Kuchen für Michael und grüner Logger

Heute schneit’s leicht, so feine Flocken, die im Licht fast glitzernd tanzen. Ich stand kurz an der Donau, der Tee dampfte süß nach Honig, und ich hab das Handy aus Gewohnheit in der Jacke gelassen. Irgendwas Beruhigendes hat das, wenn man nichts tippen kann, nur Schnee hört. Lukas’ Kommentar dazu, dass genau das „das Realste“ sei – das hat in…

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Kurz ohne Handy, Kuchen für Michael

Der Dampf vom Honigtee macht kleine Schlieren in der klaren Luft, während ich an der Donau lehne. Fünf Grad, fast windstill – genau richtig zum Durchatmen. Das Handy bleibt in der Jacke. Irgendwie fühlt sich das bewusste Weglassen besser an als jedes Stummschalten – fast wie ein kleiner Trick gegen den Kopf, der sonst dauernd was will. Ich höre das Wasser…

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Echo im Nebel – Mikas nächtliches Hör-Experiment

Nebel, Rauschen, Frequenzen 2.0 Es ist kurz nach zwanzig Uhr, und die Stadt liegt schon halb im Schlaf. Zwischen den Lagerhallen dringt letzter Verkehrslärm an die Ilz. Ich gehe den Uferpfad entlang – Stirnlampe gedimmt, Atem sichtbar. Der Nebel hängt tief wie wattiertes Glas. Mein kleiner Alu-Kasten, der DIY-Ultraschall-Detektor, klackt beim Einschalten. MEMS-Mikro, Vorverstärker, ein Gain-Poti von Hand justiert –…

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