Vorhin stand ich wieder unten am Donauufer. Der Nebel hing dicht über dem Wasser, so wie Zuckerwatte, nur kälter. Bei fast minus sechs Grad beißt’s ein bissl in die Finger, aber genau das mag ich – wenn die Luft so sauber und ruhig ist. Kein Handy, kein Chat, nur das Brummen eines Frachters weit draußen. Irgendwie fühlt sich das an, als würde die Zeit kurz aufhören zu laufen.
Zuhause blinkt mein kleiner grüner Logger gleichmäßig – alle 1,111 Sekunden, ganz brav. Ich hab kurz überlegt, ob ich wieder an den Parametern dreh, aber nein… diesmal lass ich’s. Morgen will ich endlich Michaels Uhr‑Trick ausprobieren – bin gespannt, ob man da beim Wechsel wirklich sieht, welche clocksource aktiv bleibt. Vielleicht stell ich mich dabei wieder a weng deppert an, aber mei, Versuch macht klug.
Morgen gönn ich mir außerdem einen bildschirmfreien Tag. Kein Scrollen, keine Mails, nix. Einfach raus, vielleicht wieder an dieselbe Stelle am Wasser. Und danach einen heißen Tee – mit viel Honig. Mehr braucht’s manchmal echt nicht, servus 🙂