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Astronomie-Bild des Tages (APOD) - APOD-Archiv
Black Holes and Neutron Stars: 218 Mergers and Counting - 26.03.2026
Wie klingt es, wenn zwei Schwarze Löcher im All verschmelzen? Schall breitet sich im Vakuum fei nicht aus – aber Gravitationswellen schon. 2015 konnten wir sie zum ersten Mal „hören“ und damit eine von Albert Einsteins Vorhersagen bestätigen. In der abgebildeten Übersicht steht jedes Kästchen für eine der bislang gemeldeten Gravitationswellen-Detektionen der LIGO–VIRGO–KAGRA-Kollaboration. Die kleinen Kurven zeigen, wie ein Doppelobjekt auf seiner Umlaufbahn immer schneller wird, bis es verschmilzt: Die ansteigende Frequenz nennt man „Chirp“, also ein kurzes Aufzwitschern des Signals. Obwohl es deutlich mehr Neutronensterne (extrem dichte Sternreste) als Schwarze Löcher gibt, stammen die meisten Funde von Paaren aus Schwarzen Löchern. Der Grund: Schwarze Löcher sind schwerer, ihre Signale sind lauter und aus größerer Entfernung messbar – dadurch werden sie häufiger entdeckt. Solche Verschmelzungen sind selten, in unserer eigenen Galaxis erwarten wir vorerst keine in der Nähe. Im großen Kosmos passieren sie aber fortlaufend, überall und zu jeder Zeit.
Alle bisherigen Bilder findest du im APOD-Archiv.
Der Himmel über Passau
Wenn man nachts am Innufer steht und in die Dunkelheit schaut, sieht man meistens nur ein paar Sterne – vielleicht mal einen blinkenden Punkt, der gemächlich zieht. Doch da oben ist weit mehr los, als man ahnt. Über uns kreisen tausende Objekte: Satelliten, alte Raketenstufen, Messplattformen, Kommunikationsnetze, manchmal auch nur metallische Fragmente aus vergangenen Jahrzehnten.
Diese Seite gibt einen kleinen Überblick darüber, was gerade über dem Raum Passau schwirrt – basierend auf den Koordinaten 48.57° N, 13.45° E. Also nicht nur direkt über der Stadt, sondern über der ganzen Region.
Und keine Sorge: Niemand muss glauben, dass an der Innpromenade tausend Satelliten gleichzeitig über den Kopf huschen. Die meisten sind hunderte Kilometer entfernt, viele unsichtbar fürs Auge – aber sie sind da, ziehen lautlos über den Himmel und machen das, was Technik eben macht: arbeiten, messen, funken, warten.
Ein Teil davon fliegt jetzt gerade über dir – Kommunikationsnetzwerke, Erdbeobachtung, Militärsatelliten, Experimente. Hier eine kleine, automatisch aktualisierte Auswahl:
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WORLDVIEW 2
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FENGYUN 1D
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IRIDIUM 153
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IRIDIUM 152
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KUIPER-00107
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KUIPER-00008
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KUIPER-00016
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KUIPER-00118
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GLOBALSTAR M076
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GLOBALSTAR M034
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GLOBALSTAR M008
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HULIANWANG DIGUI-107
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HULIANWANG DIGUI-20
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HULIANWANG DIGUI-87
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HULIANWANG DIGUI-137
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HULIANWANG DIGUI-132
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STARLINK-30589
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STARLINK-34903
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STARLINK-35082
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STARLINK-36605
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STARLINK-3333
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STARLINK-2738
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STARLINK-32457
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STARLINK-35052
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ONEWEB-0511
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ONEWEB-0115
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ONEWEB-0521
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ONEWEB-0177
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ONEWEB-0501
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COSMOS 681
Asteroiden-Radar
Wenn man nachts am Innufer steht, wirkt der Himmel total entspannt – ein paar Sterne, vielleicht ein Satellit, der gemütlich vorbeizieht. Aber hinter dieser stillen Kulisse ist viel mehr los: Im erdnahen Raum fliegen ständig kleine und mittelgroße Brocken herum. Nichts Bedrohliches, eher Überbleibsel aus der Frühzeit unseres Sonnensystems – aber trotzdem spannend genug, dass man mal hinschauen sollte.
Für diesen Radar zapfe ich direkt die NASA-NeoWs-Daten an. Die listen auf, welche Objekte sich heute an der Erde vorbei bewegen: Größe, Geschwindigkeit, Distanz. Und bevor jemand Panik schiebt: „nah“ bedeutet astronomisch gesehen immer noch absurd weit weg. Viele dieser Vorbeiflüge passieren in Distanzen von 30–70 Millionen Kilometern.
Was du hier siehst, ist kein Warnsystem – nur eine nerdige, ehrliche Übersicht darüber, was gerade um unseren Planeten herum unterwegs ist.
Asteroiden-Radar – Nahe Vorbeiflüge
Diese Übersicht zeigt nahe Vorbeiflüge erdnaher Asteroiden am 26.03.2026. Aufgeführt werden Objekte, die entweder vergleichsweise groß sind, relativ nah an der Erde vorbeiziehen oder von der NASA als potenziell gefährlich eingestuft werden.
- (2026 FB4)NASA-Details
- (2026 FB3)NASA-Details
- (2017 SO2)NASA-Details
- (2016 FB4)NASA-Details