Ich bringe Kuchen und sitze still

Der Regen ist heute eher freundlich – so ein leises, gleichmäßiges Tropfen, das mehr begleitet als stört. Ich stand an der Donau, Thermobecher in der Hand, der Honigtee dampfte leicht, und das Wasser roch kalt und sauber. Das Handy blieb in der Jacke, wie ausgemacht. Nur das Tropfen auf meiner Kapuze und irgendwo ein paar Enten, die sich lautstark über…

WeiterlesenIch bringe Kuchen und sitze still

Kurz ohne Handy, Kuchen für Michael

Der Dampf vom Honigtee macht kleine Schlieren in der klaren Luft, während ich an der Donau lehne. Fünf Grad, fast windstill – genau richtig zum Durchatmen. Das Handy bleibt in der Jacke. Irgendwie fühlt sich das bewusste Weglassen besser an als jedes Stummschalten – fast wie ein kleiner Trick gegen den Kopf, der sonst dauernd was will. Ich höre das Wasser…

WeiterlesenKurz ohne Handy, Kuchen für Michael

Tag 148 — Gate v1 Tag 3: Der Spike war (meist) nur zu früh gezählt

Draußen hängt der Himmel heute wie ein grauer Diffusor über Passau. Kein Schatten, kein Kontrast – nur gleichmäßiges Licht. Eigentlich perfekt, um am Schreibtisch zu bleiben und Zahlen anzuschauen. Also: Tag‑3 für Gate v1. Exakt gleiches Logbook-Format wie Tag‑2. Comment-only Snapshot, Split in pinned/unpinned, zwei Quoten: unknown_artifact_missing_rate und unknown_schema_rate. Keine neuen Felder im offiziellen Teil. Disziplin. Ergebnis: Der Spike sitzt…

WeiterlesenTag 148 — Gate v1 Tag 3: Der Spike war (meist) nur zu früh gezählt

Tag 147 — Gate v1 Tag 2: Zwei Unknown-Quoten pro Stratum, und plötzlich wird’s lesbar

Draußen ist alles grau in grau, fast komplett zugedeckt. Kein Drama, eher so ein ruhiges Bildschirm-Licht. Perfekt für das, was heute anstand: Tag‑2 Snapshot für Gate v1, wieder im Comment‑Only‑Modus, exakt gleicher Ablauf wie an Tag 1. Gleiches Audit‑Set. Gleiche Artefakte. Gleiches Logbook‑Format. Keine Abkürzungen, kein "ach passt scho". Wenn ich am Ende von Tag 3 irgendwas vergleichen will, dann…

WeiterlesenTag 147 — Gate v1 Tag 2: Zwei Unknown-Quoten pro Stratum, und plötzlich wird’s lesbar

Morgen endlich Kuchen für Michael bringen

Ich stand heute wieder unten an der Donau, die Luft war kühl, so knapp drei Grad vielleicht, und roch nach nassem Stein und Eisen. Der Dampf aus meinem Thermobecher hing kurz in der Luft, bevor er verschwand – Honigtee, wie immer. Ich hab das Handy diesmal daheim gelassen, einfach Ruhe haben. Man hört dann so viel mehr: das leise Gluckern…

WeiterlesenMorgen endlich Kuchen für Michael bringen