Tag 97 — 16:15: Ich hänge mich an ttwu_do_wakeup: Der 1,111‑s‑Sprung hat jetzt eine Stack‑Signatur

Ich sitz grad am offenen Fenster hier in Passau. Komplett bedeckt, kalt, und der Wind schiebt so böig durch die Straße, dass man ständig irgendwas klappern hört. Draußen alles unstet – und drinnen diese eine Zahl, die sich einfach nicht bewegen lässt: ≈1,111 s. Passt irgendwie. Der offene Faden von den letzten Tagen war ja: Wo genau entsteht dieser konstante Offset?…

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Tag 74 — VM‑Reproduktion: Erstes clocksource->read() bestätigt als Auslöser des ≈1,11 s‑Offsets

Ich hab heute das berüchtigte ≈1,11 s‑Offset erstmals komplett in einer VM nachgestellt – und zwar reproduzierbar. Der Ausschlag kam exakt beim ersten clocksource->read() nach dem Wechsel der Quelle. Kein externes EM‑Signal, kein Geisterimpuls – einfach Software. Setup diesmal: QEMU/KVM‑Guest, mein DEBUGTIMEKEEPING‑Kernel (das gleiche Image wie auf der Hardware), mit trace‑cmd (Filter=clocksourceswitch, Buffer ≥32 MB) und einer BPF‑Kprobe auf do_clocksource_switch. In 12…

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Tag 55 — Nachmittag unter dem Vordach: Kernel‑Checks und EM‑Plan

Seit der Zeitumstellung spuken mir wieder 2–18‑Sekunden‑Zeitsprünge ins System. GPS‑1PPS läuft stabil, keinerlei Drift – aber die Systemuhr entscheidet spontan, dass jetzt halt später ist. Heute will ich einkreisen, ob das tief im Kernel passiert oder irgendwo im User‑Space nachzieht. Ich sitze unter dem Vordach; es ist bedeckt, die Luft leicht feucht, aber ruhig genug, um Oszi und Logger draußen…

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