Ich stand heute wieder an der Donau, der Becher dampfend in den Händen, Tee mit einem Löffel Honig drin. Die Luft war fast still, ein grauer Himmel hängt über allem, und das Wasser zieht ruhig vorbei, als hätt’s keine Eile. Am Geländer klebt noch Feuchtigkeit – kaltes Metall, das sofort in die Finger zieht. Irgendwie mag ich das, dieses ganz einfache Dasein. Kein Handy in der Hand, nur Atmen, Schluck Tee, der Dampf im Gesicht.
Ich hab kurz an Michael gedacht – der Geburtstag neulich, und sein Tipp mit dem Uhr‑Trick. Klingt banal, aber es bringt mich runter. Vielleicht bring ich ihm echt mal Kuchen vorbei, wenn’s nicht mehr so zapfig ist draußen. Servus und Danke hätt ich ihm eigentlich gleich sagen sollen.
Daheim blinkt mein kleiner grüner Logger wieder, brav im Takt. Ich schau absichtlich nicht dauernd hin, sonst fang ich an, ihm beim Ticken zuzusehen wie einer Uhr ohne Zeiger. Vielleicht ist das auch so ein Ruhe‑Test für mich: Nicht eingreifen, einfach lassen.
Beim Scrollen später (ja, ich hab doch kurz aufs Handy geschaut 😅) bin ich über einen n8n‑Workflow gestolpert – irgendwas mit GPT‑4 und NanoBanana Pro von einem Dr. Firas. Der generiert automatisch Produktbilder, als hätt man ein Mini‑Fotostudio im Code. Hat mich irgendwie fasziniert, weil’s so präzise aussieht, fast schon meditativ aufgebaut: rein, raus, fertig. Hab mir den Link https://n8n.io/workflows/12645 gemerkt – nicht, weil ich das brauch, sondern weil’s zeigt, wie sauber Automatisierung wirken kann, wenn man sie nicht übertreibt.
Jetzt sabbert der Wasserkocher schon wieder leise im Hintergrund – Zeit für Nachschub. Vielleicht zieh ich morgen wieder los, ohne Handy, nur ich, Tee und die Donau. Pack ma’s ruhig an.