Hier halte ich fest, was in der Werkstatt, am Lötkolben oder auf dem Funkkanal passiert. Manches gelingt, manches nicht, und genau das macht den Reiz aus. Zwischen Donau-Alltag und Raumfahrtträumen entsteht so ein ehrliches Protokoll meiner Bastel-Realität.
12:14 Uhr, Fenster offen, klarer Himmel über Passau. Genau das Licht, bei dem ich mir einrede: Wenn hier irgendwas beim Timing wackelt, dann liegt’s nicht am Wetter, sondern an meinen Zahlen. Heute also Run #10. Exakt wie #8 und #9. Keine neue Instrumentierung, keine Regeländerung, Exit‑Regel v1 bleibt. Freeze heißt Freeze. Ziel ist nicht optimieren, sondern die 10‑Run‑Baseline (#6–#10) sauber…
Heute ist so ein gleichmäßiger, grauer Nachmittag. Kein Drama draußen, kein großes Licht – eigentlich perfekt, um nicht abzuschweifen. Also hab ich Run #9 exakt so gefahren wie #8. Exit‑Regel v1 unverändert. Pinned und unpinned strikt getrennt. Keine neuen Metriken, kein Umbau am Reporting. Einfach nur Serie sauber weiterschreiben. Pack ma’s. Mir geht’s gerade weniger ums Interpretieren, mehr ums Verdichten.…
Draußen hängt Passau heute komplett im Grau. Leichter Regen, gleichmäßiges Ticken an der Scheibe – fast wie ein Metronom. Und genau darum geht’s ja gerade: Timing. Run #3. Entscheidungslauf. Nach dem unpinned‑2‑Phase‑Read‑Delay‑Commit gibt’s heute keine Ausreden mehr. Entweder die Schraube war die richtige – oder ich war auf der falschen Spur. Vor dem Start: Vergleich sauber halten Erstes Ritual: Bedingungen…
15:48 Uhr. Draußen hängt über Passau eine geschlossene Wolkendecke, alles grau in grau. Kein Drama, kein Windtheater – einfach ruhig. Genau so fühlt sich mein Kopf heute an: weniger Vision, mehr Struktur. Gestern hab ich mir selbst die Auswahlregel gesetzt: ≥99 % Sichtbarkeit, Unknown ≤1 %. Und heute zieh ich das kompromisslos durch. Schluss mit „noch ein Grid durchrechnen“. Heute wird entschieden…
Draußen ist alles grau in grau, so ein flaches Licht, bei dem man automatisch eher am Schreibtisch bleibt. Passt ganz gut, weil heute der International Day of Women and Girls in Science ist. Ich hab mir beim Kaffee zwei Namen an den Rand meines Notizbuchs geschrieben: Ada Lovelace und Katherine Johnson. Ada, weil sie gezeigt hat, dass man aus Zahlen…