kann. |
| BPF‑Timestamp | Zeitstempel, der von einem BPF‑Programm im Kernel erfasst wird, z. B. um Ereignisse exakt zu messen. |
| BPF‑Trace | Ein Werkzeug, mit dem man Abläufe im Linux-Kernel beobachten kann, ohne den Kernel zu verändern. |
| bpftrace‑Run | Ein bpftrace‑Run ist eine Ausführung eines BPF‑Skripts, das Kernel‑Daten live auswertet. |
| Brightness‑Gradient | Zeigt, wie stark sich die Helligkeit zwischen benachbarten Pixeln im Bild verändert. |
| btconnect –force | Der Befehl „btconnect –force“ erzwingt eine Bluetooth-Verbindung, auch wenn sie zuvor nicht automatisch hergestellt wurde. |
| Buffer Overflow | Ein Buffer Overflow passiert, wenn ein Programm zu viele Daten in einen Speicherbereich schreibt und dadurch andere Bereiche überschreibt. |
| Buffer-Reserve | Ein Zusatzspeicher, der genutzt wird, wenn der Hauptpuffer voll ist, um Datenverluste zu vermeiden. |
| Bulb-Funktion | Die Bulb-Funktion hält den Verschluss so lange offen, wie der Auslöser gedrückt bleibt – praktisch für Nachtaufnahmen. |
| Burst-Window | Ein Zeitfenster, in dem viele Ereignisse oder Datenpakete schnell hintereinander auftreten, wie ein kurzer Datensturm. |
| Burst-Window-Tuning | Einstellung, wie schnell kurzzeitige Auslastungsspitzen verarbeitet werden dürfen, bevor eine Begrenzung greift. |
| Burst‑Fenster | Ein Burst‑Fenster ist der Zeitraum, in dem mehrere schnelle Ereignisse oder Datenpakete kurz hintereinander auftreten dürfen. |
| Burst‑Start‑Fenster | Ein kurzer Zeitraum, in dem viele Ereignisse oder Datenpakete gleichzeitig anlaufen dürfen. |
C
Begriffe mit C
| Begriff | Erklärung |
|---|---|
| C-State-Residency-Tag | Ein Messwert, der angibt, wie lange eine CPU in bestimmten Energiesparzuständen (C-States) verweilt. |
| C-State-Wechsel | Ein C-State-Wechsel beschreibt, wie die CPU zwischen Energiesparzuständen umschaltet, etwa im Leerlauf Strom spart. |
| C‑State‑Exit | Das Verlassen eines Energiesparzustands, wenn die CPU wieder aktiv Aufgaben erledigen muss. |
| C‑State‑Hypothese | Die C‑State‑Hypothese beschreibt, wie tief ein Prozessor in den Energiesparmodus gehen darf, ohne dabei das Timing zu verschlechtern. |
| C‑State‑Profil | Übersicht, welche Energiesparzustände eine CPU wie oft nutzt, z. B. zur Analyse des Stromverbrauchs. |
| C‑State‑Residency‑Fenster | Ein Zeitraum, in dem gemessen wird, wie lange eine CPU in bestimmten Energiesparzuständen verweilt. |
| C‑State‑Tags | C‑State‑Tags markieren, in welchem Energiesparzustand sich eine CPU befindet, etwa beim Schlafen oder bei voller Leistung. |
| C‑States | Energiesparstufen einer CPU; je tiefer der C‑State, desto weniger Energie braucht sie, aber desto länger das Aufwachen. |
| C3‑Residency | C3‑Residency misst, wie lange eine CPU in einem bestimmten Tiefschlafzustand (C3) verweilt, um Energieverbrauch zu analysieren. |
| Cache | Ein Cache ist ein kleiner schneller Speicher, der häufig benötigte Daten zwischenspeichert, um Zugriffe auf langsame Speicher zu vermeiden. |
| Cache-Treffer | Wenn die CPU benötigte Daten bereits im schnellen Zwischenspeicher (Cache) findet und nicht in den Hauptspeicher greifen muss. |
| Carbonstativ | Ein leichtes, stabiles Stativ aus Kohlefaser, das Vibrationen gut dämpft – ideal für empfindliche Messgeräte. |
| cgroup-cpuset | Linux-Funktion, mit der man Prozessen bestimmte CPU-Kerne oder Speicherknoten fest zuweist. |
| CI | CI steht für Continuous Integration, also das automatische Testen und Zusammenführen von Codeänderungen, um Fehler früh zu finden. |
| CI-Action | Eine CI-Action ist ein automatischer Schritt in einer Build- oder Testumgebung, zum Beispiel zum Kompilieren oder Prüfen von Code nach jedem Update. |
| CI-API | Eine Programmierschnittstelle, über die automatisierte Tests oder Builds in einer Continuous-Integration-Umgebung gesteuert werden. |
| CI-Artefakt | Ein CI-Artefakt ist eine von einer automatisierten Build-Pipeline erzeugte Datei, z. B. ein Programm oder ein Testergebnis. |
| CI-Artefakte | Dateien oder Messergebnisse, die eine automatische Build- oder Testumgebung nach dem Durchlauf speichert, zum Beispiel Logs oder Programmdateien. |
| CI-Bootstrap-Check | Ein automatischer Test, der prüft, ob in einer Continuous‑Integration‑Umgebung alles startklar ist, bevor größere Builds laufen. |
| CI-Dashboard | Eine Übersicht, die den Status von Builds, Tests und Messungen im Continuous-Integration-System anzeigt. |
| CI-Delta-Artefakte | Das sind automatisch erzeugte Dateien oder Berichte aus der kontinuierlichen Integration, die Unterschiede zwischen zwei Softwareversionen zeigen. |
| CI-Gate | Ein CI-Gate ist eine Prüfstation in der Build-Pipeline, die bestimmt, ob Codeänderungen in den Hauptzweig übernommen werden dürfen. |
| CI-Gates | Automatische Prüfpunkte in einer Entwicklungs-Pipeline, die verhindern, dass fehlerhafter Code weiterverarbeitet oder veröffentlicht wird. |
| CI-Health-Signal | Das CI-Health-Signal zeigt den aktuellen Zustand einer Continuous-Integration-Umgebung an, etwa ob Builds fehlerfrei laufen. |
| CI-Hook | Ein CI-Hook ist ein kleines Skript, das automatisch startet, wenn im Continuous-Integration-Prozess neue Änderungen geprüft oder gebaut werden. |
| CI-Jobs | Automatische Arbeitsschritte in einer Continuous-Integration-Umgebung, die Software bauen, testen oder prüfen, sobald etwas geändert wurde. |
| CI-Logs | Protokolle, die zeigen, was während der automatischen Tests oder Builds in der CI-Umgebung passiert ist. |
| CI-Policy | Eine Regel oder Einstellung für automatisierte Tests in der Continuous Integration, etwa wann Builds fehlschlagen dürfen. |
| CI-Policy v0.1 | Eine einfache Regel-Sammlung, die festlegt, wie automatische Tests und Builds im Projekt ablaufen sollen. |
| CI-Report-Hook | Ein Skript, das nach einem CI-Durchlauf automatisch Berichte erstellt oder Ergebnisse an ein anderes System weitergibt. |
| CI-Run | Ein CI-Run ist ein automatischer Testdurchlauf, der prüft, ob neue Softwareänderungen fehlerfrei gebaut und getestet werden können. |
| CI-Runner-Split | Beim CI-Runner-Split werden automatische Testaufgaben auf mehrere Rechner oder Container verteilt, damit alles schneller läuft. |
| CI-YAML-Nudge-Liste | Eine Sammlung kleiner Anpassungshinweise in YAML-Form, damit die Continuous-Integration-Tests reibungsloser laufen. |
| CI‑Bootstrap‑Aggregator | Ein CI‑Bootstrap‑Aggregator sammelt Testergebnisse aus der kontinuierlichen Integration und fasst sie zu einem Überblick zusammen. |
| CI‑Job | Ein CI‑Job ist ein automatisierter Schritt in einer Pipeline, der Code baut, testet oder analysiert. |
| CI‑Kommentar | Eine automatische Rückmeldung der Test‑ oder Build‑Umgebung, meist im Quellcode‑System angezeigt. |
| CI‑Output | Die automatisch erzeugte Ausgabe einer Continuous‑Integration‑Prüfung, etwa Testergebnisse und Fehlermeldungen. |
| CI‑Parallelität | Beschreibt, wie viele Aufgaben in einer Continuous‑Integration‑Umgebung gleichzeitig laufen, zum Beispiel mehrere Tests parallel ausführen. |
| CI‑Pfad‑Messungen | CI‑Pfad‑Messungen prüfen, wie lange einzelne Schritte im automatisierten Build‑ oder Testablauf brauchen. |
| CI‑Pipeline | Automatisierte Ablaufkette, die Code nach jeder Änderung baut, testet und auswertet, bevor er übernommen wird. |
| CI‑Runner | Ein Programm, das automatisch Tests und Builds in einer Continuous‑Integration‑Umgebung ausführt. |
| CI‑Smoke | CI‑Smoke steht für schnelle Grundtests in einer automatischen Build‑Umgebung, um grobe Fehler früh zu finden. |
| CI‑Smoke‑Gate | Ein Prüfpunkt in einer automatischen Testumgebung, der nur die wichtigsten Funktionen kurz testet, bevor längere Tests starten. |
| CI‑Smoke‑Gate‑Vergleich | Ein schneller Testlauf in der Continuous‑Integration‑Kette, der prüft, ob neue Änderungen grundlegende Funktionen brechen. |
| CI‑Smoke‑Gates | Schnelle Grundtests in einer Continuous‑Integration‑Pipeline, die prüfen, ob der Code überhaupt startet und die wichtigsten Funktionen laufen. |
| CI‑Smoke‑Job | Ein kurzer automatischer Testlauf in einer Continuous‑Integration‑Umgebung, um grundlegende Fehler früh zu erkennen. |
| CI‑Smoke‑P95‑Alarm | Warnung im Continuous‑Integration‑Test, wenn 95 % der Messwerte (P95) schlechter sind als ein festgelegter Grenzwert. |
| CI‑Step | Ein einzelner Arbeitsschritt in einer automatisierten Test‑ oder Build‑Kette, etwa zum Prüfen des Codes vor dem Hochladen. |
| CI‑YAML | CI‑YAML ist eine Textdatei, in der man definiert, wie automatisierte Tests und Builds im Continuous‑Integration‑System ablaufen sollen. |
| CI/CD | CI/CD steht für kontinuierliche Integration und Auslieferung, also das automatische Bauen, Testen und Bereitstellen von Software. |
| Cliff’s delta | Ein Maß zur Einschätzung, wie groß der Unterschied zwischen zwei Verteilungen ist, unabhängig von deren Mittelwerten. |
| Clock-/Visibility-Drift-Hypothese | Diese Hypothese beschreibt, wie Zeitabweichungen und Sichtbarkeitsprobleme von Uhren oder Sensoren zusammenhängen könnten. |
| Clock‑/Drift‑Effekte | Clock‑/Drift‑Effekte beschreiben kleine Zeitabweichungen zwischen Uhren, die über längere Zeit zu spürbaren Messfehlern führen können. |
| clocksource switch-Counts | Zeigt an, wie oft das System zwischen verschiedenen Zeitquellen im Linux-Kernel gewechselt hat, um die Zeitmessung stabil zu halten. |
| clocksource switch‑Event | Ein Systemereignis, das auftritt, wenn der Linux‑Kernel die interne Zeitquelle wechselt. |
| clocksource_id | Das ist eine Kennung, die angibt, welche Hardware-Uhr der Kernel gerade zur Zeitmessung verwendet. |
| clocksource_id_write | Ändert die Kennung der aktuell verwendeten Zeitquelle, zum Beispiel von TSC auf HPET. |
| clocksource_switch | Ein Wechsel der Zeitquelle im Linux-Kernel, zum Beispiel von der CPU-Uhr auf eine präzisere Hardware-Zeitbasis. |
| clocksource_switch‑Offsets | Clocksource_switch‑Offsets zeigen Zeitabweichungen, die entstehen, wenn das System zwischen verschiedenen Zeitquellen umschaltet. |
| clocksource_watchdog (clocksource_watchdog) | Überwacht, ob die aktuelle Zeitquelle zuverlässig läuft, und meldet Fehler oder Abweichungen. |
| clocksource-Event | Ein Ereignis, das zeigt, wann der Kernel eine bestimmte Zeitquelle nutzt oder deren Zustand sich ändert. |
| clocksource-Read | Ein clocksource-Read liest den aktuellen Zeitwert direkt aus der verwendeten Hardware-Zeitquelle aus. |
| Clocksource-State | Der Clocksource-State beschreibt den aktuellen Zustand oder die Zuverlässigkeit der Systemzeitquelle im Kernel. |
| Clocksource‑IDs | Eindeutige Kennungen, mit denen der Linux‑Kernel verschiedene Zeitquellen wie TSC oder HPET unterscheidet. |
| Clocksource‑Offset | Der Clocksource‑Offset ist die Zeitabweichung zwischen verschiedenen Kernel‑Zeitquellen. |
| Clocksource‑Switches | Wechsel der Zeitquelle im Linux‑Kernel, z. B. von TSC auf HPET, um genauere Zeitmessungen zu bekommen. |
| Clocksource‑Wechsel | Ein Wechsel von einer Hardware‑Zeitquelle zu einer anderen, um genauere oder stabilere Zeitmessungen zu erreichen. |
| cluster_score | Ein Maß, wie gut Datenpunkte zu einer erkannten Gruppe oder Kategorie passen. |
| combine_series –mode=average | Dieser Befehl kombiniert mehrere Aufnahmen, indem er aus allen jeweils den Durchschnitt berechnet, um Rauschen zu verringern. |
| Commit-Referenz | Eine Commit-Referenz zeigt auf einen bestimmten Stand im Quellcode, meist durch eine eindeutige Kennung, ähnlich einer Seriennummer. |
| Commit‑Moment | Der exakte Zeitpunkt, an dem eine Änderung dauerhaft ins System übernommen wird. |
| Composite | Ein Composite ist ein zusammengesetztes Bild oder Datensatz, der aus mehreren Einzelaufnahmen besteht. |
| Concurrency | Bedeutet, dass mehrere Aufgaben gleichzeitig ablaufen können, etwa verschiedene Threads im gleichen Programm. |
| Concurrency‑Form | Concurrency‑Form beschreibt, wie ein System mehrere Aufgaben gleichzeitig ausführt, z. B. durch Threads oder asynchrone Abläufe. |
| confidence 0.68 | Die confidence 0.68 beschreibt, dass 68 % der Messwerte in einem bestimmten Vertrauensbereich rund um den Mittelwert liegen. |
| CONFIG_CLOCKSOURCE_VALIDATE | Kernel‑Option, die überprüft, ob Zeitquellen korrekt arbeiten, bevor sie aktiv genutzt werden dürfen. |
| Config‑Hash | Der Config‑Hash ist eine Kennung, die sich aus der aktuellen Systemkonfiguration berechnet, ähnlich wie ein Fingerabdruck. |
| Confusion-Matrix | Eine Tabelle, die zeigt, wie oft ein System richtig oder falsch klassifiziert hat – praktisch zur Beurteilung der Treffgenauigkeit. |
| context_switch | Bei einem context_switch wechselt das Betriebssystem von einem laufenden Prozess zu einem anderen und speichert dabei deren Zustände. |
| Contract | Ein Contract beschreibt klare Regeln oder Schnittstellen zwischen Modulen, damit beim Datenaustausch nichts schiefgeht. |
| contract_violation | Ein Verstoß gegen eine festgelegte Regel oder Vereinbarung im Programmablauf, ähnlich wie eine falsche Parameterübergabe. |
| Contract-/Schema-Verstöße | Contract-/Schema-Verstöße treten auf, wenn Daten nicht den festgelegten Regeln oder Formaten entsprechen, etwa fehlende Felder in einer JSON-Datei. |
| Contract-Check | Ein Contract-Check prüft, ob Software-Schnittstellen oder Datenformate genau das liefern, was zuvor festgelegt wurde. |
| Contract-first-Strang | Der Contract-first-Strang ist ein Entwicklungsansatz, bei dem zuerst die Schnittstellen definiert werden, bevor Code für sie entsteht. |
| Contract-only Change | Eine Änderung, die nur die vereinbarten Schnittstellen betrifft, aber nicht den eigentlichen Programmcode oder das Verhalten. |
| Contract-Verletzung | Ein Fehler, der entsteht, wenn eine Software-Komponente zugesicherte Bedingungen oder Schnittstellen-Regeln nicht einhält. |
| Contract-Version | Die Contract-Version bezeichnet die genaue Ausgabestufe oder Revision eines Schnittstellenvertrags zwischen Softwaremodulen. |
| corr_id | Eine eindeutige Kennung, mit der zusammengehörende Log- oder Nachrichtenteile verknüpft werden. |
| corr_id-Ketten | corr_id-Ketten verknüpfen zusammengehörige Mess- oder Log-Einträge, damit man Abläufe über mehrere Systeme nachvollziehen kann. |
| corr_id‑Liste | Eine Sammlung von eindeutigen Kennungen, die zusammengehörige Messungen oder Log-Ereignisse verknüpfen. |
| Correlation-ID-Kette (correlation_id_kette) | Eine Reihe von Identifikationsnummern, mit der Abläufe oder Messungen über mehrere Systeme verbunden werden. |
| Correlation‑ID | Eindeutige Kennung, um zugehörige Log‑ oder Mess‑Ereignisse quer durch das System miteinander zu verknüpfen. |
| Correlation‑ID‑Tag | Ein Kennzeichen, mit dem sich Ereignisse über verschiedene Messungen hinweg eindeutig einander zuordnen lassen. |
| cpu_path | Der Ablauf im Kernel, den eine CPU nimmt, wenn sie eine bestimmte Routine oder Messung ausführt. |
| CPU-Auslastung | Die CPU-Auslastung zeigt an, wie stark der Prozessor gerade beschäftigt ist, also wie viel Rechenleistung verwendet wird. |
| CPU-bound | CPU-bound beschreibt Programme, die hauptsächlich von der Rechenleistung der CPU und weniger von Speicher oder Festplatte abhängen. |
| CPU-Governor | Ein CPU-Governor steuert die Prozessorfrequenz dynamisch, um zwischen Stromsparmodus und Höchstleistung zu wechseln. |
| CPU-Limit | Ein CPU-Limit legt fest, wie viel Rechenzeit ein Prozess höchstens bekommen darf, um andere Aufgaben nicht zu blockieren. |
| CPU‑Isolation | Durch CPU‑Isolation werden bestimmte Prozessorkerne vom normalen Scheduling ausgenommen, um Messungen störungsfreier auszuführen. |
| CPU‑Pinning | Beim CPU‑Pinning wird ein Prozess fest an einen bestimmten CPU‑Kern gebunden, damit er konstant unter gleichen Bedingungen läuft. |
| CPU‑States | CPU‑States beschreiben, ob der Prozessor gerade arbeitet, wartet, schläft oder Energie spart. |
| Cross‑Correlation | Ein mathematisches Verfahren, um Ähnlichkeiten zwischen zwei Signalverläufen zu erkennen, zum Beispiel bei GPS‑Zeitabgleich. |
| crosscorr with_clockevents | Diese Kreuzkorrelation vergleicht Zeitreihen verschiedener Clockevents, um Abweichungen oder Störungen besser zu erkennen. |
| CSV | Ein einfaches Textformat, bei dem Datenwerte durch Kommas oder Semikolons getrennt werden. |
| CSV-Export | Export von Daten als einfache Texttabelle, bei der Werte durch Kommas oder Semikolons getrennt sind. |
| CSV-Format | Im CSV-Format werden Daten als einfache Texttabelle mit Kommas oder Semikolons getrennt gespeichert. |
| CSV‑Datei | Eine einfache Textdatei, in der Daten tabellarisch mit Kommas oder Semikolons getrennt gespeichert werden. |
| CSV‑Struktur | Ein einfaches Textformat, bei dem Werte durch Kommata oder Semikolons getrennt sind – ideal zum Export von Messdaten. |
D
Begriffe mit D
| Begriff | Erklärung |
|---|---|
| DAB‑Band III | Der Frequenzbereich zwischen etwa 174 MHz und 240 MHz, in dem digitaler Radioempfang per DAB+ stattfindet. |
| Daily-Snapshot | Ein tägliches Abbild von Daten, Code oder Messwerten, um Änderungen über die Zeit nachvollziehen zu können. |
| darkNoise | darkNoise ist das Grundrauschen eines Sensors, das auch ohne Licht entsteht und bei der Auswertung abgezogen werden muss. |
| Data-Logger | Ein Data-Logger zeichnet Messdaten automatisch über längere Zeit auf, etwa Temperatur, Spannung oder GPS-Daten. |
| Data-Logs | Gespeicherte Aufzeichnungen von Messwerten oder Systemdaten für spätere Auswertung. |
| Datenlogger | Ein Datenlogger speichert Messwerte automatisch über längere Zeit, zum Beispiel Temperatur- oder Magnetfeldverläufe. |
| Datenparser | Ein Datenparser liest Rohdaten ein und zerlegt sie in nutzbare Informationen, zum Beispiel Zahlen oder Textfelder. |
| Datenrauschen | Datenrauschen sind zufällige kleine Schwankungen in Messwerten, die keine echten Veränderungen darstellen. |
| DC‑Transverter | Ein DC‑Transverter wandelt Gleichspannung oder Signalfrequenzen auf andere Werte um, zum Beispiel um sie für Messgeräte nutzbar zu machen. |
| DEBUG TIMEKEEPING-Builds | Spezielle Kernel-Versionen mit zusätzlichen Protokollen, die Zeitmessprobleme sichtbar machen sollen. |
| DEBUG_TIMEKEEPING | Mit DEBUG_TIMEKEEPING kann man interne Zeitmessungen und mögliche Fehler im Kernel‑Zeitmanagement untersuchen. |
| DEBUG_TIMEKEEPING‑Felder | Interne Datenfelder, die Entwicklern helfen, Zeitmess‑ und Synchronisationsfehler im Kernel genauer zu untersuchen. |
| Debug-Job | Eine Aufgabe, die bewusst gestartet wird, um Fehler oder Probleme im Ablauf zu finden. |
| Debug-JSON | Ein Debug-JSON ist eine Datei im JSON-Format, die detaillierte Fehlerinformationen oder Diagnosewerte enthält. |
| Decision-Card | Eine kompakte Übersicht, die zeigt, welche Wahl ein System oder Benutzer in einer bestimmten Entscheidungssituation getroffen hat. |
| Decision-Engine | Ein Programmteil, der eingehende Daten automatisch bewertet und daraus eine Entscheidung ableitet, ähnlich wie ein Schiedsrichter nach festen Regeln. |
| Decision-Margin | Der Abstand zwischen gemessenem Wert und Umschaltgrenze, also wie viel Sicherheit bei einer Entscheidung bleibt. |
| Decision-Margin-Zone | Ein Übergangsbereich, in dem Messwerte oder Signale knapp zwischen sicherem Ja und Nein liegen. |
| Decision‑Script | Ein Skript, das automatisch entscheidet, wie mit Messergebnissen oder Testfällen verfahren wird, z. B. Abbruch oder Wiederholung. |
| Decisionmatrix | Eine Tabelle oder Logik, die hilft, je nach Bedingungen automatisch eine passende Entscheidung oder Aktion auszuwählen. |
| Dedupe-Regel | Legt fest, wie doppelte Einträge erkannt und entfernt werden, um Speicherplatz oder Rechenzeit zu sparen. |
| Delay (delay) | Delay meint die Verzögerung zwischen Senden und Empfangen eines Signals, etwa wenn ein GPS‑Signal länger braucht als erwartet. |
| Delay/Retry | Delay/Retry beschreibt das Prinzip, nach einem fehlgeschlagenen Versuch eine kurze Pause einzulegen und dann nochmal zu starten. |
| delta_cases.csv | Eine CSV-Datei, die Unterschiede oder Änderungen zwischen zwei Datensätzen oder Testläufen speichert. |
| delta_summary | Eine Zusammenfassung, die zeigt, wie sich Mess- oder Testergebnisse zwischen zwei Versionen verändert haben. |
| delta_summary.json | Eine JSON-Datei, die die wichtigsten Unterschiede zwischen zwei Messungen oder Programmständen übersichtlich zusammenfasst. |
| delta_T | Das Symbol ΔT steht für die Temperaturdifferenz, also wie stark sich zwei Temperaturen unterscheiden. |
| Delta-Artefakte | Delta-Artefakte sind Dateien, die nur die Änderungen zwischen zwei Versionen speichern, um Speicherplatz zu sparen. |
| Delta‑Histogramm | Ein Diagramm, das zeigt, wie stark sich aufeinanderfolgende Messwerte voneinander unterscheiden, also ihre Änderungs‑Verteilung. |
| Determinismus-Check | Ein Determinismus-Check prüft, ob ein Ablauf immer gleich reagiert oder ob er zufällige Schwankungen zeigt. |
| deterministische Gate-Regel | Sie stellt sicher, dass eine Prüfung im Code-Testlauf immer das gleiche Ergebnis liefert, egal wann oder wo sie ausgeführt wird. |
| dew_bridge_night.csv | dew_bridge_night.csv ist eine Datendatei, die zum Beispiel nächtliche Temperatur- oder Feuchtigkeitswerte in Tabellenform speichert. |
| DHT22-Sensor | Der DHT22-Sensor misst Temperatur und Luftfeuchtigkeit und liefert digitale Daten, die sich leicht mit einem Mikrocontroller auslesen lassen. |
| Diff-of-Diffs | Diff-of-Diffs vergleicht Veränderungen von Messwertdifferenzen, um nicht nur Abweichungen, sondern auch deren Entwicklung sichtbar zu machen. |
| Differentialspannung | Differentialspannung ist der Spannungsunterschied zwischen zwei Punkten, unabhängig von ihrer Verbindung zur Masse. |
| Differenz‑von‑Differenzen | Ein Vergleichsverfahren, das die Veränderung einer Messgröße zwischen zwei Gruppen über die Zeit untersucht. |
| Digitalthermometer (ISO-kalibriert) | Ein ISO-kalibriertes Digitalthermometer zeigt Temperaturen sehr genau an, weil es nach festgelegten Standards überprüft wurde. |
| Dipolantenne | Eine einfache Antenne mit zwei gleich langen Metallstäben, die besonders gut für viele Funkfrequenzen geeignet ist. |
| dist_hours | Die Zeitdifferenz in Stunden zwischen zwei Ereignissen, etwa zwischen GPS-Signal und Systemuhr. |
| dmesg‑Dump | Eine Ausgabe der Kernel‑Meldungen, meist zur Fehlersuche, ähnlich wie ein Logbuch des Systems. |
| do_clocksource_switch() | Diese Funktion wechselt im Linux-Kernel die aktuelle Zeitquelle, etwa von einer Hardware‑Uhr zu einer anderen, zuverlässigeren Quelle. |
| Dopplereffekt | Wenn sich Sender oder Empfänger bewegen, ändert sich die wahrgenommene Frequenz des Signals. |
| draft_until_run6 | draft_until_run6 bedeutet, dass der Entwurf oder Testlauf nur bis zur sechsten Ausführungsrunde gültig oder aktiv ist. |
| Drainageversuch | Ein Test, bei dem untersucht wird, wie schnell Wasser durch ein Material abfließt oder versickert. |
| drift_report.json | Hier werden Abweichungen zwischen erwarteten und aktuellen Systemwerten aufgeführt, etwa wenn eine Uhr langsam nachgeht. |
| drift_report.md | Eine Markdown-Datei mit einer lesbaren Zusammenfassung von Zeitdrift-Ergebnissen für Berichte oder Dokumentationen. |
| drift_signature | Kennzeichen, das zeigt, wie stark eine Uhr oder ein Signal über die Zeit von der Soll‑Zeit abweicht. |
| Drift-Alarm | Ein Signal, das warnt, wenn eine Uhr oder Messung über die Zeit zu stark vom Sollwert abweicht. |
| Drift-Check | Ein Vergleich, ob Messdaten oder Systemzeiten langsam von der erwarteten Linie abweichen. |
| Drift-Job | Ein automatisch laufender Prozess, der regelmäßig nach Zeit- oder Messabweichungen sucht. |
| Drift‑Matrix | Eine Tabelle, die zeigt, wie sich Messwerte oder Uhren schrittweise voneinander wegbewegen (driften). |
| Driftkorrektur | Eine Driftkorrektur gleicht kleine Abweichungen aus, die sich bei langen Messreihen oder Zeitmessungen ansammeln. |
| Drill-down | Mit einem Drill-down klickt man sich von einer Übersicht in immer detailliertere Datenebenen hinein. |
| Drosselungs-Event | Ein Drosselungs-Event tritt auf, wenn der Prozessor seine Leistung senkt, etwa wegen Hitze oder Stromspargrenzen. |
| dry-run-Modus | Im dry-run-Modus wird ein Prozess getestet, ohne echte Änderungen vorzunehmen – wie eine Proberunde vor dem Start. |
| DST-Check | Ein DST-Check prüft, ob gerade Sommerzeit aktiv ist und ob die Uhrzeit entsprechend angepasst werden muss. |
| dT/dt | dT/dt beschreibt, wie schnell sich die Temperatur über die Zeit verändert, also die Temperaturänderungsrate. |
E
Begriffe mit E
| Begriff | Erklärung |
|---|---|
| eBPF | Ein Linux-Feature, mit dem man Programme sicher im Kernel laufen lassen kann, z. B. für Netzwerkfilter oder Messungen. |
| eBPF-Instrumentierung | Damit kann man im Linux-Kernel bestimmte Abläufe überwachen, ohne den Kernel selbst zu ändern, ähnlich wie eine eingebaute Messsonde. |
| eBPF-Lauf | Ein eBPF-Lauf führt kleine Programme im Kernel aus, zum Beispiel zum Messen, Filtern oder Beobachten von Systemereignissen. |
| eBPF-Setup | Das eBPF-Setup richtet kleine Kernel-Programme ein, die Messungen oder Analysen direkt im Kernel durchführen können. |
| eBPF-Timestamping | eBPF-Timestamping misst Zeitpunkte direkt im Kernel, um Abläufe sehr genau zu protokollieren, ohne das System stark zu bremsen. |
| eBPF-Tracing | Mit eBPF-Tracing kann man im Linux-Kernel Abläufe in Echtzeit beobachten, ohne das System stark zu verlangsamen. |
| eBPF‑Events | Messpunkte im Kernel, deren Daten eBPF‑Programme abfangen und auswerten können, ohne den Kernel zu verändern. |
| eBPF‑Kette | Eine Abfolge kleiner Programme im Linux-Kernel, die Daten überwachen oder filtern, z. B. für Netzwerk- oder Performance-Messungen. |
| eBPF‑Probe | Ein kleiner Mess- oder Beobachtungspunkt im Kernel, mit dem sich Laufzeitdaten ohne Neustart des Systems sammeln lassen. |
| eBPF‑Probes | Kleine Messpunkte im Kernel, die eBPF‑Programme ausführen, um Systemereignisse ohne großen Leistungsverlust zu beobachten. |
| eBPF/kprobe-Instrumentation | Eine Technik, bei der kleine eBPF-Programme an Kernel-Funktionen gehängt werden, um deren Verhalten live zu messen oder zu protokollieren. |
| Echtzeit‑Stacking | Beim Echtzeit‑Stacking werden Messdaten laufend zusammengefasst, um verrauschte Signale direkt bei der Aufnahme zu glätten. |
| Edit‑Distance | Die Edit‑Distance zeigt, wie viele Änderungen nötig sind, um eine Zeichenfolge in eine andere umzuwandeln, z. B. bei Textvergleichen. |
| Effektgrößen | Effektgrößen geben an, wie stark sich zwei Messungen unterscheiden, etwa ob eine neue Methode wirklich einen spürbaren Vorteil bringt. |
| Einplatinencomputer | Ein Einplatinencomputer ist ein kompletter Rechner auf einer Platine, z. B. Raspberry Pi oder BeagleBone. |
| Einstein@Home | Ein BOINC-Projekt, bei dem dein Rechner hilft, Gravitationswellen und Pulsare zu entdecken. |
| Elektrochemisches Pad | Ein elektrochemisches Pad misst Gase oder chemische Reaktionen über elektrische Spannungen, ähnlich wie ein kleiner Sensorchip. |
| elektromagnetische Welle | Eine elektromagnetische Welle besteht aus gekoppelten elektrischen und magnetischen Feldern, wie bei Licht oder Funk. |
| Elektronik | Elektronik befasst sich mit Stromkreisen, Bauteilen und Signalen, die elektrische Energie zur Informationsverarbeitung nutzen. |
| EM-Kopplung | Unerwünschte Beeinflussung zwischen Stromkreisen durch elektromagnetische Felder, etwa wenn Kabel zu nah beieinander liegen. |
| EM-Traces | EM-Traces sind aufgezeichnete Verläufe von elektromagnetischen Signalen, etwa um den Energieverbrauch oder Störquellen zu analysieren. |
| EM‑Probe‑Log | Ein Messprotokoll, das elektromagnetische Störungen aufzeichnet, etwa zur Analyse von Taktsignalen oder Interferenzen. |
| EM‑Probe‑Logging | EM‑Probe‑Logging misst elektromagnetische Signale von Schaltungen und speichert sie zur Analyse von Störquellen. |
| EM‑Sonde | Eine Messsonde, mit der elektromagnetische Felder sichtbar gemacht oder gemessen werden, oft beim Entstören von Geräten. |
| EM‑Spacer | Ein Abstandshalter aus elektrisch leitendem oder abschirmendem Material, der elektromagnetische Störungen verringert. |
| EM‑Summary‑Metriken | Zusammenfassende Kennzahlen, die die elektromagnetische Leistung oder Störanfälligkeit eines Systems bewerten. |
| enqueue_task_fair | enqueue_task_fair fügt eine Aufgabe in die Warteschlange des fairen Linux-Schedulers ein. |
| Enqueue-Punkt | Der Enqueue-Punkt ist der Zeitpunkt, an dem ein Prozess in die Warteschlange des CPUs-Schedulers eingereiht wird. |
| entry/exit‑Probe | Ein Punkt im Kernel, an dem man messen kann, wann eine Funktion startet und wann sie endet. |
| ENV‑Toggle | Ein ENV‑Toggle schaltet zwischen verschiedenen Umgebungen oder Einstellungen, zum Beispiel zwischen Test- und Produktionssystem. |
| epoch_ms | Zeit in Millisekunden seit dem 1. Januar 1970 – praktisch für genaue Zeitstempel. |
| Erdungsschirmung | Erdungsschirmung bedeutet, empfindliche Leitungen oder Gehäuse mit Masse zu verbinden, um elektrische Störungen abzuleiten. |
| Errorcode 105 – Serialport busy | Fehlerhinweis, dass die serielle Schnittstelle gerade von einem anderen Programm belegt ist. |
| Eskalations-Policy | Die Eskalations-Policy legt fest, was passiert, wenn ein Fehler nicht automatisch behoben werden kann – zum Beispiel wer benachrichtigt wird. |
| ESP32 | Der ESP32 ist ein günstiger Mikrocontroller mit WLAN und Bluetooth, ideal für smarte Messgeräte und IoT-Projekte. |
| Evaluator-Logik | Der Teil eines Programms, der Daten oder Messwerte prüft und daraus ein Ergebnis oder eine Bewertung ableitet. |
| Event-Sequenz | Eine Event-Sequenz beschreibt die zeitliche Reihenfolge von Ereignissen, etwa wann Interrupts oder Messpunkte auftreten. |
| EXIF | EXIF-Daten sind Zusatzinformationen in Bilddateien, etwa zur Kameraeinstellung, Uhrzeit oder GPS-Position. |
| Exit‑Jitter | Zeitliche Schwankung beim Verlassen einer Virtualisierungsschicht, was die Messgenauigkeit beeinflussen kann. |
| Exit‑Regel | Legt fest, unter welchen Bedingungen ein Prozess oder Testlauf beendet wird. |
| Exit‑Regel (Draft) | Die Exit‑Regel (Draft) ist ein vorläufiger Entwurf dafür, wann ein Prozess sauber beendet oder abgebrochen werden soll. |
| Exit‑Regel v1 | Die Exit‑Regel v1 legt fest, wann ein Prozess oder Versuch sicher beendet oder neugestartet werden soll. |
| Exit‑Rule v1 | Eine Regel, die beschreibt, wann ein Prozess oder Algorithmus ordnungsgemäß beendet werden soll. |
| expected_artifact_path | Der Dateipfad, an dem das System eine bestimmte Ausgabedatei erwartet. |
| expires_at | expires_at ist der Zeitpunkt, an dem ein Eintrag oder Schlüssel automatisch abläuft oder ungültig wird. |
| expires_at_dist_hours | Gibt an, nach wie vielen Stunden ein Wert oder Datensatz ungültig wird. |
F
Begriffe mit F
| Begriff | Erklärung |
|---|---|
| f/2.8 | Die Blende f/2.8 lässt viel Licht durch das Objektiv und erzeugt eine kleine Schärfentiefe, also verschwommenen Hintergrund. |
| fail-fast | fail-fast bedeutet, dass ein Prozess sofort abbricht, sobald ein Fehler erkannt wird, anstatt weiterzulaufen. |
| Failure‑Mode | Die Art und Weise, wie ein System bei einem Defekt oder Ausfall reagiert oder zusammenbricht. |
| Failure‑Modes | Verschiedene Arten, wie ein System oder Bauteil versagen kann, etwa durch Überhitzung oder Softwarefehler. |
| False‑Positive | Ein False‑Positive ist eine Falschmeldung, bei der ein System etwas als Fehler erkennt, obwohl alles in Ordnung ist. |
| False‑Positive‑Rate | Prozentualer Anteil an Fehlalarmen, also Fällen, in denen etwas fälschlich als Problem erkannt wurde. |
| Faltungsfilter | Ein mathematischer Filter, der bei Bildverarbeitung Kanten, Muster oder Strukturen erkennt. |
| Fetch-Failure | Tritt auf, wenn Daten oder Anweisungen nicht korrekt aus Speicher oder Netzwerk geladen werden können. |
| Feuchte-/Temperatursensor | Ein Feuchte-/Temperatursensor misst die Luftfeuchtigkeit und Temperatur, oft in Wetterstationen oder Raumüberwachungssystemen. |
| Feuchte-Drift | Feuchte-Drift bezeichnet langsame Messabweichungen eines Feuchtesensors, die sich mit der Zeit oder Temperatur ändern. |
| Feuchtegradient | Ein Feuchtegradient beschreibt, wie stark sich die Luftfeuchtigkeit zwischen zwei Punkten unterscheidet. |
| Feuchtesensor | Ein Feuchtesensor misst die Luftfeuchtigkeit, etwa um das Raumklima oder Bodenfeuchte zu überwachen. |
| FFT | Die FFT (Fast Fourier Transform) berechnet, aus welchen Einzelfrequenzen ein Signal besteht – wie ein genauer Frequenzscanner. |
| FFT_peak | Der FFT_peak bezeichnet die höchste Amplitude im Frequenzbereich, also den stärksten Ton oder Signalanteil. |
| FFT‑Auflösung | Die FFT‑Auflösung bestimmt, wie fein das Frequenzspektrum aufgeteilt wird – mehr Punkte zeigen kleinere Unterschiede besser. |
| field_tag | Ein kurzer Name oder Marker, der ein bestimmtes Datenfeld in einer Messreihe eindeutig kennzeichnet. |
| Filtereffizienz | Filtereffizienz beschreibt, wie gut ein optischer oder elektrischer Filter unerwünschte Signalanteile unterdrückt. |
| first_tkread (first_tkread) | Der erste Zeitmesswert, der nach einer Initialisierung oder einem Neustart ausgelesen wird. |
| Fixture | Im Testumfeld ist das eine vorbereitete Umgebung oder Hardware‑Aufspannung, damit Messungen reproduzierbar sind. |
| Flachband | Ein flaches, mehradriges Kabel, das mehrere Signalleitungen sauber nebeneinander führt. |
| Flakiness | Bezeichnet unzuverlässige Tests, die mal bestehen und mal fehlschlagen, obwohl sich nichts geändert hat. |
| flaky_flag | Ein Kennzeichen, das anzeigt, dass ein Test unzuverlässig ist, also manchmal fehlschlägt, obwohl eigentlich alles richtig funktioniert. |
| Flaky-Label | Eine Markierung für unzuverlässige Tests oder Messreihen, die manchmal bestehen und manchmal scheitern. |
| Fligner-Test | Der Fligner‑Test ist ein robuster Statistik‑Test, der prüft, ob verschiedene Gruppen unterschiedlich stark streuen. |
| Flip-Flop-Prüfung | Ein Test, um sicherzustellen, dass ein Flip-Flop-Baustein korrekt zwischen seinen zwei Zuständen speichert und umschaltet. |
| Flip-Flop-Tabelle | Eine Übersicht, die zeigt, wie sich ein digitales Flip-Flop je nach Eingängen verhält – praktisch für Logikschaltungen. |
| Float‑Bucket‑Ausgabe | Die Float‑Bucket‑Ausgabe fasst Messwerte mit Kommazahlen in feste Bereiche zusammen, um übersichtliche Statistiken zu erzeugen. |
| flush=True | flush=True sorgt dafür, dass Ausgaben sofort in die Datei oder Konsole geschrieben werden, ohne zwischengespeichert zu bleiben. |
| Fotometer-App | Eine Handy-App, die mit der Kamera Helligkeit oder Farbanteile misst, ähnlich einem einfachen Lichtmessgerät. |
| Frame-Intervall | Das Frame-Intervall beschreibt die Zeit zwischen zwei aufeinanderfolgenden Mess- oder Bildaufnahmen. |
| freeze_ok | freeze_ok zeigt an, dass ein Messwert stabil genug ist, um als eingefroren und gültig zu gelten. |
| freeze_tol | Definiert, wie stark Werte schwanken dürfen, bevor ein System oder Signal als „eingefroren“ gilt. |
| Freeze-Band | Das Freeze-Band ist ein Wertebereich, in dem Messdaten eingefroren werden, um Schwankungen kurzzeitig zu ignorieren. |
| Freeze-Pool | Der Freeze-Pool ist ein Speicherbereich, in dem stabile Messwerte gesammelt werden, bis sie weiterverarbeitet werden. |
| Fremdlichtdetection via Lux-Threshold | Fremdlichtdetection via Lux-Threshold bedeutet, dass ab einem bestimmten Helligkeitswert erkannt wird, ob störendes Umgebungslicht ins Messsystem fällt. |
| Frequenzbereich | Der Bereich an Funkfrequenzen, den ein Gerät empfangen oder senden kann. |
| Frequenzfenster | Ein Frequenzfenster ist ein begrenzter Frequenzbereich, in dem ein Signal analysiert oder gefiltert wird. |
| Frozen-Runs | Das sind eingefrorene Testläufe, deren Ergebnisse später nicht mehr verändert werden dürfen. |
| Frozen-Setup | Ein Zustand, in dem eine Konfiguration eingefroren ist, also keine weiteren Änderungen mehr erlaubt sind. |
| FS‑mtime | Zeitstempel, der angibt, wann eine Datei im Dateisystem zuletzt geändert wurde. |
| Full-CI-Artefakt | Ein Full-CI-Artefakt ist das Komplett-Ergebnis einer durchlaufenen CI-Pipeline, zum Beispiel ein fertiges Testpaket oder ein Kernel-Build. |
| FWHM | Steht für „Full Width at Half Maximum“ und beschreibt die Breite eines Peaks auf halber Höhe. |
G
Begriffe mit G
| Begriff | Erklärung |
|---|---|
| Gate | Ein elektronisches Steuerelement oder Zeitfenster, das bestimmt, wann ein Signal durchgelassen oder gemessen wird. |
| Gate v0.1 | Eine frühe Version eines Kontroll- oder Freigabepunktes, der bestimmt, ob ein Prozess im System weiterläuft oder gestoppt wird. |
| gate_result.json | Diese JSON-Datei speichert die Ergebnisse eines Prüfschritts, der entscheidet, ob ein Software-Build weiterverarbeitet wird. |
| gate_version | gate_version gibt an, welche Software- oder Firmware-Version aktuell als sichere Freigabe gilt. |
| Gate-Decisions | Entscheidungen, wann ein Signal durchgelassen oder blockiert wird, oft in Mess- oder Zeitsteuerungen eingesetzt. |
| Gate-Outputs | Signale von Logik-Gattern oder Softwarefiltern, die bestimmen, ob ein Ergebnis weitergegeben wird. |
| Gate-PASS/WARN | Ein Prüfstatus, der anzeigt, ob ein Signal oder Testdurchlauf die Kriterien bestanden (PASS) oder teilweise abweicht (WARN). |
| Gate-Prototyp v0 | Eine frühe Testversion einer Logikschaltung („Gate“), die grundlegende Funktionen prüft, bevor das finale Design steht. |
| Gate‑V1 | Vermutlich die erste Hardware‑ oder Softwareversion einer Tor‑ bzw. Schnittstellen‑Platine, die Signale weiterleitet oder filtert. |
| Germaniumdetektor 1N34A | Der 1N34A ist eine alte Germanium-Diode, die kleine Hochfrequenzsignale gleichrichtet, etwa in Detektorradios. |
| GNSS‑Punkt | Ein geografischer Standort, der durch Signale mehrerer Navigationssatelliten (GPS, Galileo usw.) genau bestimmt wurde. |
| Go/No-Go-Regel | Ein einfaches Entscheidungsverfahren: Wenn ein Messwert innerhalb der Grenze liegt, geht’s weiter, sonst wird gestoppt. |
| Governor | Regler im System, der bestimmt, wie stark die CPU‑Frequenz oder Energieeinsparung an aktuelle Last angepasst wird. |
| Governor‑Effekt | Der Governor‑Effekt beschreibt, wie stark der Linux‑Energiesparmodus die Prozessorgeschwindigkeit automatisch anpasst, um Strom zu sparen. |
| Governor‑Setups | Einstellungen der CPU‑Taktsteuerung, etwa ob mehr Leistung oder geringerer Stromverbrauch bevorzugt wird. |
| Governor‑Split | Eine Änderung am Kernel, bei der die Steuerlogik des CPU‑Leistungsgouverneurs in getrennte Teile aufgeteilt wird, um flexibler zu sein. |
| Governor‑Wechsel | Der Wechsel des CPU‑Reglers im Kernel, der das Verhältnis zwischen Leistung und Stromverbrauch steuert. |
| GPS | GPS ist ein Satellitensystem, das genaue Positionen und Zeitinformationen auf der Erde bereitstellt, z. B. für Navigation oder Synchronisation. |
| GPS-Korrelation | Ein Rechenverfahren, das Satellitensignale vergleicht, um die exakte Zeit und Position zu bestimmen. |
| GPS-Logging | Das kontinuierliche Aufzeichnen von GPS-Daten, um später Routen oder Bewegungen auszuwerten. |
| GPS-Modul | Eine kleine Baugruppe, die über Satelliten deinen genauen Standort und die Uhrzeit bestimmt. |
| GPS-Note | Eine GPS-Note ist eine gespeicherte Notiz mit Standortkoordinaten, z.B. zur Markierung eines Messpunkts. |
| GPS-Ping | Ein kurzer Test, bei dem ein Gerät prüft, ob das GPS-Signal empfangen und ausgewertet werden kann. |
| GPS‑1PPS | Ein Signal, das jede Sekunde einen kurzen Impuls gibt, damit Geräte ihre Uhr genau mit GPS synchronisieren können. |
| GPS‑Montagen | GPS‑Montagen bezeichnen den Aufbau und die Justierung von GPS‑Antennen oder Empfängern für genaue Positionsmessungen. |
| GPS/1PPS‑Sync | Ein GPS/1PPS‑Signal liefert jede Sekunde einen exakten Impuls, um Computeruhren präzise zu synchronisieren. |
| GQRX | Ein kostenloses Programm, mit dem man Funkfrequenzen live abhören und das Spektrum anschauen kann. |
| grace_window | Die grace_window ist ein kurzer Zeitraum, in dem verspätete Daten noch akzeptiert werden, bevor sie als ungültig gelten. |
| Grace-/2‑Phase‑Read‑Tweak | Der Grace-/2‑Phase‑Read‑Tweak ist ein Trick, um Daten in zwei Schritten stabil auszulesen, ohne Messfehler bei Änderungen. |
| Grace‑Parameter | Ein Wert, der angibt, wie viel Toleranz oder Zeitreserve ein System vor einem Fehler noch akzeptiert. |
| grid_results.csv | Eine Datei mit Messergebnissen in Tabellenform, meist aus einer automatischen Testreihe oder Simulation exportiert. |
| Grid-Runner | Ein Werkzeug, das viele Testläufe mit verschiedenen Einstellungen nacheinander ausführt, oft zur Parameteroptimierung. |
| Grünkanal | Der Grünkanal ist der Signalanteil, der nur vom grünen Licht erfasst wird, zum Beispiel bei RGB-Sensoren. |
H
Begriffe mit H
| Begriff | Erklärung |
|---|---|
| Hanning‑Window | Ein Hanning‑Window ist eine mathematische Gewichtung, die bei der FFT Randstörungen im Signal glättet. |
| harmonic_band | Ein harmonic_band ist der Bereich von Frequenzen, in dem sich harmonische Obertöne eines Grundtons befinden. |
| Harmonics | Oberwellen sind Vielfache der Grundfrequenz, die z. B. bei Sendern oder Verstärkern unerwünscht mitgesendet werden können. |
| heal_rate | Die Rate, mit der ein System fehlerhafte Zustände selbständig korrigiert oder stabilisiert. |
| Health‑Signal | Ein Statuswert, der zeigt, ob ein Gerät oder Prozess ordnungsgemäß funktioniert oder Wartung braucht. |
| Heat‑Map‑Overlay | Ein Heat‑Map‑Overlay legt farbige Flächen über ein Bild, um Bereiche mit hoher oder niedriger Aktivität sichtbar zu machen. |
| Heatmap | Eine farbige Grafik, die Messwerte je nach Stärke oder Häufigkeit sichtbar macht. |
| Heisenbugs | Fehler, die beim Beobachten verschwinden oder sich ändern – benannt nach dem Heisenberg-Effekt aus der Physik. |
| Heizimpulsgeber | Ein Heizimpulsgeber schickt kurze, steuerbare Wärmestoße an ein Bauteil, etwa zum Testen von Temperatursensoren. |
| HF‑Amplitude | Gibt an, wie stark das Hochfrequenzsignal schwingt, also die Höhe seiner Spannungsspitzen. |
| HF‑Entkopplung | Unterdrückt hochfrequente Störungen in elektronischen Schaltungen, meist mit Kondensatoren nahe der Stromversorgung. |
| HF‑Kopplung | Verbindet Hochfrequenzsignale zwischen Schaltungen, oft über Kondensatoren, damit kein Gleichstrom durchkommt. |
| HF‑Peaks | Hochfrequenz-Spitzen im Messsignal, die auf Störungen oder besondere Ereignisse hinweisen können. |
| HF‑Spitzen | HF‑Spitzen sind kurzzeitige Hochfrequenz‑Störungen, die Signale oder Messungen beeinträchtigen können. |
| HF/EMV‑Schnellscan | Ein schneller Test zur Kontrolle hochfrequenter Störungen und elektromagnetischer Verträglichkeit von Geräten oder Schaltungen. |
| Histogramm | Ein Histogramm zeigt, wie oft bestimmte Werte vorkommen, etwa wie viele Pixel einer Helligkeitsstufe im Bild sind. |
| Histogramm-Peak | Der höchste Balken in einem Histogramm, also der häufigste Messwert in einer Datenverteilung. |
| Histogramm-Testaufnahme | Eine Histogramm-Testaufnahme zeigt, wie Helligkeitswerte oder Messdaten verteilt sind, um Sensorverhalten zu prüfen. |
| Histogramm‑Shape | Beschreibt die Form eines Histogramms, also wie sich Messwerte über verschiedene Bereiche verteilen. |
| HMC5883L | Der HMC5883L ist ein kompakter digitaler Magnetfeldsensor, der häufig in Kompass-Modulen für Mikrocontroller-Projekte verwendet wird. |
| hochohmiger Kopfhörer | Ein hochohmiger Kopfhörer braucht weniger Strom, aber mehr Spannung, und belastet damit die Signalquelle kaum. |
| hochohmiges Multimeter | Ein hochohmiges Multimeter belastet die Messschaltung kaum, weil es nur sehr wenig Strom zieht. |
| Holdover-Konfiguration | Einstellungen, mit denen festgelegt wird, wie ein Gerät seine Zeit hält, wenn kein GPS- oder Netzwerkabgleich mehr möglich ist. |
| Holdover‑Vergleich | Beim Holdover‑Vergleich prüft man, wie stabil ein Zeitgeber läuft, wenn seine GPS‑Referenz kurzzeitig fehlt. |
| host_idle‑Toggle | Ein Signal oder Marker, der anzeigt, wann der Host‑Prozessor Leerlauf betritt oder wieder aktiv wird. |
| Hot‑Pixel-Tendenz | Die Hot‑Pixel‑Tendenz beschreibt, wie häufig einzelne Bildpunkte dauerhaft hell leuchten, besonders bei langen Belichtungen oder warmem Sensor. |
| Hotspot | Ein Hotspot ist eine Stelle im System, wo besonders viele Prozesse laufen oder Messfehler gehäuft auftreten. |
| Hotspot-Check | Sucht nach besonders stark beanspruchten Bereichen im Code oder in der Hardware, um Engpässe zu erkennen. |
| Hotspot-Tail | Bereich mit besonders hoher Belastung oder langen Antwortzeiten am Ende einer Messverteilung. |
| HPET‑Abgleich | Der HPET‑Abgleich vergleicht die hochauflösende Hardware‑Uhr mit anderen Zeitquellen, um Unterschiede zu erkennen. |
| hrtimer_expire | Signalisiert, dass ein hochauflösender Timer im Kernel abgelaufen ist und seine Aktion ausführt. |
| hrtimer‑Events | Sehr präzise Timer‑Ereignisse im Kernel, die Aktionen mit Mikrosekunden‑Genauigkeit auslösen können. |
| HW-Holdover-Regressionsmatrix | Eine Berechnungstabelle, die beschreibt, wie sich eine Hardware-Uhr im Holdover-Betrieb über die Zeit driftet. |
| hydrophobe Membran | Eine hydrophobe Membran lässt Luft und Dampf durch, aber kein flüssiges Wasser – ideal zum Schutz empfindlicher Sensoren. |
| Hydrophon‑Test | Ein Hydrophon‑Test prüft, ob ein Unterwassermikrofon korrekt arbeitet und Signale sauber erfasst. |
I
Begriffe mit I
| Begriff | Erklärung |
|---|---|
| I/O | I/O steht für Eingabe und Ausgabe und beschreibt, wie Computer Daten mit Geräten wie Festplatten oder Netzwerken austauschen. |
| ID‑Kohärenzmetrik | Misst, ob Identifikationsnummern über Systeme hinweg konsistent verwendet werden, also keine Doppelungen oder Sprünge haben. |
| id/baseline_recalc | id/baseline_recalc kennzeichnet eine Neuberechnung der Referenzwerte für eine bestimmte Mess- oder Prozess-ID. |
| Index-Refresh | Ein Vorgang, bei dem ein Daten- oder Suchindex aktualisiert wird, um neue Einträge nutzbar zu machen. |
| Index-Sichtbarkeitslatenz | Die Verzögerung zwischen dem Speichern neuer Daten und deren Sichtbarkeit im Such- oder Datenindex. |
| Index-Visible | Zeigt an, ob ein Datensatz oder Eintrag über einen Index gerade sichtbar oder verborgen ist. |
| Inferenzscore | Ein Zahlenwert, der angibt, wie sicher ein KI‑Modell bei seiner Vorhersage ist. |
| Infrarotkamera 640×480 | Eine Kamera, die Wärmestrahlung statt sichtbares Licht aufnimmt und mit 640×480 Pixeln auflöst. |
| Instruktionsmix | Gibt an, welche Arten von Maschinenbefehlen ein Programm nutzt, zum Beispiel Rechen-, Speicher- oder Sprungbefehle. |
| Instrumentation-Paket | Ein Instrumentation-Paket enthält Hilfsmittel, um Programme oder Kernelteile gezielt zu messen und ihr Verhalten sichtbar zu machen. |
| Instrumentierung | Instrumentierung bedeutet, Software oder Hardware mit Messpunkten zu versehen, um Abläufe und Zeiten genau zu beobachten. |
| Integer‑Bucket‑Fix | Eine Korrektur im Code, die Fehler beim Einordnen von Messwerten in feste Zahlenbereiche behebt. |
| Integer‑Buckets | Integer‑Buckets teilen Zahlenwerte in feste Ganzzahl‑Bereiche ein, um etwa Messwerte zu zählen oder zu gruppieren. |
| Integrationszeit | Die Integrationszeit gibt an, wie lange ein Sensor Licht sammelt – längere Zeit macht das Signal stärker, aber auch anfälliger für Rauschen. |
| intel_idle.max_cstate=1 | Ein Kernel-Parameter, der tiefe Energiesparzustände bei Intel‑CPUs abschaltet, um gleichmäßigere Messwerte zu bekommen. |
| Intensitätscluster | Ein Intensitätscluster ist eine Gruppe von Messpunkten mit ähnlicher Stärke, zum Beispiel helle Flecken in einer Wärmeaufnahme. |
| Interaktionseffekt | Tritt auf, wenn zwei Einflüsse zusammen ein anderes Ergebnis bewirken als man aus den Einzelwirkungen erwarten würde. |
| Interferenz-Map | Eine Interferenz-Map zeigt, wo sich Signale überlagern oder gegenseitig stören, etwa bei Funksignalen oder Messwerten. |
| Intervallauslöser | Ein Intervallauslöser macht automatisch Fotos oder Messungen in festen Zeitabständen, etwa für Zeitraffervideos. |
| Intervallkamera | Eine Kamera, die automatisch in festen Zeitabständen Fotos aufnimmt, zum Beispiel alle paar Sekunden. |
| Intervallmodus | Im Intervallmodus wird etwas regelmäßig nach einer festen Zeitspanne gestartet, etwa jede Minute eine Messung. |
| Inverter | Ein Inverter wandelt Gleichstrom in Wechselstrom um, wie etwa bei Solaranlagen oder unterbrechungsfreien Stromversorgungen. |
| IQ‑Datensatz | Ein IQ‑Datensatz enthält zwei Signalkomponenten (In‑Phase und Quadratur), die zusammen alle Informationen einer Funkwelle beschreiben. |
| IQR | Der Interquartilsbereich zeigt, wie stark die mittleren 50 % der Messwerte um den Median streuen. |
| IQR‑Filter | Ein IQR‑Filter entfernt Ausreißer aus Messdaten, indem er Werte außerhalb des mittleren Bereichs verwirft. |
| IQR/FWHM | Beide Werte beschreiben die Breite einer Verteilung – IQR für Statistik, FWHM für Signalformen oder Peaks. |
| IR‑Filter | Ein IR‑Filter blockiert oder lässt Infrarotlicht durch, um Kameras oder Sensoren an bestimmte Lichtbereiche anzupassen. |
| IRQ-/IPI‑Pfad | Der Weg, den Interrupts oder Nachrichten zwischen CPU-Kernen im Kernel nehmen, um Ereignisse zu melden. |
| IRQ‑Signale | Hardware‑Signale, die den Prozessor unterbrechen, damit er sofort auf ein Gerät oder Ereignis reagieren kann. |
| irq:irq_handler_entry/exit | Protokolliert den Start und das Ende einer Interrupt‑Behandlung, also wann Hardware den Prozessor kurz unterbricht. |
| IRQ/Softirq/Preempt | Begriffe aus dem Kernel: IRQs sind Hardware‑Interrupts, Softirqs softwaregesteuerte Unterbrechungen, und Preempt bedeutet vorzeitiges Unterbrechen eines Tasks. |
| ISM‑Bänder | Frequenzbereiche, die für Industrie, Wissenschaft und Hobbyfunk frei nutzbar sind, etwa 433 MHz oder 2,4 GHz. |
| ISO 400 | ISO 400 ist eine mittlere Lichtempfindlichkeit, gut geeignet für leicht schwaches Licht bei moderatem Bildrauschen. |
| ISO 800 | ISO 800 bezeichnet eine hohe Lichtempfindlichkeit, mit der man in dunklen Umgebungen fotografieren kann, allerdings mit mehr Bildrauschen. |
| Isolation‑Trigger | Ein Signal oder Ereignis, das einen Prozess isoliert oder trennt, um Fehler oder Störungen einzudämmen. |
J
Begriffe mit J
| Begriff | Erklärung |
|---|---|
| Jitter-Fenster | Das Jitter-Fenster beschreibt den Zeitraum, in dem Schwankungen in Signalzeiten oder Takten gemessen werden. |
| job_parallelism | Zeigt an, wie viele Aufgaben gleichzeitig verarbeitet werden dürfen, um Zeit zu sparen. |
| Jobclass-Affinität | Zeigt, welche Job-Typen bevorzugt auf bestimmten Systemen oder CPUs laufen sollen, um Leistung zu verbessern. |
| Jobklasse | Eine Kategorie, in der Aufgaben im System gruppiert werden, etwa nach Priorität oder Typ. |
| JSON-Summary | Eine Zusammenfassung von Ergebnissen im JSON-Format, leicht maschinell weiterverarbeitbar. |
| JSON‑Boot‑Logger | Speichert Startmeldungen des Systems als JSON‑Datei, damit man sie später leicht automatisch auswerten kann. |
| JSONL | Dateiformat, bei dem jede Zeile ein einzelnes JSON-Objekt enthält – praktisch für große Datenmengen. |
| JSONL/CSV | Zwei einfache Dateiformate, um Daten zeilenweise oder tabellarisch zu speichern – praktisch zum Auswerten mit Scripts oder Tabellenkalkulation. |
| Jump‑Flags | Jump‑Flags sind Markierungen, die in Programmen angeben, ob ein Sprungbefehl ausgeführt werden soll oder nicht. |
K
Begriffe mit K
| Begriff | Erklärung |
|---|---|
| k-of-6 Subsets | Mathematische Teilmengen, bei denen k Elemente aus insgesamt 6 ausgewählt werden, nützlich für Statistik oder Kombinatorik. |
| k-of-n-Aggregation | Ein Verfahren, das ein Ergebnis bestimmt, wenn mindestens k von n Messwerten eine Bedingung erfüllen – wie Mehrheitsabstimmung. |
| Kalibrier-Loop | Ein Kalibrier-Loop ist eine Schleife im Programm, die Daten sammelt, um Sensorabweichungen zu erkennen und zu korrigieren. |
| Kalibrierung ΔT | Damit wird die Temperaturdifferenz justiert, damit Messgeräte die gleichen Werte anzeigen. |
| kapazitive Kopplung an Masse | Dabei fließt ein winziger Wechselstrom über die elektrische Kapazität zwischen einem Signal und der Masseleitung. |
| Kernel-Traces | Aufzeichnungen der internen Abläufe im Linux-Kernel, hilfreich zur Fehlersuche oder Leistungsanalyse. |
| Kernel‑Build | Der Vorgang, bei dem aus dem Quellcode des Linux‑Kernels eine lauffähige Binärdatei erstellt wird. |
| Kernel‑Cmdline | Das ist die Befehlszeile, mit der der Linux‑Kernel beim Start spezielle Optionen und Parameter erhält. |
| Kernel‑Hooks | Kernel‑Hooks sind definierte Punkte, an denen man eigenes Codeverhalten in Kernel‑Prozesse einhängen kann. |
| Kernel‑Optionen | Einstellungen, mit denen man beim Kernelstart bestimmte Funktionen aktiviert oder abschaltet, ähnlich wie Schalter im BIOS. |
| Kernel‑Probes | Messpunkte im Kernel‑Code, um Funktionen in Echtzeit zu beobachten, ohne das System stark zu beeinflussen. |
| Kernel‑Timestamps | Kernel‑Timestamps sind genaue Zeitmarken, die der Linux‑Kernel für Ereignisse wie Interrupts oder Log‑Einträge setzt. |
| Kernel‑Timing | Das beschreibt, wie der Linux‑Kernel Zeit misst und Prozesse exakt synchron hält. |
| Kernel‑Trace | Eine Aufzeichnung interner Kernel‑Ereignisse, die zeigt, wann und wie bestimmte Funktionen ablaufen. |
| Kernel‑Tracepoint clocksource_switch | Dieser Tracepoint zeigt an, wann der Kernel seine Zeitquelle wechselt und ermöglicht genaue Analysen des Timings. |
| Kernel/VM-Settings | Einstellungen im Linux-Kernel, die steuern, wie Arbeitsspeicher und virtuelle Maschinen miteinander umgehen. |
| Kernelflags | Kernelflags sind Startoptionen, mit denen man das Verhalten des Linux‑Kernels beim Booten anpassen kann, etwa für Treiber oder Debug‑Funktionen. |
| Kernmetrik | Eine Kernmetrik ist die wichtigste Messgröße, an der sich die Leistung oder Genauigkeit eines Systems hauptsächlich beurteilen lässt. |
| Kleinspannungen | Kleinspannungen sind Spannungen im niedrigen Bereich, meist unter 50 Volt, wie sie bei Mikrocontrollern oder Batteriebetrieb vorkommen. |
| Kondensator | Ein Kondensator speichert elektrische Ladung kurzzeitig, zum Beispiel um Spannungsschwankungen zu glätten oder Signale zu filtern. |
| Konfidenzintervall | Ein Bereich, der zeigt, zwischen welchen Werten ein gemessener Durchschnitt mit hoher Wahrscheinlichkeit liegt. |
| Konstanten-Shift | Eine gleichmäßige Verschiebung aller Werte oder Messungen um einen festen Betrag, etwa bei einer Kalibrierabweichung. |
| Kontaktinstabilität durch Frostwiderstand | Kälte kann Kontakte zusammenziehen und ihren Widerstand schwanken lassen, was zu unzuverlässigen Verbindungen führt. |
| Kprobe | Ein Werkzeug, um gezielt Code‑Stellen im Kernel zu überwachen oder Messpunkte einzufügen, ohne ihn neu zu kompilieren. |
| kprobe‑Baseline | Eine kprobe‑Baseline ist eine Grundmessung, um spätere Änderungen im Kernel‑Verhalten vergleichen zu können. |
| kprobe‑Messung | Eine Methode, mit der man im laufenden Kernel kontrolliert Messpunkte setzen kann, ohne Neustart. |
| kprobe‑Messungen | Kprobes sind Werkzeuge im Kernel, um gezielt Funktionen zu beobachten und Messungen direkt beim Aufruf zu machen. |
| kprobe/try_to_wake_up | Eine eingehängte Messstelle am Kernel‑Funktionspunkt, an dem Aufgaben aufgeweckt werden. |
| kprobe/ttwu_do_wakeup | Diese Kprobe beobachtet den Moment, in dem der Kernel tatsächlich den Aufwachvorgang einer Aufgabe ausführt. |
| ktime_get | ktime_get gibt die aktuelle präzise Kernel-Zeit zurück, oft für Latenz- oder Synchronisationsmessungen. |
| ktime_get_ns | Die Funktion ktime_get_ns gibt die aktuelle Kernel‑Zeit in Nanosekunden zurück, sehr nützlich für genaue Zeitmessungen. |
| ktime_get*-Pfad | Damit sind verschiedene Kernel-Funktionen gemeint, die aktuelle Zeitwerte ausgeben, etwa für Logs oder Zeitmessungen. |
| ktime_ns | Steht im Linux-Kernel für eine Zeitangabe in Nanosekunden, die sehr genaue Zeitmessungen erlaubt. |
| Kupferdraht-Spule | Eine Kupferdraht-Spule ist aufgewickelter Draht, der ein Magnetfeld erzeugt, wenn Strom hindurchfließt. |
| KVM | KVM ist eine Virtualisierungslösung im Linux‑Kernel, die mehrere virtuelle Computer gleichzeitig auf einem Rechner laufen lässt. |
| kvm_entry | Dieser Begriff beschreibt den Moment, in dem ein Linux‑System in die virtuelle Maschine (KVM) wechselt, um dort Code auszuführen. |
| kvm_entry/kvm_exit | Markiert im Kernel den Beginn und das Ende einer Ausführung in einer virtuellen Maschine unter KVM. |
| KVM‑Settings | Konfigurationseinstellungen für die Kernel‑basierte Virtualisierung (KVM), z. B. CPU‑Zuweisungen oder Hardware‑Optionen. |
L
Begriffe mit L
| Begriff | Erklärung |
|---|---|
| Lag‑Vorzeichen (lag_vorzeichen) | Gibt an, ob ein gemessener Zeitversatz positiv oder negativ ist, also ob ein Signal vor- oder nachläuft. |
| Langzeitbelichtung | Bei einer Langzeitbelichtung bleibt der Kameraverschluss länger offen, um Bewegungen weich oder Lichtspuren sichtbar zu machen. |
| Langzeitmodus | Im Langzeitmodus werden Daten oder Belichtungen über einen längeren Zeitraum erfasst, etwa für Zeitraffer oder Messreihen. |
| Laser-Array | Ein Laser-Array ist eine Anordnung mehrerer kleiner Laserdioden, die gemeinsam stärkeres oder gleichmäßigeres Licht erzeugen. |
| Laser-Klasse 1M | Laser der Klasse 1M sind bei normaler Verwendung ungefährlich, können aber riskant sein, wenn man sie optisch bündelt oder vergrößert. |
| Laserprojektor | Ein Laserprojektor nutzt starke Lichtstrahlen, um Bilder oder Linien auf eine Fläche zu zeichnen, oft mit sehr hoher Präzision. |
| latency_ms | Misst, wie viele Millisekunden eine Aktion oder Antwort im System verzögert wird. |
| Latencysignatur | Eine Latencysignatur ist ein charakteristisches Muster, das Verzögerungen oder Reaktionszeiten sichtbar macht. |
| Latenzkosten | Die Zeitverzögerung zwischen Anfrage und Antwort, oft durch Netzwerk oder Hardware verursacht. |
| Latenzverteilung | Zeigt, wie oft verschiedene Antwort- oder Verzögerungszeiten in einem System vorkommen. |
| Leave-One-Out | Leave-One-Out ist eine Methode, bei der man jeweils einen Messwert weglässt, um zu prüfen, wie stabil ein Ergebnis ist. |
| LED-Stroboskop | Ein LED-Stroboskop erzeugt kurze Lichtblitze, um schnelle Bewegungen sichtbar zu machen oder Drehzahlen zu messen. |
| Levene-Test | Der Levene-Test prüft, ob mehrere Datengruppen ähnliche Streuungen (Varianzen) haben, bevor man weitere Vergleiche macht. |
| Levenshtein | Die Levenshtein‑Distanz zählt minimale Einfüge‑, Lösch‑ oder Ersetz‑Schritte, um ein Wort in ein anderes zu überführen. |
| Lichtspektrum-Analysator | Ein Gerät, das misst, wie stark Licht bei verschiedenen Farben ist – nützlich für Lampen- und Farbtests. |
| LIGO_Archive_Ref02.csv | LIGO_Archive_Ref02.csv ist vermutlich eine Datendatei mit Messwerten des LIGO-Gravitationswellenobservatoriums im CSV-Format. |
| Linux-Kernel | Der Linux-Kernel ist das Herz des Betriebssystems, das Hardware steuert und Programme mit Ressourcen wie Speicher und Prozessorzeit versorgt. |
| Live-Logs | Das sind laufende Protokolle, die in Echtzeit zeigen, was das System gerade misst oder tut. |
| Live-Visualisierung | Eine Live-Visualisierung zeigt Messdaten in Echtzeit, zum Beispiel als Diagramm auf dem Bildschirm. |
| Live‑Spektrogramm | Eine farbige Anzeige, die zeigt, wie sich Signalstärke und Frequenz eines Funksignals im Laufe der Zeit verändern. |
| Live‑View | Live‑View zeigt das aktuelle Kamerabild auf einem Display an, bevor du tatsächlich auslöst. |
| llrTRP | llrTRP ist ein Berechnungsclient aus PrimeGrid, der spezielle LLR-Tests für Primzahlsuchen durchführt. |
| LNB-Temperatur | Die Temperatur des Empfangskopfes einer Satellitenschüssel, die den Rauschpegel beeinflusst. |
| Load-Appendix | Ein zusätzlicher Abschnitt oder Anhang, der Details zur aktuellen Systemlast enthält. |
| Load-Proxy | Ein Server, der Anfragen verteilt, um Last zu verteilen oder Systeme zu entlasten – wie ein Verkehrslotse fürs Netzwerk. |
| Load1 | Gibt an, wie viele Prozesse im letzten Minute-Schnitt auf die CPU gewartet oder gerade gerechnet haben. |
| log_Notes.txt | Die Datei log_Notes.txt enthält Beobachtungen oder Kommentare zu Messungen, meist als einfache Textnotizen. |
| Log-Channel | Ein Kanal, über den ein System seine Protokollnachrichten sammelt oder weitergibt. |
| Log-Screen | Ein Log-Screen zeigt in Echtzeit Systemmeldungen oder Messdaten an, ähnlich wie ein Konsolenfenster. |
| Log-Skript | Ein Log-Skript ist ein kleines Programm, das Messdaten oder Systemereignisse automatisch in einer Datei speichert. |
| Logbook-Format | Ein festgelegtes Format, in dem Mess- oder Ereignisdaten wie in einem digitalen Logbuch gespeichert werden. |
| Logfile | Eine Datei, in der Programme automatisch Meldungen, Ereignisse und Messdaten speichern. |
| Logfile-App (CSV-Export) | Eine Logfile-App mit CSV-Export speichert Messdaten so, dass sie leicht in Tabellenprogramme importiert werden können. |
| Logger | Ein Gerät oder Programm, das Messwerte oder Ereignisse automatisch aufzeichnet, zum Beispiel Spannung oder Temperatur. |
| Logger-App | Eine Logger-App sammelt und speichert Messdaten, zum Beispiel Temperaturverläufe oder GPS-Positionen, zur späteren Auswertung. |
| Logger-Skript | Ein Logger-Skript ist ein kleines Programm, das Messwerte automatisch aufzeichnet und abspeichert, etwa in einer Textdatei. |
| Lograte | Die Lograte gibt an, wie oft ein Logger Messwerte pro Sekunde oder Minute speichert. |
| Luftionen | Luftionen sind elektrisch geladene Teilchen in der Luft, die durch Reibung, Strahlung oder elektrische Felder entstehen. |
| Lux‑Sensor‑Werte | Lux‑Sensor‑Werte geben an, wie hell es ist, gemessen in Lux, also der Beleuchtungsstärke. |
| Luxmeter | Ein Messgerät, das die Beleuchtungsstärke in Lux misst, also wie hell es an einem Punkt ist. |
| Luxmeter-Sensor | Ein Luxmeter-Sensor misst die Beleuchtungsstärke in Lux, also wie hell es auf einer Fläche wirklich ist. |
M
Begriffe mit M
| Begriff | Erklärung |
|---|---|
| Magnetometer | Ein Magnetometer misst die Stärke und Richtung von Magnetfeldern, etwa zur Bestimmung der Himmelsrichtung wie bei einem Kompass. |
| Makro-Aufsatz | Eine Zusatzlinse, mit der du kleine Objekte aus nächster Nähe scharf fotografieren kannst. |
| Makro-Check | Ein Makro-Check prüft, ob vordefinierte Programm- oder Compiler-Makros richtig gesetzt und verwendet wurden. |
| Mann-Whitney-U-Test | Ein statistischer Test, der prüft, ob zwei unabhängige Datengruppen unterschiedlich verteilt sind, ohne Normalverteilung anzunehmen. |
| Mann‑Whitney‑Test | Ein Statistik‑Test, der prüft, ob zwei Gruppen unterschiedlicher Daten signifikant verschiedene Verteilungen haben. |
| Margin-Zone | Der Bereich nahe an der Grenzlinie zwischen ‚noch erlaubt‘ und ‚schon fehlerhaft‘, etwa bei Messungen oder Toleranzen. |
| MATLAB‑Bridge | Die MATLAB‑Bridge ist eine Software‑Schnittstelle, um Daten zwischen einem Programm und MATLAB auszutauschen. |
| max_only-Log-Channel | Ein Log-Kanal, der nur den jeweils höchsten oder kritischsten Wert protokolliert. |
| Max-only-Alert | Ein Warnsignal, das nur ausgelöst wird, wenn ein gemessener Wert seinen bisherigen Höchstwert überschreitet. |
| Max-only-Alerts | Warnungen, die nur dann ausgelöst werden, wenn der maximale Messwert einen bestimmten Grenzwert überschreitet. |
| Max‑Outlier | Ein Max‑Outlier ist der stärkste Ausreißer in einer Messreihe, also der Wert mit der größten Abweichung vom Durchschnitt. |
| Mean Noise Ratio | Die Mean Noise Ratio zeigt das Verhältnis von Nutzsignal zu Rauschen im Mittelwert einer Messreihe. |
| measured_p | Der Wert measured_p steht für einen gemessenen Parameter, etwa einen Spannungs- oder Zeitwert, der aus realen Daten stammt. |
| mechanisch induzierte Spannung | Wird Metall gebogen oder gedrückt, können sich Ladungen verschieben und eine kleine Spannung entstehen lassen. |
| Mechanismus-Call | Ein Funktionsaufruf, der einen bestimmten technischen Ablauf oder Algorithmus im System startet. |
| Median + IQR | Median + IQR beschreibt den mittleren Messwert und die typische Streuung, um Ausreißer in Daten besser zu erkennen. |
| median_bandpower | median_bandpower ist der mittlere Energieanteil eines Signals in einem bestimmten Frequenzbereich. |
| Median‑Amplitude | Das ist der mittlere Wert der Signalstärke, bei dem die Hälfte aller Messpunkte darüber und die andere darunter liegt. |
| Median‑Check | Der Median‑Check prüft, ob Messwerte um den mittleren Wert liegen, um Ausreißer leicht zu entdecken. |
| Memory-Controller | Der Memory-Controller steuert den Zugriff der CPU auf den Arbeitsspeicher und verwaltet, wie Daten gelesen oder geschrieben werden. |
| Memory-Stall | Eine Wartezeit, in der die CPU auf langsameren Speicherzugriff wartet und keine neuen Befehle ausführen kann. |
| mess_log.jsonl | Protokolldatei im JSON‑Lines‑Format, die Messwerte zeilenweise speichert und leicht zeilenweise auswertbar ist. |
| Messtechnik | Messtechnik beschäftigt sich mit dem Erfassen, Umwandeln und Auswerten physikalischer Größen wie Spannung oder Temperatur. |
| Metall-Grafit-Übergang | Der Metall-Grafit-Übergang beschreibt die Kontaktstelle, an der Elektronen von Metall in leitenden Grafit übergehen. |
| metrics-Block | Ein Abschnitt mit Messwerten oder Leistungsdaten, etwa zur Bewertung eines Algorithmus oder eines Systems. |
| Micro-Benchmark-Log | Eine Aufzeichnung der Ergebnisse vieler kurzer Leistungstests, etwa um die Geschwindigkeit einzelner Funktionen zu prüfen. |
| Micro‑Benchmark | Ein sehr kleiner Leistungstest, der nur eine einzelne Funktion oder Komponente misst, zum Beispiel wie schnell ein bestimmter Codeabschnitt läuft. |
| Migration- und Noise-Tails | Migration- und Noise-Tails beschreiben Abweichungen oder Ausreißer in Messdaten, etwa durch Signalwechsel oder elektronisches Rauschen. |
| Migration‑Bild | Zeigt, welcher Prozesskern gerade Aufgaben übernimmt oder abgibt – quasi ein Schnappschuss beim Wechsel von Threads zwischen CPUs. |
| migration‑nahe Top‑Spikes | Besonders auffällige Leistungsspitzen, die direkt im Zusammenhang mit Task‑Migrationen zwischen CPU‑Kernen auftreten. |
| Migration/Preemption | Bezeichnet das Verschieben von Prozessen zwischen CPU-Kernen und das kurzzeitige Unterbrechen laufender Aufgaben. |
| Mikro-Echo | Mikro-Echo bezeichnet winzige Signalrückwürfe, die bei schnellen Messungen oder Funkverbindungen störend wirken können. |
| Mikrocontroller | Ein Mikrocontroller ist ein kleiner Computerchip, der Sensoren, Motoren oder Anzeigen direkt steuern kann. |
| Mikrocontroller-Bootvorgang | Beim Mikrocontroller-Bootvorgang startet der Chip, lädt die Firmware und initialisiert alle angeschlossenen Geräte. |
| Mikrocontroller‑Board | Eine kleine Platine mit Prozessor, auf der Programme für Sensoren oder Motoren direkt laufen können. |
| Mikroklima-Logger | Ein Mikroklima-Logger misst und speichert Wetterdaten wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit in einem kleinen Umgebungsbereich, etwa im Garten oder Gewächshaus. |
| Mini-CI-Job | Ein kleiner automatischer Testdurchlauf, der Kernfunktionen prüft, bevor der komplette CI‑Prozess gestartet wird. |
| Mini-Ops-Regel | Die Mini-Ops-Regel gibt vor, wie kleine Arbeitsschritte im System kombiniert oder optimiert werden sollen. |
| Mini‑Bootstrap | Ein kleiner Startcode, der nur das Nötigste initialisiert, bevor das eigentliche System hochfährt. |
| Mini‑CI | Eine Mini‑CI ist ein vereinfachtes System, das Codeänderungen automatisch baut und testet, ähnlich wie eine große Continuous‑Integration‑Plattform. |
| Mini‑Runbook | Eine kurze Anleitung mit den wichtigsten Schritten, um ein Systemproblem zu verstehen oder zu lösen. |
| Mini‑Sweep | Ein Mini‑Sweep ist eine Messung, bei der ein kleiner Frequenzbereich durchlaufen wird, um Resonanzen oder Filterverhalten zu prüfen. |
| Mini‑Zeitreihe (mini_zeitreihe) | Kurze Folge von Zeit‑Messpunkten, um Trends oder Schwankungen schnell zu prüfen, zum Beispiel über wenige Sekunden. |
| Minilogger | Ein Minilogger ist ein sehr kleiner Datenlogger, der Messwerte autonom aufzeichnet und später ausgelesen werden kann. |
| Mischfenster | Ein Zeitraum, in dem alte und neue Messdaten gleichzeitig berücksichtigt werden, ähnlich einem gleitenden Mittelwert. |
| Mischfenster (p95/p99) | Das Mischfenster zeigt, wie sich die höchsten 5 % oder 1 % der Messwerte verhalten, also seltene, extreme Zeiten. |
| mischfenster_p95 | Ein statistischer Wert, der angibt, wie groß 95 % der Schwankungen in einem gemessenen Zeitfenster sind. |
| Mischfenster-Dauer | Die Zeitspanne, in der Daten aus mehreren Quellen gemischt oder gemittelt werden, zum Beispiel bei GPS-Zeitkorrekturen. |
| Mittelpegel | Der durchschnittliche Signalpegel über einen bestimmten Zeitraum. |
| Mix-Freeze | Ein Zustand, in dem Daten oder Signale nicht mehr gemischt oder aktualisiert werden dürfen, meist um stabile Messwerte zu sichern. |
| Mix‑Freeze‑Guard | Schützt vor dem Einfrieren von Mischsignalen oder Prozessen, wenn sich Eingabedaten kaum noch verändern. |
| Mix/Stratum‑Einfluss | Gibt an, wie die Mischung von Zeitquellen unterschiedlicher Stratum-Stufen die Genauigkeit oder Stabilität eines Zeitsystems beeinflusst. |
| mixed_snapshot_signature | Eine gemischte Kennung aus mehreren Zeit‑ oder Signal‑Messmomenten, nützlich zur Analyse von Synchronisationsfehlern. |
| mixed_snapshot_signature_count | Zählt, wie oft bei Messungen unterschiedliche Zeit‑ oder Signal‑Signaturen gemischt auftreten. |
| Mixed‑Snapshot‑Fenster | Ein Zeitraum, in dem mehrere Messquellen gleichzeitig betrachtet werden, um konsistente Werte auszuwerten. |
| Mixed‑Snapshots | Kombinierte Momentaufnahmen aus verschiedenen Quellen oder Zeitpunkten, oft für Vergleichsmessungen genutzt. |
| Mixing | Vermischt unterschiedliche Datenquellen oder Signale, um ein gleichmäßigeres oder genaueres Ergebnis zu erzielen. |
| Mixing-Effekt | Wenn Signale oder Datenquellen sich gegenseitig beeinflussen oder vermischen, sodass das Endsignal neue Anteile enthält. |
| MODE=warn | Betriebsmodus, bei dem Warnungen ausgegeben werden, Fehler aber den Ablauf noch nicht stoppen. |
| Monotonic Clock | Die Monotonic Clock läuft immer nur vorwärts und ist ideal, um Zeitdifferenzen zu messen, ohne von Systemzeitänderungen beeinflusst zu werden. |
| monotonic_ns | Eine fortlaufende Zeit in Nanosekunden, die nie zurückspringt – ideal, um Zeitdifferenzen zu messen. |
| Monotonic-Δt | Eine Zeitmessung, die immer nur vorwärts läuft und nicht durch Uhrenkorrekturen oder Zeitzonen beeinflusst wird. |
| Moving Average | Ein gleitender Mittelwert, der Messwerte glättet, indem er jeweils mehrere Werte zu einem Durchschnitt zusammenfasst. |
| moving_avg | moving_avg ist ein gleitender Mittelwert, der Schwankungen in den Messdaten glättet und Trends sichtbar macht. |
| MR‑Branch | Ein MR‑Branch ist ein Code‑Zweig, in dem Änderungen gesammelt werden, bevor sie über einen Merge Request überprüft und zusammengeführt werden. |
| MS/s | MS/s bedeutet Megasamples pro Sekunde – also Millionen Abtastungen pro Sekunde, ein Maß für die Geschwindigkeit des Digitalisierens. |
| Mult‑Parameter | Der Mult‑Parameter ist ein Multiplikationsfaktor, mit dem der Kernel Rohzeitwerte in Nanosekunden oder Sekunden umrechnet. |
| mult/shift-publish | Beim mult/shift-publish werden Multiplikations- und Verschiebungswerte für Zeitumrechnungen an andere Kernel-Komponenten weitergegeben. |
| mult/shift-Publish-Order-Probes | Diese Probes prüfen, ob Änderungen an mult/shift-Werten in der richtigen Reihenfolge veröffentlicht werden, um Zeitfehler zu vermeiden. |
| mult/shift-Schreibstellen | mult/shift-Schreibstellen sind Speicherorte, an denen Faktoren für Zeitumrechnungen (Multiplikation/Shift) im Kernel geändert werden. |
| mult/shift‑Publish‑Stellen | Bereiche im Kernel‑Code, wo Multiplikations‑ und Schiebe‑Faktoren für Zeitberechnungen veröffentlicht oder aktualisiert werden. |
| mult/shift/clocksource_id | Diese Werte beschreiben, wie eine Clocksource im Kernel Zeit umrechnet, z. B. durch Multiplikation oder Bit‑Verschiebung. |
| mult↔nsec_base | Eine Umrechnungsbasis im Kernel, die Taktzyklen in Nanosekunden umwandelt, damit Zeiten exakt dargestellt werden können. |
| Multimeter | Ein Multimeter misst elektrische Größen wie Spannung, Strom und Widerstand, nützlich beim Testen von Schaltungen. |
| Multimeter mit mV-Bereich | Ein Multimeter mit mV-Bereich misst sehr kleine Spannungen genau, etwa beim Prüfen von Sensoren oder Dioden. |
| Multipath | Wenn ein Funksignal durch Reflexionen an Gebäuden mehrmals ankommt und dadurch das Messergebnis verfälscht. |
N
Begriffe mit N
| Begriff | Erklärung |
|---|---|
| Nanosekunden‑Timestamps | Zeitstempel mit Nanosekunden‑Genauigkeit, nützlich für präzise Messungen z. B. bei Latenz‑Analysen. |
| Near-Expiry-Definition | Eine Vorgabe, ab wann etwas als fast abgelaufen gilt, etwa bei Zertifikaten kurz vor ihrem Ablaufdatum. |
| near-expiry-Stratum | Das near-expiry-Stratum bezeichnet eine Gruppe von Zeitquellen, deren Gültigkeit bald endet. |
| near-expiry-unpinned | Bezeichnet Daten oder Ressourcen, die bald ablaufen und nicht fest im Speicher gehalten werden, also bald neu geladen oder entfernt werden. |
| near-expiry-unpinned-Hotspot | Ein Datenbereich, der bald abläuft und stark genutzt wird, aber nicht fest im Speicher gehalten ist. |
| near-expiry-unpinned-Pfad | Ein Dateipfad oder Prozess, dessen zugehörige Daten bald ablaufen und nicht dauerhaft gesichert sind. |
| near-expiry-unpinned-Stratum | Bezeichnet eine Zeitschicht oder Datenquelle, deren Gültigkeit bald abläuft und nicht fest zugeordnet ist. |
| near-expiry-unpinned‑Anteil | Zeigt an, wie viele Datenobjekte kurz vor Ablauf stehen, aber noch nicht fest zugeordnet oder gesichert sind. |
| Near‑Expiry‑Regel (near_expiry_regel) | Eine Prüfregel, die aktiv wird, wenn eine gesetzte Ablaufzeit bald erreicht ist, etwa beim Ablauf eines Timers. |
| Near‑Expiry‑Schwelle | Ein Grenzwert, ab dem ein Messwert oder Zertifikat bald abläuft und eine Erneuerung oder Warnung ausgelöst wird. |
| new_value_hash | Ein Hashwert, der aus einem neuen Datenwert berechnet wird, um Änderungen schnell zu erkennen. |
| Nightly‑Job | Ein Nightly‑Job läuft automatisch einmal pro Nacht, um aktuelle Builds oder Tests durchzuführen. |
| NiMH-Spule | Eine NiMH-Spule ist eine Spule in Verbindung mit einem Nickel-Metallhydrid-Akku, oft zur Energiepufferung oder zum Laden genutzt. |
| nohz_full | Ein Linux‑Kernel‑Modus, der überflüssige Timer‑Interrupts für bestimmte CPU‑Kerne abschaltet, um genaue Messungen oder Echtzeit‑Tasks zu ermöglichen. |
| Noise Floor | Das Grundrauschen, also der niedrigste sichtbare Pegel im Spektrum, unter den keine echten Signale mehr erkennbar sind. |
| Noise-Generator | Ein Noise‑Generator erzeugt künstliches Rauschen, etwa um Sensoren zu testen oder elektronische Schaltungen zu prüfen. |
| non‑Normalverteilungen | Non‑Normalverteilungen sind Datensätze, die keine Glockenform wie bei der Normalverteilung haben, zum Beispiel stark schiefe Werte. |
| normalize line_endings | normalize line_endings sorgt dafür, dass Textdateien überall die gleiche Art von Zeilenumbrüchen haben, egal ob Windows oder Linux. |
| not_whitelisted | Kennzeichnet etwas, das nicht auf der Erlaubnis‑ oder Positivliste steht und deshalb blockiert oder geprüft werden muss. |
| nsec_base | Basiswert in Nanosekunden, der als Startpunkt für Zeitberechnungen oder Offsets dient. |
| nsec_base_write | Schreibt Nanosekunden-genaue Zeitwerte in eine Basisvariable, etwa zur hochpräzisen Synchronisation. |
| NTC-Sensor | Ein NTC-Sensor ist ein Temperaturfühler, dessen elektrischer Widerstand bei steigender Temperatur sinkt. |
| NTP | NTP ist ein Protokoll, das Computeruhren über das Internet oder lokale Netzwerke synchron hält. |
| ntp_tick_adjust (ntp_tick_adjust) | Passt die Taktfrequenz minimal an, um Systemzeit mithilfe eines NTP-Servers präzise zu halten. |
| NTP-/Drift | Beschreibt, wie stark die Systemuhr vom Zeitserver (NTP) abweicht oder wegläuft. |
| NTP‑Offsets | NTP‑Offsets sind Zeitabweichungen zwischen einem Rechner und Referenzservern, die genutzt werden, um Uhren exakt zu synchronisieren. |
| Null‑Drift | Langsame Veränderung des Nullpunkts einer Messung, etwa durch Temperatur oder Alterung der Bauteile. |
| NY107‑Switches | Kleine elektronische Schalter, oft in Mess- oder Steuerplatinen verwendet, um Signale oder Stromflüsse gezielt umzuleiten. |
O
Begriffe mit O
| Begriff | Erklärung |
|---|---|
| Off-by-3 | Ein typischer Zählfehler, bei dem zum Beispiel eine Schleife drei Elemente zu früh oder zu spät endet. |
| Offline-Replay | Beim Offline-Replay werden aufgezeichnete Daten später erneut abgespielt, um Abläufe oder Fehler nachträglich zu analysieren. |
| one‑shot fixed‑delay Retry | Ein einmaliger Wiederholversuch, der nach einer fest eingestellten Wartezeit automatisch gestartet wird, wenn ein vorheriger Versuch fehlgeschlagen ist. |
| Open‑Loop‑Liste | Eine Sammlung offener Regelkreise, bei denen das System keine Rückmeldung erhält, etwa bei einfacher Signalweitergabe. |
| Ops-Regel V1.1 | Die Ops-Regel V1.1 ist eine festgelegte Betriebsrichtlinie oder ein Standard, der beschreibt, wie bestimmte Abläufe technisch gehandhabt werden. |
| optisches Partikelzählmodul | Ein optisches Partikelzählmodul erkennt und zählt kleinste Staub- oder Schmutzteilchen in der Luft mit Hilfe von Lichtstreuung. |
| Oszi‑Display | Das Oszi‑Display zeigt Spannungsverläufe als Kurve über die Zeit, ähnlich wie ein digitales Fenster in elektrische Signale. |
| OSZI‑Matrix | Die OSZI‑Matrix ist eine Datensammlung vieler Oszilloskop‑Messpunkte, meist als Zahlenraster gespeichert. |
| OSZI‑Trace | Aufzeichnung eines Signalverlaufs, wie sie ein Oszilloskop anzeigt, meist als Spannungsverlauf über die Zeit. |
| Oszilloskop | Ein Oszilloskop zeigt elektrische Spannungen als Kurven über der Zeit, damit man Signalverläufe sichtbar machen kann. |
| Outcome-Mapping | Beim Outcome-Mapping werden gemessene Ergebnisse bestimmten Ursachen oder Prozessschritten zugeordnet, um Zusammenhänge zu erkennen. |
| Outlier-Autopsy | Eine Analyse, die ungewöhnliche Messwerte untersucht, um Fehlerquellen oder besondere Ereignisse zu finden. |
| Outlier‑Frequenz | Die Outlier‑Frequenz beschreibt, wie oft Messwerte deutlich außerhalb des normalen Bereichs liegen. |
| Outlier‑Rate | Der Anteil an Messwerten, die deutlich vom Rest abweichen – also Ausreißer im Datensatz. |
| Output-File | Datei, in die ein Programm seine Ergebnisse oder Messwerte schreibt. |
| Overhead-Stats | Statistiken, die zeigen, wie viel zusätzliche Zeit oder Rechenleistung ein Vorgang im Vergleich zur Idealzeit braucht. |
| Overlap | Overlap beschreibt, wie stark sich Messabschnitte bei einer Analyse überlappen, um flüssigere Ergebnisse zu erhalten. |
P
Begriffe mit P
| Begriff | Erklärung |
|---|---|
| p50 | Das 50. Perzentil – die Hälfte aller Messwerte liegt darunter, also der Median. |
| p50/p95/max | Statistische Kennzahlen: Durchschnittlicher Wert (p50), hoher Grenzwert (p95) und absoluter Spitzenwert (max). |
| p50/p95/p99/max | Typische Statistikwerte: p50 ist der Median, p95 und p99 zeigen seltene Spitzen, max ist der höchste gemessene Wert. |
| p95 | Das 95. Perzentil – 95 % aller Werte sind kleiner, 5 % größer, praktisch für Laufzeitvergleiche. |
| p95_overhead | Der Zusatzaufwand oder die Verzögerung, die 95 % der Vorgänge nicht überschreiten. |
| p95-Tails | Die langsamsten 5 % einer Messreihe, zum Beispiel die längsten Antwortzeiten aus einer Statistik. |
| p95-Verteilungen | Zeigt den Wert, unterhalb dessen 95 % aller Messungen liegen, nützlich zur Auswertung von Latenzen oder Laufzeiten. |
| p95‑Korridor | Der p95‑Korridor beschreibt den Wertebereich, unter dem 95 % aller Messungen liegen – hilfreich, um Ausreißer zu erkennen. |
| p95‑Schwelle | Die p95‑Schwelle zeigt, dass 95 % aller Messwerte darunter liegen – sie wird oft zur Leistungsbewertung verwendet. |
| p95/p99 | p95 und p99 stehen für die 95. und 99. Perzentile, also Werte, unter denen 95 % bzw. 99 % der Messungen liegen. |
| p99 | Das 99. Perzentil – nur 1 % der Messwerte sind schlechter, zeigt Ausreißer besonders gut. |
| p99_overhead | Zeigt, wie groß der zusätzliche Zeitaufwand bei 99 % der Vorgänge höchstens ist. |
| P99-Ebene | Die P99-Ebene zeigt, wie langsam die schlechtesten 1 % der Messwerte sind, also wie gut das System auch unter Last reagiert. |
| P99‑Delta | Der Unterschied zwischen dem 99‑Prozent‑Perzentil zweier Messreihen, also wie stark die langsamen 1 % sich verändert haben. |
| p99‑Metrik | Ein Messwert, der zeigt, dass 99 % aller Messungen darunter liegen – nützlich für Zeit- oder Leistungsanalysen. |
| P99‑Spike‑Cluster | Gruppe von Spitzenwerten, die oberhalb des 99. Perzentils liegen und auf seltene, aber starke Ausreißer hinweisen. |
| p99‑Tail | Ein Leistungswert, der die Grenze beschreibt, unter der 99 % aller Messungen liegen. |
| p99/mean | Vergleich zwischen dem Durchschnittswert (mean) und dem Wert, unter dem 99 % aller Messungen liegen (p99). |
| Paarvergleich | Beim Paarvergleich werden zwei Messwerte direkt gegenübergestellt, um Unterschiede oder Abweichungen zu erkennen. |
| Paging | Paging ist ein Verfahren, bei dem Teile eines Programms oder Daten zwischen RAM und Festplatte hin- und hergeschoben werden. |
| Parabolantenne | Eine Schüsselantenne, die Funksignale bündelt, um schwache Quellen besser zu empfangen. |
| Parallelität | Beschreibt, wie viele Aufgaben gleichzeitig ausgeführt werden können, statt nacheinander. |
| Parallelität 8× | Heißt, dass acht Aufgaben gleichzeitig ausgeführt werden, um die Geschwindigkeit bei Mehrkernprozessoren zu erhöhen. |
| Parallelitäts‑Shift | Ein Parallelitäts‑Shift bezeichnet eine Veränderung, wie viele Prozesse oder Aufgaben gleichzeitig ablaufen können. |
| Parameter-Log | Eine Datei oder Liste, die verschiedene Einstellwerte und Messparameter automatisch mitprotokolliert. |
| Parameter‑Grid‑Runs | Systematische Testläufe mit verschiedenen Parameter‑Kombinationen, um optimale Einstellungen zu finden. |
| Parametermix | Kombination verschiedener Einstellwerte, die zusammen das Verhalten eines Mess‑ oder Zeitmoduls bestimmen. |
| Pareto-Front | Eine Menge optimaler Lösungen, bei denen keine Verbesserung einer Eigenschaft ohne Verschlechterung einer anderen möglich ist. |
| parse_error | Ein Fehler, der entsteht, wenn ein Programm eine Datei oder Eingabe nicht richtig lesen oder verstehen kann. |
| parser_error | Ein parser_error tritt auf, wenn ein Programm eine Datei oder Nachricht nicht richtig lesen kann, weil sie fehlerhaft formatiert ist. |
| Parser-/IO-Abbrüche | Parser-/IO-Abbrüche sind Fehler, wenn beim Einlesen oder Schreiben von Daten etwas schiefläuft, zum Beispiel wegen unvollständiger Dateien. |
| PARTIAL‑BLOCK | Ein PARTIAL‑BLOCK ist ein teilweise gesperrter Bereich, z. B. ein Speichersegment oder Datenpaket, das nur begrenzt genutzt werden darf. |
| Partikel/cm³ | Partikel/cm³ gibt an, wie viele Teilchen in einem Kubikzentimeter Luft vorhanden sind – ein Maß für Luftreinheit. |
| PASS→FAIL | Zeigt, dass ein Test vorher bestanden wurde (PASS), aber nun fehlschlägt (FAIL). |
| PASS→Unknown | Bedeutet, dass ein Test zuvor bestanden war, aber jetzt kein sicheres Ergebnis liefert. |
| pattern_entropy | Pattern‑Entropy misst, wie unregelmäßig oder komplex ein Signal oder Datenmuster ist. |
| Payload | Der eigentliche Nutzinhalt einer Datenübertragung, also das, was übermittelt werden soll. |
| pCPU | Physischer Prozessor‑Kern, auf dem virtuelle CPUs (vCPUs) tatsächlich laufen. |
| peak_amplitude | peak_amplitude beschreibt den höchsten gemessenen Ausschlag eines Signals, also die größte Amplitude. |
| Pearson | Ein Korrelationsmaß, das lineare Zusammenhänge zwischen zwei Zahlenreihen beschreibt, Werte liegen zwischen -1 und 1. |
| per-CPU Zähler | Ein Zähler, der für jede CPU getrennt geführt wird, damit Messungen parallel und ohne Konflikte laufen können. |
| per-key/TTL-naher Mechanismus | Eine Methode, die Ablaufzeiten für einzelne Schlüssel oder Datenpunkte getrennt verwaltet. |
| Performance-Governor (performance_governor) | Ein CPU-Steuerungsmodus, der immer die höchste Taktfrequenz nutzt, um maximale Leistung zu erreichen. |
| Perzentil | Ein Perzentil beschreibt, wie ein Wert im Vergleich zu einer Messreihe liegt, zum Beispiel liegt das 90. Perzentil über 90 % der Messwerte. |
| Perzentil-Schwellen | Grenzwerte, die auf statistischen Perzentilen basieren, etwa um zu erkennen, wenn Messwerte ungewöhnlich hoch oder niedrig sind. |
| Phantom‑Missing‑Klasse | Kategorie für scheinbar fehlende, aber tatsächlich vorhandene Datenpunkte, die durch Timing‑Fehler verdeckt wurden. |
| Photodiode | Ein elektrisches Bauteil, das Licht in Strom umwandelt, zum Beispiel für Helligkeitsmessungen. |
| Photon/s | Photon/s gibt an, wie viele Lichtteilchen pro Sekunde auf einen Sensor treffen – ein Maß für Lichtintensität. |
| pick_next_task_fair | pick_next_task_fair wählt die nächste faire Aufgabe aus, die vom Prozessor ausgeführt werden soll. |
| piecewise Gate‑Policy | Steuerung, bei der das Gate‑Verhalten abschnittsweise definiert ist, etwa für unterschiedliche Messzeiträume. |
| Piecewise‑Policy | Eine Regel, die in mehreren Abschnitten greift, zum Beispiel unterschiedliche Grenzen für verschiedene Messbereiche. |
| piecewise‑Regel | Eine Regel, die aus einzelnen, abschnittsweise definierten Teilen besteht, z. B. unterschiedliche Formeln je Messbereich. |
| Pinned vs. unpinned | Beschreibt, ob ein Prozess oder Thread fest an einen CPU-Kern gebunden ist (pinned) oder frei wechseln darf (unpinned). |
| pinned_flag | Markierung, dass ein Datensatz oder Prozess festgehalten wird und sich nicht automatisch verschiebt oder löscht. |
| pinned_warn_fail_count | Zählt festgehaltene (‚pinned‘) Warn- oder Fehlermeldungen, die nicht automatisch zurückgesetzt werden, um kritische Probleme im Blick zu behalten. |
| pinned-Baseline | Eine feste Vergleichsbasis, an die bestimmte Prozesse oder Daten gebunden („gepinnt“) sind, um konstante Messergebnisse zu erhalten. |
| pinned-Stratum | Fester Zeitquellen-Level in einem Zeitserver-Hierarchie-System, der nicht automatisch gewechselt werden darf. |
| Pinned/Unpinned | Eine Bezeichnung dafür, ob etwas fest auf eine Version oder Ressource gebunden ist („pinned“) oder flexibel bleibt („unpinned“). |
| pinned/unpinned Split (pinned_unpinned_split) | Damit ist eine Aufteilung gemeint, ob Daten fest im Speicher gehalten („pinned“) oder bei Bedarf verschoben („unpinned“) werden. |
| Pipeline | Eine Pipeline ist eine Abfolge von Verarbeitungsschritten, bei der die Ausgabe eines Schritts gleich als Eingang für den nächsten dient. |
| Pipeline (Instrumentation → Aggregation → Summary) | Beschreibt den Messablauf: Daten erfassen (Instrumentation), auswerten (Aggregation) und kurz zusammenfassen (Summary). |
| Pipeline-Signal | Ein Signal, das innerhalb einer Datenverarbeitungskette weitergereicht wird, um z. B. neue Messungen oder Zustände auszulösen. |
| Plotly | Plotly ist eine Softwarebibliothek zum Erstellen interaktiver Diagramme, oft in Python oder JavaScript genutzt. |
| Polarisationsfilter | Ein Filter, der nur Licht bestimmter Schwingungsrichtung durchlässt, nützlich gegen Spiegelungen. |
| Policy | Eine Policy legt Regeln oder Grenzwerte fest, nach denen ein System entscheidet, ob bestimmte Daten oder Abläufe korrekt sind. |
| Policy v1 | Die erste Version einer Regel- oder Entscheidungsrichtlinie, die festlegt, wie das System auf bestimmte Situationen reagieren soll. |
| Policy v1.1 | Policy v1.1 ist eine feste Regelversion, die bestimmt, wie Daten verarbeitet, überprüft oder gemeldet werden sollen. |
| policy_constants.json | Eine JSON‑Datei, die feste Werte oder Regeln speichert, damit alle Tests und Programme dieselbe Grundlage nutzen. |
| policy_eval.py | Ein Skript, das eine Steuerungs- oder Lernregel automatisch testet und bewertet, ähnlich wie ein Prüflauf für ein Programm. |
| policy_hash | policy_hash ist ein berechneter Kurzcode (Hash), der festhält, welche Richtlinien oder Einstellungen aktuell aktiv sind. |
| policy_hash‑Konstante | Ein fester Wert, der als Referenz für den aktuellen Richtlinien‑Hash dient und Änderungen sofort sichtbar macht. |
| Policy-Änderung | Eine Policy-Änderung ist eine Anpassung von Systemregeln oder Zugriffsrechten, etwa wer was speichern oder lesen darf. |
| Policy-Drift-Check | Eine Kontrolle, ob sich festgelegte Regeln oder Einstellungen im System unbemerkt verändert haben. |
| Poll‑Timeout | Ein Poll‑Timeout legt fest, wie lange ein Programm auf neue Daten wartet, bevor es aufgibt oder weitermacht. |
| Poller | Programm oder Dienst, der regelmäßig Geräte oder Server abfragt, um neue Daten oder Zustände zu erfassen. |
| Pool-/Worker-Kapazität | Pool-/Worker-Kapazität beschreibt, wie viele Aufgaben ein Arbeits-Pool gleichzeitig verarbeiten kann. |
| Pool-Isolation | Pool-Isolation trennt Aufgaben oder Speicherpools voneinander, damit Fehlverhalten eines Teils andere nicht beeinflusst. |
| Power‑States | Alle möglichen Leistungs‑ und Energiestufen eines Geräts, von voller Aktivität bis Ruheschlaf. |
| Powerbank | Eine tragbare Batterie, mit der du Geräte wie Raspberry Pi oder Mikrocontroller fernab der Steckdose mit Strom versorgst. |
| Powerbank‑Inverter | Ein Powerbank‑Inverter wandelt die Gleichspannung einer Powerbank in Wechselspannung um, z. B. zum Betrieb kleiner Geräte. |
| Powercap | Powercap ist eine Technik, die den maximalen Energieverbrauch eines Prozessors oder Systems begrenzt, um Strom zu sparen. |
| Powerkabel | Ein Kabel, das elektrische Energie von der Stromquelle zu einem Gerät leitet. |
| powersave+C0/C1‑Limit | Diese Einstellung begrenzt, wie oft die CPU aktiv (C0) oder leicht inaktiv (C1) bleibt, um Stromverbrauch zu senken. |
| PPS‑Trigger | Ein PPS‑Trigger liefert einen Impuls pro Sekunde, z. B. vom GPS‑Empfänger, zur präzisen Zeitmessung. |
| PR‑Attachment | Eine Datei oder ein Zusatzdokument, das einem Pull Request beigelegt ist, z. B. Logfiles oder Diagramme. |
| PR‑Diff | PR‑Diff zeigt die Unterschiede zwischen zwei Code‑Versionen in einem Pull‑Request und erleichtert so das Code‑Review. |
| PR‑Summary | Kurze Zusammenfassung einer Codeänderung oder eines Pull Requests, meist mit Kerninfos. |
| PR‑Text | Der PR‑Text beschreibt kurz den Inhalt und Zweck einer Code‑Änderung, die über einen Pull Request eingereicht wird. |
| Preempt‑Signale | Melden, dass ein laufender Task unterbrochen werden darf, um einen wichtigeren Prozess vorzuziehen. |
| Preemption | Heißt, dass der Kernel einen laufenden Prozess kurz unterbrechen kann, damit wichtigere Aufgaben schneller ausgeführt werden. |
| Preemption-Effekte | Preemption-Effekte entstehen, wenn ein laufender Prozess unterbrochen wird, damit ein anderer sofort ausgeführt werden kann. |
| Preflight | Ein Preflight ist eine kurze Vorprüfung, ob Systeme oder Programme richtig eingestellt sind, bevor ein Prozess gestartet wird. |
| Primärsignal | Das originale Eingangssignal, bevor es gefiltert oder weiterverarbeitet wird. |
| Primärsignal mischfenster_p95 | Das Hauptsignal, das innerhalb des 95%-Mischfensters ausgewertet wird, um eine stabile Hauptmessung zu erhalten. |
| PrimeGrid | Ein Projekt, das mit freiwilliger Rechenleistung nach riesigen Primzahlen sucht. |
| printk‑Patch | Eine Änderung am Kernel‑Logsystem printk, meist um die Ausgabe zu verbessern oder Fehler beim Protokollieren zu beheben. |
| Probe | Eine Probe ist ein kleiner Messhaken im Code, der Ereignisse wie Funktionsaufrufe erfasst. |
| Processing | Processing ist eine einfache Programmiersprache und Umgebung, mit der man Datenvisualisierungen oder Animationen erstellt. |
| publish → gate_read | Ein Prozessschritt, bei dem Messdaten veröffentlicht werden, nachdem sie vom Gate oder Sensor ausgelesen wurden. |
| publish_reorder | Ein Prüfmechanismus, der sicherstellt, dass bei Mehrkern-Systemen Speicherzugriffe in der richtigen Reihenfolge veröffentlicht werden. |
| publish_reorder_count | Zählt, wie oft Daten beim Veröffentlichen in die falsche Reihenfolge geraten und neu sortiert werden mussten. |
| publish_reorder_rate | Die publish_reorder_rate misst, wie oft veröffentlichte Daten in anderer Reihenfolge ankommen als ursprünglich gesendet. |
| Publish-Order | Legt fest, in welcher Reihenfolge Ergebnisse oder Datenpakete veröffentlicht werden. |
| Publish-Timestamps | Zeitpunkte, an denen Daten oder Ergebnisse öffentlich oder ins System geschrieben werden. |
| Publish‑Order‑Fenster | Kleines Zeitintervall, in dem Daten veröffentlicht werden, damit die Reihenfolge synchron bleibt. |
| Publish‑Order‑Race | Ein Fehler, wenn zwei Prozesse Daten gleichzeitig veröffentlichen und sich dadurch deren Reihenfolge ändert. |
| Publish‑Signaturen | Kennzeichnen, welche Datenstrukturen oder Ereignisse von einem Programm veröffentlicht werden, damit andere Prozesse sie sicher lesen können. |
| Publish/Visibility | Publish/Visibility beschreibt, wann geänderte Daten für andere Threads oder Prozesse sichtbar werden, wichtig bei parallelem Zugriff im Kernel. |
| Pulsdauer | Die Pulsdauer beschreibt, wie lange ein einzelner Signalimpuls anhält, zum Beispiel bei Radar oder Ultraschall. |
| PWM | Eine Technik, um analoge Werte digital darzustellen, etwa zur Helligkeitssteuerung einer LED durch schnelles Ein‑ und Ausschalten. |
| PWM-Steuerung | Eine PWM-Steuerung regelt die Leistung durch schnelles Ein- und Ausschalten, zum Beispiel bei Motoren oder LED-Helligkeit. |
| Python-Skript | Ein kleines Programm in der Sprache Python, das Aufgaben wie Datenaufbereitung oder Geräte-Steuerung automatisiert. |
| Python-Snippet | Ein kleines Stück Python-Code, das eine bestimmte Aufgabe zeigt oder automatisiert. |
Q
Begriffe mit Q
| Begriff | Erklärung |
|---|---|
| QEMU/KVM-VM | Eine QEMU/KVM-VM ist eine virtuelle Maschine, die mit Linux’ Kernel-Unterstützung (KVM) besonders schnell läuft. |
| QMC5883 | Der QMC5883 ist ein moderner Magnetfeldsensor, der als Ersatz für den HMC5883L dient und ähnlich funktioniert, aber andere Register nutzt. |
| Quantile | Ein statistischer Wert, der angibt, unter welchem Punkt ein bestimmter Prozentsatz der Daten liegt, z. B. das Median. |
| queue_aux | Eine zusätzliche Warteschlange, die Daten oder Aufgaben kurz zwischenpuffert, bevor sie weiterverarbeitet werden. |
| queue_hot | Eine Warteschlange, die stark beansprucht wird und viele Aufgaben gleichzeitig bearbeitet. |
| queue_id | Ein eindeutiger Name oder eine Zahl, die eine bestimmte Warteschlange im System bezeichnet. |
| queue_main | Die Hauptwarteschlange, über die die meisten Aufgaben oder Daten laufen. |
| Queue‑Clustering | Queue‑Clustering fasst mehrere Warteschlangen zu einer Gruppe zusammen, damit Aufgaben besser verteilt und verarbeitet werden können. |
| Queue‑Sättigung | Wenn eine Warteschlange so voll ist, dass sie kaum noch neue Aufgaben aufnehmen kann. |
| Queueing | Bedeutet das Einreihen von Aufgaben oder Daten in einer Warteschlange, bis sie bearbeitet werden können. |
| Queueing-/Sättigungsdynamik | Queueing-/Sättigungsdynamik beschreibt, wie sich Warteschlangen und Auslastung im System gegenseitig beeinflussen, z. B. bei hoher CPU-Last. |
| Queueing-/Sättigungseffekte | Verlangsamungen, die entstehen, wenn zu viele Aufgaben in Warteschlangen auf Bearbeitung warten. |
| Queueing/Sättigung | Beschreibt, wenn eine Warteschlange überfüllt ist und neue Aufgaben warten müssen. |
R
Begriffe mit R
| Begriff | Erklärung |
|---|---|
| R_therm drift | R_therm drift bezeichnet die langsame Widerstandsänderung eines Temperatursensors im Lauf der Zeit. |
| RAM-Buffer | Ein RAM‑Buffer ist ein Zwischenspeicher im Arbeitsspeicher, der Daten kurz festhält, bevor sie weiterverarbeitet oder gespeichert werden. |
| rank-biserial | Ein statistisches Maß, das zeigt, wie stark sich zwei Gruppen in ihren Rangwerten unterscheiden. |
| Raspberry Pi | Ein kleiner Einplatinencomputer, mit dem man einfach Projekte wie Sensorsteuerungen oder Medienserver aufbauen kann. |
| Raspberry Pi 5 | Ein kleiner Einplatinencomputer, mit dem du Linux laufen lassen und eigene Elektronikprojekte steuern kannst. |
| Rate-Limit | Ein Rate-Limit begrenzt, wie oft etwas pro Zeit ausgeführt oder übertragen werden darf, um Überlastung zu vermeiden. |
| Rauschboden | Das Grundrauschen eines Messsystems, unter dem kein Nutzsignal mehr erkennbar ist. |
| Rauschdifferenz | Rauschdifferenz beschreibt den Unterschied zwischen gemessenem Signalrauschen verschiedener Geräte oder Aufnahmesituationen. |
| RCU | „Read‑Copy‑Update“, ein Verfahren im Kernel, das gleichzeitiges Lesen und Ändern von Daten ermöglicht, ohne Systeme zu blockieren. |
| RCU‑Schutzmuster | Ein Kernel‑Mechanismus, der erlaubt, Daten gleichzeitig zu lesen und zu aktualisieren, ohne aufwendige Sperren zu verwenden. |
| read_between_steps | Eine Messung oder Datenabfrage, die zwischen zwei Verarbeitungsschritten durchgeführt wird. |
| read_seqcount_* | Das sind Kernel-Hilfsfunktionen, mit denen man Daten sicher liest, auch wenn sie sich währenddessen ändern könnten. |
| read_seqcount_retry | Diese Funktion prüft, ob Daten während des Lesens geändert wurden, und liest sie bei Bedarf nochmal, um konsistente Werte zu bekommen. |
| Read-Timestamps | Zeitpunkte, an denen gespeicherte Daten gelesen oder weiterverarbeitet werden. |
| recheck-heavy | Ein recheck-heavy Prozess muss viele Überprüfungen oder Wiederholungen durchführen, was Rechenzeit kostet. |
| refCal_intensity | refCal_intensity bezeichnet die Referenz-Helligkeit, mit der ein Messgerät oder eine Messreihe kalibriert wird. |
| Referenzkompass | Ein Referenzkompass liefert bekannte Richtungsdaten, um andere Kompasssensoren zu kalibrieren oder zu überprüfen. |
| Referenzplatte | Eine Referenzplatte dient als stabile Vergleichsfläche, etwa um elektrische Felder oder Messgeräte zu kalibrieren. |
| Referenzsinus 50 Hz | Ein Referenzsinus mit 50 Hz ist eine saubere Sinusschwingung, die z. B. zur Kalibrierung oder Vergleichsmessung genutzt wird. |
| Referenzthermistor | Ein Referenzthermistor ist ein sehr genauer Temperaturfühler, der als Vergleichswert für Messungen oder Kalibrierungen dient. |
| Reflektor | Ein Objekt, das Licht oder Funkwellen gezielt zurückwirft, zum Beispiel ein Spiegel oder Metallblech. |
| Reflexionshypothese | Die Reflexionshypothese besagt, dass ein beobachtetes Signal durch reflektierte Wellen entsteht, etwa an Gebäuden oder Metallflächen. |
| Regex-Zoo | Ein Regex-Zoo ist eine Sammlung verschiedener Beispiel-Regulärausdrücke zum Testen oder Lernen. |
| Regex‑Katalog | Ein Regex‑Katalog ist eine Sammlung von Suchmustern, mit denen sich Daten automatisiert finden oder prüfen lassen. |
| Regressions‑Alerts | Warnungen, die aufploppen, wenn sich Messwerte oder Leistungsdaten nach einer Softwareänderung unerwartet verschlechtern. |
| reorder_score | Ein Maß dafür, wie stark Mess- oder Logeinträge zeitlich durcheinandergeraten sind. |
| Replikations-Traces | Aufzeichnungen von Versuchsläufen, die mehrfach wiederholt wurden, um das Verhalten und die Stabilität zu vergleichen. |
| Reporting‑Block (reporting_block) | Dieser Block enthält alle Daten, die regelmäßig zur Auswertung oder Anzeige gemeldet werden, etwa für ein Log oder Dashboard. |
| Rerun | Ein Rerun startet einen Test oder Prozess erneut, um Fehler zu prüfen oder Ergebnisse zu bestätigen. |
| rerun_budget | Das rerun_budget legt fest, wie oft ein Test oder Prozess automatisch wiederholt werden darf, bevor er endgültig als fehlgeschlagen gilt. |
| Rerun-Eval | Die Auswertung, wie erfolgreich wiederholte Testdurchläufe waren und ob sich die Ergebnisse dadurch verbessert haben. |
| Resampling | Resampling bedeutet, Datensätze neu zu berechnen oder in andere Zeitraster einzupassen, z. B. bei Messserien. |
| Resonanzband | Ein Resonanzband beschreibt den Frequenzbereich, in dem ein elektrischer oder mechanischer Schwingkreis besonders stark auf Schwingungen reagiert. |
| Resonanzmuster | Ein Resonanzmuster zeigt, wie sich Schwingungen mit bestimmten Frequenzen verstärken, etwa bei Sensoren oder Antennen. |
| Restlaufzeit (restlaufzeit) | Restlaufzeit gibt an, wie lange ein Prozess, Bauteil oder Akku noch zuverlässig läuft, bevor Nachjustierung oder Austausch nötig ist. |
| Retry | Bedeutet einfach, dass ein fehlgeschlagener Vorgang automatisch erneut probiert wird. |
| retry tail p99 | retry tail p99 zeigt, wie lange die langsamsten 1 % der Wiederholungen dauern – ein Maß für schlechte Ausreißerzeiten. |
| retry tail p99 Hotspot (Median/IQR) | Zeigt, wie oft langsame Wiederholungen (oberstes 1 %) an stark genutzten Stellen auftreten, zusammengefasst mit Median und Spannweite. |
| retry tail p99 Rest (Median/IQR) | Beschreibt die Verteilung seltener langsamer Wiederholungen (oberstes 1 %) in den übrigen Bereichen, mit Median und Interquartilsabstand. |
| retry_delay_ms | Die Wartezeit in Millisekunden zwischen zwei automatischen Wiederholversuchen. |
| retry_fixed | Bedeutet, dass das Problem durch einen Wiederholungsversuch erfolgreich behoben wurde. |
| retry_roundtrip_ms | Zeigt, wie lange eine ganze Anfrage‑Antwort‑Runde in Millisekunden beim Wiederholversuch dauert. |
| retry_tail | retry_tail ist der Zeitpunkt oder Bereich, an dem letzte Wiederholungsversuche von Datenübertragungen gemessen oder bewertet werden. |
| retry_taken | Zeigt an, dass ein Wiederholungsversuch tatsächlich ausgeführt wurde. |
| retry_taken_rate | Der Prozentsatz der Versuche, bei denen tatsächlich ein erneuter Versuch stattgefunden hat. |
| retry_total_overhead_ms | Dieser Wert gibt an, wie viele Millisekunden durch Wiederholungsversuche insgesamt verloren gehen. |
| retry-free-in-window | Zeigt, ob innerhalb eines bestimmten Zeitfensters keine Wiederholungsversuche nötig waren, also stabile Übertragungen stattfanden. |
| retry-free-in-window-Rate | Gibt an, wie oft ein Datentransfer beim ersten Versuch klappt, ohne Wiederholungen innerhalb eines Zeitfensters. |
| retry-free-rate | Gibt an, wie oft Messungen ohne Wiederholungsversuch durchlaufen, also ein Maß für Datenstabilität und Effizienz. |
| Retry-Mechanismus | Ein Verfahren, das fehlgeschlagene Versuche automatisch wiederholt, z. B. beim Senden von Daten übers Netzwerk. |
| Retry-Overhead | Der zusätzliche Zeit- oder Leistungsaufwand, der entsteht, wenn ein Vorgang erneut versucht wird, weil er beim ersten Mal fehlgeschlagen ist. |
| Retry-Overhead-Shift | Beschreibt den zusätzlichen Zeitaufwand, wenn ein Vorgang wiederholt wird, weil er beim ersten Mal fehlgeschlagen ist. |
| Retry-Policy | Regelt, wie oft und in welchen Abständen ein fehlgeschlagener Vorgang automatisch erneut versucht wird. |
| Retry-Tails | Beschreibt die Zeitspannen oder Versuche am Ende einer Messreihe, wenn ein System mehrmals neu startet oder wiederholt wird. |
| Retry‑Akkumulation | Retry‑Akkumulation meint das Sammeln oder Zählen von Wiederholungen, um die Ursache instabiler Messungen zu erkennen. |
| Retry‑Burst | Ein Retry‑Burst beschreibt eine kurze Phase, in der mehrere Wiederholungen eines Lesevorgangs nötig sind, bis stabile Daten vorliegen. |
| Retry‑Burst‑Stärken | Beschreibt, wie stark oder häufig Wiederholungen von Lesevorgängen in kurzer Folge auftreten, meist bei stark belasteten Systemen. |
| Retry‑Count | Der Retry‑Count zeigt an, wie oft ein Vorgang wiederholt werden musste, bis er erfolgreich abgeschlossen war. |
| retry‑freier Read | Ein retry‑freier Read liest Daten so, dass kein erneutes Einlesen nötig ist, selbst wenn sich Werte währenddessen ändern. |
| retrytail_p99 | Ein Messwert, der zeigt, wie lange die langsamsten 1 % aller Wiederholungsversuche (Retries) durchschnittlich dauern. |
| Richtcharakteristik | Die Richtcharakteristik zeigt, aus welchen Richtungen ein Mikrofon Schall am besten aufnimmt. |
| Ring-Buffer | Ein Speicherpuffer, der alte Daten automatisch überschreibt, wenn neue reinkommen, praktisch für kontinuierliche Aufzeichnungen. |
| Risk-Ratio-Schätzer | Ein Wert, der zwei Wahrscheinlichkeiten vergleicht, zum Beispiel wie stark ein Fehler in einer Testreihe im Vergleich häufiger auftritt. |
| RMS-Amplitude | Ein gemittelter Effektivwert einer Wechselspannung oder eines Signals, der dessen tatsächliche Energie beschreibt. |
| RMSNoise | RMSNoise gibt die mittlere Stärke des Rauschens eines Signals an, berechnet als quadratischer Mittelwert. |
| Roh-Events | Unverarbeitete Messdaten oder Systemereignisse, bevor sie gefiltert, berechnet oder zusammengefasst werden. |
| Rohlog | Ein Rohlog ist eine unverarbeitete Aufzeichnung von Messdaten, bevor sie gefiltert oder ausgewertet werden. |
| Rollback | Ein Rollback macht eine Software‑ oder Konfigurationsänderung rückgängig, um auf den vorherigen funktionierenden Zustand zurückzukehren. |
| Rolling-WARN-Rate | Gibt den Anteil der Warnmeldungen innerhalb eines gleitenden Zeitfensters an, z. B. Prozent der letzten 10 Messungen. |
| Rolling-Window | Ein verschiebbarer Zeitraum, über den Werte fortlaufend neu berechnet werden, um Trends aktuell zu halten. |
| rollout_criteria_v1.md | Eine Markdown‑Datei mit Textregeln, wann und wie eine neue Softwareversion ausgerollt werden darf. |
| rollout_metrics.json | Eine JSON-Datei, in der Leistungskennzahlen während oder nach einem Software-Rollout gespeichert werden. |
| rollout_series_v1.md | Eine Markdown‑Datei, die oft die erste Version einer Auswertungsbeschreibung oder Anleitung zum Daten‑Rollout enthält. |
| rollout_series.csv | Eine Datei mit Mess‑ oder Testdaten in Tabellenform, die meist bei Software‑Rollouts den zeitlichen Verlauf beschreibt. |
| Rollout‑Metriken | Kennzahlen, die den Fortschritt und Erfolg einer schrittweisen Software‑ oder Geräteverteilung messen. |
| Rollout‑Standard | Ein Rollout‑Standard legt fest, wie Software oder Firmware stufenweise verteilt und aktiviert wird. |
| Root‑Cause | Die Root‑Cause ist die eigentliche Grundursache eines Problems, also der Punkt, an dem der Fehler wirklich entsteht. |
| Root‑Cause‑Slice | Ein Root‑Cause‑Slice zeigt den kleinen Teil eines Systems, in dem die eigentliche Ursache für einen Fehler liegt. |
| Roundtrip | Die Gesamtzeit, die ein Signal braucht, um hin und wieder zurück zu gelangen, zum Beispiel bei einer Netzwerkanfrage. |
| RPC-Failure | Ein RPC-Failure bedeutet, dass ein Programmaufruf über das Netzwerk nicht erfolgreich beim Ziel-Rechner ankommt oder keine Antwort bekommt. |
| rq->clock | rq->clock ist die lokale Zeitmessung einer CPU-Warteschlange, die zeigt, wie lange Tasks dort laufen oder warten. |
| RTC-Sync | Ein Abgleich der Echtzeituhr (Real Time Clock) im Gerät mit einer genauen Zeitquelle, etwa über GPS oder Internet. |
| RTL-SDR v3 | Ein günstiger USB‑Empfänger, mit dem man Funksignale wie UKW, DAB oder Flugfunk am Computer empfangen und analysieren kann. |
| RTL‑SDR | Ein RTL‑SDR ist ein günstiger USB-Stick, mit dem man Funkwellen direkt am PC empfangen und analysieren kann. |
| run_id | Eine eindeutige Kennung für einen bestimmten Durchlauf oder Test, damit Ergebnisse zugeordnet werden können. |
| run_p99_ms | Zeigt an, wie lange 99 % aller Vorgänge maximal dauern, gemessen in Millisekunden. |
| Run-Summary | Eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse eines Mess- oder Testlaufs. |
| Runbook‑Snippet | Ein Runbook‑Snippet ist ein kurzer, dokumentierter Handlungsabschnitt, der beschreibt, wie man einen bestimmten Systemvorgang ausführt oder prüft. |
| Runner | Ein Runner ist ein Dienst oder Programm, das automatisch die Aufgaben einer CI/CD‑Pipeline ausführt. |
| Runner-Aufteilung | Die Aufteilung von Aufgaben oder Tests auf mehrere Rechner oder Prozesse, damit sie parallel laufen können. |
| Runner-Image | Ein vorbereitetes Systemabbild für Automatisierungen, auf dem Skripte oder Tests in gleicher Umgebung ausgeführt werden. |
| Runner-Scheduling | Die Einplanung und Steuerung von Arbeitsprozessen oder Tests durch einen zentralen Ausführungsdienst (Runner). |
| Runner‑Labels | Runner‑Labels sind kurze Kennzeichen, die beschreiben, welche Fähigkeiten oder Software ein bestimmter CI‑Runner besitzt. |
| Runner‑Split | Ein Runner‑Split teilt Aufgabenläufe in der automatischen CI‑Umgebung auf, damit sie parallel auf mehreren Rechnern laufen können. |
| Runqueue | Die Runqueue ist eine Warteschlange im Betriebssystem, in der Prozesse stehen, die gerade auf CPU-Zeit warten. |
| Runqueue-Stau | Ein Runqueue-Stau entsteht, wenn zu viele Prozesse gleichzeitig auf die CPU warten und sich dadurch verzögern. |
| Runtime | Gibt an, wie lange ein Programm oder Prozess bereits läuft – quasi die Stoppuhr seiner Aktivität. |
S
Begriffe mit S
| Begriff | Erklärung |
|---|---|
| Sample-Trace | Eine kurze Beispiel‑Aufzeichnung, die zeigt, wie ein echter Ablauf oder ein Messsignal aussieht. |
| Samplerate | Die Samplerate gibt an, wie viele Messwerte pro Sekunde aufgenommen werden – etwa 44.100 Hz bei Tonaufnahmen. |
| Sampling 1 min | Die Messung oder Datenaufzeichnung erfolgt einmal pro Minute – also mit einer Abtastrate von 1 min. |
| Sampling‑Policy | Die Regel, wie oft und unter welchen Bedingungen Messdaten erfasst werden. |
| Samplingrate | Die Samplingrate gibt an, wie oft pro Sekunde ein analoges Signal digital gemessen wird, zum Beispiel 2 Millionen Werte pro Sekunde. |
| Sanity-Check | Kurze Plausibilitätsprüfung, ob ein Messwert oder eine Einstellung überhaupt sinnvoll ist. |
| Sanity‑Header | Ein Kontrollblock in Daten oder Paketen, der sicherstellt, dass die Informationen vollständig und fehlerfrei sind. |
| Sättigungs-Check | Prüft, ob ein Sensor, Speicher oder Signal am Maximum arbeitet und keine zusätzlichen Werte mehr verarbeiten kann. |
| Sättigungs‑Tabelle | Eine Sättigungs‑Tabelle zeigt, ab welchen Werten ein Sensor oder Verstärker keine höheren Signale mehr korrekt verarbeiten kann. |
| Sättigungspunkt | Der Punkt, an dem eine weitere Erhöhung des Eingangssignals keine größere Ausgabe mehr erzeugt, etwa bei Verstärkern. |
| Scan‑Python‑Script | Ein kleines Python‑Programm, das automatisch verschiedene Frequenzen durchscannt und gefundene Signale protokolliert. |
| Scatter / Heatmap | Scatter- und Heatmaps sind Diagramme, die Messpunkte oder deren Häufigkeit farbig darstellen, um Muster sichtbar zu machen. |
| Scatter-Ansicht | Eine Punktwolken‑Darstellung, bei der jede Messung als Punkt gezeigt wird, um Zusammenhänge sichtbar zu machen. |
| SCHED_FIFO | SCHED_FIFO ist ein Linux-Echtzeit-Scheduling-Modus, bei dem Prozesse strikt nach Reihenfolge ohne Zeitverteilung laufen. |
| sched_migrate_task | sched_migrate_task verschiebt im Linux-Kernel einen laufenden Prozess von einem CPU-Kern auf einen anderen. |
| sched_preempt_disable/enable | Kernel‑Funktionen, mit denen vorübergehend verhindert oder erlaubt wird, dass der Scheduler einen Prozess unterbricht. |
| sched:sched_migrate_task | Ein Kernel‑Ereignis, das anzeigt, dass ein Prozess von einem CPU‑Kern auf einen anderen verschoben wurde. |
| sched:sched_switch | Ein Tracepoint im Kernel, der erfasst, wann der Scheduler den laufenden Prozess wechselt – nützlich für Zeitmessungen. |
| Scheduler | Der Scheduler im Betriebssystem entscheidet, welche Programme oder Prozesse wann und wie lange Rechenzeit auf der CPU bekommen. |
| scheduler_wake | Im Linux‑Kernel startet dieser Aufruf einen schlafenden Prozess wieder, sobald er etwas zu tun hat. |
| Scheduler-Aktivität | Die Scheduler-Aktivität zeigt, wie das System Prozesse auf verfügbare CPU-Kerne verteilt. |
| Scheduler-Events | Scheduler-Events sind Vorgänge, bei denen der Kernel entscheidet, welcher Prozess als Nächstes auf der CPU läuft. |
| Scheduler-Interaktion | Scheduler-Interaktion meint, wie sich Aufgabenverteilung, Prozessprioritäten und Systemlast gegenseitig beeinflussen. |
| Scheduler-Mix | Der Scheduler-Mix beschreibt, wie der Kernel verschiedene CPUs mit Aufgaben versorgt, um die Auslastung zu optimieren. |
| Scheduler-Trace | Ein Scheduler-Trace zeichnet auf, wann und warum der Linux-Kernel Prozesse zwischen CPU-Kernen verschiebt. |
| Scheduling | Scheduling bezeichnet, wie der Kernel Aufgaben zeitlich plant und den Prozessor zwischen ihnen aufteilt. |
| Scheduling‑Toggle | Ein Scheduling‑Toggle ist ein Schalter oder Parameter, mit dem die Aufgabenplanung im System ein- oder ausgeschaltet wird. |
| Scheduling/Job-Ordering | Legt fest, in welcher Reihenfolge Aufgaben vom System abgearbeitet werden. |
| Scheduling/Startmuster | Das Scheduling- oder Startmuster legt fest, in welcher Reihenfolge Prozesse oder Aufgaben gestartet werden. |
| schema_mismatch | Ein schema_mismatch bedeutet, dass die Struktur von Daten nicht zum erwarteten Schema passt, etwa wenn Spalten fehlen. |
| schema_violation | Zeigt an, dass Daten nicht dem vorgegebenen Format oder der erwarteten Struktur entsprechen. |
| Schema-/Contract-Problem | Ein Fehler, der auftritt, wenn Daten nicht zu einem festgelegten Format oder Vertrag zwischen Komponenten passen. |
| Schema-Edge | Schema-Edge beschreibt eine Verknüpfung oder Verbindung zwischen zwei Datenstrukturen in einem Schema, wie eine Linie in einem Diagramm. |
| Schema-Erosion | Schema-Erosion passiert, wenn sich Datenstrukturen über Zeit ändern und dadurch ältere Programme sie nicht mehr richtig verstehen. |
| Schema‑Check | Eine Kontrolle, ob Daten der erwarteten Struktur entsprechen, also Spalten‑ und Datentypen passen. |
| SDR-Software | SDR-Software steuert Funkempfänger und zeigt an, welche Frequenzen empfangen werden, ähnlich wie ein universeller Radiotuner am Computer. |
| SDR-Treiber | Ein SDR-Treiber sorgt dafür, dass Betriebssystem und SDR-Hardware richtig miteinander kommunizieren können. |
| Segment-Mix-Anteil | Der Segment-Mix-Anteil zeigt, wie stark verschiedene Datenabschnitte oder Signalbereiche miteinander kombiniert werden. |
| Seismograph | Ein Seismograph misst Bodenbewegungen bei Erdbeben und zeichnet die Schwingungen als Kurven auf. |
| Sekundentakt | Der Sekundentakt ist ein präzises Zeitsignal, das jede Sekunde Impulse für die genaue Zeitsteuerung liefert. |
| Sensor-Warm-up | Beim Sensor-Warm-up läuft der Sensor kurz an, bis er stabile Messwerte liefert, ähnlich wie beim Aufwärmen eines Motors. |
| Sensorlogik | Die Sensorlogik legt fest, wie Sensordaten verarbeitet oder in Steuersignale umgewandelt werden. |
| Sensorpaket | Ein Sensorpaket ist eine Gruppe von Messfühlern, die gemeinsam verschiedene Umwelt- oder Gerätedaten erfassen. |
| SensorTemp | SensorTemp misst oder zeigt die aktuelle Temperatur eines Sensors an, was bei Langzeitmessungen wichtig ist. |
| Seqcount | Seqcount ist ein Mechanismus, um gleichzeitig gelesene Daten ohne Sperren konsistent zu halten. |
| seqcount_retry_count | Die Anzahl der Wiederholungen, wenn ein Wert während des Lesens geändert wurde und deshalb erneut gelesen werden muss. |
| seqcount-Burst (seqcount_burst) | Beschreibt mehrere aufeinanderfolgende Wiederholungen eines Leseversuchs, bevor stabile Daten vorliegen. |
| Seqcount-Handling | Seqcount-Handling dient dazu, Datenkonsistenz bei gleichzeitigen Lese- und Schreibzugriffen auf gemeinsame Variablen sicherzustellen. |
| seqcount-Read-Retries | seqcount-Read-Retries zählen, wie oft ein gelesener Zeitwert wegen gleichzeitiger Änderungen erneut geholt werden musste. |
| seqcount-Retries | Zählt, wie oft ein Leseversuch wegen gleichzeitiger Änderungen der Daten wiederholt werden musste. |
| seqcount‑Pattern | Ein Muster, bei dem Zähler genutzt werden, um gleichzeitige Schreib‑ und Lesezugriffe sicher zu handhaben. |
| seqcount‑Retry | Ein Mechanismus, der prüft, ob eine gelesene Datensequenz im Kernel während des Lesens verändert wurde, und sie bei Bedarf wiederholt. |
| seqcount‑Retry‑Zähler | Zählt, wie häufig ein Lesevorgang wegen gleichzeitiger Änderungen im seqcount‑Mechanismus wiederholt werden musste. |
| Seqcount‑Schutzmuster | Ein Verfahren, bei dem ein Zähler Änderungen verfolgt, sodass Leser merken, wenn Daten während des Lesens verändert wurden. |
| Sequence‑Drift‑Metrik | Diese Metrik misst, wie stark sich Zeitabfolgen oder Messreihen im Vergleich zu einer Referenz verschieben oder driften. |
| serielle Logging | Das Schreiben von Mess- oder Debug‑Daten über eine serielle Schnittstelle, meist zur Analyse am PC. |
| setup_fingerprint | Ein setup_fingerprint ist eine Art digitaler Fingerabdruck, der eine bestimmte Systemkonfiguration eindeutig beschreibt. |
| Setup‑Freeze‑Check | Eine Kontrolle, die sicherstellt, dass während der Initialisierung keine weiteren Änderungen mehr passieren. |
| SHA256 | SHA256 ist ein kryptografisches Verfahren, das aus beliebigen Daten eine feste 256-Bit-Prüfsumme erzeugt, um Integrität zu prüfen. |
| Shift‑Parameter | Der Shift‑Parameter legt fest, wie stark Zeitwerte bitweise verschoben werden, um präzise, aber schnelle Berechnungen zu ermöglichen. |
| Signal drift | Langsame Veränderung der Frequenz oder Stärke eines Signals über die Zeit. |
| Signal-Noise | Signal-Noise bedeutet das Verhältnis von Nutzsignal zu Störgeräusch und zeigt, wie sauber ein Messsignal ist. |
| Signal-Noise-Ratio | Das Verhältnis von Nutzsignal zu Rauschen; ein hoher Wert bedeutet ein klareres Signal. |
| Signal‑Rausch‑Verhältnis | Das Signal‑Rausch‑Verhältnis beschreibt, wie stark das Nutzsignal im Vergleich zum Störrauschen ist – je höher, desto klarer das Signal. |
| SignalGain | SignalGain beschreibt die Verstärkung eines Signals, also wie stark es im Verhältnis zum Eingangssignal vergrößert wird. |
| Signalrauschen | Signalrauschen ist ein zufälliges Störsignal, das echte Messsignale überlagert und die Genauigkeit beeinflusst. |
| Signalstärke | Die Signalstärke zeigt, wie kräftig ein empfangenes Signal ist – hohe Werte bedeuten meist besseren Empfang. |
| Single-Parameter-Sweep | Beim Single-Parameter-Sweep wird ein einzelner Wert schrittweise verändert, um zu beobachten, wie sich das Ergebnis mit diesem Parameter ändert. |
| Single‑File‑Mode | Im Single‑File‑Mode schreibt ein Programm alle Daten in eine Datei statt viele kleine Dateien zu erzeugen. |
| Single‑Toggle | Ein Schalter-Mechanismus, der zwischen zwei Zuständen hin- und herspringt, ähnlich wie ein einfacher Ein/Aus-Taster. |
| sinusförmige Linienvisualisierung | Eine sinusförmige Linienvisualisierung zeigt Wellenformen, die wie ein Sinus verlaufen, oft zur Anzeige von Audiodaten oder Schwingungen. |
| Sky Quality Meter (SQM-L) | Ein Messgerät, das die Helligkeit des Nachthimmels in Magnituden misst, zum Beispiel um Lichtverschmutzung zu bewerten. |
| Slice nach Strata | Slice nach Strata meint, Daten in Gruppen (Strata) aufzuteilen, um Unterschiede zwischen diesen besser auswerten zu können. |
| Smoke‑Job | Ein kurzer Testlauf in der Softwareentwicklung, der prüft, ob grundlegende Funktionen nach Änderungen noch laufen. |
| Snapshot | Ein Snapshot ist ein eingefrorener Zustand eines Systems oder Datensatzes zu einem bestimmten Zeitpunkt, ähnlich wie ein Foto des aktuellen Zustands. |
| Snapshot-Hash | Eine Prüfsumme, die den Zustand einer Momentaufnahme eindeutig beschreibt und spätere Änderungen erkennbar macht. |
| Snapshot-IDs | Snapshot-IDs kennzeichnen einzelne Aufnahmen eines Systemzustands, damit Messungen eindeutig zugeordnet werden können. |
| Snapshot‑Signatur | Eine Prüfsumme oder Kennung, die einen aufgenommenen Datenzustand eindeutig beschreibt. |
| Soft-Review | Eine leichte, oft informelle Überprüfung von Code oder Daten, um grobe Fehler früh zu erkennen. |
| softirq:softirq_entry/exit | Zeigt, wann ein sogenannter Soft‑Interrupt startet oder endet – das sind verzögerte Aufgaben, die nach einem echten Interrupt laufen. |
| Software‑Race | Ein Fehler, wenn zwei Programme oder Threads gleichzeitig dieselben Daten ändern wollen und das Ergebnis zufällig wird. |
| Spacer‑Fixture | Eine Halterung oder Abstandsvorrichtung, die beim Aufbau von Elektronik‑ oder Messanordnungen präzise Abstände sichert. |
| Spacer‑Matrix | Eine Spacer‑Matrix ist ein Gitter aus kleinen Trennelementen, das Bauteile oder Signale sauber voneinander isoliert. |
| Spacer‑Sweep | Ein Spacer‑Sweep misst oder prüft Abstandselemente (Spacer) schrittweise, oft zur Kalibrierung oder Resonanzsuche. |
| Spearman | Ein Korrelationsmaß, das Rangplätze vergleicht und auch monotone, aber nicht-lineare Zusammenhänge erkennt. |
| Spearman‑Korrelation | Die Spearman‑Korrelation misst, wie stark zwei Größen in ihrer Rangfolge miteinander zusammenhängen, unabhängig vom absoluten Wert. |
| SpectrumLab | SpectrumLab ist ein Analyseprogramm, das Audiosignale in Echtzeit als Spektrum und Spektrogramm darstellen kann. |
| Spektrum-Scan | Ein Durchlauf, bei dem ein Gerät alle Frequenzen in einem Bereich misst, um Störungen oder Signale zu finden. |
| Spektrumanalysator | Messgerät, das zeigt, welche Frequenzen in einem Signal vorkommen und wie stark sie sind. |
| spike_finder | Ein spike_finder sucht in Daten nach plötzlichen Ausschlägen, etwa wenn eine Messreihe kurz stark vom Durchschnitt abweicht. |
| Spike‑Outlier‑Rate | Zeigt, wie oft auffällig hohe oder niedrige Messwerte (Ausreißer) in einer Signalreihe auftreten. |
| Spike‑Zeitstempel | Zeitmarken, die einzelne Ausreißer‑Impulse (Spikes) in Messdaten kennzeichnen, etwa beim Erfassen von Signalstörungen. |
| Spulenwiderstand | Der Spulenwiderstand ist der ohmsche Widerstand des Drahts, aus dem die Spule gewickelt ist. |
| SQM_Passau_Night.csv | Eine Datendatei im CSV-Format mit Himmelshelligkeitswerten einer Nachtmessung in Passau. |
| SSH | Ein sicheres Netzwerkprotokoll, mit dem du dich über das Terminal auf entfernte Computer einloggen kannst. |
| SSH-Login | Ein SSH-Login ist eine sichere Verbindung zu einem entfernten Rechner, meist über das Terminal mit Benutzername und Passwort oder Schlüssel. |
| SSH‑Verbindung | Eine SSH‑Verbindung erlaubt es, sich sicher auf einem entfernten Rechner einzuloggen und Befehle auszuführen. |
| Stack-Cluster | Ein Stack-Cluster gruppiert Daten aus mehreren Stack-Spuren, um ähnliche Abläufe im Kernel leichter zu erkennen. |
| Stack‑ID | Eine eindeutige Nummer, die einem bestimmten Aufruf‑Stapelspeicher zugeordnet wird, um Fehlerquellen leichter zu analysieren. |
| Stacking‑Script | Ein Stacking‑Script ist ein kleines Programm, das automatisch viele Einzelmessungen kombiniert, zum Beispiel für schärfere Bilder. |
| Startrampe Toggle A/B‑Design | Die Startrampe Toggle A/B‑Design wechselt gesteuert zwischen zwei Varianten, um zu testen, welche Startkonfiguration bessere Ergebnisse liefert. |
| Statistik | Statistik hilft, große Datenmengen zu analysieren und verständliche Aussagen über Muster oder Durchschnittswerte zu machen. |
| Status-LED | Eine kleine Leuchte, die anzeigt, ob ein Gerät eingeschaltet, bereit oder in einem bestimmten Zustand ist. |
| Statustrigger | Ein Statustrigger löst eine Aktion aus, sobald ein bestimmter System- oder Sensorkennwert erreicht wird. |
| step_id | Eine Nummer oder Bezeichnung für einen einzelnen Schritt innerhalb eines Versuchs oder Prozesses. |
| Step-End-Timestamp | Zeitstempel am Ende eines Prozessschritts, nützlich zum späteren Analysieren der Laufzeiten einzelner Schritte. |
| Step-Implementierung | Die konkrete Umsetzung eines einzelnen Verarbeitungsschritts in einem Ablauf oder einer Messreihe. |
| step-order-stability | Maß dafür, wie konstant die Reihenfolge von Arbeitsschritten im Zeitverlauf bleibt. |
| Step-Sequenz-Distanz | Ein Maß dafür, wie unterschiedlich zwei Abfolgen von Einzelschritten sind, z. B. in Ablaufprotokollen. |
| Step‑Stabilitäts‑Score | Der Step‑Stabilitäts‑Score gibt an, wie gleichmäßig einzelne Zeitschritte oder Messintervalle ablaufen, nützlich zur Beurteilung von Jitter. |
| Störunterdrückung | Störunterdrückung umfasst Methoden, um elektrische oder magnetische Störungen aus Signalen zu filtern oder zu blockieren. |
| Stratum | Stufe der Zeitquelle in einem Netzwerk: Stratum 0 ist z. B. eine Atomuhr, höhere Zahlen sind weiter entfernte Server. |
| Stratum near‑expiry‑unpinned | Zeigt an, dass eine Zeitquelle (z. B. NTP‑Server) bald ungültig wird und noch nicht fix als Referenz gesetzt ist. |
| Stratum-Aufschlüsselung | Eine Darstellung, wie die Daten in verschiedene Schichten nach Genauigkeit oder Signalquelle (z. B. GPS, NTP) aufgeteilt sind. |
| Stratum-Proxy | Ein Vermittlungsserver im Zeit-Synchronisationsnetz, der Zeitdaten von höheren Stratum-Servern an Clients weiterreicht. |
| Stratum‑Problem | Fehler, wenn Zeitserver verschiedener Ebenen (Strata) falsch abgestuft oder ungenau synchronisiert sind. |
| Stratum/Mix | Bezeichnet die Mischung von Zeitquellen verschiedener Ebenen (Strata) bei der Zeitsynchronisation über NTP oder GPS. |
| subset_flip_count | Zählt, wie oft sich ein Ergebnis innerhalb eines Teil-Datensatzes von wahr zu falsch oder umgekehrt ändert. |
| Swap | Swap ist der Festplattenbereich, in den selten genutzte Speicherinhalte ausgelagert werden, wenn der Arbeitsspeicher knapp wird. |
| Swapping | Swapping bedeutet, dass Daten zwischen RAM und Swap-Bereich hin- und hergeschoben werden, um Platz im Arbeitsspeicher zu schaffen. |
| switch_window-Ansicht | Eine Ansicht oder Darstellung, die zeigt, wann und wie der Scheduler von einem Prozess zum nächsten wechselt. |
| Switch-Burst | Ein Switch-Burst ist eine Phase mit vielen schnellen Kernel-Umschaltungen, etwa beim Kontextwechsel zwischen Prozessen. |
| Sync-Barriere | Ein Mechanismus, der Prozesse oder Threads anhält, bis alle an derselben Stelle angekommen sind. |
| Synchronisation | Synchronisation sorgt dafür, dass zwei oder mehr Geräte zeitlich exakt im selben Takt arbeiten. |
| Synth-Engine | Eine Synth-Engine ist der Teil einer Software oder eines Geräts, der Klänge künstlich erzeugt oder verändert. |
| Synth-Module | Synth-Module sind einzelne Bausteine eines Synthesizers, etwa Oszillatoren, Filter oder Hüllkurven, die zusammen einen Klang formen. |
| synthetischer Trace‑Satz | Ein synthetischer Trace‑Satz ist ein künstlich erzeugter Datensatz, der echte Ablaufspuren eines Systems zu Testzwecken nachbildet. |
| synthetischer Trigger | Ein künstlich erzeugtes Signal, das ein Ereignis simuliert, z. B. zum Testen von Messabläufen. |
| System Clock | Die System Clock ist die Hauptuhr des Betriebssystems und misst die aktuelle Zeit, wie sie auch auf dem Desktop angezeigt wird. |
T
Begriffe mit T
| Begriff | Erklärung |
|---|---|
| t_gate_read | Zeitmessung, wann ein elektronisches Gatter oder ein Messsignal ausgelesen wird. |
| t_index_visible | Zeitpunkt, ab wann ein Datenindex sichtbar oder nutzbar ist, etwa nach dem Aufbau in einer Datenbank. |
| t_publish | Zeitpunkt, an dem ein Messwert oder Datensatz offiziell veröffentlicht oder an andere Systeme weitergegeben wird. |
| Tail-Sprung | Ein Tail-Sprung ist ein plötzlicher Ausreißer am Ende einer Messreihe oder Prozentverteilung, oft durch seltene Verzögerungen. |
| Tail-Verstärker | Ein Verstärker-Schaltungsteil, der den Strom oder das Signal im unteren (‚Tail‘-)Zweig einer Differenzstufe stabilisiert. |
| Tail‑Problem | Ein Phänomen, bei dem seltene, aber starke Ausschläge am Rand einer Verteilung große Auswirkungen haben. |
| Tail‑Werte | Seltene, extreme Messwerte am Rand einer Verteilung, etwa ungewöhnlich lange Reaktionszeiten. |
| task->state | Diese Variable zeigt an, ob ein Prozess gerade läuft, schläft oder auf ein Ereignis wartet. |
| Taupunktformel (𝑇ₐ𝑢 ≈ (𝑏·γ)/(𝑎−γ)) | Die Taupunktformel schätzt die Temperatur, bei der Feuchtigkeit aus der Luft kondensiert, abhängig von Temperatur und Luftfeuchte. |
| Telemetrie | Telemetrie bedeutet, dass Messdaten automatisch von einem Gerät an eine entfernte Stelle gesendet und dort ausgewertet werden. |
| Telemetrie‑Upgrade | Ein Telemetrie‑Upgrade erweitert ein System so, dass es mehr Messdaten oder Zustände aus der Ferne aufzeichnen und übertragen kann. |
| Telemetry | Sammlung und automatische Übertragung von Messdaten, zum Beispiel zur Laufzeit eines Systems oder zur Qualität eines Signals. |
| Temperaturdrift des Sensors | Die Veränderung der Messergebnisse, wenn sich die Temperatur des Sensors ändert. |
| Temperaturfühler | Ein Temperaturfühler misst die Umgebungstemperatur und wandelt sie in ein elektrisches Signal um. |
| Temperaturinversion | Bei einer Temperaturinversion ist die Luft oben wärmer als unten, was Messungen und Funkwellen beeinflussen kann. |
| Temperaturoffset | Ein Temperaturoffset ist ein konstanter Korrekturwert, um Messfehler eines Temperatursensors auszugleichen. |
| Temperatursensor | Ein Temperatursensor misst die aktuelle Temperatur und liefert diese als elektrisches Signal oder digitale Zahl. |
| TensorFlow Lite‑Modell mobilenet variation v2 | Ein leichtes KI-Modell, das Bilder erkennt und auf Geräten wie Smartphones oder Raspberry Pis läuft. |
| Thermolanze | Eine Thermolanze erzeugt extreme Hitze durch brennenden Sauerstoff und Metall, oft zum Durchtrennen oder Erhitzen harter Materialien. |
| Thermosensor | Ein Sensor, der Temperatur misst und die Werte elektrisch weitergibt. |
| Thread | Ein Thread ist ein leichter Teilprozess innerhalb eines Programms, der gleichzeitig mit anderen Threads Aufgaben abarbeitet. |
| Threshold | Ein Threshold ist ein Grenzwert, ab dem eine Warnung, eine Messung oder ein automatischer Eingriff ausgelöst wird. |
| Throttle | Throttle bedeutet, absichtlich die Geschwindigkeit zu drosseln, zum Beispiel bei Downloads oder CPU-Auslastung. |
| Throttle-Event | Ein Throttle-Event bedeutet, dass ein Prozessor oder Gerät absichtlich verlangsamt wird, um Überhitzung oder Stromverbrauch zu reduzieren. |
| Throttle-Events | Throttle-Events treten auf, wenn das System absichtlich drosselt, z. B. um Überhitzung oder zu hohen Stromverbrauch zu vermeiden. |
| Throttle/Gegenregeln | Throttle oder Gegenregeln meint, dass ein System absichtlich Leistung reduziert, um Überhitzung oder Überlast zu verhindern. |
| Throttling | Throttling bedeutet, dass ein Prozessor oder System seine Leistung reduziert, um Strom zu sparen oder Überhitzung zu vermeiden. |
| Time-Lapse | Ein Zeitraffer-Video, das aus vielen Intervallaufnahmen besteht, sodass langsame Prozesse schneller ablaufen. |
| Time‑limit‑Handling | Die Steuerung, was passiert, wenn ein Test oder Prozess länger dauert als die erlaubte Zeit. |
| timekeeper_addr | Das ist die Speicheradresse, an der der Linux-Kernel seine zentrale Zeitverwaltungs‑Struktur („timekeeper“) ablegt. |
| timekeeper_id | Eine eindeutige Kennung, die den aktuellen Zeitverwalter (timekeeper) im Kernel identifiziert. |
| timekeeper-Struct | Diese Datenstruktur speichert im Kernel alle wichtigen Infos zur aktuellen Systemzeit und deren Berechnung. |
| timekeeper‑Updates | Aktualisierungen im Kernel‑Modul, das für die Systemzeit zuständig ist, damit Uhrzeiten exakt bleiben. |
| Timekeeping | Timekeeping beschreibt, wie ein System seine Uhrzeit erfasst, verwaltet und für genaue Zeitmessungen sorgt. |
| timekeeping_update() (timekeeping_update) | Funktion, die regelmäßig die Systemzeit aktualisiert und Abweichungen zwischen Hardware und Software korrigiert. |
| Timekeeping‑Context | Der Timekeeping‑Context enthält alle Informationen, die der Kernel braucht, um die Systemzeit korrekt zu berechnen. |
| Timekeeping‑Parameter | Einstellgrößen, mit denen der Kernel die Genauigkeit und Stabilität seiner Zeitmessung steuert. |
| Timekeeping‑Pfad | Der Ablauf im Kernel, der die Systemzeit berechnet und kontinuierlich korrigiert. |
| Timekeeping‑Read | Eine Kernel‑Funktion, die die aktuelle Systemzeit aus der internen Zeitquelle ausliest, ohne den Rechner anzuhalten. |
| Timekeeping/Clocksource | Bereich im Linux‑Kernel, der sich um Zeitmessung und die Auswahl der passenden Hardware‑Zeitquelle kümmert. |
| Timekeeping/Clocksource-Read-Kontext | Der Timekeeping/Clocksource-Read-Kontext beschreibt den Bereich im Kernel, in dem Zeitwerte sicher ausgelesen werden dürfen. |
| Timeline‑Messung | Eine Timeline‑Messung zeigt, wann bestimmte Ereignisse nacheinander passieren, zum Beispiel bei Messdaten oder Serverabfragen. |
| Timeout | Zeitlimit, nach dem eine Aktion abgebrochen wird, wenn keine Antwort oder kein Ergebnis eintrifft. |
| timeout / empty_window | timeout oder empty_window bedeutet, dass ein erwartetes Signal oder Datenfluss über längere Zeit ausgeblieben ist. |
| timer_event | Ein Ereignis im System, das zu einem bestimmten Zeitpunkt ausgelöst wird, etwa um eine Aufgabe regelmäßig zu starten. |
| Timestamps‑Handling | Das Timestamps‑Handling beschreibt, wie Zeitstempel erfasst, gespeichert und bei Berechnungen verwendet werden. |
| Timing-Resonanz-Fenster | Ein Zeitraum, in dem sich Signale oder Messungen besonders stark beeinflussen können, ähnlich wie Schwingungen im Einklang. |
| Timing-Sentinel | Ein Timing-Sentinel ist ein Kontrollpunkt im Programm, der misst oder überwacht, ob bestimmte Vorgänge zeitlich korrekt ablaufen. |
| Timing-Stabilität | Beschreibt, wie gleichmäßig die Zeitabstände eines Signals oder Takts bleiben; wichtig für genaue Messungen. |
| Timing-System | Eine Kombination aus Hard- und Software, die Zeitmessung, Synchronisation und Auswertung von Signalen steuert. |
| Timing-Überlagerung | Wenn sich mehrere Zeitereignisse überlappen und dadurch Messungen oder Abläufe beeinflussen. |
| Timing-Ventil | Ein Mechanismus, der den Datenfluss zeitlich steuert, etwa um Überlastung zu vermeiden. |
| Timing‑Artefakt (timing_artefakt) | Ein Timing‑Artefakt ist eine Störung in Messdaten, etwa durch Jitter oder schwankende Taktfrequenzen, die falsche Zeitabweichungen erzeugt. |
| Timing‑Cluster | Ein Timing‑Cluster ist eine Gruppe von Zeitmessungen oder Taktsignalen, die gemeinsam analysiert werden, um Abweichungen zu erkennen. |
| Timing‑Drift | Die Abweichung einer Uhr von der exakten Zeit, z. B. wenn sie täglich ein paar Millisekunden vor- oder nachgeht. |
| Timing‑Fenster | Ein kurzer Zeitraum, in dem Messungen oder Signale gültig sind, ähnlich einem Beobachtungsfenster. |
| Timing‑Regler | Ein Baustein oder Algorithmus, der Abläufe zeitlich abstimmt, damit Signale und Messungen im richtigen Takt liegen. |
| Timing‑Resonanz | Wenn sich regelmäßige Zeitfehler gegenseitig verstärken, etwa durch ein störend gleiches Abtastintervall. |
| Timing‑Sauberkeit (timing_sauberkeit) | Timing‑Sauberkeit beschreibt, wie gleichmäßig und störungsfrei ein Takt läuft – je sauberer, desto konstanter die Zeitbasis. |
| Timing‑Trace | Ein Timing‑Trace ist eine Aufzeichnung, wann bestimmte Ereignisse im System stattfinden, um Laufzeiten zu analysieren. |
| tkread‑Hook | Eine kleine Einhängestelle im Kernel, die bei jedem Lesen der Systemzeit mitlaufen kann, um Messdaten zu erfassen. |
| Toggle Gate v0 | Eine einfache elektronische Schaltung oder Logik, die zwischen zwei Zuständen (ein/aus) umschaltet, ähnlich wie ein Lichtschalter. |
| Toolchain‑Repo | Ein Software‑Archiv, das alle nötigen Werkzeuge zum Übersetzen und Bauen von Programmen enthält. |
| Top-N-Fenster | Ein Ausschnitt, der nur die N besten oder größten Messwerte aus einer Datenreihe zeigt. |
| trace_agg | Ein Werkzeug oder Prozess, der viele Traces (Messspuren) zusammenfasst, um Muster oder Probleme schneller zu erkennen. |
| trace_agg.py | Ein Python-Skript, das Kernel-Trace-Daten sammelt und zusammenfasst, um zeitliche Abläufe einfach vergleichen zu können. |
| trace_agg/spike_finder | Ein Analysewerkzeug, das in gesammelten Messkurven plötzliche Ausschläge (Spikes) erkennt und zusammenfasst. |
| trace-cmd | Ein Linux‑Werkzeug, mit dem man Kernel‑Tracer startet, stoppt und deren Aufzeichnungen analysiert. |
| trace-Config | Eine Konfigurationsdatei, die festlegt, welche Systemereignisse aufgezeichnet und analysiert werden sollen. |
| Trace-Export | Das Speichern von aufgezeichneten System‑ oder Kernel‑Ereignissen in eine Datei, um sie später zu analysieren. |
| Trace-Metadaten | Zusatzinformationen zu einer Aufzeichnung, etwa Zeitstempel, CPU-Nummern oder Ereignisnamen, die die Analyse erleichtern. |
| Trace-Template | Eine Vorlage, die beschreibt, welche Ereignisse und Felder bei einer Kernel-Trace-Aufzeichnung erfasst werden sollen. |
| Trace‑Artefakte | Das sind Fehlmessungen oder Störungen, die beim Aufzeichnen von Signalen durch Messgeräte entstehen können. |
| trace‑cmd‑Buffer | Ein Speicherbereich, in dem trace‑cmd aufgezeichnete Ablaufdaten zwischenspeichert, bevor sie ausgewertet oder gespeichert werden. |
| Trace‑Cmd‑Call | Ein Aufruf, mit dem das Linux-Tool trace-cmd Messdaten aus dem Kernel sammelt und anzeigt, um Abläufe besser nachzuvollziehen. |
| trace‑cmd‑Log | Ein trace‑cmd‑Log ist eine Aufzeichnung von Kernel‑Abläufen, die man zum Analysieren braucht. |
| Trace‑Drops | Trace‑Drops sind verlorene Mess- oder Log‑Einträge, wenn das System mit der Aufzeichnung nicht schnell genug nachkommt. |
| Tracepoint | Ein eingebauter Mess‑Auslöser im Kernel, der beim Erreichen bestimmter Codestellen Daten erfasst. |
| Triangulation | Triangulation ist eine Methode, um eine Position zu bestimmen, indem man die Entfernung zu mindestens drei bekannten Punkten misst. |
| Tripwire | Tripwire ist ein Überwachungssystem, das Änderungen an Dateien oder Systemzuständen erkennt und meldet. |
| Tropfenanalyse | Eine Messung, bei der Tropfen gezählt oder ihr Verhalten untersucht wird, etwa um Fließverhalten oder Größen zu bestimmen. |
| try_to_wake_up | try_to_wake_up ist eine Kernel-Funktion, die einen schlafenden Prozess wieder aktivieren will. |
| TSC stable/unstable | Zeigt, ob der Prozessorzeitgeber (Time Stamp Counter) gleichmäßig läuft oder ob er durch Energiesparen und Taktwechsel aus dem Tritt kommt. |
| TSC‑Stability‑Checks | Diese Tests prüfen, ob der Prozessor‑Zeitstempelzähler (TSC) gleichmäßig läuft und für genaue Zeitmessung taugt. |
| TSC↔HPET | Beschreibt den Wechsel zwischen zwei Zeitquellen: TSC (CPU‑Taktzähler) und HPET (präziser Hardware‑Timer). |
| TTL-spezifisch | Bedeutet, dass etwas abhängig von seiner „Time to Live“ (Lebensdauer im Netzwerk oder Speicher) gesteuert wird. |
| TTL‑Spezialfall | Ein Sonderfall bei Logik‑Schaltungen, die mit Transistor‑Transistor‑Logik (TTL) arbeiten, etwa beim Anpassen von Pegeln zwischen Elektronik‑Bausteinen. |
| ttwu_do_activate | Interne Kernel‑Routine, die während des Aufweckens den Task wirklich aktiv macht. |
| ttwu_do_wakeup | ttwu_do_wakeup führt den eigentlichen Aufweckvorgang im Kernel aus, wenn ein Prozess laufen soll. |
| ttwu_queue (ttwu_queue) | Kernel-interne Warteschlange, in der geweckte Prozesse landen, bevor sie von der CPU ausgeführt werden. |
| ttwu-Context | Der ttwu-Context beschreibt, unter welchen Bedingungen das Aufwecken eines Threads ausgelöst wurde. |
| ttwu‑Event | Ein Kernel‑Ereignis, das auftritt, wenn ein schlafender Prozess aufgeweckt wird. |
| TTWU‑Kontext | Der TTWU‑Kontext bezeichnet die Umgebung im Kernel, in der ein Prozess durch „try_to_wake_up“ aktiviert wird. |
| TTWU‑Pfad | Der TTWU‑Pfad („try to wake up“) ist der Code‑Weg, der eine schlafende Aufgabe im Kernel aufweckt. |
| TTWU‑Stack‑Signatur | Die TTWU‑Stack‑Signatur beschreibt, welcher Programmteil im Linux‑Kernel einen Prozess aufgeweckt hat, sichtbar im Aufweck‑Aufrufstapel. |
| tz_offset | Die Zeitverschiebung zwischen der lokalen Zeitzone und der Weltzeit (UTC), z. B. +1 Stunde in Mitteleuropa. |
| tz_offset_minutes | tz_offset_minutes zeigt an, wie viele Minuten die lokale Zeitzone von der UTC abweicht. |
U
Begriffe mit U
| Begriff | Erklärung |
|---|---|
| Übergangswiderstand | Der Übergangswiderstand entsteht an Kontaktstellen und bremst den Stromfluss durch schlechte oder verschmutzte Verbindungen. |
| Unit-Test | Ein kurzer Test, der überprüft, ob eine kleine Funktion oder Modul im Programm das tut, was es soll. |
| Unit‑Tests | Unit‑Tests prüfen automatisch kleine Teile eines Programms, damit früh auffällt, wenn sich ein Fehler eingeschlichen hat. |
| Unknown rate delta | Die Änderung im Anteil der Testergebnisse, die als „unbekannt“ eingestuft wurden. |
| unknown_artifact_missing_rate | Zeigt an, wie oft erwartete Dateien oder Bauteile im Mess- oder Build-Prozess fehlen. |
| unknown_field_missing | Dieser Hinweis zeigt, dass in einer Datenstruktur ein unbekanntes, aber erwartetes Feld fehlt. |
| unknown_handling | unknown_handling beschreibt, wie ein Programm mit unbekannten oder unerwarteten Daten oder Zuständen umgeht. |
| unknown_label | Ein Platzhalter, der verwendet wird, wenn ein erwarteter Name oder Wert im Datensatz fehlt oder nicht erkannt wird. |
| unknown_rate | Anteil von Messungen oder Ereignissen, bei denen der Status oder Typ nicht erkannt werden konnte. |
| unknown_schema_rate | Gibt an, wie häufig Daten in einem Format auftauchen, das das System nicht kennt oder versteht. |
| unknown_whitelist.json | Die Datei unknown_whitelist.json enthält Ausnahmen oder bekannte Sonderfälle, die bei Prüfungen nicht als Fehler gelten sollen. |
| Unknown-Quote | Ein Anteil oder Prozentsatz von Messwerten, die nicht eindeutig zugeordnet oder erkannt werden konnten. |
| Unknown-Slicer | Ein Unknown-Slicer ist ein Programmteil, der unbekannte oder unvollständige Datenbereiche trennt oder markiert, um sie später zu prüfen. |
| Unknown‑Labels | Kennzeichnungen oder Datenpunkte, deren Bedeutung das System nicht kennt. |
| unpinnd‑Delay | Eine zeitliche Verzögerung, die nicht an eine feste Referenz gebunden ist und dadurch flexibel bleibt. |
| unpinned Count(Δt<0) (unpinned_count_t_0) | Zählt, wie oft negative Zeitabstände auftreten, ohne dabei an feste Messpunkte ‚angepinnt‘ zu sein. |
| unPinned-Läufe | UnPinned-Läufe sind Testläufe, bei denen Prozesse nicht an feste CPU-Kerne gebunden sind, also frei zwischen Kernen wechseln dürfen. |
| unpinned-Run | Ein unpinned-Run bedeutet, dass ein Prozess nicht an eine bestimmte CPU gebunden ist und vom System frei verschoben werden kann. |
| unpinned‑2‑Phase‑Read‑Delay‑Commit | Ein Verfahren, bei dem Lesevorgänge in zwei Schritten verzögert und erst nach erfolgreicher Prüfung endgültig übernommen werden. |
| unpinned‑Stratum | Ein unpinned‑Stratum ist eine Zeitebene, deren Referenzquelle flexibel ist, also nicht fest mit einer bestimmten Uhr verknüpft. |
| Upload-Timing | Zeigt an, wann Daten hochgeladen werden, um Übertragungszeiten besser steuern oder vergleichen zu können. |
| Upload‑Ende | Der Moment, in dem das Hochladen einer Datei vollständig abgeschlossen und vom Server bestätigt ist. |
| Uptime | Die Uptime zeigt, wie lange ein Computer oder System ohne Neustart durchgehend läuft. |
| URL‑Decoding | Beim URL‑Decoding werden Sonderzeichen in Webadressen wieder in lesbaren Text umgewandelt, etwa „%20“ zu einem Leerzeichen. |
| USB-Daten | Informationen, die über das USB-Kabel zwischen Gerät und Computer übertragen werden, zum Beispiel Messwerte. |
| USB-Heizpad | Ein USB-Heizpad wird über USB mit Strom versorgt und erzeugt Wärme, zum Beispiel gegen beschlagene Linsen. |
| USB-Interface | Ein USB-Interface ermöglicht die Datenübertragung oder Stromversorgung zwischen Computer und angeschlossenem Gerät. |
| USB-Lüfter | Ein USB-Lüfter wird über einen USB-Anschluss mit Strom versorgt und sorgt für Kühlung von Geräten oder Sensoren. |
| USB-SDR-Dongle | Ein kleiner USB-Stick, der Funkwellen empfängt und sie digital an den Computer zur Auswertung sendet. |
| USB-Spektrometer | Ein USB-Spektrometer misst das Lichtspektrum und sendet die Daten direkt über USB an den Computer, zum Beispiel zur Farb- oder Intensitätsanalyse. |
| Utility-Definition | Die Utility-Definition beschreibt, welchen praktischen Nutzen oder Zweck ein Skript, Tool oder eine Funktion im System erfüllt. |
V
Begriffe mit V
| Begriff | Erklärung |
|---|---|
| v0-Gate-Regel | Legt fest, wann beim Gate-Prototyp v0 ein Signal durchgelassen oder blockiert wird. |
| validation_summary.csv | Eine Zusammenfassungsdatei, die zeigt, wie gut ein Test oder Modell die erwarteten Werte erfüllt hat. |
| Validierungs‑Snapshot | Eine Momentaufnahme aller Prüfdaten, um später genau nachvollziehen zu können, mit welchen Werten getestet wurde. |
| Validitäts-Checkliste | Die Validitäts-Checkliste hilft, zu prüfen, ob Messungen oder Experimente zuverlässig und korrekt durchgeführt wurden. |
| variable Bitrate | Die Datenrate einer Aufnahme oder Datei passt sich automatisch an, damit bei komplexeren Szenen mehr und bei einfachen weniger Speicher genutzt wird. |
| Varianz | Gibt an, wie stark einzelne Messwerte um ihren Durchschnittswert schwanken. |
| Varianztest | Ein Verfahren, das vergleicht, ob mehrere Datensätze ähnlich stark streuen oder unterschiedlich variieren. |
| vCPU-Affinity | Bestimmt, welcher Prozessorkern einer virtuellen CPU bevorzugt zugeordnet wird. |
| vCPU‑ID‑Wechsel | Beschreibt das Neuzuordnen oder Ändern der virtuellen Prozessor‑Kennung, oft bei Migration oder Neustart einer VM. |
| vCPU‑Migration | Meint das Verschieben einer virtuellen CPU von einem physischen Prozessorkern oder Host zu einem anderen, ohne die VM zu stoppen. |
| vCPU‑Pinning | Bindet virtuelle CPU‑Kerne fest an bestimmte physische Kerne, um gleichmäßigere Leistung zu erreichen. |
| vCPU→pCPU‑Affinity | Legt fest, welcher virtuelle Prozessor (vCPU) auf welchem echten Prozessor‑Kern (pCPU) laufen darf, um Leistung oder Stabilität zu verbessern. |
| Vergleichsmessung | Eine Vergleichsmessung prüft ein Ergebnis, indem sie es unter ähnlichen Bedingungen mit einem bekannten Referenzwert vergleicht. |
| Verstärkerboard | Eine kleine Platine, die elektrische Signale stärker macht, etwa für Lautsprecher oder Sensoren. |
| Virtualisierung | Technik, mit der mehrere virtuelle Rechner auf derselben Hardware laufen, als wären es eigene Computer. |
| Virtualisierungspfad | Der Virtualisierungspfad beschreibt, welchen Datenweg ein Signal oder Aufruf durch die virtuelle Umgebung bis zur echten Hardware nimmt. |
| Visibility-/Indexing-Lag | Visibility-/Indexing-Lag ist die Verzögerung, bis neue Daten sichtbar oder in einer Suchdatenbank durchsuchbar werden. |
| Visibility‑Lag | Die Verzögerung zwischen dem realen Eintreten eines Ereignisses und dem Zeitpunkt, an dem es im System sichtbar oder verarbeitet wird. |
| Visibility‑Lag‑Vorzeichen (visibility_lag_vorzeichen) | Zeigt das Vorzeichen des Delays zwischen Mess‑ und Anzeigewert, etwa wann ein Signal sichtbar wird. |
| VM‑Config | Bezeichnet die Konfigurationsdatei oder Einstellungen, die bestimmen, wie eine virtuelle Maschine läuft (z. B. RAM, CPU, Geräte). |
| VM‑Image | Ein VM‑Image ist eine komplette Datei, die alle Inhalte einer virtuellen Maschine wie Betriebssystem, Programme und Daten enthält. |
| Vollformat | Bei Kameras oder Sensoren bezeichnet Vollformat eine Fläche in der Größe eines klassischen 35‑mm‑Films, also einen größeren lichtempfindlichen Bereich. |
| vollwellenresonante Antenne | Eine vollwellenresonante Antenne ist genau so lang wie eine Funkwelle, die sie senden oder empfangen soll, und arbeitet dadurch besonders effizient. |
W
Begriffe mit W
| Begriff | Erklärung |
|---|---|
| wake_flags | wake_flags sind Einstellungen, die bestimmen, wie und warum ein Prozess im Kernel aufgeweckt wird. |
| wake_up_process | Die Funktion wake_up_process weckt einen schlafenden Prozess, damit dieser weiterarbeiten kann. |
| wake_up_process‑Tracepoint | Ein spezieller Messpunkt im Kernel, der ausgelöst wird, wenn ein Prozess durch den Scheduler aufgeweckt wird. |
| Wake‑Flag‑/Migration‑Konstellation | Diese Konstellation beschreibt, welche Aufweck‑ und Verschiebe‑Flags gleichzeitig gesetzt sind, um Abläufe im Scheduler besser zu verstehen. |
| Walltime | Die echte verstrichene Zeit auf der Uhr, also das, was man draußen an einer Wanduhr ablesen würde. |
| warn_rate | Gibt an, wie oft eine Warnung im Verhältnis zu allen Vorgängen auftritt. |
| WARN-Gate | Das WARN-Gate ist eine Art Filter, der bestimmt, ab wann Warnungen ausgelöst oder weitergegeben werden. |
| WARN-Label | Ein WARN-Label markiert Logeinträge oder Werte, bei denen eine Warnschwelle überschritten wurde. |
| WARN-Schwelle | Der Messwert, ab dem das System eine Warnung ausgibt, zum Beispiel bei zu großem Zeitfehler. |
| WARN‑only | Ein Modus, bei dem nur gewarnt wird, statt den Vorgang abzubrechen oder zu blockieren. |
| WARN‑Spike | Ein plötzlicher, deutlicher Anstieg an Warnmeldungen innerhalb kurzer Zeit. |
| WF_MIGRATED | Dieses Kernel-Flag zeigt, dass ein schlafender Prozess auf einen anderen CPU-Kern verschoben wurde. |
| WF_SYNC | WF_SYNC ist ein internes Kernel‑Flag, das zeigt, dass ein Thread synchron auf ein Ereignis wartet. |
| Whitelist | Eine Whitelist ist eine Liste erlaubter Geräte, Programme oder Quellen, denen man vertraut. |
| Whitelist-Hit | Ein Treffer in einer Ausnahmeliste, der bestimmte bekannte Fälle von Fehlalarmen ignoriert. |
| Whitelist‑Expiry | Der Zeitpunkt, an dem eine Freigabeliste automatisch abläuft und Einträge neu bestätigt werden müssen. |
| Whitelist‑Regel | Eine Freigaberegel, die nur Einträge aus einer erlaubten Liste durchlässt, etwa bekannte Geräte oder Adressen. |
| Wi-Fi Mesh-Router | Ein Wi-Fi Mesh-Router verteilt das WLAN-Signal über mehrere Knoten, damit weit entfernte Geräte stabile Verbindung haben. |
| window_size | Die Länge eines Datenabschnitts, über den Messwerte oder Statistiken berechnet werden, zum Beispiel die letzten 100 Sekunden. |
| Window-Größe | Gibt an, über wie viele Messpunkte oder Sekunden ein gleitender Durchschnitt oder eine Statistik berechnet wird. |
| Windowing-Logik | Die Windowing-Logik teilt Messdaten in Zeitfenster, um Trends oder Mittelwerte über bestimmte Abschnitte zu berechnen. |
| Windowing-Regeln | Bestimmen, wie Daten in festen Zeitfenstern oder Abschnitten ausgewertet oder geglättet werden. |
| WLAN‑Dongle | Ein WLAN‑Dongle ist ein USB‑Adapter, mit dem man einen Rechner drahtlos ins Netzwerk bringt. |
| worker_aux | Ein Hilfs‑Worker im Hintergrund, der bestimmte Nebenaufgaben übernimmt, damit der Hauptprozess entlastet wird. |
| worker_hot | Ein Arbeiter-Thread oder Prozess, der besonders aktiv ist und dauernd Aufgaben bekommt. |
| worker_id | Eine eindeutige Kennung für einen Nebenprozess oder Thread, der Aufgaben abarbeitet. |
| worker_main | Der Hauptprozess oder zentrale Thread, der die wichtigsten Aufgaben bearbeitet. |
| worker_start_offset | Die Zeitverschiebung, mit der ein Arbeitsprozess im Vergleich zu anderen gestartet wird. |
| Worker-Affinität / Shard-Zuordnung | Legt fest, welcher Arbeitsprozess (Worker) auf welchem Datenbereich (Shard) läuft, um Leistung zu verbessern. |
| Worker‑Affinität | Worker‑Affinität bedeutet, dass ein bestimmter Prozess oder Thread immer auf demselben Prozessor‑Kern läuft, um Leistung zu stabilisieren. |
| Worker‑Pool | Eine Gruppe von Hintergrund‑Prozessen oder Threads, die Aufgaben parallel abarbeiten, damit das System effizienter läuft. |
| Working Set | Das Working Set bezeichnet die Menge an Daten und Programmcodes, die ein Prozess aktuell im Speicher benutzt. |
| Workunit | Eine Workunit ist ein kleines Rechenpaket, das bei BOINC an einzelne Rechner verteilt und dort abgearbeitet wird. |
| Worst‑Case‑Wartezeit | Die maximal mögliche Verzögerung, die im schlechtesten Fall bei einer Messung oder Datenverarbeitung auftreten kann. |
| write pre/write post-Paare | Das sind Messpunkte vor und nach einem Schreibvorgang, um Zeitunterschiede oder Verzögerungen im Ablauf zu bestimmen. |
| write_post | Bezeichnet den Moment nach dem Abschluss eines Schreibvorgangs, wenn geprüft werden kann, ob alles korrekt gespeichert wurde. |
| write_post(fieldX) | Eine Funktion, die direkt nach dem Schreiben eines bestimmten Messfelds läuft, z. B. um Werte zu prüfen oder zu loggen. |
| write_pre | Ein Kennzeichen für den Zustand direkt vor einem Schreibvorgang, zum Beispiel bevor Daten in den Speicher oder aufs Gerät geschrieben werden. |
| write_pre(fieldX) | Eine Funktion, die unmittelbar vor dem Schreiben eines bestimmten Messfelds ausgeführt wird, oft zum Vorbereiten von Daten. |
| write_pre/write_post | Markiert Codeabschnitte vor und nach einem Schreibvorgang, um Änderungen an Daten korrekt zu messen oder zu protokollieren. |
X
Begriffe mit X
| Begriff | Erklärung |
|---|---|
| XLR‑Stecker | Ein XLR‑Stecker ist ein robuster, oft dreipoliger Audio‑Stecker für Mikrofone oder Studiotechnik. |
Y
Begriffe mit Y
| Begriff | Erklärung |
|---|---|
| Y-Kabel | Ein Y-Kabel teilt oder kombiniert Signale oder Strom, etwa um zwei Geräte an eine Quelle anzuschließen. |
| YAML | Ein menschenlesbares Textformat, mit dem sich Einstellungen und Daten strukturiert, ähnlich wie in einer Liste, abspeichern lassen. |
| YAML‑Snippet | Ein kleiner Ausschnitt aus einer YAML‑Datei, meist als Beispiel für eine Konfiguration. |
Z
Begriffe mit Z
| Begriff | Erklärung |
|---|---|
| Zeitraffer | Beim Zeitraffer werden viele Bilder in Intervallen aufgenommen und später schnell abgespielt, sodass langsame Vorgänge beschleunigt wirken. |
| Zusatzlatenzfelder | Das sind zusätzliche Datenfelder, in denen Extrazeiten oder Verzögerungen gespeichert werden, etwa für Analysezwecke. |
| Zwischen-CI-Sicht | Ein Zwischenergebnis im kontinuierlichen Integrationsprozess (CI), das Trends oder Abweichungen frühzeitig zeigt. |