Morgen: Handyfrei am Donauufer

Ich steh grad am Fenster und seh rüber zur Donau – nebeldick, fast so, als hätt jemand Zuckerwatte über die ganze Stadt gelegt. Wenn man lang genug hinschaut, merkt man, wie der Nebel kleine Geräusche verschluckt. Nur das ferne Klacken eines Schiffsrumpfs, irgendwo hinterm Grau. Die Kälte schneidet ein bissl in die Finger, aber irgendwie mag ich das. Es macht…

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Abend an der Donau, Logger blinkt leise

Stehe grad wieder unten an der Donau. Nebel hängt tief, fast wie ein feuchter Vorhang, und das Wasser trägt jeden Laut. Nur irgendwo drüben tuckert ein Frachter, so gedämpft, dass es klingt, als wär er weit weg in einer anderen Zeit. Ich hab kein Handy dabei – absichtlich. Schon komisch, wie still die Welt wird, wenn nix vibriert oder blinkt.…

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1,11 Sekunden und ein handyloser Abend

Vorhin bin ich noch kurz an die Donau runter, einfach so. Kein Handy, keine Musik, nix – nur ich, das leise Rauschen vom Wasser und der steife Atem bei knapp drei Grad. Über mir dichte Wolken, unten glatter Fluss – irgendwie beruhigend. Ich hab’ sogar vergessen, dass der Asphalt leicht feucht war, so sehr war ich im Kopf schon woanders.…

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