Donau2Space.de Lexikon

Servus! Hier landen alle Fachbegriffe, Abkürzungen und Spezialausdrücke, die in meinen täglichen Logbuch-Einträgen auftauchen – egal ob’s gerade um Elektronik, GPS-Tests, Kernel-Tracing, Messungen oder irgendwas völlig anderes geht.
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#0–9
Begriffe mit 0–9/#

Begriff Erklärung
/sys/devices/system/clocksource/clocksource0/{current_clocksource,available_clocksource} Dateien im Systemverzeichnis, die anzeigen, welche Zeitquelle Linux aktuell nutzt und welche weiteren Zeitquellen verfügbar sind.
1k‑Bootstrap‑Durchlauf Eine statistische Methode, bei der 1000 Stichproben zufällig gezogen werden, um eine verlässlichere Schätzung zu erhalten.
1PPS 1PPS ist ein Zeitsignal, das genau einmal pro Sekunde einen Impuls erzeugt, beispielsweise von GPS‑Empfängern für präzise Zeitmessung.
1PPS‑Drift 1PPS‑Drift beschreibt, wie stark sich das Ein‑Impuls‑pro‑Sekunde‑Signal (z. B. von GPS) über die Zeit verschiebt.
1PPS‑Grenze Der Punkt, an dem das Eingangssignal pro Sekunde (1 PPS vom GPS) ausgewertet wird, um genaue Zeitsynchronisation zu prüfen.
1PPS‑Marker Ein einmal pro Sekunde kommendes Signal, meist von GPS‑Modulen, das als hochgenauer Zeit‑Referenz‑Impuls dient.
1PPS‑Snapshots 1PPS‑Snapshots erfassen den genauen Zeitpunkt eines GPS‑Sekundenimpulses, um die Systemzeit präzise zu prüfen.
2‑Phase‑Delay Eine Verzögerung, die aus zwei aufeinanderfolgenden Phasen besteht, um Signale zeitlich sauber zu verschieben.
2‑phase‑only Bedeutet, dass ein Vorgang nur in zwei festgelegten Schritten oder Phasen abläuft.
2‑Phase‑Read Beim 2‑Phase‑Read werden Daten in zwei Schritten gelesen, um sicherzustellen, dass sie während des Lesens nicht verändert werden.
2‑Phase‑Read‑Idee Ansatz, bei dem das Auslesen von Daten in zwei Schritte geteilt wird: Erfassen und späteres Verifizieren.
24‑h‑Holdover‑Test Ein Test über 24 Stunden, der prüft, wie stabil eine Uhr oder ein GPS‑Empfänger ohne neue Zeitsignale läuft.
24‑h‑Holdover‑Vergleich Ein Test über 24 Stunden, bei dem man prüft, wie stabil eine Uhr oder ein GPS‑Empfänger ohne externe Synchronisierung läuft.
Δ-Histogramme Δ-Histogramme zeigen, wie sich Zeitdifferenzen (Delta) zwischen Ereignissen verteilen, etwa zur Jitter-Analyse.
Δ(ttwu→tkread) Misst die Zeitspanne zwischen dem Aufwecken eines Prozesses und dem Auslesen der Systemzeit.
Δt-Probe Misst die Zeitdifferenz zwischen zwei Ereignissen, etwa zwischen GPS-Signal und interner Uhr.

A
Begriffe mit A

Begriff Erklärung
A‑Fenster (mult/shift) Mathematische Faktoren im Kernel-Zeitcode, die bestimmen, wie Taktwerte in Nanosekunden umgerechnet werden.
A/B‑Experiment pinned vs. unpinned Vergleicht Performance oder Verhalten, wenn Prozesse an bestimmte CPU-Kerne gebunden sind (pinned) oder frei wechseln dürfen (unpinned).
activate_task (activate_task) Aktiviert einen schlafenden Prozess im Scheduler, sodass er bald Rechenzeit bekommt.
adjtimex-Medians Statistische Mittelwerte von `adjtimex`-Messungen, um Schwankungen im Zeitabgleich zu glätten.
adjtimex‑Korrelation Die adjtimex‑Korrelation vergleicht Systemzeit‑Anpassungen mit realen Messwerten, um Gangabweichungen der Uhr zu erkennen.
adjtimex‑Logging Protokolliert Änderungen, die mit dem Tool adjtimex an der Systemuhr vorgenommen werden, um Zeitabweichungen nachvollziehen zu können.
adjtimex‑Snapshots Aufnahmen des Kernel‑Zeitabgleichs, um zu sehen, wie sich Systemzeit und Referenzzeit (z. B. GPS) zueinander verändern.
adjtimex‑Werte Mit adjtimex‑Werten kann man die Feineinstellung und Stabilität der Systemzeit messen und justieren.
ADS1115-ADC Ein ADS1115-ADC ist ein kleiner Wandler, der analoge Spannungen in digitale Messwerte umsetzt, zum Beispiel für Sensoranschlüsse an einem Mikrocontroller.
Aggregation Das Zusammenfassen vieler Einzeldatenpunkte zu einem übersichtlichen Gesamtwert, etwa Durchschnitt oder Summe.
Aggregationsskript für C‑State→Clocksource‑Sequenzen Ein Auswerteskript, das Messdaten zu CPU‑Zuständen und Zeitquellen zusammenfasst und als Analysebasis speichert.
Aggregator/Run-Summary-Pfad Verzeichnis oder Dateipfad, in dem zusammengefasste Mess- und Laufdaten eines Analysedurchlaufs abgelegt werden.
Akkuselbstheizen Beim Akkuselbstheizen wird ein Akku leicht erwärmt, damit er bei Kälte stabiler arbeitet oder besser lädt.
AM-Modulation Bei der AM-Modulation wird die Stärke einer Trägerwelle im Rhythmus eines Audiosignals verändert.
Ambient‑Temp Ambient‑Temp ist einfach die Umgebungstemperatur, also wie warm oder kalt es rund um dein Messgerät ist.
Antennendraht Ein Antennendraht fängt elektromagnetische Wellen aus der Luft ein und wandelt sie in elektrische Signale um.
API Eine API (Programmierschnittstelle) erlaubt, dass Programme oder Geräte Daten austauschen und miteinander kommunizieren können.
API‑Response‑Zeit Zeit, die ein Server benötigt, um auf eine Anfrage über eine API zu antworten.
artefact_missing Ein Hinweis, dass eine benötigte Datei oder ein Zwischenergebnis für den Ablauf nicht gefunden wurde.
Artefakt‑Indexing Beim Artefakt‑Indexing werden erzeugte Dateien wie Build‑Ergebnisse oder Messdaten katalogisiert, damit man sie später leicht wiederfindet.
artifact_key Ein eindeutiger Identifikator, mit dem ein Build- oder Messobjekt eindeutig erkannt wird.
artifact_missing Bedeutet, dass ein benötigtes Datenobjekt oder eine Datei im Prozess nicht gefunden wurde.
Artifact‑Storage Artifact‑Storage ist der Speicherort, wo Bau‑Ergebnisse wie Programme oder Log‑Dateien aus der CI‑Pipeline abgelegt werden.
Asteroids@home Asteroids@home wertet Computermodelle aus, um Form und Rotation von Asteroiden anhand von Beobachtungsdaten besser zu bestimmen.
Audio-Interface Ein Audio-Interface wandelt analoge Tonsignale in digitale Daten um und verbindet Mikrofone oder Instrumente mit dem Computer.
Audiointerface Ein Audiointerface wandelt analoge Signale in digitale um und verbindet Instrumente oder Mikrofone mit dem Computer.
Audiopegel-Kalibrierung Bei der Audiopegel-Kalibrierung wird die Lautstärke eines Signals auf einen definierten Referenzwert eingestellt.
audit_drift.py audit_drift.py ist ein Python-Skript, das Unterschiede („Drift“) zwischen erwarteten und gemessenen Werten automatisch berechnet.
audit_set_locked audit_set_locked ist eine Linux-Kernel-Funktion, die das Audit-System sperrt, damit keine weiteren Änderungen an seinen Einstellungen möglich sind.
Audit-Pipeline Eine Audit-Pipeline prüft automatisch Daten oder Prozesse auf Fehler und dokumentiert Abweichungen, ähnlich wie ein laufender Systemcheck.
Audit-Script Ein Audit-Script überprüft automatisch, ob Daten, Logs oder Einstellungen mit den festgelegten Richtlinien übereinstimmen.
Audit-Set Eine Sammlung von Daten oder Fällen, die überprüft werden, um die Korrektheit oder Qualität zu kontrollieren.
Audit-Snippet Ein Audit-Snippet ist ein kurzer Logauszug, der zeigt, was ein System oder Programm bei einer Überprüfung gemacht hat.
Auto-Reconnect Eine Funktion, die eine getrennte Verbindung – etwa zu einem Sensor oder Port – selbstständig wiederherstellt.
Auto-Rerun Eine automatische Wiederholung eines Tests, falls beim ersten Mal etwas schiefgelaufen ist.
AVX AVX ist eine Prozessorerweiterung, die mathematische Berechnungen beschleunigt, etwa bei Videoverarbeitung oder Simulationen.

B
Begriffe mit B

Begriff Erklärung
Backtest Ein Backtest prüft anhand gesammelter Daten, wie gut ein Algorithmus oder eine Regel in der Vergangenheit funktioniert hätte.
Backtest-CSV Eine einfache CSV-Datei, in der Testergebnisse oder historische Messdaten gespeichert sind, um Berechnungen oder Simulationen rückwirkend zu prüfen.
Backtest-Pfad Ein Verzeichnispfad, unter dem Ergebnisse oder Daten früherer Testläufe abgelegt sind.
backup_v2.csv backup_v2.csv ist eine Sicherungskopie von Messdaten in CSV-Form, falls das Original verloren geht.
Barrier-Handling Beim Barrier-Handling sorgt der Kernel dafür, dass Speicher- oder CPU-Operationen in der richtigen Reihenfolge ablaufen.
base_raw Der rohe, unverarbeitete Messwert einer Basiszeit, bevor Korrekturen oder Umrechnungen angewendet werden.
base_raw_write Beschreibt einen Schreibvorgang direkt auf eine Basisadresse oder ein Messregister, ohne Zwischenschritte oder Filter.
baseline_recalc Prozess zum Neuberechnen der Ausgangsbasis, um Messungen nach Anpassungen wieder korrekt auszurichten.
baseline_recalc_enter Markiert im Kernel den Beginn einer Berechnung, bei der eine Zeitbasis oder Referenz neu festgelegt wird.
baseline_recalc_exit Kennzeichnet das Ende der Neuberechnung einer Zeitbasis, also wann der Kernel wieder mit normalen Zeitwerten arbeitet.
baseline_recalc-on-switch Bezeichnet, dass beim Wechsel einer Zeitquelle der Grundwert (Baseline) neu berechnet wird, damit die Zeit weiter stimmt.
baseline_recalc-Patch-Reihenfolge Diese Reihenfolge legt fest, in welcher Folge Korrektur- oder Anpassungspatches beim Neuberechnen einer Zeitbasis angewendet werden.
baseline_recalc‑on‑switch‑Patch Eine Kernel‑Änderung, die automatisch eine Neubewertung der Zeitbasis startet, wenn die Zeitquelle gewechselt wird.
baseline_recalc‑Patch Der baseline_recalc‑Patch ändert die Art, wie der Kernel Basiszeiten neu berechnet, um präzisere Zeitwerte zu erhalten.
Baseline-Noise Baseline‑Noise ist das Grundrauschen eines Messsystems, also das minimale Hintergrundsignal ohne eigentliche Messdaten.
Baseline/Umrechnung Die Baseline/Umrechnung definiert den Referenzpunkt und die Methode, mit der aktuelle Zeitwerte aus Rohdaten berechnet werden.
Batch‑Modus Im Batch‑Modus laufen mehrere Aufgaben automatisch nacheinander ab, ohne dass man jedes Mal eingreifen muss.
Bias‑T Ein kleines Bauteil, das Gleichstrom über das Antennenkabel schickt, um z. B. einen Vorverstärker mit Strom zu versorgen.
bit-identisch Zwei Dateien sind bit-identisch, wenn jedes einzelne Bit exakt gleich ist – also wirklich 1:1 dieselben Daten.
Bluetooth-Logger Ein Bluetooth-Logger sammelt Messwerte und sendet sie drahtlos an ein Handy oder einen Computer.
BME280 Der BME280 ist ein Sensorchip, der Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck misst und oft in Wetterstationen steckt.
BOINC BOINC ist eine Plattform, über die viele Leute ihre Rechnerleistung für wissenschaftliche Projekte spenden, etwa für Berechnungen aus Physik oder Astronomie.
Boot‑TSC‑Tag Markiert beim Systemstart den Zeitstempelzähler (TSC), damit der Kernel weiß, ab wann genaue Zeitmessungen gelten.
Bootstrap Ein Verfahren, bei dem viele Zufallsstichproben aus vorhandenen Daten gezogen werden, um Statistik-Werte abzuschätzen.
Bootstrap 10k Eine statistische Methode, bei der 10.000 Wiederholungen genutzt werden, um die Schwankungsbreite einer Messreihe zu schätzen.
Bootstrap-95%-CIs Ein mit Zufalls-Stichproben geschätzter Bereich, der mit 95 % Wahrscheinlichkeit den wahren Messwert enthält.
Bootstrap-Resample Eine Statistikmethode, bei der Messdaten oft zufällig neu gemischt werden, um die Verlässlichkeit von Mittelwerten oder Intervallen zu schätzen.
Bootstrap-Resampling Eine statistische Methode, bei der man Zufallsstichproben zieht, um Unsicherheiten oder Mittelwerte genauer abzuschätzen.
Bootstrap-Summaries Bootstrap-Summaries fassen statistische Messergebnisse zusammen, die durch wiederholtes Zufallsstichproben-Resampling gewonnen werden.
Bootstrap‑95%‑Intervall Ein Bootstrap‑95%‑Intervall schätzt, in welchem Bereich ein Messwert wahrscheinlich liegt, indem viele Zufalls‑Stichproben berechnet werden.
Bootstrap‑Auswertung Eine statistische Methode, bei der viele Zufalls‑Stichproben gebildet werden, um die Genauigkeit eines Messergebnisses abzuschätzen.
Bootstrap‑Check Ein Bootstrap‑Check prüft beim Start eines Systems, ob alle wichtigen Komponenten korrekt initialisiert sind.
Bootstrap‑CI Ein statistisches Verfahren, um Konfidenzintervalle zu berechnen, oft durch wiederholtes Zufallsziehen aus Messdaten.
Bootstrap‑CI‑Runs Automatische Testläufe im Continuous‑Integration‑System, die den Kernel oder Software-Builds nach jedem Änderungsschritt neu prüfen.
Bootstrap‑CIs Bootstrap‑CIs sind berechnete Vertrauensintervalle, die man aus vielen Zufallsstichproben ableitet, etwa zur Fehlerabschätzung.
Bootstrap‑Konfidenzintervall Ein Bereich, der mithilfe vieler zufälliger Stichproben anzeigt, zwischen welchen Werten ein Ergebnis mit hoher Wahrscheinlichkeit liegt.
Bootstrap‑Konfidenzintervalle Bootstrap‑Konfidenzintervalle schätzen Unsicherheiten, indem man vorhandene Messdaten oft zufällig neu zusammenwürfelt und so viele Ergebnisvarianten berechnet.
Bootstrap‑Pipeline Eine automatisierte Abfolge von Schritten, die mit Wiederholungs‑ oder Zufallstechniken statistische Auswertungen stabiler macht.
Bootstrap‑Runner Ein Bootstrap‑Runner startet automatisch eine Umgebung oder ein Systemskript, um weitere Prozesse vorzubereiten.
Bootstrap‑Varianzratio Schätzt das Verhältnis der Schwankungen zwischen Datensätzen mithilfe vieler zufälliger Stichproben neu.
BPF BPF ist eine Technik im Linux‑Kernel, mit der man kleine Programme direkt im Kernel laufen lassen kann, etwa zum Netzwerk‑ oder System‑Monitoring.
BPF-Instrumentierung BPF-Instrumentierung nutzt kleine Programme, um im laufenden System Messdaten oder Ereignisse zu erfassen.
BPF-kprobe Eine Methode, um mit eBPF kleine Messprogramme direkt an Kernel-Funktionen zu hängen und deren Verhalten live zu beobachten.
BPF-Logs Das sind Protokolle aus BPF-Programmen, die helfen, Abläufe im Kernel oder in Netzwerkskripten zu überwachen.
BPF-Timestamps BPF-Timestamps erfassen genaue Zeitstempel bei Ereignissen im Kernel und helfen, Abläufe präzise zu analysieren.
BPF-Tracing BPF-Tracing erlaubt es, direkt im Linux-Kernel Messpunkte zu setzen und so Abläufe und Leistungsdaten live zu beobachten.
BPF‑Counter Ein BPF‑Counter zählt Ereignisse direkt im Linux‑Kernel mithilfe des eBPF‑Systems, ohne eigene Programme starten zu müssen.
BPF‑Filter Ein BPF‑Filter legt fest, welche Daten aus dem Kernel‑Tracing tatsächlich aufgezeichnet werden, um Speicher zu sparen.
BPF‑Map Eine spezielle Speicherstruktur, in der eBPF‑Programme Daten wie Zähler oder Messwerte ablegen und abrufen können.
BPF‑Probes BPF‑Probes sind Messpunkte im Linux‑Kernel, mit denen man Abläufe und Datenflüsse flexibel und ohne Neustart beobachten kann.
BPF‑Setup Initialisiert das eBPF‑System, mit dem man im Kernel Mess- oder Filterprogramme ausführen kann.
BPF‑Timestamp Zeitstempel, der von einem BPF‑Programm im Kernel erfasst wird, z. B. um Ereignisse exakt zu messen.
BPF‑Trace Ein Werkzeug, mit dem man Abläufe im Linux-Kernel beobachten kann, ohne den Kernel zu verändern.
bpftrace‑Run Ein bpftrace‑Run ist eine Ausführung eines BPF‑Skripts, das Kernel‑Daten live auswertet.
btconnect –force Der Befehl „btconnect –force“ erzwingt eine Bluetooth-Verbindung, auch wenn sie zuvor nicht automatisch hergestellt wurde.
Bulb-Funktion Die Bulb-Funktion hält den Verschluss so lange offen, wie der Auslöser gedrückt bleibt – praktisch für Nachtaufnahmen.

C
Begriffe mit C

Begriff Erklärung
C-State-Residency-Tag Ein Messwert, der angibt, wie lange eine CPU in bestimmten Energiesparzuständen (C-States) verweilt.
C-State-Wechsel Ein C-State-Wechsel beschreibt, wie die CPU zwischen Energiesparzuständen umschaltet, etwa im Leerlauf Strom spart.
C‑State‑Exit Das Verlassen eines Energiesparzustands, wenn die CPU wieder aktiv Aufgaben erledigen muss.
C‑State‑Hypothese Die C‑State‑Hypothese beschreibt, wie tief ein Prozessor in den Energiesparmodus gehen darf, ohne dabei das Timing zu verschlechtern.
C‑State‑Profil Übersicht, welche Energiesparzustände eine CPU wie oft nutzt, z. B. zur Analyse des Stromverbrauchs.
C‑State‑Residency‑Fenster Ein Zeitraum, in dem gemessen wird, wie lange eine CPU in bestimmten Energiesparzuständen verweilt.
C‑State‑Tags C‑State‑Tags markieren, in welchem Energiesparzustand sich eine CPU befindet, etwa beim Schlafen oder bei voller Leistung.
C‑States Energiesparstufen einer CPU; je tiefer der C‑State, desto weniger Energie braucht sie, aber desto länger das Aufwachen.
C3‑Residency C3‑Residency misst, wie lange eine CPU in einem bestimmten Tiefschlafzustand (C3) verweilt, um Energieverbrauch zu analysieren.
Carbonstativ Ein leichtes, stabiles Stativ aus Kohlefaser, das Vibrationen gut dämpft – ideal für empfindliche Messgeräte.
cgroup-cpuset Linux-Funktion, mit der man Prozessen bestimmte CPU-Kerne oder Speicherknoten fest zuweist.
CI CI steht für Continuous Integration, also das automatische Testen und Zusammenführen von Codeänderungen, um Fehler früh zu finden.
CI-Action Eine CI-Action ist ein automatischer Schritt in einer Build- oder Testumgebung, zum Beispiel zum Kompilieren oder Prüfen von Code nach jedem Update.
CI-API Eine Programmierschnittstelle, über die automatisierte Tests oder Builds in einer Continuous-Integration-Umgebung gesteuert werden.
CI-Artefakt Eine Datei oder ein Ergebnis, das von einer automatischen Build- oder Testumgebung erzeugt wird.
CI-Artefakte Dateien oder Messergebnisse, die eine automatische Build- oder Testumgebung nach dem Durchlauf speichert, zum Beispiel Logs oder Programmdateien.
CI-Bootstrap-Check Ein automatischer Test, der prüft, ob in einer Continuous‑Integration‑Umgebung alles startklar ist, bevor größere Builds laufen.
CI-Dashboard Eine Übersicht, die den Status von Builds, Tests und Messungen im Continuous-Integration-System anzeigt.
CI-Delta-Artefakte Das sind automatisch erzeugte Dateien oder Berichte aus der kontinuierlichen Integration, die Unterschiede zwischen zwei Softwareversionen zeigen.
CI-Gate Ein CI-Gate ist eine Prüfstation in der Build-Pipeline, die bestimmt, ob Codeänderungen in den Hauptzweig übernommen werden dürfen.
CI-Gates Automatische Prüfpunkte in einer Entwicklungs-Pipeline, die verhindern, dass fehlerhafter Code weiterverarbeitet oder veröffentlicht wird.
CI-Health-Signal Das CI-Health-Signal zeigt den aktuellen Zustand einer Continuous-Integration-Umgebung an, etwa ob Builds fehlerfrei laufen.
CI-Hook Ein CI-Hook ist ein kleines Skript, das automatisch startet, wenn im Continuous-Integration-Prozess neue Änderungen geprüft oder gebaut werden.
CI-Logs Protokolle, die zeigen, was während der automatischen Tests oder Builds in der CI-Umgebung passiert ist.
CI-Policy Eine Regel oder Einstellung für automatisierte Tests in der Continuous Integration, etwa wann Builds fehlschlagen dürfen.
CI-Policy v0.1 Eine einfache Regel-Sammlung, die festlegt, wie automatische Tests und Builds im Projekt ablaufen sollen.
CI-Report-Hook Ein Skript, das nach einem CI-Durchlauf automatisch Berichte erstellt oder Ergebnisse an ein anderes System weitergibt.
CI-Runner-Split Beim CI-Runner-Split werden automatische Testaufgaben auf mehrere Rechner oder Container verteilt, damit alles schneller läuft.
CI-YAML-Nudge-Liste Eine Sammlung kleiner Anpassungshinweise in YAML-Form, damit die Continuous-Integration-Tests reibungsloser laufen.
CI‑Bootstrap‑Aggregator Ein CI‑Bootstrap‑Aggregator sammelt Testergebnisse aus der kontinuierlichen Integration und fasst sie zu einem Überblick zusammen.
CI‑Job Ein CI‑Job ist ein automatisierter Schritt in einer Pipeline, der Code baut, testet oder analysiert.
CI‑Kommentar Eine automatische Rückmeldung der Test‑ oder Build‑Umgebung, meist im Quellcode‑System angezeigt.
CI‑Output Die automatisch erzeugte Ausgabe einer Continuous‑Integration‑Prüfung, etwa Testergebnisse und Fehlermeldungen.
CI‑Pfad‑Messungen CI‑Pfad‑Messungen prüfen, wie lange einzelne Schritte im automatisierten Build‑ oder Testablauf brauchen.
CI‑Pipeline Automatisierte Ablaufkette, die Code nach jeder Änderung baut, testet und auswertet, bevor er übernommen wird.
CI‑Runner Ein Programm, das automatisch Tests und Builds in einer Continuous‑Integration‑Umgebung ausführt.
CI‑Smoke CI‑Smoke steht für schnelle Grundtests in einer automatischen Build‑Umgebung, um grobe Fehler früh zu finden.
CI‑Smoke‑Gate Ein Prüfpunkt in einer automatischen Testumgebung, der nur die wichtigsten Funktionen kurz testet, bevor längere Tests starten.
CI‑Smoke‑Gate‑Vergleich Ein schneller Testlauf in der Continuous‑Integration‑Kette, der prüft, ob neue Änderungen grundlegende Funktionen brechen.
CI‑Smoke‑Gates Schnelle Grundtests in einer Continuous‑Integration‑Pipeline, die prüfen, ob der Code überhaupt startet und die wichtigsten Funktionen laufen.
CI‑Smoke‑Job Ein kurzer automatischer Testlauf in einer Continuous‑Integration‑Umgebung, um grundlegende Fehler früh zu erkennen.
CI‑Smoke‑P95‑Alarm Warnung im Continuous‑Integration‑Test, wenn 95 % der Messwerte (P95) schlechter sind als ein festgelegter Grenzwert.
CI‑Step Ein einzelner Arbeitsschritt in einer automatisierten Test‑ oder Build‑Kette, etwa zum Prüfen des Codes vor dem Hochladen.
CI‑YAML CI‑YAML ist eine Textdatei, in der man definiert, wie automatisierte Tests und Builds im Continuous‑Integration‑System ablaufen sollen.
CI/CD CI/CD steht für kontinuierliche Integration und Auslieferung, also das automatische Bauen, Testen und Bereitstellen von Software.
Cliff’s delta Ein Maß zur Einschätzung, wie groß der Unterschied zwischen zwei Verteilungen ist, unabhängig von deren Mittelwerten.
clocksource switch-Counts Zeigt an, wie oft das System zwischen verschiedenen Zeitquellen im Linux-Kernel gewechselt hat, um die Zeitmessung stabil zu halten.
clocksource switch‑Event Ein Systemereignis, das auftritt, wenn der Linux‑Kernel die interne Zeitquelle wechselt.
clocksource_id Das ist eine Kennung, die angibt, welche Hardware-Uhr der Kernel gerade zur Zeitmessung verwendet.
clocksource_id_write Ändert die Kennung der aktuell verwendeten Zeitquelle, zum Beispiel von TSC auf HPET.
clocksource_switch Ein Wechsel der Zeitquelle im Linux-Kernel, zum Beispiel von der CPU-Uhr auf eine präzisere Hardware-Zeitbasis.
clocksource_switch‑Offsets Clocksource_switch‑Offsets zeigen Zeitabweichungen, die entstehen, wenn das System zwischen verschiedenen Zeitquellen umschaltet.
clocksource_watchdog (clocksource_watchdog) Überwacht, ob die aktuelle Zeitquelle zuverlässig läuft, und meldet Fehler oder Abweichungen.
clocksource-Event Ein Ereignis, das zeigt, wann der Kernel eine bestimmte Zeitquelle nutzt oder deren Zustand sich ändert.
clocksource-Read Ein clocksource-Read liest den aktuellen Zeitwert direkt aus der verwendeten Hardware-Zeitquelle aus.
Clocksource-State Der Clocksource-State beschreibt den aktuellen Zustand oder die Zuverlässigkeit der Systemzeitquelle im Kernel.
Clocksource‑IDs Eindeutige Kennungen, mit denen der Linux‑Kernel verschiedene Zeitquellen wie TSC oder HPET unterscheidet.
Clocksource‑Offset Der Clocksource‑Offset ist die Zeitabweichung zwischen verschiedenen Kernel‑Zeitquellen.
Clocksource‑Switches Wechsel der Zeitquelle im Linux‑Kernel, z. B. von TSC auf HPET, um genauere Zeitmessungen zu bekommen.
Clocksource‑Wechsel Ein Wechsel von einer Hardware‑Zeitquelle zu einer anderen, um genauere oder stabilere Zeitmessungen zu erreichen.
Commit-Referenz Eine Commit-Referenz zeigt auf einen bestimmten Stand im Quellcode, meist durch eine eindeutige Kennung, ähnlich einer Seriennummer.
Commit‑Moment Zeitpunkt, an dem eine Änderung dauerhaft ins System oder Repository geschrieben wird.
CONFIG_CLOCKSOURCE_VALIDATE Kernel‑Option, die überprüft, ob Zeitquellen korrekt arbeiten, bevor sie aktiv genutzt werden dürfen.
Config-Hash Eine kurze Prüfsumme, die anzeigt, ob sich eine Konfigurationsdatei geändert hat, ähnlich einer digitalen Fingerabdruckkontrolle.
Confusion-Matrix Eine Tabelle, die zeigt, wie oft ein System richtig oder falsch klassifiziert hat – praktisch zur Beurteilung der Treffgenauigkeit.
context_switch Bei einem context_switch wechselt das Betriebssystem von einem laufenden Prozess zu einem anderen und speichert dabei deren Zustände.
Contract Ein Contract beschreibt klare Regeln oder Schnittstellen zwischen Modulen, damit beim Datenaustausch nichts schiefgeht.
contract_violation Ein Verstoß gegen eine festgelegte Regel oder Vereinbarung im Programmablauf, ähnlich wie eine falsche Parameterübergabe.
Contract-/Schema-Verstöße Contract-/Schema-Verstöße treten auf, wenn Daten nicht den festgelegten Regeln oder Formaten entsprechen, etwa fehlende Felder in einer JSON-Datei.
Contract-Check Ein Contract-Check prüft, ob Software-Schnittstellen oder Datenformate genau das liefern, was zuvor festgelegt wurde.
Contract-first-Strang Der Contract-first-Strang ist ein Entwicklungsansatz, bei dem zuerst die Schnittstellen definiert werden, bevor Code für sie entsteht.
Contract-only Change Eine Änderung, die nur die vereinbarten Schnittstellen betrifft, aber nicht den eigentlichen Programmcode oder das Verhalten.
Contract-Verletzung Ein Fehler, der entsteht, wenn eine Software-Komponente zugesicherte Bedingungen oder Schnittstellen-Regeln nicht einhält.
Contract-Version Die Contract-Version bezeichnet die genaue Ausgabestufe oder Revision eines Schnittstellenvertrags zwischen Softwaremodulen.
corr_id Die „Correlation ID“ verknüpft zusammengehörige Logeinträge oder Nachrichten, um Abläufe leichter nachzuverfolgen.
corr_id-Ketten corr_id-Ketten verknüpfen zusammengehörige Mess- oder Log-Einträge, damit man Abläufe über mehrere Systeme nachvollziehen kann.
Correlation-ID-Kette (correlation_id_kette) Eine Reihe von Identifikationsnummern, mit der Abläufe oder Messungen über mehrere Systeme verbunden werden.
Correlation‑ID Eindeutige Kennung, um zugehörige Log‑ oder Mess‑Ereignisse quer durch das System miteinander zu verknüpfen.
Correlation‑ID‑Tag Ein Kennzeichen, mit dem sich Ereignisse über verschiedene Messungen hinweg eindeutig einander zuordnen lassen.
cpu_path Der Ablauf im Kernel, den eine CPU nimmt, wenn sie eine bestimmte Routine oder Messung ausführt.
CPU-Auslastung Die CPU-Auslastung zeigt an, wie stark der Prozessor gerade beschäftigt ist, also wie viel Rechenleistung verwendet wird.
CPU-bound Ein CPU-bound-Prozess ist hauptsächlich durch die Rechenleistung des Prozessors begrenzt, nicht durch Speicher oder Festplatte.
CPU-Governor Ein CPU-Governor steuert die Prozessorfrequenz dynamisch, um zwischen Stromsparmodus und Höchstleistung zu wechseln.
CPU-Limit Ein CPU-Limit legt fest, wie viel Rechenzeit ein Prozess höchstens bekommen darf, um andere Aufgaben nicht zu blockieren.
CPU‑Isolation Durch CPU‑Isolation werden bestimmte Prozessorkerne vom normalen Scheduling ausgenommen, um Messungen störungsfreier auszuführen.
CPU‑Pinning Beim CPU‑Pinning wird ein Prozess fest an einen bestimmten CPU‑Kern gebunden, damit er konstant unter gleichen Bedingungen läuft.
CPU‑States CPU‑States beschreiben, ob der Prozessor gerade arbeitet, wartet, schläft oder Energie spart.
Cross‑Correlation Ein mathematisches Verfahren, um Ähnlichkeiten zwischen zwei Signalverläufen zu erkennen, zum Beispiel bei GPS‑Zeitabgleich.
crosscorr with_clockevents Diese Kreuzkorrelation vergleicht Zeitreihen verschiedener Clockevents, um Abweichungen oder Störungen besser zu erkennen.
CSV-Datei Eine CSV-Datei speichert tabellarische Daten, bei denen Werte durch Kommas oder Semikolons getrennt sind.
CSV-Export Export von Daten als einfache Texttabelle, bei der Werte durch Kommas oder Semikolons getrennt sind.
CSV-Format Im CSV-Format werden Daten als einfache Texttabelle mit Kommas oder Semikolons getrennt gespeichert.
CSV‑Struktur Ein einfaches Textformat, bei dem Werte durch Kommata oder Semikolons getrennt sind – ideal zum Export von Messdaten.

D
Begriffe mit D

Begriff Erklärung
DAB‑Band III Der Frequenzbereich zwischen etwa 174 MHz und 240 MHz, in dem digitaler Radioempfang per DAB+ stattfindet.
Daily-Snapshot Ein tägliches Abbild von Daten, Code oder Messwerten, um Änderungen über die Zeit nachvollziehen zu können.
Data-Logger Ein Data-Logger zeichnet Messdaten automatisch über längere Zeit auf, etwa Temperatur, Spannung oder GPS-Daten.
Data-Logs Gespeicherte Aufzeichnungen von Messwerten oder Systemdaten für spätere Auswertung.
Datenparser Ein Datenparser liest Rohdaten ein und zerlegt sie in nutzbare Informationen, zum Beispiel Zahlen oder Textfelder.
Datenrauschen Datenrauschen sind zufällige kleine Schwankungen in Messwerten, die keine echten Veränderungen darstellen.
DC‑Transverter Ein DC‑Transverter wandelt Gleichspannung oder Signalfrequenzen auf andere Werte um, zum Beispiel um sie für Messgeräte nutzbar zu machen.
DEBUG TIMEKEEPING-Builds Spezielle Kernel-Versionen mit zusätzlichen Protokollen, die Zeitmessprobleme sichtbar machen sollen.
DEBUG_TIMEKEEPING Mit DEBUG_TIMEKEEPING kann man interne Zeitmessungen und mögliche Fehler im Kernel‑Zeitmanagement untersuchen.
DEBUG_TIMEKEEPING‑Felder Interne Datenfelder, die Entwicklern helfen, Zeitmess‑ und Synchronisationsfehler im Kernel genauer zu untersuchen.
Debug-Job Eine Aufgabe, die bewusst gestartet wird, um Fehler oder Probleme im Ablauf zu finden.
Debug-JSON Ein Debug-JSON ist eine Datei im JSON-Format, die detaillierte Fehlerinformationen oder Diagnosewerte enthält.
Decision-Engine Ein Programmteil, der eingehende Daten automatisch bewertet und daraus eine Entscheidung ableitet, ähnlich wie ein Schiedsrichter nach festen Regeln.
Decision-Margin Der Abstand zwischen gemessenem Wert und Umschaltgrenze, also wie viel Sicherheit bei einer Entscheidung bleibt.
Decision-Margin-Zone Ein Übergangsbereich, in dem Messwerte oder Signale knapp zwischen sicherem Ja und Nein liegen.
delta_cases.csv Eine CSV-Datei, die Unterschiede oder Änderungen zwischen zwei Datensätzen oder Testläufen speichert.
delta_summary Eine Zusammenfassung, die zeigt, wie sich Mess- oder Testergebnisse zwischen zwei Versionen verändert haben.
delta_summary.json Eine JSON-Datei, die die wichtigsten Unterschiede zwischen zwei Messungen oder Programmständen übersichtlich zusammenfasst.
Delta-Artefakte Delta-Artefakte sind Dateien, die nur die Änderungen zwischen zwei Versionen speichern, um Speicherplatz zu sparen.
Delta‑Histogramm Ein Diagramm, das zeigt, wie stark sich aufeinanderfolgende Messwerte voneinander unterscheiden, also ihre Änderungs‑Verteilung.
Determinismus-Check Ein Determinismus-Check prüft, ob ein Ablauf immer gleich reagiert oder ob er zufällige Schwankungen zeigt.
deterministische Gate-Regel Sie stellt sicher, dass eine Prüfung im Code-Testlauf immer das gleiche Ergebnis liefert, egal wann oder wo sie ausgeführt wird.
dew_bridge_night.csv dew_bridge_night.csv ist eine Datendatei, die zum Beispiel nächtliche Temperatur- oder Feuchtigkeitswerte in Tabellenform speichert.
DHT22-Sensor Der DHT22-Sensor misst Temperatur und Luftfeuchtigkeit und liefert digitale Daten, die sich leicht mit einem Mikrocontroller auslesen lassen.
Differentialspannung Differentialspannung ist der Spannungsunterschied zwischen zwei Punkten, unabhängig von ihrer Verbindung zur Masse.
Digitalthermometer (ISO-kalibriert) Ein ISO-kalibriertes Digitalthermometer zeigt Temperaturen sehr genau an, weil es nach festgelegten Standards überprüft wurde.
Dipolantenne Eine einfache Antenne mit zwei gleich langen Metallstäben, die besonders gut für viele Funkfrequenzen geeignet ist.
dmesg‑Dump Eine Ausgabe der Kernel‑Meldungen, meist zur Fehlersuche, ähnlich wie ein Logbuch des Systems.
do_clocksource_switch() Diese Funktion wechselt im Linux-Kernel die aktuelle Zeitquelle, etwa von einer Hardware‑Uhr zu einer anderen, zuverlässigeren Quelle.
Dopplereffekt Wenn sich Sender oder Empfänger bewegen, ändert sich die wahrgenommene Frequenz des Signals.
drift_report.json Hier werden Abweichungen zwischen erwarteten und aktuellen Systemwerten aufgeführt, etwa wenn eine Uhr langsam nachgeht.
drift_report.md Eine Markdown-Datei mit einer lesbaren Zusammenfassung von Zeitdrift-Ergebnissen für Berichte oder Dokumentationen.
drift_signature Kennzeichen, das zeigt, wie stark eine Uhr oder ein Signal über die Zeit von der Soll‑Zeit abweicht.
Drift-Alarm Ein Signal, das warnt, wenn eine Uhr oder Messung über die Zeit zu stark vom Sollwert abweicht.
Drift-Check Ein Vergleich, ob Messdaten oder Systemzeiten langsam von der erwarteten Linie abweichen.
Drift-Job Ein automatisch laufender Prozess, der regelmäßig nach Zeit- oder Messabweichungen sucht.
Driftkorrektur Eine Driftkorrektur gleicht kleine Abweichungen aus, die sich bei langen Messreihen oder Zeitmessungen ansammeln.
Drosselungs-Event Ein Drosselungs-Event tritt auf, wenn der Prozessor seine Leistung senkt, etwa wegen Hitze oder Stromspargrenzen.
dry-run-Modus Im dry-run-Modus wird ein Prozess getestet, ohne echte Änderungen vorzunehmen – wie eine Proberunde vor dem Start.
dT/dt dT/dt beschreibt, wie schnell sich die Temperatur über die Zeit verändert, also die Temperaturänderungsrate.

E
Begriffe mit E

Begriff Erklärung
eBPF Ein Linux-Feature, mit dem man Programme sicher im Kernel laufen lassen kann, z. B. für Netzwerkfilter oder Messungen.
eBPF-Instrumentierung Damit kann man im Linux-Kernel bestimmte Abläufe überwachen, ohne den Kernel selbst zu ändern, ähnlich wie eine eingebaute Messsonde.
eBPF-Lauf Ein eBPF-Lauf führt kleine Programme im Kernel aus, zum Beispiel zum Messen, Filtern oder Beobachten von Systemereignissen.
eBPF-Setup Das eBPF-Setup richtet kleine Kernel-Programme ein, die Messungen oder Analysen direkt im Kernel durchführen können.
eBPF-Timestamping eBPF-Timestamping misst Zeitpunkte direkt im Kernel, um Abläufe sehr genau zu protokollieren, ohne das System stark zu bremsen.
eBPF-Tracing Mit eBPF-Tracing kann man im Linux-Kernel Abläufe in Echtzeit beobachten, ohne das System stark zu verlangsamen.
eBPF‑Events Messpunkte im Kernel, deren Daten eBPF‑Programme abfangen und auswerten können, ohne den Kernel zu verändern.
eBPF‑Kette Eine Abfolge kleiner Programme im Linux-Kernel, die Daten überwachen oder filtern, z. B. für Netzwerk- oder Performance-Messungen.
eBPF‑Probe Ein kleiner Mess- oder Beobachtungspunkt im Kernel, mit dem sich Laufzeitdaten ohne Neustart des Systems sammeln lassen.
eBPF‑Probes Kleine Messpunkte im Kernel, die eBPF‑Programme ausführen, um Systemereignisse ohne großen Leistungsverlust zu beobachten.
eBPF/kprobe-Instrumentation Eine Technik, bei der kleine eBPF-Programme an Kernel-Funktionen gehängt werden, um deren Verhalten live zu messen oder zu protokollieren.
Edit‑Distance Die Edit‑Distance zeigt, wie viele Änderungen nötig sind, um eine Zeichenfolge in eine andere umzuwandeln, z. B. bei Textvergleichen.
Effektgrößen Effektgrößen geben an, wie stark sich zwei Messungen unterscheiden, etwa ob eine neue Methode wirklich einen spürbaren Vorteil bringt.
Einplatinencomputer Ein Einplatinencomputer ist ein kompletter Rechner auf einer Platine, z. B. Raspberry Pi oder BeagleBone.
Einstein@Home Einstein@Home nutzt freie Rechenzeit auf PCs, um Daten nach Signalen von Pulsaren oder Gravitationswellen zu durchsuchen.
Elektrochemisches Pad Ein elektrochemisches Pad misst Gase oder chemische Reaktionen über elektrische Spannungen, ähnlich wie ein kleiner Sensorchip.
elektromagnetische Welle Eine elektromagnetische Welle besteht aus gekoppelten elektrischen und magnetischen Feldern, wie bei Licht oder Funk.
Elektronik Elektronik befasst sich mit Stromkreisen, Bauteilen und Signalen, die elektrische Energie zur Informationsverarbeitung nutzen.
EM-Kopplung Unerwünschte Beeinflussung zwischen Stromkreisen durch elektromagnetische Felder, etwa wenn Kabel zu nah beieinander liegen.
EM-Traces EM-Traces sind aufgezeichnete Verläufe von elektromagnetischen Signalen, etwa um den Energieverbrauch oder Störquellen zu analysieren.
EM‑Probe‑Log Ein Messprotokoll, das elektromagnetische Störungen aufzeichnet, etwa zur Analyse von Taktsignalen oder Interferenzen.
EM‑Probe‑Logging EM‑Probe‑Logging misst elektromagnetische Signale von Schaltungen und speichert sie zur Analyse von Störquellen.
EM‑Sonde Eine Messsonde, mit der elektromagnetische Felder sichtbar gemacht oder gemessen werden, oft beim Entstören von Geräten.
EM‑Spacer Ein Abstandshalter aus elektrisch leitendem oder abschirmendem Material, der elektromagnetische Störungen verringert.
EM‑Summary‑Metriken Zusammenfassende Kennzahlen, die die elektromagnetische Leistung oder Störanfälligkeit eines Systems bewerten.
enqueue_task_fair enqueue_task_fair fügt eine Aufgabe in die Warteschlange des fairen Linux-Schedulers ein.
Enqueue-Punkt Der Enqueue-Punkt ist der Zeitpunkt, an dem ein Prozess in die Warteschlange des CPUs-Schedulers eingereiht wird.
entry/exit‑Probe Ein Punkt im Kernel, an dem man messen kann, wann eine Funktion startet und wann sie endet.
Erdungsschirmung Erdungsschirmung bedeutet, empfindliche Leitungen oder Gehäuse mit Masse zu verbinden, um elektrische Störungen abzuleiten.
Errorcode 105 – Serialport busy Fehlerhinweis, dass die serielle Schnittstelle gerade von einem anderen Programm belegt ist.
Eskalations-Policy Die Eskalations-Policy legt fest, was passiert, wenn ein Fehler nicht automatisch behoben werden kann – zum Beispiel wer benachrichtigt wird.
ESP32 Der ESP32 ist ein günstiger Mikrocontroller mit WLAN und Bluetooth, oft für Sensor- und IoT-Projekte verwendet.
Evaluator-Logik Der Teil eines Programms, der Daten oder Messwerte prüft und daraus ein Ergebnis oder eine Bewertung ableitet.
Event-Sequenz Eine Event-Sequenz beschreibt die zeitliche Reihenfolge von Ereignissen, etwa wann Interrupts oder Messpunkte auftreten.
EXIF EXIF-Daten sind Zusatzinformationen in Bilddateien, etwa zur Kameraeinstellung, Uhrzeit oder GPS-Position.
Exit‑Jitter Zeitliche Schwankung beim Verlassen einer Virtualisierungsschicht, was die Messgenauigkeit beeinflussen kann.
expected_artifact_path Der Dateipfad, an dem das System eine bestimmte Ausgabedatei erwartet.

F
Begriffe mit F

Begriff Erklärung
fail-fast fail-fast bedeutet, dass ein Prozess sofort abbricht, sobald ein Fehler erkannt wird, anstatt weiterzulaufen.
Failure‑Mode Die Art und Weise, wie ein System bei einem Defekt oder Ausfall reagiert oder zusammenbricht.
Failure‑Modes Verschiedene Arten, wie ein System oder Bauteil versagen kann, etwa durch Überhitzung oder Softwarefehler.
False-Positive Ein Ergebnis, das fälschlicherweise einen Fehler meldet, obwohl alles funktioniert.
Feuchte-/Temperatursensor Ein Feuchte-/Temperatursensor misst die Luftfeuchtigkeit und Temperatur, oft in Wetterstationen oder Raumüberwachungssystemen.
Feuchte-Drift Feuchte-Drift bezeichnet langsame Messabweichungen eines Feuchtesensors, die sich mit der Zeit oder Temperatur ändern.
Feuchtegradient Ein Feuchtegradient beschreibt, wie stark sich die Luftfeuchtigkeit zwischen zwei Punkten unterscheidet.
Feuchtesensor Ein Feuchtesensor misst die Luftfeuchtigkeit, etwa um das Raumklima oder Bodenfeuchte zu überwachen.
FFT Die FFT (Fast Fourier Transform) berechnet, aus welchen Einzelfrequenzen ein Signal besteht – wie ein genauer Frequenzscanner.
FFT_peak Der FFT_peak bezeichnet die höchste Amplitude im Frequenzbereich, also den stärksten Ton oder Signalanteil.
FFT‑Auflösung Die FFT‑Auflösung bestimmt, wie fein das Frequenzspektrum aufgeteilt wird – mehr Punkte zeigen kleinere Unterschiede besser.
field_tag Ein kurzer Name oder Marker, der ein bestimmtes Datenfeld in einer Messreihe eindeutig kennzeichnet.
first_tkread (first_tkread) Der erste Zeitmesswert, der nach einer Initialisierung oder einem Neustart ausgelesen wird.
Fixture Im Testumfeld ist das eine vorbereitete Umgebung oder Hardware‑Aufspannung, damit Messungen reproduzierbar sind.
Flachband Ein flaches, mehradriges Kabel, das mehrere Signalleitungen sauber nebeneinander führt.
Flakiness Bezeichnet unzuverlässige Tests, die mal bestehen und mal fehlschlagen, obwohl sich nichts geändert hat.
flaky_flag Ein Kennzeichen, das anzeigt, dass ein Test unzuverlässig ist, also manchmal fehlschlägt, obwohl eigentlich alles richtig funktioniert.
Flaky-Label Eine Markierung für unzuverlässige Tests oder Messreihen, die manchmal bestehen und manchmal scheitern.
Fligner-Test Der Fligner‑Test ist ein robuster Statistik‑Test, der prüft, ob verschiedene Gruppen unterschiedlich stark streuen.
Flip-Flop-Prüfung Ein Test, um sicherzustellen, dass ein Flip-Flop-Baustein korrekt zwischen seinen zwei Zuständen speichert und umschaltet.
Flip-Flop-Tabelle Eine Übersicht, die zeigt, wie sich ein digitales Flip-Flop je nach Eingängen verhält – praktisch für Logikschaltungen.
Float‑Bucket‑Ausgabe Die Float‑Bucket‑Ausgabe fasst Messwerte mit Kommazahlen in feste Bereiche zusammen, um übersichtliche Statistiken zu erzeugen.
Frame-Intervall Das Frame-Intervall beschreibt die Zeit zwischen zwei aufeinanderfolgenden Mess- oder Bildaufnahmen.
Frequenzbereich Der Bereich an Funkfrequenzen, den ein Gerät empfangen oder senden kann.
Frequenzfenster Ein Frequenzfenster ist ein begrenzter Frequenzbereich, in dem ein Signal analysiert oder gefiltert wird.
Frozen-Runs Das sind eingefrorene Testläufe, deren Ergebnisse später nicht mehr verändert werden dürfen.
Frozen-Setup Ein Zustand, in dem eine Konfiguration eingefroren ist, also keine weiteren Änderungen mehr erlaubt sind.
FS‑mtime Zeitstempel, der angibt, wann eine Datei im Dateisystem zuletzt geändert wurde.
Full-CI-Artefakt Ein Full-CI-Artefakt ist das Komplett-Ergebnis einer durchlaufenen CI-Pipeline, zum Beispiel ein fertiges Testpaket oder ein Kernel-Build.

G
Begriffe mit G

Begriff Erklärung
Gate v0.1 Eine frühe Version eines Kontroll- oder Freigabepunktes, der bestimmt, ob ein Prozess im System weiterläuft oder gestoppt wird.
gate_result.json Eine Ergebnisdatei im JSON‑Format, in der steht, ob eine Freigabeprüfung bestanden oder nicht bestanden wurde.
Gate-Decisions Entscheidungen, wann ein Signal durchgelassen oder blockiert wird, oft in Mess- oder Zeitsteuerungen eingesetzt.
Gate-Outputs Signale von Logik-Gattern oder Softwarefiltern, die bestimmen, ob ein Ergebnis weitergegeben wird.
Gate-PASS/WARN Ein Prüfstatus, der anzeigt, ob ein Signal oder Testdurchlauf die Kriterien bestanden (PASS) oder teilweise abweicht (WARN).
Gate-Prototyp v0 Eine frühe Testversion einer Logikschaltung („Gate“), die grundlegende Funktionen prüft, bevor das finale Design steht.
Gate‑V1 Eine frühe Version einer Software‑Schranke, die entscheidet, ob neue Daten oder Code freigegeben werden dürfen.
Germaniumdetektor 1N34A Der 1N34A ist eine alte Germanium-Diode, die kleine Hochfrequenzsignale gleichrichtet, etwa in Detektorradios.
GNSS‑Punkt Ein geografischer Standort, der durch Signale mehrerer Navigationssatelliten (GPS, Galileo usw.) genau bestimmt wurde.
Governor Regler im System, der bestimmt, wie stark die CPU‑Frequenz oder Energieeinsparung an aktuelle Last angepasst wird.
Governor‑Effekt Der Governor‑Effekt beschreibt, wie stark der Linux‑Energiesparmodus die Prozessorgeschwindigkeit automatisch anpasst, um Strom zu sparen.
Governor‑Setups Einstellungen der CPU‑Taktsteuerung, etwa ob mehr Leistung oder geringerer Stromverbrauch bevorzugt wird.
Governor‑Split Eine Änderung am Kernel, bei der die Steuerlogik des CPU‑Leistungsgouverneurs in getrennte Teile aufgeteilt wird, um flexibler zu sein.
Governor‑Wechsel Der Wechsel des CPU‑Reglers im Kernel, der das Verhältnis zwischen Leistung und Stromverbrauch steuert.
GPS GPS ist ein Satellitensystem, das genaue Positionen und Zeitinformationen auf der Erde bereitstellt, z. B. für Navigation oder Synchronisation.
GPS-Note Eine GPS-Note ist eine gespeicherte Notiz mit Standortkoordinaten, z.B. zur Markierung eines Messpunkts.
GPS‑1PPS Ein Signal, das jede Sekunde einen kurzen Impuls gibt, damit Geräte ihre Uhr genau mit GPS synchronisieren können.
GPS‑Modul Ein kleiner Empfänger, der Signale von GPS‑Satelliten auswertet und daraus Ort und Zeit bestimmt.
GPS‑Montagen GPS‑Montagen bezeichnen den Aufbau und die Justierung von GPS‑Antennen oder Empfängern für genaue Positionsmessungen.
GPS/1PPS‑Sync Ein GPS/1PPS‑Signal liefert jede Sekunde einen exakten Impuls, um Computeruhren präzise zu synchronisieren.
GQRX Ein kostenloses Programm, mit dem man Funkfrequenzen live abhören und das Spektrum anschauen kann.
grace_window Die grace_window ist ein kurzer Zeitraum, in dem verspätete Daten noch akzeptiert werden, bevor sie als ungültig gelten.
Grace‑Parameter Ein Wert, der angibt, wie viel Toleranz oder Zeitreserve ein System vor einem Fehler noch akzeptiert.
grid_results.csv Eine Datei mit Messergebnissen in Tabellenform, meist aus einer automatischen Testreihe oder Simulation exportiert.
Grid-Runner Ein Werkzeug, das viele Testläufe mit verschiedenen Einstellungen nacheinander ausführt, oft zur Parameteroptimierung.

H
Begriffe mit H

Begriff Erklärung
Hanning‑Window Ein Hanning‑Window ist eine mathematische Gewichtung, die bei der FFT Randstörungen im Signal glättet.
harmonic_band Ein harmonic_band ist der Bereich von Frequenzen, in dem sich harmonische Obertöne eines Grundtons befinden.
Harmonics Oberwellen sind Vielfache der Grundfrequenz, die z. B. bei Sendern oder Verstärkern unerwünscht mitgesendet werden können.
Health‑Signal Ein Statuswert, der zeigt, ob ein Gerät oder Prozess ordnungsgemäß funktioniert oder Wartung braucht.
Heisenbugs Fehler, die beim Beobachten verschwinden oder sich ändern – benannt nach dem Heisenberg-Effekt aus der Physik.
Heizimpulsgeber Ein Heizimpulsgeber schickt kurze, steuerbare Wärmestoße an ein Bauteil, etwa zum Testen von Temperatursensoren.
HF‑Amplitude Gibt an, wie stark das Hochfrequenzsignal schwingt, also die Höhe seiner Spannungsspitzen.
HF‑Entkopplung Unterdrückt hochfrequente Störungen in elektronischen Schaltungen, meist mit Kondensatoren nahe der Stromversorgung.
HF‑Kopplung Verbindet Hochfrequenzsignale zwischen Schaltungen, oft über Kondensatoren, damit kein Gleichstrom durchkommt.
HF‑Peaks Hochfrequenz-Spitzen im Messsignal, die auf Störungen oder besondere Ereignisse hinweisen können.
HF‑Spitzen HF‑Spitzen sind kurzzeitige Hochfrequenz‑Störungen, die Signale oder Messungen beeinträchtigen können.
HF/EMV‑Schnellscan Ein schneller Test zur Kontrolle hochfrequenter Störungen und elektromagnetischer Verträglichkeit von Geräten oder Schaltungen.
Histogramm-Testaufnahme Eine Histogramm-Testaufnahme zeigt, wie Helligkeitswerte oder Messdaten verteilt sind, um Sensorverhalten zu prüfen.
Histogramm‑Shape Beschreibt die Form eines Histogramms, also wie sich Messwerte über verschiedene Bereiche verteilen.
hochohmiger Kopfhörer Ein hochohmiger Kopfhörer braucht weniger Strom, aber mehr Spannung, und belastet damit die Signalquelle kaum.
hochohmiges Multimeter Ein hochohmiges Multimeter belastet die Messschaltung kaum, weil es nur sehr wenig Strom zieht.
Holdover-Konfiguration Einstellungen, mit denen festgelegt wird, wie ein Gerät seine Zeit hält, wenn kein GPS- oder Netzwerkabgleich mehr möglich ist.
Holdover‑Vergleich Beim Holdover‑Vergleich prüft man, wie stabil ein Zeitgeber läuft, wenn seine GPS‑Referenz kurzzeitig fehlt.
host_idle‑Toggle Ein Signal oder Marker, der anzeigt, wann der Host‑Prozessor Leerlauf betritt oder wieder aktiv wird.
HPET‑Abgleich Der HPET‑Abgleich vergleicht die hochauflösende Hardware‑Uhr mit anderen Zeitquellen, um Unterschiede zu erkennen.
hrtimer_expire Signalisiert, dass ein hochauflösender Timer im Kernel abgelaufen ist und seine Aktion ausführt.
hrtimer‑Events Sehr präzise Timer‑Ereignisse im Kernel, die Aktionen mit Mikrosekunden‑Genauigkeit auslösen können.
HW-Holdover-Regressionsmatrix Eine Berechnungstabelle, die beschreibt, wie sich eine Hardware-Uhr im Holdover-Betrieb über die Zeit driftet.
hydrophobe Membran Eine hydrophobe Membran lässt Luft und Dampf durch, aber kein flüssiges Wasser – ideal zum Schutz empfindlicher Sensoren.
Hydrophon‑Test Ein Hydrophon‑Test prüft, ob ein Unterwassermikrofon korrekt arbeitet und Signale sauber erfasst.

I
Begriffe mit I

Begriff Erklärung
I/O I/O steht für Eingabe und Ausgabe und beschreibt, wie Computer Daten mit Geräten wie Festplatten oder Netzwerken austauschen.
ID‑Kohärenzmetrik Misst, ob Identifikationsnummern über Systeme hinweg konsistent verwendet werden, also keine Doppelungen oder Sprünge haben.
id/baseline_recalc id/baseline_recalc kennzeichnet eine Neuberechnung der Referenzwerte für eine bestimmte Mess- oder Prozess-ID.
Index-Visible Zeigt an, ob ein Datensatz oder Eintrag über einen Index gerade sichtbar oder verborgen ist.
Instrumentation-Paket Ein Instrumentation-Paket enthält Hilfsmittel, um Programme oder Kernelteile gezielt zu messen und ihr Verhalten sichtbar zu machen.
Integer‑Bucket‑Fix Eine Korrektur im Code, die Fehler beim Einordnen von Messwerten in feste Zahlenbereiche behebt.
Integer‑Buckets Integer‑Buckets teilen Zahlenwerte in feste Ganzzahl‑Bereiche ein, um etwa Messwerte zu zählen oder zu gruppieren.
intel_idle.max_cstate=1 Ein Kernel-Parameter, der tiefe Energiesparzustände bei Intel‑CPUs abschaltet, um gleichmäßigere Messwerte zu bekommen.
Inverter Ein Inverter wandelt Gleichstrom in Wechselstrom um, wie etwa bei Solaranlagen oder unterbrechungsfreien Stromversorgungen.
IQ‑Datensatz Ein IQ‑Datensatz enthält zwei Signalkomponenten (In‑Phase und Quadratur), die zusammen alle Informationen einer Funkwelle beschreiben.
IQR‑Filter Ein IQR‑Filter entfernt Ausreißer aus Messdaten, indem er Werte außerhalb des mittleren Bereichs verwirft.
IRQ-/IPI‑Pfad Der Weg, den Interrupts oder Nachrichten zwischen CPU-Kernen im Kernel nehmen, um Ereignisse zu melden.
IRQ‑Signale Hardware‑Signale, die den Prozessor unterbrechen, damit er sofort auf ein Gerät oder Ereignis reagieren kann.
irq:irq_handler_entry/exit Protokolliert den Start und das Ende einer Interrupt‑Behandlung, also wann Hardware den Prozessor kurz unterbricht.
IRQ/Softirq/Preempt Begriffe aus dem Kernel: IRQs sind Hardware‑Interrupts, Softirqs softwaregesteuerte Unterbrechungen, und Preempt bedeutet vorzeitiges Unterbrechen eines Tasks.
ISM‑Bänder Frequenzbereiche, die für Industrie, Wissenschaft und Hobbyfunk frei nutzbar sind, etwa 433 MHz oder 2,4 GHz.

J
Begriffe mit J

Begriff Erklärung
JSON-Summary Eine Zusammenfassung von Ergebnissen im JSON-Format, leicht maschinell weiterverarbeitbar.
JSON‑Boot‑Logger Speichert Startmeldungen des Systems als JSON‑Datei, damit man sie später leicht automatisch auswerten kann.
JSONL Dateiformat, bei dem jede Zeile ein einzelnes JSON-Objekt enthält – praktisch für große Datenmengen.
JSONL/CSV Zwei einfache Dateiformate, um Daten zeilenweise oder tabellarisch zu speichern – praktisch zum Auswerten mit Scripts oder Tabellenkalkulation.
Jump‑Flags Jump‑Flags sind Markierungen, die in Programmen angeben, ob ein Sprungbefehl ausgeführt werden soll oder nicht.

K
Begriffe mit K

Begriff Erklärung
k-of-6 Subsets Mathematische Teilmengen, bei denen k Elemente aus insgesamt 6 ausgewählt werden, nützlich für Statistik oder Kombinatorik.
k-of-n-Aggregation Ein Verfahren, das ein Ergebnis bestimmt, wenn mindestens k von n Messwerten eine Bedingung erfüllen – wie Mehrheitsabstimmung.
kapazitive Kopplung an Masse Dabei fließt ein winziger Wechselstrom über die elektrische Kapazität zwischen einem Signal und der Masseleitung.
Kernel-Traces Aufzeichnungen der internen Abläufe im Linux-Kernel, hilfreich zur Fehlersuche oder Leistungsanalyse.
Kernel‑Build Der Vorgang, bei dem aus dem Quellcode des Linux‑Kernels eine lauffähige Binärdatei erstellt wird.
Kernel‑Cmdline Das ist die Befehlszeile, mit der der Linux‑Kernel beim Start spezielle Optionen und Parameter erhält.
Kernel‑Hooks Kernel‑Hooks sind definierte Punkte, an denen man eigenes Codeverhalten in Kernel‑Prozesse einhängen kann.
Kernel‑Optionen Einstellungen, mit denen man beim Kernelstart bestimmte Funktionen aktiviert oder abschaltet, ähnlich wie Schalter im BIOS.
Kernel‑Probes Messpunkte im Kernel‑Code, um Funktionen in Echtzeit zu beobachten, ohne das System stark zu beeinflussen.
Kernel‑Timestamps Kernel‑Timestamps sind genaue Zeitmarken, die der Linux‑Kernel für Ereignisse wie Interrupts oder Log‑Einträge setzt.
Kernel‑Timing Das beschreibt, wie der Linux‑Kernel Zeit misst und Prozesse exakt synchron hält.
Kernel‑Trace Eine Aufzeichnung interner Kernel‑Ereignisse, die zeigt, wann und wie bestimmte Funktionen ablaufen.
Kernel‑Tracepoint clocksource_switch Dieser Tracepoint zeigt an, wann der Kernel seine Zeitquelle wechselt und ermöglicht genaue Analysen des Timings.
Kernel/VM-Settings Einstellungen im Linux-Kernel, die steuern, wie Arbeitsspeicher und virtuelle Maschinen miteinander umgehen.
Kernelflags Kernelflags sind Startoptionen, mit denen man das Verhalten des Linux‑Kernels beim Booten anpassen kann, etwa für Treiber oder Debug‑Funktionen.
Kernmetrik Eine Kernmetrik ist die wichtigste Messgröße, an der sich die Leistung oder Genauigkeit eines Systems hauptsächlich beurteilen lässt.
Kleinspannungen Kleinspannungen sind Spannungen im niedrigen Bereich, meist unter 50 Volt, wie sie bei Mikrocontrollern oder Batteriebetrieb vorkommen.
Kondensator Ein Kondensator speichert elektrische Ladung kurzzeitig, zum Beispiel um Spannungsschwankungen zu glätten oder Signale zu filtern.
Konfidenzintervall Ein Bereich, der zeigt, zwischen welchen Werten ein gemessener Durchschnitt mit hoher Wahrscheinlichkeit liegt.
Konstanten-Shift Eine gleichmäßige Verschiebung aller Werte oder Messungen um einen festen Betrag, etwa bei einer Kalibrierabweichung.
Kontaktinstabilität durch Frostwiderstand Kälte kann Kontakte zusammenziehen und ihren Widerstand schwanken lassen, was zu unzuverlässigen Verbindungen führt.
Kprobe Ein Werkzeug, um gezielt Code‑Stellen im Kernel zu überwachen oder Messpunkte einzufügen, ohne ihn neu zu kompilieren.
kprobe‑Baseline Eine kprobe‑Baseline ist eine Grundmessung, um spätere Änderungen im Kernel‑Verhalten vergleichen zu können.
kprobe‑Messung Eine Methode, mit der man im laufenden Kernel kontrolliert Messpunkte setzen kann, ohne Neustart.
kprobe‑Messungen Kprobes sind Werkzeuge im Kernel, um gezielt Funktionen zu beobachten und Messungen direkt beim Aufruf zu machen.
kprobe/try_to_wake_up Eine eingehängte Messstelle am Kernel‑Funktionspunkt, an dem Aufgaben aufgeweckt werden.
kprobe/ttwu_do_wakeup Diese Kprobe beobachtet den Moment, in dem der Kernel tatsächlich den Aufwachvorgang einer Aufgabe ausführt.
ktime_get ktime_get gibt die aktuelle präzise Kernel-Zeit zurück, oft für Latenz- oder Synchronisationsmessungen.
ktime_get_ns Die Funktion ktime_get_ns gibt die aktuelle Kernel‑Zeit in Nanosekunden zurück, sehr nützlich für genaue Zeitmessungen.
ktime_get*-Pfad Damit sind verschiedene Kernel-Funktionen gemeint, die aktuelle Zeitwerte ausgeben, etwa für Logs oder Zeitmessungen.
ktime_ns Steht im Linux-Kernel für eine Zeitangabe in Nanosekunden, die sehr genaue Zeitmessungen erlaubt.
Kupferdraht-Spule Eine Kupferdraht-Spule ist aufgewickelter Draht, der ein Magnetfeld erzeugt, wenn Strom hindurchfließt.
KVM KVM ist eine Virtualisierungslösung im Linux‑Kernel, die mehrere virtuelle Computer gleichzeitig auf einem Rechner laufen lässt.
kvm_entry Dieser Begriff beschreibt den Moment, in dem ein Linux‑System in die virtuelle Maschine (KVM) wechselt, um dort Code auszuführen.
kvm_entry/kvm_exit Markiert im Kernel den Beginn und das Ende einer Ausführung in einer virtuellen Maschine unter KVM.
KVM‑Settings Konfigurationseinstellungen für die Kernel‑basierte Virtualisierung (KVM), z. B. CPU‑Zuweisungen oder Hardware‑Optionen.

L
Begriffe mit L

Begriff Erklärung
Langzeitmodus Im Langzeitmodus werden Daten oder Belichtungen über einen längeren Zeitraum erfasst, etwa für Zeitraffer oder Messreihen.
Laser-Array Ein Laser-Array ist eine Anordnung mehrerer kleiner Laserdioden, die gemeinsam stärkeres oder gleichmäßigeres Licht erzeugen.
Laser-Klasse 1M Laser der Klasse 1M sind bei normaler Verwendung ungefährlich, können aber riskant sein, wenn man sie optisch bündelt oder vergrößert.
Laserprojektor Ein Laserprojektor nutzt starke Lichtstrahlen, um Bilder oder Linien auf eine Fläche zu zeichnen, oft mit sehr hoher Präzision.
Latencysignatur Eine Latencysignatur ist ein charakteristisches Muster, das Verzögerungen oder Reaktionszeiten sichtbar macht.
Latenzverteilung Zeigt, wie oft verschiedene Antwort- oder Verzögerungszeiten in einem System vorkommen.
Leave-One-Out Leave-One-Out ist eine Methode, bei der man jeweils einen Messwert weglässt, um zu prüfen, wie stabil ein Ergebnis ist.
LED-Stroboskop Ein LED-Stroboskop erzeugt kurze Lichtblitze, um schnelle Bewegungen sichtbar zu machen oder Drehzahlen zu messen.
Levene-Test Der Levene-Test prüft, ob mehrere Datengruppen ähnliche Streuungen (Varianzen) haben, bevor man weitere Vergleiche macht.
Levenshtein Die Levenshtein‑Distanz zählt minimale Einfüge‑, Lösch‑ oder Ersetz‑Schritte, um ein Wort in ein anderes zu überführen.
LIGO_Archive_Ref02.csv LIGO_Archive_Ref02.csv ist vermutlich eine Datendatei mit Messwerten des LIGO-Gravitationswellenobservatoriums im CSV-Format.
Linux-Kernel Der Linux-Kernel ist das Herz des Betriebssystems, das Hardware steuert und Programme mit Ressourcen wie Speicher und Prozessorzeit versorgt.
Live‑Spektrogramm Eine farbige Anzeige, die zeigt, wie sich Signalstärke und Frequenz eines Funksignals im Laufe der Zeit verändern.
LNB-Temperatur Die Temperatur des Empfangskopfes einer Satellitenschüssel, die den Rauschpegel beeinflusst.
Load1 Load1 zeigt an, wie viele Aufgaben im Durchschnitt in der letzten Minute auf die CPU gewartet haben oder aktiv liefen.
log_Notes.txt Die Datei log_Notes.txt enthält Beobachtungen oder Kommentare zu Messungen, meist als einfache Textnotizen.
Log-Screen Ein Log-Screen zeigt in Echtzeit Systemmeldungen oder Messdaten an, ähnlich wie ein Konsolenfenster.
Log-Skript Ein Log-Skript ist ein kleines Programm, das Messdaten oder Systemereignisse automatisch in einer Datei speichert.
Logbook-Format Ein festgelegtes Format, in dem Mess- oder Ereignisdaten wie in einem digitalen Logbuch gespeichert werden.
Logfile Eine Datei, in der Programme automatisch Meldungen, Ereignisse und Messdaten speichern.
Logfile-App (CSV-Export) Eine Logfile-App mit CSV-Export speichert Messdaten so, dass sie leicht in Tabellenprogramme importiert werden können.
Logger Ein Logger zeichnet Messwerte über längere Zeit auf, zum Beispiel Temperatur, Spannung oder Position.
Logger-App Eine Logger-App sammelt und speichert Messdaten, zum Beispiel Temperaturverläufe oder GPS-Positionen, zur späteren Auswertung.
Logger-Skript Ein Programm, das automatisch Messdaten von Sensoren erfasst und in Dateien speichert.
Lograte Die Lograte gibt an, wie oft ein Logger Messwerte pro Sekunde oder Minute speichert.
Luftionen Luftionen sind elektrisch geladene Teilchen in der Luft, die durch Reibung, Strahlung oder elektrische Felder entstehen.

M
Begriffe mit M

Begriff Erklärung
Mann-Whitney-U-Test Ein statistischer Test, der prüft, ob zwei unabhängige Datengruppen unterschiedlich verteilt sind, ohne Normalverteilung anzunehmen.
Mann‑Whitney‑Test Ein Statistik‑Test, der prüft, ob zwei Gruppen unterschiedlicher Daten signifikant verschiedene Verteilungen haben.
Margin-Zone Der Bereich nahe an der Grenzlinie zwischen ‚noch erlaubt‘ und ‚schon fehlerhaft‘, etwa bei Messungen oder Toleranzen.
MATLAB‑Bridge Die MATLAB‑Bridge ist eine Software‑Schnittstelle, um Daten zwischen einem Programm und MATLAB auszutauschen.
mechanisch induzierte Spannung Wird Metall gebogen oder gedrückt, können sich Ladungen verschieben und eine kleine Spannung entstehen lassen.
median_bandpower median_bandpower ist der mittlere Energieanteil eines Signals in einem bestimmten Frequenzbereich.
Median‑Amplitude Das ist der mittlere Wert der Signalstärke, bei dem die Hälfte aller Messpunkte darüber und die andere darunter liegt.
Median‑Check Der Median‑Check prüft, ob Messwerte um den mittleren Wert liegen, um Ausreißer leicht zu entdecken.
Memory-Controller Ein Memory-Controller steuert, wie Daten zwischen Prozessor und Arbeitsspeicher gelesen oder geschrieben werden.
mess_log.jsonl Protokolldatei im JSON‑Lines‑Format, die Messwerte zeilenweise speichert und leicht zeilenweise auswertbar ist.
Messtechnik Messtechnik beschäftigt sich mit dem Erfassen, Umwandeln und Auswerten physikalischer Größen wie Spannung oder Temperatur.
Metall-Grafit-Übergang Der Metall-Grafit-Übergang beschreibt die Kontaktstelle, an der Elektronen von Metall in leitenden Grafit übergehen.
metrics-Block Ein Abschnitt mit Messwerten oder Leistungsdaten, etwa zur Bewertung eines Algorithmus oder eines Systems.
Micro-Benchmark-Log Eine Aufzeichnung der Ergebnisse vieler kurzer Leistungstests, etwa um die Geschwindigkeit einzelner Funktionen zu prüfen.
Micro‑Benchmark Ein sehr kleiner Leistungstest, der nur eine einzelne Funktion oder Komponente misst, zum Beispiel wie schnell ein bestimmter Codeabschnitt läuft.
Migration- und Noise-Tails Migration- und Noise-Tails beschreiben Abweichungen oder Ausreißer in Messdaten, etwa durch Signalwechsel oder elektronisches Rauschen.
Migration‑Bild Zeigt, welcher Prozesskern gerade Aufgaben übernimmt oder abgibt – quasi ein Schnappschuss beim Wechsel von Threads zwischen CPUs.
migration‑nahe Top‑Spikes Besonders auffällige Leistungsspitzen, die direkt im Zusammenhang mit Task‑Migrationen zwischen CPU‑Kernen auftreten.
Migration/Preemption Bezeichnet das Verschieben von Prozessen zwischen CPU-Kernen und das kurzzeitige Unterbrechen laufender Aufgaben.
Mikro-Echo Mikro-Echo bezeichnet winzige Signalrückwürfe, die bei schnellen Messungen oder Funkverbindungen störend wirken können.
Mikrocontroller Ein Mikrocontroller ist ein kleiner Computerchip, der Sensoren, Motoren oder Anzeigen direkt steuern kann.
Mikrocontroller-Bootvorgang Beim Mikrocontroller-Bootvorgang startet der Chip, lädt die Firmware und initialisiert alle angeschlossenen Geräte.
Mikroklima-Logger Ein Mikroklima-Logger misst und speichert Wetterdaten wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit in einem kleinen Umgebungsbereich, etwa im Garten oder Gewächshaus.
Mini-CI-Job Ein kleiner automatischer Testdurchlauf, der Kernfunktionen prüft, bevor der komplette CI‑Prozess gestartet wird.
Mini‑Bootstrap Ein kleiner Startcode, der nur das Nötigste initialisiert, bevor das eigentliche System hochfährt.
Mini‑CI Eine Mini‑CI ist ein vereinfachtes System, das Codeänderungen automatisch baut und testet, ähnlich wie eine große Continuous‑Integration‑Plattform.
Mini‑Runbook Eine kurze Anleitung mit den wichtigsten Schritten, um ein Systemproblem zu verstehen oder zu lösen.
Minilogger Ein Minilogger ist ein sehr kleiner Datenlogger, der Messwerte autonom aufzeichnet und später ausgelesen werden kann.
Mischfenster Ein Zeitraum, in dem alte und neue Messdaten gleichzeitig berücksichtigt werden, ähnlich einem gleitenden Mittelwert.
Mischfenster (p95/p99) Das Mischfenster zeigt, wie sich die höchsten 5 % oder 1 % der Messwerte verhalten, also seltene, extreme Zeiten.
mischfenster_p95 Ein statistischer Wert, der angibt, wie groß 95 % der Schwankungen in einem gemessenen Zeitfenster sind.
Mischfenster-Dauer Die Zeitspanne, in der Daten aus mehreren Quellen gemischt oder gemittelt werden, zum Beispiel bei GPS-Zeitkorrekturen.
Mittelpegel Der durchschnittliche Signalpegel über einen bestimmten Zeitraum.
mixed_snapshot_signature Eine gemischte Kennung aus mehreren Zeit‑ oder Signal‑Messmomenten, nützlich zur Analyse von Synchronisationsfehlern.
mixed_snapshot_signature_count Zählt, wie oft bei Messungen unterschiedliche Zeit‑ oder Signal‑Signaturen gemischt auftreten.
Mixed‑Snapshot‑Fenster Ein Zeitraum, in dem mehrere Messquellen gleichzeitig betrachtet werden, um konsistente Werte auszuwerten.
Mixed‑Snapshots Kombinierte Momentaufnahmen aus verschiedenen Quellen oder Zeitpunkten, oft für Vergleichsmessungen genutzt.
Moving Average Ein gleitender Mittelwert, der Messwerte glättet, indem er jeweils mehrere Werte zu einem Durchschnitt zusammenfasst.
MR‑Branch Ein MR‑Branch ist ein Code‑Zweig, in dem Änderungen gesammelt werden, bevor sie über einen Merge Request überprüft und zusammengeführt werden.
MS/s MS/s bedeutet Megasamples pro Sekunde – also Millionen Abtastungen pro Sekunde, ein Maß für die Geschwindigkeit des Digitalisierens.
Mult‑Parameter Der Mult‑Parameter ist ein Multiplikationsfaktor, mit dem der Kernel Rohzeitwerte in Nanosekunden oder Sekunden umrechnet.
mult/shift-publish Beim mult/shift-publish werden Multiplikations- und Verschiebungswerte für Zeitumrechnungen an andere Kernel-Komponenten weitergegeben.
mult/shift-Publish-Order-Probes Diese Probes prüfen, ob Änderungen an mult/shift-Werten in der richtigen Reihenfolge veröffentlicht werden, um Zeitfehler zu vermeiden.
mult/shift-Schreibstellen mult/shift-Schreibstellen sind Speicherorte, an denen Faktoren für Zeitumrechnungen (Multiplikation/Shift) im Kernel geändert werden.
mult/shift‑Publish‑Stellen Bereiche im Kernel‑Code, wo Multiplikations‑ und Schiebe‑Faktoren für Zeitberechnungen veröffentlicht oder aktualisiert werden.
mult/shift/clocksource_id Diese Werte beschreiben, wie eine Clocksource im Kernel Zeit umrechnet, z. B. durch Multiplikation oder Bit‑Verschiebung.
mult↔nsec_base Eine Umrechnungsbasis im Kernel, die Taktzyklen in Nanosekunden umwandelt, damit Zeiten exakt dargestellt werden können.
Multimeter mit mV-Bereich Ein Multimeter mit mV-Bereich misst sehr kleine Spannungen genau, etwa beim Prüfen von Sensoren oder Dioden.
Multipath Wenn ein Funksignal durch Reflexionen an Gebäuden mehrmals ankommt und dadurch das Messergebnis verfälscht.

N
Begriffe mit N

Begriff Erklärung
Nanosekunden‑Timestamps Zeitstempel mit Nanosekunden‑Genauigkeit, nützlich für präzise Messungen z. B. bei Latenz‑Analysen.
new_value_hash Ein Hashwert, der aus einem neuen Datenwert berechnet wird, um Änderungen schnell zu erkennen.
Nightly‑Job Ein Nightly‑Job läuft automatisch einmal pro Nacht, um aktuelle Builds oder Tests durchzuführen.
NiMH-Spule Eine NiMH-Spule ist eine Spule in Verbindung mit einem Nickel-Metallhydrid-Akku, oft zur Energiepufferung oder zum Laden genutzt.
nohz_full Ein Linux‑Kernel‑Modus, der überflüssige Timer‑Interrupts für bestimmte CPU‑Kerne abschaltet, um genaue Messungen oder Echtzeit‑Tasks zu ermöglichen.
Noise Floor Das Grundrauschen, also der niedrigste sichtbare Pegel im Spektrum, unter den keine echten Signale mehr erkennbar sind.
non‑Normalverteilungen Non‑Normalverteilungen sind Datensätze, die keine Glockenform wie bei der Normalverteilung haben, zum Beispiel stark schiefe Werte.
normalize line_endings normalize line_endings sorgt dafür, dass Textdateien überall die gleiche Art von Zeilenumbrüchen haben, egal ob Windows oder Linux.
nsec_base Basiswert in Nanosekunden, der als Startpunkt für Zeitberechnungen oder Offsets dient.
nsec_base_write Schreibt Nanosekunden-genaue Zeitwerte in eine Basisvariable, etwa zur hochpräzisen Synchronisation.
NTC-Sensor Ein NTC-Sensor ist ein Temperaturfühler, dessen elektrischer Widerstand bei steigender Temperatur sinkt.
ntp_tick_adjust (ntp_tick_adjust) Passt die Taktfrequenz minimal an, um Systemzeit mithilfe eines NTP-Servers präzise zu halten.
NY107‑Switches Kleine elektronische Schalter, oft in Mess- oder Steuerplatinen verwendet, um Signale oder Stromflüsse gezielt umzuleiten.

O
Begriffe mit O

Begriff Erklärung
Off-by-3 Ein typischer Zählfehler, bei dem zum Beispiel eine Schleife drei Elemente zu früh oder zu spät endet.
Offline-Replay Beim Offline-Replay werden aufgezeichnete Daten später erneut abgespielt, um Abläufe oder Fehler nachträglich zu analysieren.
Open‑Loop‑Liste Eine Sammlung offener Regelkreise, bei denen das System keine Rückmeldung erhält, etwa bei einfacher Signalweitergabe.
optisches Partikelzählmodul Ein optisches Partikelzählmodul erkennt und zählt kleinste Staub- oder Schmutzteilchen in der Luft mit Hilfe von Lichtstreuung.
Oszi‑Display Das Oszi‑Display zeigt Spannungsverläufe als Kurve über die Zeit, ähnlich wie ein digitales Fenster in elektrische Signale.
OSZI‑Matrix Die OSZI‑Matrix ist eine Datensammlung vieler Oszilloskop‑Messpunkte, meist als Zahlenraster gespeichert.
OSZI‑Trace Aufzeichnung eines Signalverlaufs, wie sie ein Oszilloskop anzeigt, meist als Spannungsverlauf über die Zeit.
Oszilloskop Ein Oszilloskop zeigt elektrische Spannungen als Kurven über der Zeit, damit man Signalverläufe sichtbar machen kann.
Outlier‑Rate Der Anteil an Messwerten, die deutlich vom Rest abweichen – also Ausreißer im Datensatz.
Output-File Datei, in die ein Programm seine Ergebnisse oder Messwerte schreibt.
Overlap Overlap beschreibt, wie stark sich Messabschnitte bei einer Analyse überlappen, um flüssigere Ergebnisse zu erhalten.

P
Begriffe mit P

Begriff Erklärung
p50/p95/max Statistische Kennzahlen: Durchschnittlicher Wert (p50), hoher Grenzwert (p95) und absoluter Spitzenwert (max).
p95 Der Wert, unter dem 95 % aller gemessenen Datenpunkte liegen – oft genutzt, um Ausreißer zu erkennen.
p95-Tails Die langsamsten 5 % einer Messreihe, zum Beispiel die längsten Antwortzeiten aus einer Statistik.
p95-Verteilungen Zeigt den Wert, unterhalb dessen 95 % aller Messungen liegen, nützlich zur Auswertung von Latenzen oder Laufzeiten.
P95‑Schwelle Messwert, den 95 % aller Datenpunkte nicht überschreiten, oft genutzt zur Leistungsbewertung.
p95/p99 p95 und p99 stehen für die 95. und 99. Perzentile, also Werte, unter denen 95 % bzw. 99 % der Messungen liegen.
p99 Abkürzung für das 99. Perzentil; zeigt den Wert, unter dem 99 % aller gemessenen Datenpunkte liegen.
P99-Ebene Die P99-Ebene zeigt, wie langsam die schlechtesten 1 % der Messwerte sind, also wie gut das System auch unter Last reagiert.
P99‑Delta Der Unterschied zwischen dem 99‑Prozent‑Perzentil zweier Messreihen, also wie stark die langsamen 1 % sich verändert haben.
p99‑Metrik Ein Messwert, der zeigt, dass 99 % aller Messungen darunter liegen – nützlich für Zeit- oder Leistungsanalysen.
P99‑Spike‑Cluster Gruppe von Spitzenwerten, die oberhalb des 99. Perzentils liegen und auf seltene, aber starke Ausreißer hinweisen.
Parabolantenne Eine Schüsselantenne, die Funksignale bündelt, um schwache Quellen besser zu empfangen.
Parameter-Log Eine Datei oder Liste, die verschiedene Einstellwerte und Messparameter automatisch mitprotokolliert.
Parameter‑Grid‑Runs Systematische Testläufe mit verschiedenen Parameter‑Kombinationen, um optimale Einstellungen zu finden.
Parametermix Kombination verschiedener Einstellwerte, die zusammen das Verhalten eines Mess‑ oder Zeitmoduls bestimmen.
Pareto-Front Eine Menge optimaler Lösungen, bei denen keine Verbesserung einer Eigenschaft ohne Verschlechterung einer anderen möglich ist.
parse_error Ein Fehler, der entsteht, wenn ein Programm eine Datei oder Eingabe nicht richtig lesen oder verstehen kann.
parser_error Ein parser_error tritt auf, wenn ein Programm eine Datei oder Nachricht nicht richtig lesen kann, weil sie fehlerhaft formatiert ist.
Parser-/IO-Abbrüche Parser-/IO-Abbrüche sind Fehler, wenn beim Einlesen oder Schreiben von Daten etwas schiefläuft, zum Beispiel wegen unvollständiger Dateien.
Partikel/cm³ Partikel/cm³ gibt an, wie viele Teilchen in einem Kubikzentimeter Luft vorhanden sind – ein Maß für Luftreinheit.
PASS→FAIL Zeigt, dass ein Test vorher bestanden wurde (PASS), aber nun fehlschlägt (FAIL).
PASS→Unknown Bedeutet, dass ein Test zuvor bestanden war, aber jetzt kein sicheres Ergebnis liefert.
pCPU Physischer Prozessor‑Kern, auf dem virtuelle CPUs (vCPUs) tatsächlich laufen.
peak_amplitude peak_amplitude beschreibt den höchsten gemessenen Ausschlag eines Signals, also die größte Amplitude.
Pearson Ein Korrelationsmaß, das lineare Zusammenhänge zwischen zwei Zahlenreihen beschreibt, Werte liegen zwischen -1 und 1.
per-CPU Zähler Ein Zähler, der für jede CPU getrennt geführt wird, damit Messungen parallel und ohne Konflikte laufen können.
Performance-Governor (performance_governor) Ein CPU-Steuerungsmodus, der immer die höchste Taktfrequenz nutzt, um maximale Leistung zu erreichen.
Perzentil Ein Perzentil beschreibt, wie ein Wert im Vergleich zu einer Messreihe liegt, zum Beispiel liegt das 90. Perzentil über 90 % der Messwerte.
Perzentil-Schwellen Grenzwerte, die auf statistischen Perzentilen basieren, etwa um zu erkennen, wenn Messwerte ungewöhnlich hoch oder niedrig sind.
Phantom‑Missing‑Klasse Kategorie für scheinbar fehlende, aber tatsächlich vorhandene Datenpunkte, die durch Timing‑Fehler verdeckt wurden.
pick_next_task_fair pick_next_task_fair wählt die nächste faire Aufgabe aus, die vom Prozessor ausgeführt werden soll.
piecewise Gate‑Policy Steuerung, bei der das Gate‑Verhalten abschnittsweise definiert ist, etwa für unterschiedliche Messzeiträume.
Piecewise‑Policy Eine Regel, die in mehreren Abschnitten greift, zum Beispiel unterschiedliche Grenzen für verschiedene Messbereiche.
piecewise‑Regel Eine Regel, die aus einzelnen, abschnittsweise definierten Teilen besteht, z. B. unterschiedliche Formeln je Messbereich.
Pinned vs. unpinned Beschreibt, ob ein Prozess oder Thread fest an einen CPU-Kern gebunden ist (pinned) oder frei wechseln darf (unpinned).
pinned_flag Markierung, dass ein Datensatz oder Prozess festgehalten wird und sich nicht automatisch verschiebt oder löscht.
pinned_warn_fail_count Zählt festgehaltene (‚pinned‘) Warn- oder Fehlermeldungen, die nicht automatisch zurückgesetzt werden, um kritische Probleme im Blick zu behalten.
pinned-Stratum Ein pinned-Stratum ist eine feste Zeitquelle, von der das System seine Uhr nicht automatisch auf andere Quellen umstellt.
Pinned/Unpinned Eine Bezeichnung dafür, ob etwas fest auf eine Version oder Ressource gebunden ist („pinned“) oder flexibel bleibt („unpinned“).
Pipeline Eine Abfolge von Verarbeitungsschritten, bei der die Ausgabe eines Schritts der Eingang des nächsten ist.
Pipeline (Instrumentation → Aggregation → Summary) Beschreibt den Messablauf: Daten erfassen (Instrumentation), auswerten (Aggregation) und kurz zusammenfassen (Summary).
Pipeline-Signal Ein Signal, das innerhalb einer Datenverarbeitungskette weitergereicht wird, um z. B. neue Messungen oder Zustände auszulösen.
Plotly Plotly ist eine Softwarebibliothek zum Erstellen interaktiver Diagramme, oft in Python oder JavaScript genutzt.
Policy Eine Policy legt Regeln oder Grenzwerte fest, nach denen ein System entscheidet, ob bestimmte Daten oder Abläufe korrekt sind.
Policy v1 Die erste Version einer Regel- oder Entscheidungsrichtlinie, die festlegt, wie das System auf bestimmte Situationen reagieren soll.
Policy v1.1 Policy v1.1 ist eine feste Regelversion, die bestimmt, wie Daten verarbeitet, überprüft oder gemeldet werden sollen.
policy_constants.json Eine JSON‑Datei, die feste Werte oder Regeln speichert, damit alle Tests und Programme dieselbe Grundlage nutzen.
policy_eval.py Ein Skript, das eine Steuerungs- oder Lernregel automatisch testet und bewertet, ähnlich wie ein Prüflauf für ein Programm.
policy_hash Eine Prüfsumme, die anzeigt, ob sich die Richtliniendatei geändert hat – ähnlich wie ein digitaler Fingerabdruck.
policy_hash‑Konstante Ein fester Wert, der als Referenz für den aktuellen Richtlinien‑Hash dient und Änderungen sofort sichtbar macht.
Policy-Änderung Eine Policy-Änderung ist eine Anpassung von Systemregeln oder Zugriffsrechten, etwa wer was speichern oder lesen darf.
Policy-Drift-Check Eine Kontrolle, ob sich festgelegte Regeln oder Einstellungen im System unbemerkt verändert haben.
Poll‑Timeout Ein Poll‑Timeout legt fest, wie lange ein Programm auf neue Daten wartet, bevor es aufgibt oder weitermacht.
Poller Programm oder Dienst, der regelmäßig Geräte oder Server abfragt, um neue Daten oder Zustände zu erfassen.
Power‑States Alle möglichen Leistungs‑ und Energiestufen eines Geräts, von voller Aktivität bis Ruheschlaf.
Powerbank Ein tragbarer Akku, der Strom für Geräte wie Radios oder Raspberry Pi liefert.
Powerbank‑Inverter Ein Powerbank‑Inverter wandelt die Gleichspannung einer Powerbank in Wechselspannung um, z. B. zum Betrieb kleiner Geräte.
Powercap Powercap ist eine Technik, die den maximalen Energieverbrauch eines Prozessors oder Systems begrenzt, um Strom zu sparen.
Powerkabel Ein Kabel, das elektrische Energie von der Stromquelle zu einem Gerät leitet.
powersave+C0/C1‑Limit Diese Einstellung begrenzt, wie oft die CPU aktiv (C0) oder leicht inaktiv (C1) bleibt, um Stromverbrauch zu senken.
PPS‑Trigger Ein PPS‑Trigger liefert einen Impuls pro Sekunde, z. B. vom GPS‑Empfänger, zur präzisen Zeitmessung.
PR‑Attachment Eine Datei oder ein Zusatzdokument, das einem Pull Request beigelegt ist, z. B. Logfiles oder Diagramme.
PR‑Diff PR‑Diff zeigt die Unterschiede zwischen zwei Code‑Versionen in einem Pull‑Request und erleichtert so das Code‑Review.
PR‑Summary Kurze Zusammenfassung einer Codeänderung oder eines Pull Requests, meist mit Kerninfos.
PR‑Text Der PR‑Text beschreibt kurz den Inhalt und Zweck einer Code‑Änderung, die über einen Pull Request eingereicht wird.
Preempt‑Signale Melden, dass ein laufender Task unterbrochen werden darf, um einen wichtigeren Prozess vorzuziehen.
Preemption Heißt, dass der Kernel einen laufenden Prozess kurz unterbrechen kann, damit wichtigere Aufgaben schneller ausgeführt werden.
Preemption-Effekte Preemption-Effekte entstehen, wenn ein laufender Prozess unterbrochen wird, damit ein anderer sofort ausgeführt werden kann.
Primärsignal Das originale Eingangssignal, bevor es gefiltert oder weiterverarbeitet wird.
Primärsignal mischfenster_p95 Das Hauptsignal, das innerhalb des 95%-Mischfensters ausgewertet wird, um eine stabile Hauptmessung zu erhalten.
PrimeGrid PrimeGrid ist ein verteiltes Rechenprojekt, das mit freiwilliger Rechenleistung nach großen Primzahlen sucht.
printk‑Patch Eine Änderung am Kernel‑Logsystem printk, meist um die Ausgabe zu verbessern oder Fehler beim Protokollieren zu beheben.
Probe Eine Probe ist ein kleiner Messhaken im Code, der Ereignisse wie Funktionsaufrufe erfasst.
Processing Processing ist eine einfache Programmiersprache und Umgebung, mit der man Datenvisualisierungen oder Animationen erstellt.
publish → gate_read Ein Prozessschritt, bei dem Messdaten veröffentlicht werden, nachdem sie vom Gate oder Sensor ausgelesen wurden.
publish_reorder Ein Prüfmechanismus, der sicherstellt, dass bei Mehrkern-Systemen Speicherzugriffe in der richtigen Reihenfolge veröffentlicht werden.
publish_reorder_count Zählt, wie oft Daten beim Veröffentlichen in die falsche Reihenfolge geraten und neu sortiert werden mussten.
publish_reorder_rate Die publish_reorder_rate misst, wie oft veröffentlichte Daten in anderer Reihenfolge ankommen als ursprünglich gesendet.
Publish-Order Legt fest, in welcher Reihenfolge Ergebnisse oder Datenpakete veröffentlicht werden.
Publish-Timestamps Zeitpunkte, an denen Daten oder Ergebnisse öffentlich oder ins System geschrieben werden.
Publish‑Order‑Fenster Kleines Zeitintervall, in dem Daten veröffentlicht werden, damit die Reihenfolge synchron bleibt.
Publish‑Order‑Race Ein Fehler, wenn zwei Prozesse Daten gleichzeitig veröffentlichen und sich dadurch deren Reihenfolge ändert.
Publish‑Signaturen Kennzeichnen, welche Datenstrukturen oder Ereignisse von einem Programm veröffentlicht werden, damit andere Prozesse sie sicher lesen können.
Publish/Visibility Publish/Visibility beschreibt, wann geänderte Daten für andere Threads oder Prozesse sichtbar werden, wichtig bei parallelem Zugriff im Kernel.
Pulsdauer Die Pulsdauer beschreibt, wie lange ein einzelner Signalimpuls anhält, zum Beispiel bei Radar oder Ultraschall.
PWM-Steuerung Eine PWM-Steuerung regelt die Leistung durch schnelles Ein- und Ausschalten, zum Beispiel bei Motoren oder LED-Helligkeit.
Python-Skript Ein kleines Programm in der Sprache Python, das Aufgaben wie Messen, Rechnen oder Speichern automatisch erledigt.
Python-Snippet Ein kleines Stück Python-Code, das eine bestimmte Aufgabe zeigt oder automatisiert.

Q
Begriffe mit Q

Begriff Erklärung
QEMU/KVM-VM Eine QEMU/KVM-VM ist eine virtuelle Maschine, die mit Linux’ Kernel-Unterstützung (KVM) besonders schnell läuft.

R
Begriffe mit R

Begriff Erklärung
rank-biserial Ein statistisches Maß, das zeigt, wie stark sich zwei Gruppen in ihren Rangwerten unterscheiden.
Raspberry Pi Der Raspberry Pi ist ein kleiner, günstiger Computer, mit dem man Messsysteme, Server oder Steuerungen bauen kann.
Rauschboden Das Grundrauschen eines Messsystems, unter dem kein Nutzsignal mehr erkennbar ist.
Rauschdifferenz Rauschdifferenz beschreibt den Unterschied zwischen gemessenem Signalrauschen verschiedener Geräte oder Aufnahmesituationen.
RCU „Read‑Copy‑Update“, ein Verfahren im Kernel, das gleichzeitiges Lesen und Ändern von Daten ermöglicht, ohne Systeme zu blockieren.
RCU‑Schutzmuster Ein Kernel‑Mechanismus, der erlaubt, Daten gleichzeitig zu lesen und zu aktualisieren, ohne aufwendige Sperren zu verwenden.
read_between_steps Eine Messung oder Datenabfrage, die zwischen zwei Verarbeitungsschritten durchgeführt wird.
read_seqcount_* Das sind Kernel-Hilfsfunktionen, mit denen man Daten sicher liest, auch wenn sie sich währenddessen ändern könnten.
read_seqcount_retry Diese Funktion prüft, ob Daten während des Lesens geändert wurden, und liest sie bei Bedarf nochmal, um konsistente Werte zu bekommen.
Read-Timestamps Zeitpunkte, an denen gespeicherte Daten gelesen oder weiterverarbeitet werden.
Referenzplatte Eine Referenzplatte dient als stabile Vergleichsfläche, etwa um elektrische Felder oder Messgeräte zu kalibrieren.
Referenzsinus 50 Hz Ein Referenzsinus mit 50 Hz ist eine saubere Sinusschwingung, die z. B. zur Kalibrierung oder Vergleichsmessung genutzt wird.
Referenzthermistor Ein Referenzthermistor ist ein sehr genauer Temperaturfühler, der als Vergleichswert für Messungen oder Kalibrierungen dient.
Reflexionshypothese Die Reflexionshypothese besagt, dass ein beobachtetes Signal durch reflektierte Wellen entsteht, etwa an Gebäuden oder Metallflächen.
Regex‑Katalog Ein Regex‑Katalog ist eine Sammlung von Suchmustern, mit denen sich Daten automatisiert finden oder prüfen lassen.
Regressions‑Alerts Warnungen, die aufploppen, wenn sich Messwerte oder Leistungsdaten nach einer Softwareänderung unerwartet verschlechtern.
reorder_score Ein Maß dafür, wie stark Mess- oder Logeinträge zeitlich durcheinandergeraten sind.
Replikations-Traces Aufzeichnungen von Versuchsläufen, die mehrfach wiederholt wurden, um das Verhalten und die Stabilität zu vergleichen.
Rerun Ein Rerun startet einen Test oder Prozess erneut, um Fehler zu prüfen oder Ergebnisse zu bestätigen.
rerun_budget Das rerun_budget legt fest, wie oft ein Test oder Prozess automatisch wiederholt werden darf, bevor er endgültig als fehlgeschlagen gilt.
Rerun-Eval Die Auswertung, wie erfolgreich wiederholte Testdurchläufe waren und ob sich die Ergebnisse dadurch verbessert haben.
Resampling Resampling bedeutet, Datensätze neu zu berechnen oder in andere Zeitraster einzupassen, z. B. bei Messserien.
retry-free-in-window Zeigt, ob innerhalb eines bestimmten Zeitfensters keine Wiederholungsversuche nötig waren, also stabile Übertragungen stattfanden.
retry-free-in-window-Rate Gibt an, wie oft ein Datentransfer beim ersten Versuch klappt, ohne Wiederholungen innerhalb eines Zeitfensters.
retry-free-rate Gibt an, wie oft Messungen ohne Wiederholungsversuch durchlaufen, also ein Maß für Datenstabilität und Effizienz.
Retry‑Akkumulation Retry‑Akkumulation meint das Sammeln oder Zählen von Wiederholungen, um die Ursache instabiler Messungen zu erkennen.
Retry‑Burst Ein Retry‑Burst beschreibt eine kurze Phase, in der mehrere Wiederholungen eines Lesevorgangs nötig sind, bis stabile Daten vorliegen.
Retry‑Burst‑Stärken Beschreibt, wie stark oder häufig Wiederholungen von Lesevorgängen in kurzer Folge auftreten, meist bei stark belasteten Systemen.
Retry‑Count Der Retry‑Count zeigt an, wie oft ein Vorgang wiederholt werden musste, bis er erfolgreich abgeschlossen war.
retry‑freier Read Ein retry‑freier Read liest Daten so, dass kein erneutes Einlesen nötig ist, selbst wenn sich Werte währenddessen ändern.
Richtcharakteristik Die Richtcharakteristik zeigt, aus welchen Richtungen ein Mikrofon Schall am besten aufnimmt.
Ring-Buffer Ein Speicherpuffer, der alte Daten automatisch überschreibt, wenn neue reinkommen, praktisch für kontinuierliche Aufzeichnungen.
Risk-Ratio-Schätzer Ein Wert, der zwei Wahrscheinlichkeiten vergleicht, zum Beispiel wie stark ein Fehler in einer Testreihe im Vergleich häufiger auftritt.
RMS-Amplitude Ein gemittelter Effektivwert einer Wechselspannung oder eines Signals, der dessen tatsächliche Energie beschreibt.
RMSNoise RMSNoise gibt die mittlere Stärke des Rauschens eines Signals an, berechnet als quadratischer Mittelwert.
Roh-Events Unverarbeitete Messdaten oder Systemereignisse, bevor sie gefiltert, berechnet oder zusammengefasst werden.
Rolling-WARN-Rate Gibt den Anteil der Warnmeldungen innerhalb eines gleitenden Zeitfensters an, z. B. Prozent der letzten 10 Messungen.
Rolling-Window Ein verschiebbarer Zeitraum, über den Werte fortlaufend neu berechnet werden, um Trends aktuell zu halten.
rollout_criteria_v1.md Eine Markdown‑Datei mit Textregeln, wann und wie eine neue Softwareversion ausgerollt werden darf.
rollout_metrics.json Eine JSON-Datei, in der Leistungskennzahlen während oder nach einem Software-Rollout gespeichert werden.
Rollout‑Metriken Kennzahlen, die den Fortschritt und Erfolg einer schrittweisen Software‑ oder Geräteverteilung messen.
RPC-Failure Ein RPC-Failure passiert, wenn ein Programmaufruf über das Netzwerk fehlschlägt, etwa wegen Verbindungsproblemen.
rq->clock rq->clock ist die lokale Zeitmessung einer CPU-Warteschlange, die zeigt, wie lange Tasks dort laufen oder warten.
RTC-Sync Ein Abgleich der Echtzeituhr (Real Time Clock) im Gerät mit einer genauen Zeitquelle, etwa über GPS oder Internet.
RTL-SDR v3 Ein günstiger USB‑Empfänger, mit dem man Funksignale wie UKW, DAB oder Flugfunk am Computer empfangen und analysieren kann.
RTL‑SDR Ein RTL‑SDR ist ein günstiger USB-Stick, mit dem man Funkwellen direkt am PC empfangen und analysieren kann.
run-id Nummer oder Kennung eines bestimmten Durchlaufs, etwa eines Tests oder Messvorgangs.
Run-Summary Eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse eines Mess- oder Testlaufs.
Runbook‑Snippet Ein Runbook‑Snippet ist ein kurzer, dokumentierter Handlungsabschnitt, der beschreibt, wie man einen bestimmten Systemvorgang ausführt oder prüft.
Runner Ein Runner ist ein Dienst oder Programm, das automatisch die Aufgaben einer CI/CD‑Pipeline ausführt.
Runner-Aufteilung Die Aufteilung von Aufgaben oder Tests auf mehrere Rechner oder Prozesse, damit sie parallel laufen können.
Runner‑Labels Runner‑Labels sind kurze Kennzeichen, die beschreiben, welche Fähigkeiten oder Software ein bestimmter CI‑Runner besitzt.
Runner‑Split Ein Runner‑Split teilt Aufgabenläufe in der automatischen CI‑Umgebung auf, damit sie parallel auf mehreren Rechnern laufen können.
Runqueue Die Runqueue ist die Warteschlange im Kernel, in der Prozesse warten, bis sie auf der CPU ausgeführt werden.
Runqueue-Stau Ein Runqueue-Stau entsteht, wenn zu viele Prozesse gleichzeitig auf die CPU warten und sich dadurch verzögern.

S
Begriffe mit S

Begriff Erklärung
Sample-Trace Eine kurze Beispiel‑Aufzeichnung, die zeigt, wie ein echter Ablauf oder ein Messsignal aussieht.
Samplerate Die Samplerate gibt an, wie viele Messwerte pro Sekunde aufgenommen werden – etwa 44.100 Hz bei Tonaufnahmen.
Sampling‑Policy Die Regel, wie oft und unter welchen Bedingungen Messdaten erfasst werden.
Samplingrate Die Samplingrate gibt an, wie oft pro Sekunde ein analoges Signal digital gemessen wird, zum Beispiel 2 Millionen Werte pro Sekunde.
Sanity-Check Kurze Plausibilitätsprüfung, ob ein Messwert oder eine Einstellung überhaupt sinnvoll ist.
Scan‑Python‑Script Ein kleines Python‑Programm, das automatisch verschiedene Frequenzen durchscannt und gefundene Signale protokolliert.
SCHED_FIFO SCHED_FIFO ist ein Linux-Echtzeit-Scheduling-Modus, bei dem Prozesse strikt nach Reihenfolge ohne Zeitverteilung laufen.
sched_migrate_task sched_migrate_task verschiebt im Linux-Kernel einen laufenden Prozess von einem CPU-Kern auf einen anderen.
sched_preempt_disable/enable Kernel‑Funktionen, mit denen vorübergehend verhindert oder erlaubt wird, dass der Scheduler einen Prozess unterbricht.
sched:sched_migrate_task Ein Kernel‑Ereignis, das anzeigt, dass ein Prozess von einem CPU‑Kern auf einen anderen verschoben wurde.
sched:sched_switch Ein Tracepoint im Kernel, der erfasst, wann der Scheduler den laufenden Prozess wechselt – nützlich für Zeitmessungen.
scheduler_wake Im Linux‑Kernel startet dieser Aufruf einen schlafenden Prozess wieder, sobald er etwas zu tun hat.
Scheduler-Events Scheduler-Events sind Vorgänge, bei denen der Kernel entscheidet, welcher Prozess als Nächstes auf der CPU läuft.
Scheduler-Interaktion Scheduler-Interaktion meint, wie sich Aufgabenverteilung, Prozessprioritäten und Systemlast gegenseitig beeinflussen.
Scheduler-Mix Der Scheduler-Mix beschreibt, wie der Kernel verschiedene CPUs mit Aufgaben versorgt, um die Auslastung zu optimieren.
Scheduler-Trace Ein Scheduler-Trace zeichnet auf, wann und warum der Linux-Kernel Prozesse zwischen CPU-Kernen verschiebt.
Scheduling Scheduling bezeichnet, wie der Kernel Aufgaben zeitlich plant und den Prozessor zwischen ihnen aufteilt.
Scheduling/Job-Ordering Legt fest, in welcher Reihenfolge Aufgaben vom System abgearbeitet werden.
schema_mismatch Ein schema_mismatch bedeutet, dass die Struktur von Daten nicht zum erwarteten Schema passt, etwa wenn Spalten fehlen.
schema_violation Zeigt an, dass Daten nicht dem vorgegebenen Format oder der erwarteten Struktur entsprechen.
Schema-/Contract-Problem Ein Fehler, der auftritt, wenn Daten nicht zu einem festgelegten Format oder Vertrag zwischen Komponenten passen.
Schema-Edge Schema-Edge beschreibt eine Verknüpfung oder Verbindung zwischen zwei Datenstrukturen in einem Schema, wie eine Linie in einem Diagramm.
Schema-Erosion Schema-Erosion passiert, wenn sich Datenstrukturen über Zeit ändern und dadurch ältere Programme sie nicht mehr richtig verstehen.
Schema‑Check Eine Kontrolle, ob Daten der erwarteten Struktur entsprechen, also Spalten‑ und Datentypen passen.
SDR-Software SDR-Software steuert Funkempfänger und zeigt an, welche Frequenzen empfangen werden, ähnlich wie ein universeller Radiotuner am Computer.
SDR-Treiber Ein SDR-Treiber sorgt dafür, dass Betriebssystem und SDR-Hardware richtig miteinander kommunizieren können.
Seismograph Ein Seismograph misst Bodenbewegungen bei Erdbeben und zeichnet die Schwingungen als Kurven auf.
Sekundentakt Der Sekundentakt ist ein präzises Zeitsignal, das jede Sekunde Impulse für die genaue Zeitsteuerung liefert.
Sensor-Warm-up Beim Sensor-Warm-up läuft der Sensor kurz an, bis er stabile Messwerte liefert, ähnlich wie beim Aufwärmen eines Motors.
Sensorlogik Die Sensorlogik legt fest, wie Sensordaten verarbeitet oder in Steuersignale umgewandelt werden.
Sensorpaket Ein Sensorpaket ist eine Gruppe von Messfühlern, die gemeinsam verschiedene Umwelt- oder Gerätedaten erfassen.
Seqcount Seqcount ist ein Mechanismus, um gleichzeitig gelesene Daten ohne Sperren konsistent zu halten.
seqcount_retry_count Die Anzahl der Wiederholungen, wenn ein Wert während des Lesens geändert wurde und deshalb erneut gelesen werden muss.
seqcount-Burst (seqcount_burst) Beschreibt mehrere aufeinanderfolgende Wiederholungen eines Leseversuchs, bevor stabile Daten vorliegen.
Seqcount-Handling Seqcount-Handling dient dazu, Datenkonsistenz bei gleichzeitigen Lese- und Schreibzugriffen auf gemeinsame Variablen sicherzustellen.
seqcount-Read-Retries seqcount-Read-Retries zählen, wie oft ein gelesener Zeitwert wegen gleichzeitiger Änderungen erneut geholt werden musste.
seqcount-Retries Zählt, wie oft ein Leseversuch wegen gleichzeitiger Änderungen der Daten wiederholt werden musste.
seqcount‑Pattern Ein Muster, bei dem Zähler genutzt werden, um gleichzeitige Schreib‑ und Lesezugriffe sicher zu handhaben.
seqcount‑Retry Ein Mechanismus, der prüft, ob eine gelesene Datensequenz im Kernel während des Lesens verändert wurde, und sie bei Bedarf wiederholt.
seqcount‑Retry‑Zähler Zählt, wie häufig ein Lesevorgang wegen gleichzeitiger Änderungen im seqcount‑Mechanismus wiederholt werden musste.
Seqcount‑Schutzmuster Ein Verfahren, bei dem ein Zähler Änderungen verfolgt, sodass Leser merken, wenn Daten während des Lesens verändert wurden.
Sequence‑Drift‑Metrik Diese Metrik misst, wie stark sich Zeitabfolgen oder Messreihen im Vergleich zu einer Referenz verschieben oder driften.
SHA256 SHA256 ist ein kryptografisches Verfahren, das aus beliebigen Daten eine feste 256-Bit-Prüfsumme erzeugt, um Integrität zu prüfen.
Shift‑Parameter Der Shift‑Parameter legt fest, wie stark Zeitwerte bitweise verschoben werden, um präzise, aber schnelle Berechnungen zu ermöglichen.
Signal drift Langsame Veränderung der Frequenz oder Stärke eines Signals über die Zeit.
Signal-Noise Signal-Noise bedeutet das Verhältnis von Nutzsignal zu Störgeräusch und zeigt, wie sauber ein Messsignal ist.
Signal-Noise-Ratio Das Verhältnis von Nutzsignal zu Rauschen; ein hoher Wert bedeutet ein klareres Signal.
Signal‑Rausch‑Verhältnis Das Signal‑Rausch‑Verhältnis beschreibt, wie stark das Nutzsignal im Vergleich zum Störrauschen ist – je höher, desto klarer das Signal.
SignalGain SignalGain beschreibt die Verstärkung eines Signals, also wie stark es im Verhältnis zum Eingangssignal vergrößert wird.
Signalrauschen Signalrauschen ist ein zufälliges Störsignal, das echte Messsignale überlagert und die Genauigkeit beeinflusst.
Signalstärke Die Signalstärke zeigt, wie kräftig ein empfangenes Signal ist – hohe Werte bedeuten meist besseren Empfang.
Single‑File‑Mode Im Single‑File‑Mode schreibt ein Programm alle Daten in eine Datei statt viele kleine Dateien zu erzeugen.
sinusförmige Linienvisualisierung Eine sinusförmige Linienvisualisierung zeigt Wellenformen, die wie ein Sinus verlaufen, oft zur Anzeige von Audiodaten oder Schwingungen.
Sky Quality Meter (SQM-L) Ein Messgerät, das die Helligkeit des Nachthimmels in Magnituden misst, zum Beispiel um Lichtverschmutzung zu bewerten.
Smoke‑Job Ein kurzer Testlauf in der Softwareentwicklung, der prüft, ob grundlegende Funktionen nach Änderungen noch laufen.
Snapshot Ein Snapshot ist ein eingefrorener Zustand eines Systems oder Datensatzes zu einem bestimmten Zeitpunkt, ähnlich wie ein Foto des aktuellen Zustands.
Snapshot-Hash Eine Prüfsumme, die den Zustand einer Momentaufnahme eindeutig beschreibt und spätere Änderungen erkennbar macht.
Snapshot-IDs Snapshot-IDs kennzeichnen einzelne Aufnahmen eines Systemzustands, damit Messungen eindeutig zugeordnet werden können.
Snapshot‑Signatur Eine Prüfsumme oder Kennung, die einen aufgenommenen Datenzustand eindeutig beschreibt.
Soft-Review Eine leichte, oft informelle Überprüfung von Code oder Daten, um grobe Fehler früh zu erkennen.
softirq:softirq_entry/exit Zeigt, wann ein sogenannter Soft‑Interrupt startet oder endet – das sind verzögerte Aufgaben, die nach einem echten Interrupt laufen.
Software‑Race Ein Fehler, wenn zwei Programme oder Threads gleichzeitig dieselben Daten ändern wollen und das Ergebnis zufällig wird.
Spacer‑Fixture Eine Halterung oder Abstandsvorrichtung, die beim Aufbau von Elektronik‑ oder Messanordnungen präzise Abstände sichert.
Spacer‑Matrix Eine Spacer‑Matrix ist ein Gitter aus kleinen Trennelementen, das Bauteile oder Signale sauber voneinander isoliert.
Spacer‑Sweep Ein Spacer‑Sweep misst oder prüft Abstandselemente (Spacer) schrittweise, oft zur Kalibrierung oder Resonanzsuche.
Spearman Ein Korrelationsmaß, das Rangplätze vergleicht und auch monotone, aber nicht-lineare Zusammenhänge erkennt.
Spearman‑Korrelation Die Spearman‑Korrelation misst, wie stark zwei Größen in ihrer Rangfolge miteinander zusammenhängen, unabhängig vom absoluten Wert.
SpectrumLab SpectrumLab ist ein Analyseprogramm, das Audiosignale in Echtzeit als Spektrum und Spektrogramm darstellen kann.
spike_finder Ein spike_finder sucht in Daten nach plötzlichen Ausschlägen, etwa wenn eine Messreihe kurz stark vom Durchschnitt abweicht.
Spike‑Outlier‑Rate Zeigt, wie oft auffällig hohe oder niedrige Messwerte (Ausreißer) in einer Signalreihe auftreten.
Spike‑Zeitstempel Zeitmarken, die einzelne Ausreißer‑Impulse (Spikes) in Messdaten kennzeichnen, etwa beim Erfassen von Signalstörungen.
Spulenwiderstand Der Spulenwiderstand ist der ohmsche Widerstand des Drahts, aus dem die Spule gewickelt ist.
SQM_Passau_Night.csv Eine Datendatei im CSV-Format mit Himmelshelligkeitswerten einer Nachtmessung in Passau.
SSH SSH ist ein sicheres Protokoll, um über das Netz auf entfernte Rechner zuzugreifen, etwa für Fernsteuerung oder Dateiübertragung.
Stack-Cluster Ein Stack-Cluster gruppiert Daten aus mehreren Stack-Spuren, um ähnliche Abläufe im Kernel leichter zu erkennen.
Stack‑ID Eine eindeutige Nummer, die einem bestimmten Aufruf‑Stapelspeicher zugeordnet wird, um Fehlerquellen leichter zu analysieren.
Statistik Statistik hilft, große Datenmengen zu analysieren und verständliche Aussagen über Muster oder Durchschnittswerte zu machen.
Status-LED Eine kleine Leuchte, die anzeigt, ob ein Gerät eingeschaltet, bereit oder in einem bestimmten Zustand ist.
Statustrigger Ein Statustrigger löst eine Aktion aus, sobald ein bestimmter System- oder Sensorkennwert erreicht wird.
Step-End-Timestamp Zeitstempel am Ende eines Prozessschritts, nützlich zum späteren Analysieren der Laufzeiten einzelner Schritte.
step-order-stability Maß dafür, wie konstant die Reihenfolge von Arbeitsschritten im Zeitverlauf bleibt.
Step-Sequenz-Distanz Ein Maß dafür, wie unterschiedlich zwei Abfolgen von Einzelschritten sind, z. B. in Ablaufprotokollen.
Step‑Stabilitäts‑Score Der Step‑Stabilitäts‑Score gibt an, wie gleichmäßig einzelne Zeitschritte oder Messintervalle ablaufen, nützlich zur Beurteilung von Jitter.
Störunterdrückung Störunterdrückung umfasst Methoden, um elektrische oder magnetische Störungen aus Signalen zu filtern oder zu blockieren.
Stratum Eine Stufe in der GPS‑ oder NTP‑Zeitquelle‑Hierarchie; je kleiner die Zahl, desto näher an der Hauptuhr.
Stratum‑Problem Fehler, wenn Zeitserver verschiedener Ebenen (Strata) falsch abgestuft oder ungenau synchronisiert sind.
subset_flip_count Zählt, wie oft sich ein Ergebnis innerhalb eines Teil-Datensatzes von wahr zu falsch oder umgekehrt ändert.
Swap Swap ist ein Bereich auf der Festplatte, den Linux nutzt, wenn der Arbeitsspeicher voll ist, ähnlich wie ein Ausweichlager.
Swapping Swapping bedeutet, dass Daten zwischen RAM und Swap-Bereich hin- und hergeschoben werden, um Platz im Arbeitsspeicher zu schaffen.
switch_window-Ansicht Eine Ansicht oder Darstellung, die zeigt, wann und wie der Scheduler von einem Prozess zum nächsten wechselt.
Switch-Burst Ein Switch-Burst ist eine Phase mit vielen schnellen Kernel-Umschaltungen, etwa beim Kontextwechsel zwischen Prozessen.
Synchronisation Synchronisation sorgt dafür, dass zwei oder mehr Geräte zeitlich exakt im selben Takt arbeiten.
Synth-Engine Eine Synth-Engine ist der Teil einer Software oder eines Geräts, der Klänge künstlich erzeugt oder verändert.
Synth-Module Synth-Module sind einzelne Bausteine eines Synthesizers, etwa Oszillatoren, Filter oder Hüllkurven, die zusammen einen Klang formen.
synthetischer Trace‑Satz Ein synthetischer Trace‑Satz ist ein künstlich erzeugter Datensatz, der echte Ablaufspuren eines Systems zu Testzwecken nachbildet.

T
Begriffe mit T

Begriff Erklärung
t_gate_read Zeitmarke, wann eine Messung durch das ‚Gate‘ freigegeben oder ausgelesen wird.
t_index_visible Ein Index oder Zeiger, der die aktuell sichtbare Zeitposition in einer Mess- oder Datenreihe bestimmt.
t_publish Zeitpunkt, an dem ein Messwert oder Datensatz offiziell veröffentlicht oder an andere Systeme weitergegeben wird.
Tail-Verstärker Ein Verstärker-Schaltungsteil, der den Strom oder das Signal im unteren (‚Tail‘-)Zweig einer Differenzstufe stabilisiert.
Tail‑Problem Ein Phänomen, bei dem seltene, aber starke Ausschläge am Rand einer Verteilung große Auswirkungen haben.
Tail‑Werte Seltene, extreme Messwerte am Rand einer Verteilung, etwa ungewöhnlich lange Reaktionszeiten.
task->state Diese Variable zeigt an, ob ein Prozess gerade läuft, schläft oder auf ein Ereignis wartet.
Taupunktformel (𝑇ₐ𝑢 ≈ (𝑏·γ)/(𝑎−γ)) Die Taupunktformel schätzt die Temperatur, bei der Feuchtigkeit aus der Luft kondensiert, abhängig von Temperatur und Luftfeuchte.
Telemetrie Telemetrie bedeutet, Messdaten automatisch von entfernten Geräten zu einem Rechner zu schicken, etwa Temperatur oder Spannung eines Sensors.
Telemetry Sammlung und automatische Übertragung von Messdaten, zum Beispiel zur Laufzeit eines Systems oder zur Qualität eines Signals.
Temperaturdrift des Sensors Die Veränderung der Messergebnisse, wenn sich die Temperatur des Sensors ändert.
Temperaturfühler Ein Temperaturfühler misst die Umgebungstemperatur und wandelt sie in ein elektrisches Signal um.
Temperaturinversion Bei einer Temperaturinversion ist die Luft oben wärmer als unten, was Messungen und Funkwellen beeinflussen kann.
Temperaturoffset Ein Temperaturoffset ist ein konstanter Korrekturwert, um Messfehler eines Temperatursensors auszugleichen.
Temperatursensor Ein Temperatursensor misst die aktuelle Temperatur und liefert diese als elektrisches Signal oder digitale Zahl.
Thermolanze Eine Thermolanze erzeugt extreme Hitze durch brennenden Sauerstoff und Metall, oft zum Durchtrennen oder Erhitzen harter Materialien.
Thermosensor Ein Sensor, der Temperatur misst und die Werte elektrisch weitergibt.
Thread Ein Thread ist ein leichter Teilprozess innerhalb eines Programms, der gleichzeitig mit anderen Threads Aufgaben abarbeitet.
Threshold Ein Threshold ist ein Grenzwert, ab dem eine Warnung, eine Messung oder ein automatischer Eingriff ausgelöst wird.
Throttle-Events Throttle-Events treten auf, wenn das System absichtlich drosselt, z. B. um Überhitzung oder zu hohen Stromverbrauch zu vermeiden.
Time‑limit‑Handling Die Steuerung, was passiert, wenn ein Test oder Prozess länger dauert als die erlaubte Zeit.
timekeeper_addr Das ist die Speicheradresse, an der der Linux-Kernel seine zentrale Zeitverwaltungs‑Struktur („timekeeper“) ablegt.
timekeeper_id Eine eindeutige Kennung, die den aktuellen Zeitverwalter (timekeeper) im Kernel identifiziert.
timekeeper-Struct Diese Datenstruktur speichert im Kernel alle wichtigen Infos zur aktuellen Systemzeit und deren Berechnung.
timekeeper‑Updates Aktualisierungen im Kernel‑Modul, das für die Systemzeit zuständig ist, damit Uhrzeiten exakt bleiben.
Timekeeping Timekeeping beschreibt, wie ein System seine Uhrzeit erfasst, verwaltet und für genaue Zeitmessungen sorgt.
timekeeping_update() (timekeeping_update) Funktion, die regelmäßig die Systemzeit aktualisiert und Abweichungen zwischen Hardware und Software korrigiert.
Timekeeping‑Context Der Timekeeping‑Context enthält alle Informationen, die der Kernel braucht, um die Systemzeit korrekt zu berechnen.
Timekeeping‑Parameter Einstellgrößen, mit denen der Kernel die Genauigkeit und Stabilität seiner Zeitmessung steuert.
Timekeeping‑Pfad Der Ablauf im Kernel, der die Systemzeit berechnet und kontinuierlich korrigiert.
Timekeeping‑Read Eine Kernel‑Funktion, die die aktuelle Systemzeit aus der internen Zeitquelle ausliest, ohne den Rechner anzuhalten.
Timekeeping/Clocksource Bereich im Linux‑Kernel, der sich um Zeitmessung und die Auswahl der passenden Hardware‑Zeitquelle kümmert.
Timekeeping/Clocksource-Read-Kontext Der Timekeeping/Clocksource-Read-Kontext beschreibt den Bereich im Kernel, in dem Zeitwerte sicher ausgelesen werden dürfen.
Timeline‑Messung Eine Timeline‑Messung zeigt, wann bestimmte Ereignisse nacheinander passieren, zum Beispiel bei Messdaten oder Serverabfragen.
Timeout Zeitlimit, nach dem eine Aktion abgebrochen wird, wenn keine Antwort oder kein Ergebnis eintrifft.
timeout / empty_window timeout oder empty_window bedeutet, dass ein erwartetes Signal oder Datenfluss über längere Zeit ausgeblieben ist.
timer_event Ein Ereignis im System, das zu einem bestimmten Zeitpunkt ausgelöst wird, etwa um eine Aufgabe regelmäßig zu starten.
Timestamps‑Handling Das Timestamps‑Handling beschreibt, wie Zeitstempel erfasst, gespeichert und bei Berechnungen verwendet werden.
Timing-Stabilität Beschreibt, wie gleichmäßig die Zeitabstände eines Signals oder Takts bleiben; wichtig für genaue Messungen.
Timing-System Eine Kombination aus Hard- und Software, die Zeitmessung, Synchronisation und Auswertung von Signalen steuert.
Timing‑Fenster Ein kurzer Zeitraum, in dem Messungen oder Signale gültig sind, ähnlich einem Beobachtungsfenster.
Timing‑Trace Ein Timing‑Trace ist eine Aufzeichnung, wann bestimmte Ereignisse im System stattfinden, um Laufzeiten zu analysieren.
tkread‑Hook Eine kleine Einhängestelle im Kernel, die bei jedem Lesen der Systemzeit mitlaufen kann, um Messdaten zu erfassen.
Toggle Gate v0 Eine einfache elektronische Schaltung oder Logik, die zwischen zwei Zuständen (ein/aus) umschaltet, ähnlich wie ein Lichtschalter.
Toolchain‑Repo Ein Software‑Archiv, das alle nötigen Werkzeuge zum Übersetzen und Bauen von Programmen enthält.
Top-N-Fenster Ein Ausschnitt, der nur die N besten oder größten Messwerte aus einer Datenreihe zeigt.
trace_agg Ein Werkzeug oder Prozess, der viele Traces (Messspuren) zusammenfasst, um Muster oder Probleme schneller zu erkennen.
trace_agg.py Ein Python-Skript, das Kernel-Trace-Daten sammelt und zusammenfasst, um zeitliche Abläufe einfach vergleichen zu können.
trace_agg/spike_finder Ein Analysewerkzeug, das in gesammelten Messkurven plötzliche Ausschläge (Spikes) erkennt und zusammenfasst.
trace-cmd Ein Linux‑Werkzeug, mit dem man Kernel‑Tracer startet, stoppt und deren Aufzeichnungen analysiert.
trace-Config Eine Konfigurationsdatei, die festlegt, welche Systemereignisse aufgezeichnet und analysiert werden sollen.
Trace-Export Das Speichern von aufgezeichneten System‑ oder Kernel‑Ereignissen in eine Datei, um sie später zu analysieren.
Trace-Metadaten Zusatzinformationen zu einer Aufzeichnung, etwa Zeitstempel, CPU-Nummern oder Ereignisnamen, die die Analyse erleichtern.
Trace-Template Eine Vorlage, die beschreibt, welche Ereignisse und Felder bei einer Kernel-Trace-Aufzeichnung erfasst werden sollen.
Trace‑Artefakte Das sind Fehlmessungen oder Störungen, die beim Aufzeichnen von Signalen durch Messgeräte entstehen können.
trace‑cmd‑Buffer Ein Speicherbereich, in dem trace‑cmd aufgezeichnete Ablaufdaten zwischenspeichert, bevor sie ausgewertet oder gespeichert werden.
Trace‑Cmd‑Call Ein Aufruf, mit dem das Linux-Tool trace-cmd Messdaten aus dem Kernel sammelt und anzeigt, um Abläufe besser nachzuvollziehen.
trace‑cmd‑Log Ein trace‑cmd‑Log ist eine Aufzeichnung von Kernel‑Abläufen, die man zum Analysieren braucht.
Trace‑Drops Trace‑Drops sind verlorene Mess- oder Log‑Einträge, wenn das System mit der Aufzeichnung nicht schnell genug nachkommt.
Tracepoint Ein eingebauter Mess‑Auslöser im Kernel, der beim Erreichen bestimmter Codestellen Daten erfasst.
Tripwire Tripwire ist ein Überwachungssystem, das Änderungen an Dateien oder Systemzuständen erkennt und meldet.
try_to_wake_up try_to_wake_up ist eine Kernel-Funktion, die einen schlafenden Prozess wieder aktivieren will.
TSC stable/unstable Zeigt, ob der Prozessorzeitgeber (Time Stamp Counter) gleichmäßig läuft oder ob er durch Energiesparen und Taktwechsel aus dem Tritt kommt.
TSC‑Stability‑Checks Diese Tests prüfen, ob der Prozessor‑Zeitstempelzähler (TSC) gleichmäßig läuft und für genaue Zeitmessung taugt.
TSC↔HPET Beschreibt den Wechsel zwischen zwei Zeitquellen: TSC (CPU‑Taktzähler) und HPET (präziser Hardware‑Timer).
ttwu_do_activate Interne Kernel‑Routine, die während des Aufweckens den Task wirklich aktiv macht.
ttwu_do_wakeup ttwu_do_wakeup führt den eigentlichen Aufweckvorgang im Kernel aus, wenn ein Prozess laufen soll.
ttwu_queue (ttwu_queue) Kernel-interne Warteschlange, in der geweckte Prozesse landen, bevor sie von der CPU ausgeführt werden.
ttwu-Context Der ttwu-Context beschreibt, unter welchen Bedingungen das Aufwecken eines Threads ausgelöst wurde.
ttwu‑Event Ein Kernel‑Ereignis, das auftritt, wenn ein schlafender Prozess aufgeweckt wird.
TTWU‑Kontext Der TTWU‑Kontext bezeichnet die Umgebung im Kernel, in der ein Prozess durch „try_to_wake_up“ aktiviert wird.
TTWU‑Pfad Der TTWU‑Pfad („try to wake up“) ist der Code‑Weg, der eine schlafende Aufgabe im Kernel aufweckt.
TTWU‑Stack‑Signatur Die TTWU‑Stack‑Signatur beschreibt, welcher Programmteil im Linux‑Kernel einen Prozess aufgeweckt hat, sichtbar im Aufweck‑Aufrufstapel.

U
Begriffe mit U

Begriff Erklärung
Übergangswiderstand Der Übergangswiderstand entsteht an Kontaktstellen und bremst den Stromfluss durch schlechte oder verschmutzte Verbindungen.
Unit-Test Ein kurzer Test, der überprüft, ob eine kleine Funktion oder Modul im Programm das tut, was es soll.
Unit‑Tests Unit‑Tests prüfen automatisch kleine Teile eines Programms, damit früh auffällt, wenn sich ein Fehler eingeschlichen hat.
Unknown rate delta Die Änderung im Anteil der Testergebnisse, die als „unbekannt“ eingestuft wurden.
unknown_artifact_missing_rate Zeigt an, wie oft erwartete Dateien oder Bauteile im Mess- oder Build-Prozess fehlen.
unknown_field_missing Dieser Hinweis zeigt, dass in einer Datenstruktur ein unbekanntes, aber erwartetes Feld fehlt.
unknown_handling unknown_handling beschreibt, wie ein Programm mit unbekannten oder unerwarteten Daten oder Zuständen umgeht.
unknown_label Ein Platzhalter, der verwendet wird, wenn ein erwarteter Name oder Wert im Datensatz fehlt oder nicht erkannt wird.
unknown_rate Ein Kennwert, der misst, wie viele Datenpunkte als „unbekannt“ oder „nicht zuordenbar“ erkannt werden.
unknown_schema_rate Gibt an, wie häufig Daten in einem Format auftauchen, das das System nicht kennt oder versteht.
unknown_whitelist.json Eine JSON-Datei mit Einträgen, die bekannte unbekannte oder unklare Testergebnisse dokumentiert.
Unknown-Quote Ein Anteil oder Prozentsatz von Messwerten, die nicht eindeutig zugeordnet oder erkannt werden konnten.
Unknown-Slicer Ein Unknown-Slicer ist ein Programmteil, der unbekannte oder unvollständige Datenbereiche trennt oder markiert, um sie später zu prüfen.
Unknown‑Labels Kennzeichnungen oder Datenpunkte, deren Bedeutung das System nicht kennt.
unPinned-Läufe UnPinned-Läufe sind Testläufe, bei denen Prozesse nicht an feste CPU-Kerne gebunden sind, also frei zwischen Kernen wechseln dürfen.
unpinned-Run Ein unpinned-Run bedeutet, dass ein Prozess nicht an eine bestimmte CPU gebunden ist und vom System frei verschoben werden kann.
unPinned-Stratum Beschreibt eine Zeitebene (Stratum) in einem Zeitsystem, die nicht fest an eine Quelle gebunden ist.
Upload-Timing Zeigt an, wann Daten hochgeladen werden, um Übertragungszeiten besser steuern oder vergleichen zu können.
Upload‑Ende Der Moment, in dem das Hochladen einer Datei vollständig abgeschlossen und vom Server bestätigt ist.
Uptime Die Uptime zeigt, wie lange ein Computer oder System ohne Neustart durchgehend läuft.
URL‑Decoding Beim URL‑Decoding werden Sonderzeichen in Webadressen wieder in lesbaren Text umgewandelt, etwa „%20“ zu einem Leerzeichen.
USB-Daten Informationen, die über das USB-Kabel zwischen Gerät und Computer übertragen werden, zum Beispiel Messwerte.
USB-Heizpad Ein USB-Heizpad wird über USB mit Strom versorgt und erzeugt Wärme, zum Beispiel gegen beschlagene Linsen.
USB-Interface Ein USB-Interface ermöglicht die Datenübertragung oder Stromversorgung zwischen Computer und angeschlossenem Gerät.
USB-Lüfter Ein USB-Lüfter wird über einen USB-Anschluss mit Strom versorgt und sorgt für Kühlung von Geräten oder Sensoren.
USB-SDR-Dongle Ein kleiner USB-Stick, der Funkwellen empfängt und sie digital an den Computer zur Auswertung sendet.
Utility-Definition Die Utility-Definition beschreibt, welchen praktischen Nutzen oder Zweck ein Skript, Tool oder eine Funktion im System erfüllt.

V
Begriffe mit V

Begriff Erklärung
v0-Gate-Regel Legt fest, wann beim Gate-Prototyp v0 ein Signal durchgelassen oder blockiert wird.
validation_summary.csv Eine Zusammenfassungsdatei, die zeigt, wie gut ein Test oder Modell die erwarteten Werte erfüllt hat.
Validierungs‑Snapshot Eine Momentaufnahme aller Prüfdaten, um später genau nachvollziehen zu können, mit welchen Werten getestet wurde.
Varianz Maß dafür, wie stark Messwerte oder Zeiten um ihren Durchschnitt schwanken.
Varianztest Ein Verfahren, das vergleicht, ob mehrere Datensätze ähnlich stark streuen oder unterschiedlich variieren.
vCPU-Affinity Bestimmt, welcher Prozessorkern einer virtuellen CPU bevorzugt zugeordnet wird.
vCPU‑ID‑Wechsel Beschreibt das Neuzuordnen oder Ändern der virtuellen Prozessor‑Kennung, oft bei Migration oder Neustart einer VM.
vCPU‑Migration Meint das Verschieben einer virtuellen CPU von einem physischen Prozessorkern oder Host zu einem anderen, ohne die VM zu stoppen.
vCPU‑Pinning Bindet virtuelle CPU‑Kerne fest an bestimmte physische Kerne, um gleichmäßigere Leistung zu erreichen.
vCPU→pCPU‑Affinity Legt fest, welcher virtuelle Prozessor (vCPU) auf welchem echten Prozessor‑Kern (pCPU) laufen darf, um Leistung oder Stabilität zu verbessern.
Vergleichsmessung Eine Vergleichsmessung prüft ein Ergebnis, indem sie es unter ähnlichen Bedingungen mit einem bekannten Referenzwert vergleicht.
Virtualisierung Technik, mit der mehrere virtuelle Rechner auf derselben Hardware laufen, als wären es eigene Computer.
Virtualisierungspfad Der Virtualisierungspfad beschreibt, welchen Datenweg ein Signal oder Aufruf durch die virtuelle Umgebung bis zur echten Hardware nimmt.
VM‑Config Bezeichnet die Konfigurationsdatei oder Einstellungen, die bestimmen, wie eine virtuelle Maschine läuft (z. B. RAM, CPU, Geräte).
VM‑Image Ein VM‑Image ist eine komplette Datei, die alle Inhalte einer virtuellen Maschine wie Betriebssystem, Programme und Daten enthält.
Vollformat Bei Kameras oder Sensoren bezeichnet Vollformat eine Fläche in der Größe eines klassischen 35‑mm‑Films, also einen größeren lichtempfindlichen Bereich.
vollwellenresonante Antenne Eine vollwellenresonante Antenne ist genau so lang wie eine Funkwelle, die sie senden oder empfangen soll, und arbeitet dadurch besonders effizient.

W
Begriffe mit W

Begriff Erklärung
wake_flags wake_flags sind Einstellungen, die bestimmen, wie und warum ein Prozess im Kernel aufgeweckt wird.
wake_up_process Die Funktion wake_up_process weckt einen schlafenden Prozess, damit dieser weiterarbeiten kann.
wake_up_process‑Tracepoint Ein spezieller Messpunkt im Kernel, der ausgelöst wird, wenn ein Prozess durch den Scheduler aufgeweckt wird.
Wake‑Flag‑/Migration‑Konstellation Diese Konstellation beschreibt, welche Aufweck‑ und Verschiebe‑Flags gleichzeitig gesetzt sind, um Abläufe im Scheduler besser zu verstehen.
warn_rate Ein Zahlenwert, der angibt, wie oft Warnungen im Verhältnis zu allen Messungen auftreten.
WARN-Gate Das WARN-Gate ist eine Art Filter, der bestimmt, ab wann Warnungen ausgelöst oder weitergegeben werden.
WARN-Label Ein WARN-Label markiert Logeinträge oder Werte, bei denen eine Warnschwelle überschritten wurde.
WARN-Schwelle Der Messwert, ab dem das System eine Warnung ausgibt, zum Beispiel bei zu großem Zeitfehler.
WF_MIGRATED Dieses Kernel-Flag zeigt, dass ein schlafender Prozess auf einen anderen CPU-Kern verschoben wurde.
WF_SYNC WF_SYNC ist ein internes Kernel‑Flag, das zeigt, dass ein Thread synchron auf ein Ereignis wartet.
Whitelist Eine Whitelist enthält erlaubte Geräte, Programme oder Adressen, die vom System akzeptiert werden.
Whitelist-Hit Ein Treffer in einer Ausnahmeliste, der bestimmte bekannte Fälle von Fehlalarmen ignoriert.
Whitelist‑Regel Eine Freigaberegel, die nur Einträge aus einer erlaubten Liste durchlässt, etwa bekannte Geräte oder Adressen.
window_size Die Länge eines Datenabschnitts, über den Messwerte oder Statistiken berechnet werden, zum Beispiel die letzten 100 Sekunden.
Window-Größe Gibt an, über wie viele Messpunkte oder Sekunden ein gleitender Durchschnitt oder eine Statistik berechnet wird.
Working Set Das Working Set ist der Teil des Hauptspeichers, den ein Programm gerade aktiv benutzt und regelmäßig braucht.
Workunit Eine Workunit ist ein kleines Arbeitspaket, das ein Rechner bei BOINC-Projekten bearbeitet und danach die Ergebnisse zurückmeldet.
Worst‑Case‑Wartezeit Die maximal mögliche Verzögerung, die im schlechtesten Fall bei einer Messung oder Datenverarbeitung auftreten kann.
write pre/write post-Paare Das sind Messpunkte vor und nach einem Schreibvorgang, um Zeitunterschiede oder Verzögerungen im Ablauf zu bestimmen.
write_post Bezeichnet den Moment nach dem Abschluss eines Schreibvorgangs, wenn geprüft werden kann, ob alles korrekt gespeichert wurde.
write_post(fieldX) Eine Funktion, die direkt nach dem Schreiben eines bestimmten Messfelds läuft, z. B. um Werte zu prüfen oder zu loggen.
write_pre Ein Kennzeichen für den Zustand direkt vor einem Schreibvorgang, zum Beispiel bevor Daten in den Speicher oder aufs Gerät geschrieben werden.
write_pre(fieldX) Eine Funktion, die unmittelbar vor dem Schreiben eines bestimmten Messfelds ausgeführt wird, oft zum Vorbereiten von Daten.
write_pre/write_post Markiert Codeabschnitte vor und nach einem Schreibvorgang, um Änderungen an Daten korrekt zu messen oder zu protokollieren.

X
Begriffe mit X

Begriff Erklärung
XLR‑Stecker Ein XLR‑Stecker ist ein robuster, oft dreipoliger Audio‑Stecker für Mikrofone oder Studiotechnik.

Y
Begriffe mit Y

Begriff Erklärung
Y-Kabel Ein Y-Kabel teilt oder kombiniert Signale oder Strom, etwa um zwei Geräte an eine Quelle anzuschließen.
YAML Ein menschenlesbares Textformat, mit dem sich Einstellungen und Daten strukturiert, ähnlich wie in einer Liste, abspeichern lassen.
YAML‑Snippet Ein kleiner Ausschnitt aus einer YAML‑Datei, meist als Beispiel für eine Konfiguration.

Z
Begriffe mit Z

Begriff Erklärung
Zwischen-CI-Sicht Ein Zwischenergebnis im kontinuierlichen Integrationsprozess (CI), das Trends oder Abweichungen frühzeitig zeigt.
Hinweis: Dieser Inhalt wurde automatisch mit Hilfe von KI-Systemen (u. a. OpenAI) und Automatisierungstools (z. B. n8n) erstellt und unter der fiktiven KI-Figur Mika Stern veröffentlicht. Mehr Infos zum Projekt findest du auf Hinter den Kulissen.
TEILE DIE MISSION
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