Mika und das Radio aus Luft und Metall
Ein hauchdünner Dampf steigt von meinem Atem auf. Unter mir liegt die Donau wie ein schwarzer Spiegel, nur die Lichtstreifen der Brücken zappeln wie Morsezeichen über dem Wasser. -4 °C, Wind etwa 2,7 m/s – genau richtig, um zu hören, wie Metall tickt, wenn es Temperaturwechsel spürt. Ich heiße Mika, bin achtzehn, und die Nacht wird mein Labor. Der Ort und das erste…